Hauskauf - wer zahlt die Auswärtsgebühr des Notars?

3 Antworten

Üblich ist, dass der Käufer die Notargebühren zahlt.

Gesetzlich haften tun beide.

Wenn ich eine Immobilie von Jemanden kaufe, der sich nciht bewegen kann, dann sollte es klar sein, dass ich dieses Problem zumindest ansprechen muss.

Entweder ist will das Haus, dann werde ich wohl in den sauren Apfel beissen müssen, auf der anderen Siete kann ich mir auch kaum vorstellen, dass Jemand so einen vertrag für 150,- Euro + Steuer platzen läßt.

Nur wenn Du den Vertrag mit dem Inhalt "die Kosten dieses Vertrags und seiner Durchführung trägt der Käufer," unterschrieben hast, ist die Sache klar.

Ist alles eine Frage der Vereinbarung. Wenn allerdings die Notarkosten vom Käufer zu tragen sind und diesem der Gesundheitszustand der Verkäuferin bekannt war, werden die Kosten bei ihm hängen bleiben.

Nordi:

Die Tätigkeit des Notars wird auf Verlangen eines Beteiligten außerhalb der Geschäftsstelle des Notars vorgenommen; die Zusatzgebühr für jede angefangene Stunde der Abwesenheit, beträgt 50 € (Kostenverzeichnis Nr. 26002 GNotKG).

Die im Altenwohnheim wohnende Verkäuferin hat "verlangt" und du hast die Kosten vertraglich übernommen und du bist somit Kostenschuldner und haftest.

Berichtigung: Die Zusatzgebühr fällt für jede angefangene h a l b e Stunde der Abwesenheit an.

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Berichtigung: Die Zusatzgebühr fällt für jede angefangene h a l b e Stunde der Abwesenheit an.

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Berichtigung: Die Zusatzgebühr fällt für jede angefangene h a l b e Stunde der Abwesenheit an.

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Scheidungsfolgenvereinbarung durch Insolvenz ungültig?

Mein Exmann und ich wurden Ende 2010 geschieden. Bei Gericht wurde eine Scheidungsfolgenvereinbarung getroffen, in der u.a. festgehalten wurde, dass er mir seine Hälfte unserer Eigentumswohnung gegen Übernahme seiner Bankschulden überschreibt. (Es sind erst rund 10 000 Eur seit Kauf abgetragen, sie ist vollfinanziert, ich zahle sie alleine ab.)

Nach der Scheidung ist er dann einfach monatelang abgetaucht, nach 3 Monaten bekam ich eine Mail, ich solle die Überschreibung in die Wege leiten. Dann tauchte er wieder ab, reagierte nicht auf die Schreiben des Notars und ich bat meine Anwältin die Vollstreckung inkl. Zwangsgld gegen ihn zu beantragen.

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LG Maerzentchen

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Also haben wir dann innerhalb von einer Woche Post vom Notar bekommen mit dem entsprechenden Vertragsentwurf. Leider mussten wir dann aus privaten Gründen unser Kaufinteresse zurückziehen. Jetzt haben wir eine Rechnung vom Notar bekommen (1200  Euro). Müssen wir die Summe zahlen? Ist die Höhe der Summe gerechtfertigt?

  1. Wir waren nicht Auftraggeber
  2. Der Vertragsentwurf ist sehr fehlerhaft (fehlerhafter Name, Fehlerhaftes Übergabedatum der Immobilie, und lt. Vertrag sind wir Eheleute was wir aber nicht sind)
  3. Wir wurden nicht nach unserem Einverständnis gefragt. So kann ja jeder, zum Notar gehen und willkürlich Entwürfe erstellen lassen. Es ist ja nur der Name, das Geburtsdatum und die Wohnanschrift notwendig. Das ist in der heutigen Zeit ja nicht mehr schwierig herauszubekommen (Facebook, etc.)
  4. Es hat keine Aufklärung des Notars über potentielle Kosten gegeben
  5. Es fand keine Beratung durch den Notar statt
  6. Zudem wurde der ursprüngliche Vertrag genommen (von den Immobilienbesitzern) und einfach 5 Felder ausgetauscht. Es wurde kein neuer Vertrag aufgesetzt.

Was können wir tun?

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