Volle Erwerbsminderung gescheiterte Arbeitsversuch 2,5 Std 3x Woche Überwachung DRV

4 Antworten

Volle Erwerbsminderungsrente und dann Nebenjob?!!!! Da muß die DRV mißtrauisch werden und offengestanden kann ich sie auch gut verstehen. Um Sport zu treiben braucht man bekanntlich keinen Sportunterricht zu geben. Du wirst mit dem Mißtrauen der DRV leben müssen. Und im übrigen auch vor Betriebsprüfungen zittern: Die können bekanntlich nicht nur vom Finanzamt, sondern auch von der Sozialversicherung durchgeführt werden. Fitnessstudios die Scheinselbständige beschäftgen wollen dürften da zu den bevorzugten Fanggründen gehören.

Ich glaube, Du wirfst da Sachen durcheinander.

Du schreibst:

  1. Freiberuflich

  2. Umsatzsteuer § 19

  3. Arbeitgeber

  4. Einkommensteuergrenze

  5. Dazuverdienstgrenze

Wenn Du freiberuflich tätig bist, hast Du keine Arbeitgeber, sondern einen Auftraggeber. Der wird mit Sicherheit nicht von einer Versicherungskasse angesprochen/angeschrieben.

Vermutlich wird keine Einkommensteuer anfallen, aber genau kann man das nur sagen, wenn man wüßte wieveil von Deiner Rente steuerpflichtig ist.

Aber von den 4.800,- Umsatz würden ja auch noch die Kosten abgezogen. Also vermutlich keine Einkommensteuer.

Umsatzsteuer sowieso nciht, weil weniger als 17.500,- Euro.

Die richtigen Antworten bzgl. der Meldepflichten bei EU-Rentenbezug hast Du ja schon bekommen, deshalb mal der Versuch ein bischen konkreter zu werden.

2 x 2 Std. die Woche, freiberuflich gegen Honorarrechnung, bedeutet 16 Std. im Monat. Bekommst Du 20 € die Stunde reden wir von 320 € / Monat.

Abzüglich deiner Kosten bleibst Du also unter der Hinzuverdienstgrenze.

Zur weiteren Lektüre hier mal ein Link: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232618/publicationFile/63762/erwerbsminderungsrentner_hinzuverdienen.pdf

Einen entsprechenden Rechner findest Du sicherlich auch im Internet.

Im Übrigen trifft die Erläuterung von wfwbinder in den Vorantworten voll zu. Da du keinen Arbeitgeber in dem Sinne hast, sondern nur einen "Auftraggeber" kann die DRV diesen (sofern sie denn erfährt, wer es ist) nicht in den "Papierkrieg" zwingen.

Dir bleibt nur mit der DRV zu klären, wann du deinen rechtmäßigen Hinzuverdienst denn melden sollst? Jeden Monat, Quartalsweise oder Jährlich? Da absehbar ist, dass Du die zulässige jährliche Hinzuverdienstgrenze nicht überschreitest, könnte sogar auf eine "Meldung" zur Gänze von seiten der DRV verzichtet werden. Die machen eine Aktennotiz und gut ist.

Selbstverständlich heftest Du deine geschriebenen Honorarrechnungen gemeinsam mit einer Kontoauszugskopie des Geldeingangs ordentlich in einen Hefter - nur für den Fall, dass mal eine Nachfrage kommt.

Noch ein kleiner Hinweis, der mir in diesem Fall angebracht scheint. Du kannst Dich in deinen Belangen auch von einer Person deines Vertrauens bei Verhandlungen mit der DRV vertreten lassen. Eine entsprechende Vollmacht sollte ausreichend sein. Sicherheitshalber kann dein Arzt bescheinigen, dass das "Selbstverhandeln" zu großer Stress für dich.

Lass Dich nicht Bange machen - stürze dich in deine neue Aufgabe wenn sie dir denn gut tut. Den Bürokratie-Kampf sollen andere kämpfen ...;-)

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