UG gegründet - Steuer fürs Gründungsjahr wie angeben?

Guten Tag,

ich habe mal eine bescheidene Frage. Wir haben im Dezember letzten Jahres eine UG gegründet (Kleinunternehmerreglung). Also unser Gesellschaftervertrag wurde am 03.12.2019 notariell beurkundet.

Nun hat sich der ganze Prozess mit Finanzamt, Gewerbeamt,Handelsregister etc. noch weit in dieses Jahr hineingezogen. Sprich, die Gewerbe-Anmeldung wurde erst am 28.01.20 bestätigt, im Handelsregister sind wir seit dem 16.02.20 und unsere Steuernummer haben wir erst am 05.03.20 bekommen.

Wir haben bisher noch keine Umsätze gefahren, also auch nicht 2019.

Wir sind sehr froh, dass das formelle jetzt um ist und wir uns auf das Wesentliche konzentrieren können.

Wir möchten uns auch mit einem Steuerberater zusammensetzen für das Jahr 2020, da wir dies alleine nicht hinbekommen und ich dies für sehr notwendig empfinde. Grundkentnisse sind zwar vorhanden, also wir wissen was auf uns zukommt, aber ich denke Hilfe vom Profi ist hier der richtige Weg.

Meine Frage lautet nun: Wie sollen wir das Jahr 2019 nun behandeln, da wir dort zwar bereits gegründet waren, aber a) keine Umsätze oder sonstiges erzielt haben und b) das Finanzamt uns erst zum 05.03.20 eine Steuernummer zugewiesen hat.

Muss ich dies in der privaten Steuererklärung angeben unter Anlage G mit Einnahmen 0€ oder es komplett weglassen? Falls ich was angeben muss, wäre dies ausreichend oder muss ich dort noch mehr ausfüllen / Dateien anhängen?

Und muss ich für das Jahr 2019 dann eine Steuererklärung abgeben für die UG oder nicht? Falls ich dies machen muss, wäre dies alleine machbar, da noch keine Umsätze o.ä. geflossen ist oder sollten wir auch hier schon einen Steuerberater ins Boot holen?

Ich danke vielmals im Voraus, wenn uns hier jemand helfen kann. Den Gang zum Steuerberater würden wir nämlich gerne noch etwas nach hinten ziehen.

Ganz liebe Grüße

Finanzamt, Steuererklärung, Steuern, UG
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Komplizierte Situation wegen vergessener Angaben in der Steuererklärung ohne Gewerbeanmeldung?

Hallo,

Ich bin seit 2019 Student und verdiene seit dem Jahr 2018 regelmäßig etwa 300 EUR im Monat mit der australischen Onlineplattform Appen (Crowdsourcing-Tätigkeiten: Werbeanzeigen bewerten etc). Da ich zurzeit meine Steuererklärung für 2019 mache, ist mir aufgefallen, dass ich (leider viel zu spät) die Einnahmen aus dieser Quelle (2018 ca. 1070 EUR) nicht in der Steuerklärung für 2018 angegeben habe, da ich es bisher leider versäumt habe, mich genauer über die Versteuerung dieser Einkünfte zu informieren. Darüber hinaus habe ich 2018 etwa 300 EUR aus Privatverkäufen auf Ebay und Momox erzielt und insgesamt 355 EUR an Cashback und Gutschriften von Banken erhalten.

Somit habe ich insgesamt etwa 1740 EUR an Einkünften unwissentlich nicht angegeben. Die knapp 7000 EUR, die ich durch eine Aushilfstätigkeit in dem Jahr 2018 verdient habe, habe ich regulär entsprechend der Lohnsteuerbescheinigungen angegeben und auch die jeweilige Steuererstattung vom Finanzamt erhalten. Da ich nun nach Verrechnung des 1000 EUR Pauschbetrages für Arbeitnehmer insgesamt mit mit meinen Einkünften für 2018 noch unter dem Freibetrag von 9000 EUR liege, stellt sich mir die Frage, ob eine Selbstanzeige beim Finanzamt damit ratsam ist, da mir leider ebenfalls die Pflicht zur Rechungstellung unbekannt war. Ich habe lediglich Auszüge vom PayPal- und anderen Bankkonten. Wird das ausreichen oder wird das Finanzamt dann eine Schätzung vornehmen, insbesondere weil mir bis zuletzt nicht bewusst war, dass ich für diese Tätigkeit ein Gewerbe hätte anmelden müssen, was ich bisher leider ebenfalls versäumt habe.

Darüber hinaus habe ich über den gesamten Zeitraum hinweg keine Rechnungen ausgestellt, sondern habe meine Arbeitszeiten teilweise im Onlineportal von Appen erfasst und bin mir deshalb auch bezüglich einer eventuellen Scheinselbständigkeit sehr unsicher oder ob für die nicht ausgestellten Rechnungen dann auch Bußgelder fällig werden.

Da ich nun eingesehen habe, dass das Ganze höchstwahrscheinlich unter Scheinselbständigkeit läuft, ich mich im Vorfeld viel besser informieren hätte müssen und ich deswegen auf jeden Fall diese Tätigkeit beenden will, hoffe ich, dass mir hier jemand Tipps oder Hinweise zum weiteren Vorgehen geben kann und mit welchen Konsequenzen ich rechnen muss.

Vielen Dank schonmal für eure Einschätzungen.

steuerhinterziehung, Finanzamt, Gewerbeanmeldung, rechnung, Steuererklärung, Bußgeld
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Was tun wenn Gewerbeamt Fehler macht?

Hallo zusammen,

ich habe Anfang Januar ein Gewerbe für eine Nebentätigkeit im Bereich IT angemeldet und dies auch so in der Gewerbeanmeldung angegeben. Ich habe eine Kopie mit Unterschrift der Sachbearbeiterin bekommen aus der dies auch klar hervorgeht.

Vor einigen Wochen bekam ich dann ein Schreiben meiner Kreisverwaltung wo ich darauf hingewiesen wurde das ich ein Gewerbe im Bereich der Immobilienvermittlung nach §34 GewO aufgenommen hätte. Ich war total überrascht und habe der Sachbearbeiterin versichert das ich nicht im Bereich der Immobilienvermittlung Tätig bin und als Beleg meine Kopie der Gewerbeanmeldung zugeschickt.

Daraufhin kam heute ein Schreiben zurück mit dem Hinweis ich solle das mit dem Gewerbeamt klären. Im Anhang war dann eine Anmeldung (ohne meine Unterschrift) für die Tätigkeit "Immobilienvermittlung Baufinanzierung, Immobiliardarlehensvermittlung nach $ 34i GewO", in der ich außerdem das Gewerbe einer anderen Person übernommen haben soll. Meine Angaben auf dem ersten Blatt der Kopien stimmen alle, aber auf dem Zweiten sind alle Angaben falsch. Es ist auch keine Unterschrift auf der Kopie weder von mir noch vom Gewerbeamt.

Nun bin ich etwas verunsichert was für Konsequenz das haben wird. Hier müsste ein Fehler beim Gewerbeamt vorliegen. Ich werde natürlich schnellstmöglich einen Termin vereinbaren um das zu klären. Aber weiß jemand von euch was ich da nun beachten muss und ob eine Gewerbe um Meldung ausreichend ist?

Es müsste dabei irgendwie klar werden das es zu einem Fehler kam und ich nicht in der Immobilienvermittlung Tätig war, da dafür eine Genehmigung nötig gewesen wäre.

Finanzamt, Gewerbe, Gewerbeanmeldung, Steuern
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Fragen rund um das Fahrtenbuch?

Hallo,

ich habe mich nebenberuflich am 01.01.2020 selbständig mit Tierbetreuung gemacht. Ich habe nun diesbezüglich einige Fragen zur Führung des Fahrtenbuches:

1.) darf ich das Fahrtenbuch auch erst ab heute, dem 16.03.2020 beginnen? Ich habe seit heute ein neues Auto, vorher habe ich leider keine Aufzeichnungen meiner gefahrenen Km gemacht. Werden dann einfach die 2 1/2 Monate nicht berücksichtigt oder ist dann das ganze Fahrtenbuch hinfällig?

2.) muss ich bei der Fahrtstrecke jedes Mal meine genaue Adresse aufschreiben oder kann ich auch "ab zu Hause" oder "ab Büro" schreiben? Meine private Wohnung ist quasi mein Büro. Ich mache allerdings nur Kundenbesuche, ich empfange keine Kunden bei mir.

3.) ist es richtig, dass auch private Fahrten aufgeschrieben werden müssen und hier nur das Datum und die Km-Stände/gefahrene Km aufgeschrieben werden müssen?

4.) darf man private Fahrten zusammenfassen? Beispiel: Ich habe Freitag Morgen noch einen Kundenbesuch, den trage ich im Fahrtenbuch ein. Dann fahre ich das ganze Wochenende nur privat und erst ab Montag Mittag wieder geschäftlich. Darf man dann beim Datum beispielsweise "13.-15.03.2020" eintragen und nur einen Km-Stand (Beginn und Ende) des gesamten Wochenendes eintragen, obwohl ich öfter (privat) gefahren bin?

5.) Ich habe mir ein Fahrtenbuch gekauft, dort gibt es u.a. folgende Spalten: "Name des Fahrers", "Kraftstoff", "Sonstige Angaben". Muss ich diese auch ausfüllen?

Ich bin für eure Hilfe sehr dankbar!

Bitte nicht schreiben, dass ich Google verwenden soll. Das habe ich bereits getan, nur wurden nicht alle meine Fragen klar beantwortet. Ich hoffe, dass ich hier mehr Glück habe!

Finanzamt, Fahrtenbuch
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Falsche Steuernummer in Rechnung benutzt, was nun?

Guten Morgen,

folgende Problematik.

Ich hab 2012 eine freiberuflich selbständige Tätigkeit aufgenommen und natürlich beim Finanzamt gemeldet. Ich bekam daraufhin eine neue Steuernummer zugeteilt, die ich dann immer in den Rechnungen die ich schreibe angegeben habe.

Alle Einkommenssteuererklärungen habe ich auf dieser Nummer abgegeben.

2015 habe ich versehentlich meine alte Steuernummer bei der Steuererklärung angegeben und den Fehler sofort beim Finanzamt gemeldet. Da kam aber nix dazu.

2016 kamen 2 Erinnerungen zur Steuererklärungsabgabe. Nämlich für die alte und für die neue Nummer. Die Steuererklärung habe ich ganz normal auf die neue Nummer geschrieben und dem Finanzamt den Fehler mitgeteilt.

Der Steuerbescheid kam dann auf die alte Nummer :/ What? Obwohl ich die neue Nummer angegeben habe.

Seitdem will das Finanzamt ständig auf die alte Nummer die Steuererklärung, in Briefen ist immer die alte Steuernr. angegeben und auf mehrfaches nachfragen kam nie eine Reaktion bis heute.

Heute habe ich einen Brief erhalten worin mir mitgeteilt wird dass seit 2015 die alte Steuernummer und eine komplett andere Steueridentifikationsnr. gültig sei.

Was ist mit der Nummer die sie mir 2012 doch zugeteilt hatten wegen der freiberuflichen Tätigkeit? Ich hab seit 2012 immer auf diese Steuernr. die Rechnungen geschrieben. Die ist seit 2015 jetzt scheinbar komplett falsch?!

Ich verstehe auch nicht warum ich neue Nummer ohne Hinweise bekomme. Ich wusste das nicht mal. Ich habe nur zufällig bemerkt dass in Schreiben vom Finanzamt immer die alte Nummer stand, die eigentlich nicht stimmt.

Sollen die neuen Rechnungen jetzt mit der alten Nummer geschrieben werden? Was soll ich denn jetzt machen? Was ist mit den Rechnungen ab 2015, die Nummer ist falsch. Die Steuererklärung haben die aber immer angenommen mit der neuen Nummer.

Danke.

Finanzamt, rechnung, Steuererklärung, steuernummer
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Was tun bei Steuerhinterziehung?

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Unsere Firma Havlik & Green Power hat im August eine Solaranlage und November 2019 eine Wärmepumpe verkauft. Der Käufer gab damals eine ATU Nr. an und das Er Inhaber der Firma ROCO mit Sitz in Wien sei. Aufgrund dessen ( Prüfung der ATU Nr. per EU Portal) wurde von Käufer keine Mehrwertsteuer verlangt und zwei Netto Rechnungen ausgestellt. Zwischenzeitlich hat unsere Firma festgestellt, dass der Käufer D. Pavlov als Inhaber der Firma nicht registriert ist. Stattdessen haben Nachfragen bei der Firma ROCO ergeben, dass D. Pavlov hier völlig unbekannt ist und Fa. Roco keine Instalation firma ist sondern ein Fittnesstudio. Wir förderten ( Mehrmals) den Käufer D . Pavlov dazu auf, die unberechtigt einbehaltene Mehrwertsteuer an unseren Firma nachzuzahlen. Im Gegenzug sollte D. Pavlov  eine berichtigte zwei Rechnungen inklusive MwSt / ATU und seine Privatadresse erhalten . Auf diese Privatadresse wurden auch die o.a. Waren ausgeliefert , von Pavlov montiert und sind bis heute in privater Nutzung.

Der D. Pavlov weigert sich , die original zwei (Netto) Rechnungen zurück zu senden und die unberechtigt einbehalten MwSt. zurück zu zahlen.

 

Bitte um folgende Auskunft für die weitere ( in Österreich übliche) Vorgehensweise :

Sollen wir eine Anzeige wegen Steuerhinterziehung erstatten ?

a)  bei der Polizei ?

b)   bei Finanzamt in Wien ?

Sollen wir eine Anzeige (durch Anwalt) erstatten beim Gericht Wien?

 

Danke für Ihre Information /Auskunft

 

steuerhinterziehung, Finanzamt
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Fiverr - Einkünfte, Form der Tätigkeit etc.?

Liebe Community,

ich bin Student und betreibe seit wenigen Monaten neben meinem Studium und einem Minijob (Einkommen 417€ im Monat + Bafög von knapp 810€) nun eine freiberufliche Tätigkeit auf Fiverr.com (Eine Plattform, auf der man verschiedene Dienste von Übersetzungen, hin zu Logo-Erstellungen etc. anbieten kann). Ich habe hier in den letzten 4-5 Monaten etwa 1000€ verdient und muss mich nun natürlich mit der Frage auseinandersetzen, wie all das anzumelden ist. Verzeiht, aber ich bin kompletter Laie, was das Thema Steuern etc. angeht.

  1. Wenn ich die Tätigkeit anmelden will, müsste ich hierfür nun ein Gewerbe anmelden oder die Tätigkeit beim Finanzamt in irgendeiner anderen Art anmelden? Was wäre am sinnvollsten?
  2. Fiverr hat seinen Sitz in Israel. Wenn ich nun Rechnungen für die Buchhaltungen schreibe (Fiverr gibt keine aus), fällt demnach keine Mehrwertsteuer an, richtig? Was wäre denn für eine Steuer zu beachten und wie hoch ist diese? Brutto- und Nettoeinkommen sind hier identisch.
  3. Wirkt es auf mein Fiverreinkommen in irgendeiner Form aus, dass ich einen steuerfreien Minijob ausübe, oder tut es das andersherum? (Auf meinen Minijob auswirken)

Mir ist klar, dass manch einer die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit in Relation zur Bafög-Förderung in Frage stellen wird, da ich nur eins von beidem in vollen Umfang haben kann, wenn ich zusätzlich noch einen Minijob ausübe. Ich werde dem Bafögamt Rückzahlungen überweisen müssen und die Tätigkeit weiterausüben, weil ich ab Oktober ohnehin nicht mehr gefördert werde und ein Semester überziehen muss. Da ist es ganz gut, eine weitere Einkommensquelle zu haben.

Finanzamt, Freiberufler, Nebenverdienst, Steuerberater, Steuererklärung, Steuern, Nebentätigkeit
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Steuerhinterziehung als Kleingewerbe?

Hallo,

ich möchte Euch fragen, ob laut unten stehenden Informationen eine Steuerhinterziehung zu erkennen wäre?

Die Person A ist ausgebildet als Dekorateurin und betreibt seit 2010 einen Laden mit Dekoartikeln.

Ihre Firma ist seitdem als Kleingewerbe angemeldet. Die Person A hat keine Mitarbeitern und arbeitet selbständig in dem Laden.

Die reguläre Öffnungszeiten geben einen monatlichen Arbeitszeit von ca. 170 Stunden. Die Verkaufszeiten werden während der Feiertagen erweitert. Der Laden ist sehr gut besucht und immer wieder mit neunen Artikeln nachgefüllt. Auf Social-Media-Kanalen werden regelmäßig neue Fotos von Produkten gepostet.

Sie gibt an, seit dem Anfang ihrer Tätigkeit, dass sie jährlich zwischen 5.000€ und 8.000€ Gewinn nach Abzug von Kranken- und Rentenversicherungen erwirtschaftet, was würde ungefähr 400 - 700€ Gewinn monatlich ergeben.

Auch nach über 10 Jahren der Tätigkeit in einem angelerntem Beruf, gibt Person A in einem Steuererklärung ein, dass sie mehr Ausgaben als Einnahmen hat.

Die Person A bestreitet ihr Lebensunterhalt selbst; das heißt, sie ist nicht verheiratet und leistet alle Versicherungszahlungen, Miete und Unterhaltskosten selbst.

Inzwischen hat die Person A mit einem Lebenspartner in einem gemietetem Haus zusammengelebt, mit einer Miete in Höhe von 700€ monatlich, die von den Lebenspartner geleistet worden ist.

Nach einer Trennung wurde die vollständige Mietvertrag auf die Person A übertragen, was sie sich faktisch gesehen nicht leisten könnte.

Der Ex-Lebenspartner verfügt über 3 Einkommensteuerbescheide der Person A sowie zahlreiche Fotos von dem Laden und den Produkten, die oben genannte Fakten nachweisen.

Handelt es sich, Eure Meinung nach, um eine Steuerhinterziehung oder findet Ihr, dass die Angaben der Person A realistisch sind?

Viele Grüße,

Ralf

steuerhinterziehung, Finanzamt, Kleingewerbe, Steuern
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Finanzamt sendet mir Vollstreckungsankündigung?

Vollstreckungsankündigung Finanzamt

Moin moin,

ich habe ein etwas komplizierteres Problem, hoffe es wird nicht zu lang.

Ich habe Ende 2017 das letzte Mal gearbeitet in Deutschland, hatte dementsprechend noch eine Steuererklärung gemacht für 2016+2017.

2018 hatte ich nicht mehr gearbeitet, aber habe von meinem Unternehmen noch Gehalt ausgezahlt bekommen zwei Monate lang, sprich bis Januar+Februar 2018.

Seit dem bin ich quasi Reisen, habe keinen Cent Gehalt mehr erhalten und auch keine Steuern zu zahlen. Das Einzige was ich mitgenommen habe war noch das ALG 1 bis Ende 2018 oder so.

Dezember 2018 habe ich offiziell meine Stuttgarter Wohnung verlassen, habe mich umgemeldet usw.

Nun habe ich gestern an die Adresse meines Elternhauses eine Vollstreckungsankündigung erhalten, da ich angeblich die vergangenen 2 Briefe (angeblich September 2019 und Oktober 2019) ignoriert habe.

Jetzt bin ich dem ganzen mal nachgegangen ein wenig, das Finanzamt Stuttgart hat mir die Mahnungen/ 2 Briefe September/Oktober 2019 an meine Stuttgarter Adresse gesendet, obwohl ich seit Dezember 2018 in einer ganz anderen Stadt gemeldet war.

Für die Vollstreckungsankündigung+Strafe aber haben sie nun auf einmal doch meine richtige Adresse.

"Offiziell" habe ich somit die ganzen letzten Briefe/Mahnungen gar nicht erhalten und der erste Brief/Korrespondenz den ich gekriegt habe war direkt die Vollstreckungsankündigung mit der Forderung noch 200€ Strafe zu zahlen. Da ich stets Spitzenverdiener war, fordern sie ggf. 25000€ pauschal, falls ich nicht reagiere.

Weiß jemand Rat und ob das alles rechtens ist?

Besten Dank und viele Grüße

P.S.: Ich war seit 2019 nicht mehr in Deutschland, falls das relevant ist (Weltreise).

Finanzamt, Vollstreckung
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