Entgeltfortzahlung als Ferienjobler?

Ich machs kurz und knackig: 17 Jahre alt, Ferienjob, 9.35€ Brutto Stundenlohn, Arbeit fing am 3.08 an und endet am 4.09. Habe am 16.08 mich aufgrund von derben Rückenschmerzen krank gemeldet mit Attest etc ganz normal. Meien Frage: Kann mir jemand detailliert erläutern ob ich und wie ich in der letzten Arbeitswoche (31.-4.) die Lohentgeldreglung beanspruchen kann. Muss ich mich an jemanden im Büro als im Persomanagment melden, Finanzamt whatever? Oder wird es gleich ganz normal mitüberweist als würde ich die letzte Woche arbeiten? Wie gesagt bitte detaillierte Erläuterung, Danke!

Aber warum? Naja in dem kleinen eingeschworenen Betrieb mit cirka 20 Mitarbeitern halten alle an einer gemeinsamen Ideologie fest. Die der dass dunkelhäutige Menschen wie ich extra hart arbeiten müssen für weniger Geld aber die exakt gleiche Arbeit wie die weißen Kollegen. Rassistische Äußerung jeden Tag wie "Oh der Neger ist wieder da" oder "Bananen heute zum Mittag dabei brownie?" sind Alltag. Ich könnte noch mehr ins Detail gehen aber das erspare ich euch getrost. So will ich meine Rache ausüben. Indem ich halt die einfach mich fürs Zuhause rumhängen bezahlen. Ich war auch schon bei der Polizei aber die Anzeige wird dank keinerlei Zeugen im Sand verlaufen also bitte antwortet mit nur bezüglich der ursprünglichen Frage danke.

Peace and stay happy😊💪

P.S. falls ihr Rückfragen habt für eine bessere Zuordnung einfach antworten antworte sehr zeitnahe!

Geld, Finanzamt, Ferienjob
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Steuererklärung für Angestellten und Selbständigen?

Hallo zusammen!

Ich möchte erstmal kurz meine Situation schildern. Im Jahr 2019 war ich von Januar bis Mai bei meinem alten Arbeitgeber angestellt hinterher habe ich ein Gewerbe angemeldet und in darauf folgenden 2 Monaten 4.910,00 € einnahmen gehabt (und keine Ausgaben ist also komplett der Gewinn) + Umsatzsteuer welche ich aber gleich ans Finanzamt überwiesen habe bzw. diese es nach meiner Umsatzsteuererklärung eingezogen haben. Dann habe ich mit der Selbstständigkeit aufgehört und war ab dem 1.7.19 wieder angestellter bei meinem aktuellen Arbeitgeber. Am 31.10.19 habe ich das Gewerbe abgemeldet.

Jetzt meine Frage da ich ein schreiben vom Finanzamt bekommen habe welches eine "Erinnerung" sein soll, dass ich folgende Unterlagen einreichen soll:

  • Einkommensteuer 2019
  • Einnahmenüberschussrechnung 2019
  • Umsatzsteuer 2019

Meine Frage ist jetzt evtl. vermische ich da auch etwas:
Angenommen ich habe aufs ganze Jahr Brutto knappe 31.000 € Gehalt inkl. der Einnahmen während der Selbstständigkeit. Und gebe diesen Betrag bei https://www.bmf-steuerrechner.de/ekst/eingabeformekst.xhtml?ekst ein dann bekomme ich da als Einkommensteuer 5.731 € raus. Ich habe bereits über die normalen Gehaltsabrechnungen knapp 3.000 € Lohnsteuer bezahlt. Heißt das ich muss eine Nachzahlung in Höhe von ca. 2.731 € leisten? Oder wie kann ich mir das vorab grob berechnen?

Vielen Dank für eure Hilfe!
Viele Grüße!

Einkommensteuererklärung, Finanzamt, Steuererklärung, Steuern
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Einzelunternehmen - Fahrkosten, Einlagen, Miete, AfA, Quittungen, Telefon korrekt buchen? Steuererklärung?

Guten Tag,

in meiner Buchhaltung sind mit einige Sachen aufgefallen, die Google mir nicht so richtig beantwortet.

Wir wohnen auf dem Land und der leider einzige Steuerberater in der Umgebung hat uns, trotz horrenden Kosten, schon einmal falsch beraten bzw. die zu kontrollierende Buchhaltung nur halbherzig überprüft, sodass wir später viele Fehler gefunden haben. Davon abgesehen, läuft die Selbstständigkeit seit Anfang des Jahres (Corona) auf Sparflamme und wird ggf. dieses Jahr vollständig beendet..

Als Hilfestellung bei der Buchhaltung nutze ich Lexoffice.

  • Fahrtkosten

Wir müssen ab und zu zur Post um Kundensendungen abzugeben.

Diese Fahrten nehmen wir mit dem im Privatbesitz befindlichen KFZ vor und rechnen pro gefahrenen km (Hin- und Rückfahrt) 30ct als Betriebsausgabe.

Wir führen ein kleines Fahrtenbuch, welches ausschließlich die betrieblichen Fahrten aufführt.

Gelegentlich fahren wir zu Mitbewerbern oder auf Messen, um uns „inspirieren“ zu lassen bzw. neue Produkte zu finden – dürfen diese Fahrten ebenfalls geltend gemacht werden? Wenn ja, welche Nachweise müssen dem Finanzamt vorliegen (z.B. kein Ticket, da Messeeintritt kostenfrei)?

  • Privateinlagen und Einkommen

Beispiel: 2018 wurden 20.000 EUR als Privateinlage auf dem Geschäftskonto eingezahlt. 2019 wurden 25.000 EUR als Einkommen ausgezahlt bzw. waren diese am Ende des Jahres als Gewinn übrig. Muss die im Jahr zuvor getätigte Privateinlage erst getilgt werden, dass es somit nur 5.000 EUR Einkommen sind oder muss der Gewinn explizit als Tilgung angegeben werden?

  • Miete/Strom

Wir arbeiten von Zuhause aus, wobei das Gäste- und Esszimmer bereits fast vollständig als Lager und Büro umfunktioniert wurde. Im Moment rechnen wir keine Kosten als Betriebsausgabe an, weder bei der Miete, noch beim Stromverbrauch. Ist es möglich, die Kosten für Miete und Strom anteilig als Betriebsausgabe zu buchen? Wenn ja, in welchen Umfang bzw. wie wird dies berechnet?

  • Private Quittungen

Wir kaufen Klebeband immer günstig von Privat (Filamentband, im Handel zu teuer). Wir bekommen dafür eine normale Quittung, haben diese aber bislang nie als Betriebsausgabe angesetzt – ist das möglich?

Auch haben wir z.B. einen Etikettendrucker von Privat gekauft und eine Quittung erhalten – sind diese Kosten auch als Betriebsausgabe buchbar? Welche Angaben müssen diese Quittungen enthalten?

  • AfA/Anschaffungen

Wir haben günstig (Lager-)Regale für 100 EUR erworben und diese nicht abgeschrieben, sondern direkt als „Geringwertige Wirtschaftsgüter“gebucht – korrekt? Ein PC-Monitor sollte ein „nicht selbstständig nutzbares Wirtschaftsgut“ sein und dieser muss, trotz der Abschreibungsgrenze von 800 EUR Netto, über 7 Jahre (Laut AfA-Tabelle) abgeschrieben werden, korrekt? Gilt dies auch für gebrauchte Anschaffungen (ggf. auch von Privat?)

Danke im Voraus :)

AFA, Buchhaltung, einkommensteuer, Finanzamt, Selbstständigkeit, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht
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Bürgeramt machte einen Fehler, indem ich als geschieden gemeldet wurde. Steuerklasse fiel von lll auf l, bekomme ich mein Geld wieder?

Mein Arbeitsgeber gab mir Bescheid, dass ich auf die Steuerklasse 1 zurückgestuft worden bin, obwohl ich verheiratet bin und die Steuerklasse 3 habe. Mir wurden plötzlich 800 Euro im April von meinen Gehalt abgezogen. Daraufhin schrieb im dem Finanzamt eine email, wie das denn sein kann? Das Finanzamt teilte mir mit, dass ich mich beim Bürgeramt melden soll, da ich als geschieden gemeldet worden bin. Also meldete ich mich beim Bürgeramt und die schrieben mir es seie ein Fehler gewesen und wurde bereits korrigiert. Dann schrieb ich dem Finanzamt ein weiteres Mal die antworteten, dass ich die Steuerklasse 3 hätte und mein Mann die Steuerklasse 5. Ich war froh, dass alles geklärt war, bis ich mein Gehalt erhalten habe. Natürlich wurde meine Steuerklasse nicht geändert und ich bekam genau so wenig Gehalt wie die letzten Monate. So verärgert ich war, ging ich persönlich zum Finanzamt, daraufhin sagte die Mitarbeiterin wie kann denn sowas passieren? Das wird natürlich sofort geändert...aber von meinem Geld, dass zurück gezahlt werden sollte war natürlich nicht die Rede. Ich fragte nach und die Dame vom Finanzamz teilte mir mit, dass mein Chef mir das Geld zahlen muss oder ich das Geld Ende des Jahres bei einer Steuererklärung zurück bekomme! Ich habe mein Gehalt erhalten, meine Steuerklasse wurde geändert, jedoch bekam ich nicht das Geld was mir zusteht. Weiß jemand ob das Finanzamt mir das Geld zahlen muss oder mein Chef? Und wie ich an mein Geld komme? Bitte dringend um Hilfe!

Finanzamt, Steuerklasse
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Gründungskosten und BGA bzw. Vorweggenommene Betriebsausgaben?

Hallo Leute,

eine UG wurde 2019 mit 500 € Stammkapital gegründet. Einnahmen gab es bisher keine.

Die Gesellschaft trägt die mit der Gründung verbundenen Kosten bis zu einem Gesamtbetrag von 300 €, höchstens jedoch bis zum Betrag ihres Stammkapitals. Darüber hinausgehende Kosten trägt der Gesellschafter.

Von 2017 bis 2019 wurden Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA) für 2500,00 € gekauft. Diese sollen als vorweggenommene Betriebsausgaben steuerlich rückwirkend geltend gemacht werden.

Als Beispiel: Ein Bürostuhl wurde am 22.12.2017 für 279,00 € gekauft. Dieser kann über 13 Jahre abgeschrieben werden. Also 21,46 € pro Jahr. Für 2017 nur für den Monat Dezember? Also 1,79 €.

Wie werden die BGA und die Gründungskosten in der Bilanz, im Inventar und im GuV aufgelistet?

Ich wollte das folgend machen, aber das ist nicht ganz richtig, so wie ich das erfahren habe. Im Inventar alle BGA auflisten, die zwischen 2017 und 2019 gekauft wurden. Die Summe in der Bilanz auf der Passiva-Seite als Kapitalrücklage angeben und die gleiche Summe als BGA auf der Aktiva-Seite auflisten.

https://www.existenzgruender.de/SharedDocs/BMWi-Expertenforum/Steuern/Beteiligungen-Rechtsform/UG-Gruendung-privates-Vermoegen-auf-Geschaeftskonto-einzahlen.html

Kurz, es geht einfach darum wie ich die BGA auch vorweggenommene Betriebsausgaben und die Gründungskosten richtig im Jahresabschluss angebe und steuerlich rückwirkend geltend machen kann.

Vielen Dank schon mal!

Bilanz, Finanzamt, Rechnungswesen, Steuern, Steuerrecht
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Viele Gedanken um die beginnende Ausbildung. Könnt ihr mir helfen?

Hallo!

Im September beginne ich eine Ausbildung beim Finanzamt und bisher habe ich einfach Angst. Ich glaube, dass es die richtige Ausbildung für mich ist und trotzdem bekomme ich Panik.

Ich habe in diesem Jahr meinen Realschulabschluss mit einem Schnitt von 1,4 abgeschlossen. Doch die Zeit davor war einfach nur schlimm. Ich habe von morgens bis abends durchgehend gelernt und wusste teilweise nicht einmal mehr, welches Fach ich an dem Tag gelernt habe. Es war wahnsinnig anstrengend. Dazu kommt dann immer eine Art Prüfungsangst.

Ich habe mir einen Lernplan erstellt, der mich aber auch gestresst hat, wenn es doch nicht so geklappt hat, wie geplant. Nach außen hin wirkte es wohl sehr organisiert, doch ich selbst hatte das Gefühl, dass es einfach nur ein riesiges Chaos war. Ich habe jede freie Minute gelernt und jemand, der schon beim Finanzamt arbeitet meinte, dass mir das zu Gute kommen wird in der Ausbildung. Aber ich möchte nicht genau so weiter lernen. Ich möchte mich nicht vor dem Lernen drücken, aber ich will effektiver lernen. Dazu habe ich mir schon 2 Bücher ausgeliehen und werde auch in den nächsten das Internet durchkämmen. Ich hatte wirklich keine Zeit für andere Dinge. Freizeit gab es nicht. Ich habe wirklich täglich und lange gelernt. Wobei bewiesen ist, dass man besser ist, wenn man auch mal was anderes macht und sich Pausen gönnt. Ich möchte etwas ändern, aber ich weiß nicht wie. Mut zur Lücke gibt es bei mir nicht. Ich muss immer auf alles vorbereitet sein. Ich hoffe ihr versteht, was ich meine und könnt mir helfen.

Ich möchte nicht nicht lernen. Ich möchte einfach anders lernen. Und vor allem ist da eine große Unsicherheit. Ich mache mir immer selbst großen Druck.

Inwieweit bekommt man dort alles von Anfang an beigebracht? Was sollte man schon vorher wissen? Allgemeines Wissen wird vorausgesetzt, aber ich weiß, dass ich durch meine Schule nicht besonders viel über grundlegende Dinge gelernt habe. Was muss ich alles wissen? Was gehört zu grundlegendem Wissen dazu? Könnt ihr mir da Stichworte nennen oder auch gute Seiten, wo man wichtiges lernt?

Lernt man auch Dinge, wie den Aufbau von Gesetzestexten oder muss man so etwas schon wissen?

Mein Ziel ist es mich gut vorzubereiten, aber was genau ist effektiv?

Kann mir jemand sagen, wie genau man dort lernt? Stimmt es, dass man schon Ende November ein paar Klausuren schreibt? Wie werden dort Noten erstellt? Auf was kommt es an?

Ging es euch genauso?

Dazu habe ich Angst vor Heimweh. Ich möchte nicht, dass ich durch mögliches Heimweh mich nicht konzentrieren kann.

Wie lernt man dort nachmittags? Wie genau läuft das nach der Schule ab? Bekommt man viele Hausaufgaben auf? Wie genau wiederholt man?

Wir haben durch Corona in diesem Jahr einen virtuellen Rundgang bekommen. Dort wurde gesagt, dass es sehr eng getacktet ist. Wie habt ihr das alles gelernt? Welche Tipps könnt ihr mir bzgl. Lernen mitgeben? Was hat euch geholfen?

Ganz viele Grüße

Lene

Ausbildung, Finanzamt, Steuererklärung, Steuern, Angst
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Freiberufliche Tätigkeiten nicht angemeldet + Steuer ID Statt Steuernummer verwendet?

Hallo liebe Community,

ich habe eine Frage zu folgendem hypothetischen Fall: Eine Person übt neben ihrem Studium und einer Beschäftigung in der Gleitzohne (ca. 6000€/Jahr) seit 2017 eine freiberufliche Tätigkeit als Dozentin an einer Hochschule aus. 2018 hat sie erstmals eine Rechnung für die gehaltenen Veranstaltungen gestellt und Geld erhalten. Die Person ging jedoch die ganze Zeit davon aus, dass die Tätigkeit nicht angemeldet werden muss, da die jährlichen Einnahmen mit ca. 1800€ unterhalb der Übungsleiterpauschale lagen und somit keine Steuern anfallen würden.

Die Person hat außerdem auf Abrechnungen bisher ihre Steuer-ID angegeben, da sie fälschlicherweise dachte, dass diese sei mit der Steuernummer identisch sei. Da sie bei der Hochschule zudem im Zusammenhang mit der Dozententätigkeit das zuständige Finanzamt und ihre Steuernummer hinterlegt hatte, dachte sie, dass damit alle nötigen Schritte erledigt seien. Eine Steuererklärung hat die Person für 2018 und 2019 daher nicht abgegeben.

Nun hat die Person eine Mitteilung vom Finanzamt bekommen, dass die Hochschule für das Jahr 2019 (nicht jedoch für 2018) die Einkünfte an das Finanzamt übermittelt hat und das rückwirkend eine freiberufliche Tätigkeit angemeldet werden soll. In diesem Zusammenhang ist der Person dann auch klar geworden, dass sie bisher fehlerhaft vorgegangen ist.

Die Person möchte nun alles richtig stellen und auch für die Einnahmen von 2018 ihre Tätigkeit rückwirkend melden.

Nun habe ich folgende Fragen:

1. Wären bei einer nachträglichen Anmeldung zu 2018 irgendwelche Strafen zu erwarten, da z.B. trotz selbstständiger Tätigkeit keine Steuererklärungen für 2018 und 2019 abgegeben wurden?

2. Wären neben der nachträglichen Anmeldung ggf. weitere Schritte sinvoll (z.B. Darlegung des Sachverhalts beim Sachbearbeiter im Finanzamt)? 

Ich wäre sehr dankbar, wenn jemand eine kurze Einschätzung dazu abgeben kann wie sich die Person in einem solchen Fall am besten verhalten sollte.

Finanzamt, Freiberufler, Steuererklärung, Steuern, steuernummer
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Trading bei einem ausländischem Broker - wie ist der Begriff„Gewinn“ definiert, auf welchen die Abgeltungssteuer anfällt?

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Trading von u.a. CFD/Forex bei einem Online-Broker (eToro), der im Ausland ansässig.

Da ich nun nicht mehr nur mit virtuellem Kapital spekuliere, sondern reales Geld eingezahlt habe, um damit Gewinne zu erzielen, muss ich mich nun mit der Frage der Besteuerung befassen.

Soweit ich das verstanden habe, wird von einem ausländischen Broker keine Abgeltungssteuer direkt an das deutsche Finanzamt abführt. Hier bin ich selbst in der Angabepflicht bei meiner Steuererklärung.

Was mich derzeit irritiert sind vor allem die Begriffe „Gewinn“ bzw. „Kapitalerträge“, weshalb ich mich an die Mitglieder dieses Forums wende :-)

Soweit ich mich in das Thema bislang eingelesen habe, muss ich - vereinfacht dargestellt und Freibeträge, Verlustgegenrechnung etc. beiseite gelassen - auf die von mir erzielten Gewinne die Abgeltungssteuer von 25%, sowie Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer zahlen.

Der Frage, zu der ich jedoch keine mir verständliche Antwort finde ist:

Was genau sind die zu versteuernden Gewinne bzw. Kapitalerträge und wann fällt diese Steuerlast an?

Sind damit die tatsächlich für mich realisierten Kapitalerträge gemeint, sprich das Geld, welches ich von dem Broker zurück auf mein inländisches Bankkonto überweisen lasse? Und ist dieser Gewinn dann für das entdprechrnde Kalenderjahr zu versteuern?

Oder ist damit jenes Kapital (inkl. der von mir generierten Gewinne samt gegengerechneter Verluste) gemeint, welches sich derzeit auf dem Konto meines Brokers befindet? Und ist für das Kapital bzw. die Gewinne auf diesem Konto jährlich eine Steuererklärung zu erstellen - auch wenn die Gewinne nicht realisiert, d.h. nicht ausgezahlt wurden?

Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand zu diesen Fragen (Was sind Gewinne? Wann fällt die Steuer an?) eine Antwort, nach Möglichkeit mit Quellen geben kann, oder vielleicht auch einen Tipp, wo mir hierzu weitergeholfen werden bzw. ich mich selbst informieren kann.

Herzlichen Dank :-)

Kapital, Abgeltungssteuer, Finanzamt, Online, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht, Gewinn, Kapitalerträge
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