Kombifinanzierung?

Hallo,

vorweg: Klar, keiner wird das Folgende ohne meine Situationen genau zu kennen, beantworten können. Eure Meinungen interessieren mich dennoch.

in 5 Jahren möchten wir eine Eigentumswohnung in einer Großstadt kaufen. Darlehensbetrag (Kaufpreis + Nebenkosten - Eigenkapital) ca. 400.000€. Wir stellen uns eine Laufzeit von 30 Jahren vor (bin 24 Jahre alt).

Bei einem Annuitätendarlehen mit 20 Jahren Sollzinsbindung weiß man nicht, was nach dem 20 Jahren kommt. Evtl. ist der Zins dann so hoch, dass die 30 Jahre unrealistisch werden. So etwas würde man dann erst in ca. 20 Jahren sehen.

Nun wurde uns von der Hausbank eine Alternative vorgeschlagen: Kombifinanzierung. Phase 1: Rate setzt sich zusammen aus Betrag für die Bank und Sparteil für einen Bausparvertrag (über sagen wir 200.000€ was ca. der Restschuld nach 20 Jahren Laufzeit entspricht).

Phase 2: Gesamte Rate geht für weitere 10 Jahre in den Bausparvertrag.

Das hat den Vorteil, dass man sich den Zins sichern kann und diese Unwissenheit in 20 Jahren nicht hat. (Sind beide nicht sonderlich risikofreudig)

Wir überlegen nun ob wir diese Variante wählen und uns den Bausparvertrag nun direkt schon sichern (statt in 4 Jahren). Würden dann aber nur die Abschlusskosten (2000€) zahlen und ihn für die 4 Jahre nicht besparen, um das EK aufzustocken. Der Bausparvertrag hat in der Sparphase einen Zins von 0,1% (also nichts, aber das stört nicht), in der Darlehensphase hat er einen gebundenen Sollzins von 1,25% p.a. bzw. einen effektiven Jahreszins von 1,57% p.a.

Was haltet ihr davon und was sind die Vor- und Nachteile? Vorweg: Die mtl. Raten sind im Bereich von 1500€, das können wir uns problemlos leisten, darum soll es also hier an der Stelle nicht gehen.

Danke für eure Meinungen!

Bausparvertrag, Finanzierung
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Steuererklärung 2014, noch möglich und sinnvoll?

Hallo,

theoretisch, soweit ich es verstehe, kann ich meine freiwillige Steuererklärung für 2014 noch bis Ende dieses Jahres abgeben. Ich hätte dazu eine Frage. Dazu zunächst die Info, dass ich keine deutsche, sondern eine französische Staatsbürgerschaft besitzt (ist evtl. wichtig) und Januar und Februar 2014 in Frankreich gelebt habe, dort aber keine Einkünfte hatte.

Meine Einkünfte 2014 waren:

März-August 750€ mtl. als Arbeitnehmer in Berlin, darauf fielen warum auch immer keine Steuern an

Oktober-Dezember 2600€ mtl. als Arbeitnehmer in Hamburg, dies wurde nach Steuerklasse 1 besteuert

Meine Fragen sind:

1) Eine Steuererklärung würde sich wahrscheinlich lohnen, kann es aber zum Problem werden, dass ich auf die 6750€ keine Steuern gezahlt habe? Muss man die 750€-Einkünfte überhaupt in der Erklärung angeben?

2) An welches Finanzamt geht die Steuererklärung? Hier gibt es drei Möglichkeiten:
Möglichkeit 1: Das für meinen damals Berliner (bis März 2014) Wohnort zuständige FA
Möglichkeit 2: Das für meinen damals Hamburger (ab Oktober 2014) zuständige FA
Möglichkeit 3: Das für meinen aktuellen Hamburger Wohnort zuständige FA, bei dem ich auch die Erklärung 2017 eingereicht habe.

3) Ich habe in der Erklärung angegeben, dass ich 2014 einen Wohnsitz im europäischen Ausland hatte (FRA). Ich werde gefragt, ob ich eine Anlage EU/EWR beifüge, was standardmäßig mit nein ausgefüllt ist. Was hat es damit auf sich? Im Januar-Februar 2014 hatte ich keine ausländischen Einkünfte.

Vielen Dank für eure Antworten und viele Grüße!

Steuern
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