Finanzamt verlang Rücknahme des Einspruchs gegen Steuerbescheid

2 Antworten

Wenn Deine neu eingereichten Belege zu einem anderen Steuerbetrag führen, müßte das Finanzamt sie bearbeiten und Dir einen neuen Steuerbescheid zukommen lassen, wichtig ist aber, daß Du den Widerspruch fristgemäß eingereicht hast.

Was ist für das FA ein echter Grund gegen den Bescheid Einspruch zu erheben?

Das ergibt sich aus dem Gesetz. Es muß eine Beschwer vorliegen:

http://dejure.org/gesetze/AO/350.html

Du schildesrt den Fall so abstrakt, dass man nicht beurteilen kann, ob eine andere Entscheidung möglich wäre. Eins aber ist ja auch jeden Fall klar: Aussetzung der Vollziehung kann man nur wegen der Beträge beantragen die im Streit stehen, alles andere wird nicht ausgesetzt und ist zu zahlen.

Die Rücknahme eines Einspruch verlangen kann das FA im übrigen nicht. Wenn der Steuerpflichtige auf eine solche Aufforderung nicht reagiert, muß über den Einspruch entschieden werden und gegen die dann erfolgte Entscheidung ist Klage zulässig.

dejure.org/gesetze/AO/350.html

Heute kein Link aus einer Drittquelle? Greifen meine Sticheleien Raum?

Die Rücknahme eines Einspruch verlangen kann das FA im übrigen nicht.

Tut es auch nicht, es regt die Rücknahme an.

Du hast recht, soll das FA entscheiden - das spart zumindest auch eigenes Porto. Aber hier hat der Fragesteller ja alles richtig gemacht.

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@EnnoBecker

Greifen meine Sticheleien Raum?

Solange es sich nicht um Bestechung mit Messer handelt, geht mir das östlich am Südpol vorbei. Nein, es muß einen anderen Grund geben wieso ich die Primärquelle der Sekundär- oder Tertiärquelle vorgezogen habe. Ich werde auf Fehlersuche gehen damit sich so etwas nie mehr wiederholen kann. Darauf gebe ich mein Ehrenwort!

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@Privatier59

Wahrscheinlich hat Angela Merkel dir ihr vollstes Vertrauen ausgesprochen.

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@EnnoBecker

Darauf gebe ich mein Ehrenwort!

Hui, sehr leichtfertig von mir. Habe mich nicht in die Badewanne getraut. Wieso, das weißt Du Ossi-Ei bestimmt nicht!

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@EnnoBecker

Liebe Leute,

bitte kommt zum Thema zurück. Das hier ist kein Chat ;)

Freundliche Grüße

Jürgen vom finanzfrage.net Support

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@ffsupport

Das Thema ist längst erschlagen. Hier geht es inzwischen darum, dass soziale Interaktionen eurem Forum das Leben ermöglichen.

Ach so:

:-))))))))))))

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Hallo allerseits, vielleicht kann mir hier jemand helfen, denn ich bin wirklich am Verzweifeln.

Ich studiere jetzt im 6. Semester. Am Anfang des Stuidums habe ich mal für drei Monate gearbeitet und insgesamt nicht mal 300 Euro verdient. Aus Zeitmangel habe ich auch aufgehört zu arbeiten. Da kam plötzlich letztes Jahr ein Schreiben vom Finanzamt, dass ich eine Einkommenssteuererklärung machen soll. Ich hatte das total ausgeblendet, wegen des Stresses in der Uni und weil ich mir nicht erklären konnte, warum doe plötzlich sowas von mir haben wollen und warum die mich als Steuerpflichtigen bezeichnen. Ich schrieb die an, dass ich kein Steuerpflichtiger bin, studiere und längst nicht mehr arbeite. Keine Antwort.

Das Jahr darauf bekam ich eine Rechnung, die Schätzung, ich sollte denen 66 Euro für was weiß ich bezahlen. Ich schrieb die an und legte ihnen alles vor, wie viel Geld ich habe, woher ich es bekomme (etwas Bafög, ich lebe bei meinen Eltern), und Kopien all meiner Studienausweise, um nachzuweisen, dass ich nichts weiteres tuhe als nur zu studieren. Bevor ich eine Antwort bekam, bekam ich die erste Mahnung. Dann bekam ich eine Antwort, in der stand, dass ich einen Einspruch legen soll, den ich auch gemacht habe. Paar Tage später kam noch eine Mahnung und eine Ansage zur sofortigen VOLLSTRECKUNG! Ich war gezwungen ihnen das Geld zu überweisen (von meinem bisschen Geld!, das gerade mal so ausreicht... .) Ich seh das nicht ein, aber ich überwies es, um erstmal Ruhe zu haben und mich auf meine Klausuren konzentrieren zu können und würde mich später darum kümmern :( Dann dachte ich, die Sache wäre aus der Welt, bis ich wieder einen Brief bekam...mein Einspruch wurde dem FINANZGERICHT als KLAGE vorgelegt!!! In meinem Brief stand nichts von einer Klage! Jetzt verlangen die von mir 284 Euro Gerichtsverfahrenskosten! Woher zum Teufel sollte ich denn wissen dass das ein Gerichtsverfahren wird?!

Ich weiß echt nicht mehr weiter :( (ich werde dort persönlich hingehen , aber wage es zu bezweifeln, dass ich daraus schlauer werde :( )

Bitte um Hilfe :(

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Hallo,

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