Nicht selbst bewohntes Haus steuerlich absetzen?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das kostenlose Wohnrecht sowie der unentgeltliche Nießbrauch führen dazu, dass Ihre Mutter quasi in die Eigentümerposition rückt. Sie kann daher bei einer entsprechenden Eigennutzung des Gebäudes grundsätzlich keine Kosten geltend machen. Sie als zivilrechtlicher Eigentümer können ebenfalls keine Kosten, z. B. Finanzierungskosten, geltend machen.

Alternativ besteht die Möglichkeit,

http://www.frag-steuertipps.de/1078/Vermietung/Nie%C3%9Fbrauch+-+Wohnrecht/;jsessionid=0EF65877863F8AE5ED8CCA59759261CA

Arbeitlosengeld II, selbstgenutztes Wohneigentum, Teilvermietung

Hallo, ich bin 1 Jahr vor der Rente, beziehe z.Zt. noch Arbeitslosengeld II und bewohne eine Wohnung im eigenen unbelasteten Haus (Altbau). Meine Rente wird so gerade über dem sein, dass ich nicht auf Grundsicherung angewiesen sein werde. Um hier etwas dazu zu verdienen, habe ich mich daran gemacht in meinem ziemlich großen Haus aus ungenutzten Räumen eine weitere Wohnung fertigzustellen. Diese ist früher fertig geworden als ich dachte und habe sie nun auch schon vermieten können, an einen ebenfalls Arbeitslosengeld II Empfänger. Nun ist es so, dass die Heizkosten (Altbau eben und gestiegene Ölpreise), sowohl meine eigenen als auch die des Mieters mit den Zahlungen des JobCenters nicht gedeckt werden können. Bisher habe ich die eigenen Mehrkosten aus dem Regelsatz zugeschossen. Soweit ist das ja auch in Ordnung. Bei dem Mieter habe ich mir eigentlich gedacht die Mehrkosten aus der Kaltmiete zu zuschießen, was auch in Ordnung wäre. Jetzt möchte die Arge aber die komplette Kaltmiete als Einkommen von meinem Regelsatz abziehen. Wenn ich bis zur Rente plus minus 0 raus komme, dann wäre das ja auch noch in Ordnung aber es besteht die Gefahr, dass ich dann, trotzt Mieteinnahmen, wegen der hohen Heizkosten noch mehr von meinem eigenen zuschießen muss. Das kann es ja nicht sein. Da habe ich folgenden Text gefunden

"Ebenfalls berücksichtigt werden Einnahmen aus Vermietung oder Verpachtung. Hier gilt jedoch die Ausnahme, dass Mieteinnahmen zur Reduzierung der eigenen Unterkunftkosten im Sinne des § 22 SGB II nicht berücksichtigt werden."

Wie soll ich das verstehen und hat das für mein Problem eine Auswirkung?

...zur Frage

Wie würdet ihr 100.000 € langfristig (mind. 20 Jahre) anlegen/investieren?

Immobilien, Aktienfonds.....?

Immobilien und Aktien sind derzeit bereits überwiegend hoch bewertet. Was würdet ihr tun mit Fokus auf das Thema Altersvorsorge?

...zur Frage

Keine Einnahmen aus V+V, können die Kosten trotzdem steuerlich geltend gemacht werden?

Guten Tag, ich bin neu in dieser Runde und habe folgende Frage:

Meine Frau hat von ihrer Mutter ein Haus geschenkt bekommen. In diesem Haus hat die Mutter ein lebenslanges mietfreies Wohnrecht. Die Kosten für das Haus (Grundsteuer, Wassergeld, Müllabfuhr) sowie alle anfallenden Kosten (gerade musste die Heizung erneuert werden), gehen zu Lasten meiner Frau.

Frage: können die Kosten einschließlich der Reparaturaufwendungen steuerlich geltend gemacht werden, obwohl keine Mieteinnahmen eingenommen werden? Immerhin entstehen ja die Kosten definitiv.

Danke für Eure Hilfe!

...zur Frage

Berliner Testament - Alleinige Immobilie eines Ehepartners - Pflichtteil voreheliches Kind des anderen Ehepartners?

A und B sind verheiratet. A hat aus einer vorherigen Beziehung ein Kind K1. Beide haben ein gemeinsames Kind K2. B besitzt eine Immobilie. Es besteht ein Berliner Testament mit K2 als Schlusserbe. K1 soll auf den Pflichtteil beschränkt werden.

  1. A stirbt zuerst. Hat K1 Recht auf seinen Pflichtteil aus dem alleinigen Vermögen von A? Wie wird das gemeinsame Vermögen von A & B, z.B Aktienfonds bewertet?
  2. B stirbt zuerst: Die Immobilie und das gemeinsame Vermögen fällt an A. K1 hat keinen Anspruch. Wenn A stirbt, hat K1 dann ein Recht auf dem Pflichtteil des gesamten Vermögens von A, also auch der geerbten Immobilie von B?
  3. Welche Schritte sind notwendig den Pflichtteil von K1 zu minimieren, insbesondere wenn B zuerst stirbt?

Danke!

...zur Frage

Sind die Beerdigungskosten meiner Mutter außergewöhnliche Belastungen, obwohl ich 1/2 meines Elternhauses geerbt habe?

Meine Mutter ist verstorben ohne ein Testament zu hinterlassen. Kraft Gesetzes bin ich nun zusammen mit meinem Vater Erbin zu 1/2. Es gab kein Barvermögen. Ich habe nun versucht, die Beerdigungskosten steuerlich geltend zu machen, was mir verwährt wird, da ich 1/2 Grundbesitz geerbt habe. Um meine Mutter "unter die Erde zu bringen" - was ich als einzige Tochter als sittliche Pflicht sehe -, habe ich mich an den Beerdigungskosten beteiligt, was für mich als Alleinerziehende mit laufenden Krediten eine große Belastung darstellt.

Nur auf dem Papier habe ich geerbt, weil man mir riet, das Erbe anzunehmen, um meinem Vater unnötigen Ärger und weitere Kosten zu ersparen. Es gibt sogar eine Abschichtungsvereinbarung, dass ich unentgeltlich aus der Erbengemeinschaft ausscheide.

Ich kann ihn doch jetzt nicht zwingen, sein Haus zu verkaufen, damit ich Die Beerdigungskosten zurück bekomme. Das ist sittlich gar nicht korrekt!

Im Falle des Todes meines Vaters ist mir klar, dass ich die Beerdigungskosten nicht geltend machen kann. Aber jetzt auch nicht?

...zur Frage

Testament oder Erbvertrag Ehevertag gültig wer bekommt Haus?

1972 schloss ein Ehepaar ein Ehe- und Erbvertag ab, in dem unter anderem der Bruder des Ehemannes ihr Hausgrundstück als Vermächtnis bekommen soll nachdem auch der längst lebende verstorben ist.

Sollte der Bruder also Vermächtnisnehmer vorher sterben, sollen dessen Abkömmlinge es bekommen. Da behält sich das Ehepaar aber ausdrücklich das Recht vor, Teilungsanordnungen zu treffen soweit die Abkömmlinge des Vermächtnisnehmers zum Zuge kommen. Hierbei können einzelnen Abkömmlingen auch größere Miteigentumsanteile bis zur Hälfte des Grundstücks zugeteilt werden, im übrigen soll das Vermächtnis vertragsgemäß sein es sei denn, die Eheleute bekommen selbst noch Kinder.

1996 schreibt das Ehepaar ein handschriftliches Testament und setzten sich gegenseitig als alleinerben ein.

2004 verstirbt der Ehemann und beide Schriften werden eröffnet.

Das Ehepaar hat keine Kinder bekommen und der Bruder des Ehemanns ist 2006 verstorben und hat 2 Kinder.

Da sie aber all die Jahre weder den Neffen oder Nichte ihres Mannes sah hat sie ein noterielles Testament geschrieben in dem sie ihre Nachbarsfamilie die ein familiäres Verhältnis zu ihr haben als Erben eingesetzt.

Im Testament steht ich bin nicht an einen Erbvertrag gebunden und alles bisherige Widerrufe ich hiermit. So hofft sie, dass die Nachbarsfamilie, die sie auch pflegt, das Haus bekommt.

Sie möchte auf gar keinen Fall, dass diese beiden das Haus bekommen, weiß aber selbst nicht ob dieses Testament so ausreicht. Sie ist der Meinung, wenn ich gestorben bin brauchen die auch nicht mehr kommen.

Wer würde in so einem Fall das Haus bekommen?

Könnte Sie das Haus schon vorher auf die Familie umschreiben lassen oder was wäre, wenn sie das Haus verkauft?

Oder würde es nach der Testamentseröffnung allen zustehen falls vorher nichts gemacht wird?

Danke schonmal im Voraus.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?