Hauskauf - wer zahlt die Auswärtsgebühr des Notars?

3 Antworten

Üblich ist, dass der Käufer die Notargebühren zahlt.

Gesetzlich haften tun beide.

Wenn ich eine Immobilie von Jemanden kaufe, der sich nciht bewegen kann, dann sollte es klar sein, dass ich dieses Problem zumindest ansprechen muss.

Entweder ist will das Haus, dann werde ich wohl in den sauren Apfel beissen müssen, auf der anderen Siete kann ich mir auch kaum vorstellen, dass Jemand so einen vertrag für 150,- Euro + Steuer platzen läßt.

Nur wenn Du den Vertrag mit dem Inhalt "die Kosten dieses Vertrags und seiner Durchführung trägt der Käufer," unterschrieben hast, ist die Sache klar.

Ist alles eine Frage der Vereinbarung. Wenn allerdings die Notarkosten vom Käufer zu tragen sind und diesem der Gesundheitszustand der Verkäuferin bekannt war, werden die Kosten bei ihm hängen bleiben.

Nordi:

Die Tätigkeit des Notars wird auf Verlangen eines Beteiligten außerhalb der Geschäftsstelle des Notars vorgenommen; die Zusatzgebühr für jede angefangene Stunde der Abwesenheit, beträgt 50 € (Kostenverzeichnis Nr. 26002 GNotKG).

Die im Altenwohnheim wohnende Verkäuferin hat "verlangt" und du hast die Kosten vertraglich übernommen und du bist somit Kostenschuldner und haftest.

Berichtigung: Die Zusatzgebühr fällt für jede angefangene h a l b e Stunde der Abwesenheit an.

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Berichtigung: Die Zusatzgebühr fällt für jede angefangene h a l b e Stunde der Abwesenheit an.

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Berichtigung: Die Zusatzgebühr fällt für jede angefangene h a l b e Stunde der Abwesenheit an.

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Rechnung über Änderung trotz Fehler des Notars? (Eintrag IHK)

Hallo,

ich habe letztes Jahr eine Zweigniederlassung einer Limited ins Handelsregister eintragen lassen. Hatte vom Notar im Vorfeld erfragten alle Unterlagen beim ersten Termin dabei. Dort wurden dann nicht alle benötigt. Die Eintragung wurde dann einmal abgelehnt, weil anscheinend nicht alle erforderlichen Unterlagen bei der Handelskammer eingereicht worden sind, und es zudem einen Formfehler in der Anmeldung gab. Daraufhin musste ich noch einmal zum Notar und noch einmal unterschreiben (obwohl ich eine Vollmacht hinterlassen hatte). Dieses zweite Mal wurde mir dann wieder in Rechnung gestellt. Meiner Argumentation:

...leider muss ich der Rechnung mit der Nr. xxxx aus folgenden Gründen widersprechen:

  1. Durch die Erteilung der Vollmacht in der ersten Anmeldung war m.M. nach eine wiederholte Unterschrift meinerseits unter der Änderungsurkunde nicht vonnöten, dementsprechend können Kosten für die Beglaubigung derselben nicht erhoben werden.
  2. Die vom Amtsgericht angeforderten Unterlagen waren Ihnen vorgelegt, dementsprechend sollte es nicht erforderlich gewesen sein, Ihnen diese noch einmal, wie geschehen, zur Verfügung zu stellen.

Gemäß der Bundesnotarkammer (http://www.bnotk.de/Buergerservice/Notarkosten/Beispiele/Registeranmeldung.php):

"In diesen Fällen (sog. Beglaubigung mit Entwurf) trifft den Notar die volle rechtliche Verantwortung für die Eintragungsfähigkeit der Anmeldung. Seine Tätigkeit umfasst dann nicht nur die Beratung der Beteiligten sondern auch die Veranlassung des Vollzugs beim Registergericht.."

wird nicht gefolgt. Ich habe jetzt einige Mahnungen bekommen, am Anfang diesen auch immer widersprochen, dann ignoriert (kamen alle mit der "normalen" Post).

Heute kam jetzt die Mahnung per "Förmlichen Zustellung" vom Gerichtsvollzieher.

Wie seht Ihr die Lage? Lohnt sich die Beschwerde bei der Bundesnotarkammer oder der Handelskammer?

Freundlicher Gruß

Alex

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