Versicherungsleistung nach Scheidung

Also ich und mein Ex-Mann hatten eine Unfallversicherung. Er war versicherte Person und ich auch.

In der Trennungsphase stürzte ich schwer, so dass mein linker Arm stark eingesschränkt ist. Nun ist es zur Auszahlung der Invaliditätsleistung gekommen (auf sein Konto) (inzwischen sind wir aber schon geschieden).

Kann er Ansprüche an dem Geld stellen?? Er meinte lt. seinem Anwalt, würde ihm im Falle eines Prozesses, den er gewinnen wird, die Hälfte zustehen??

Jetzt habe ich hier aber einen Artikel gefunden, wo dies bzgl. der Unfallversicherung aber wiederlegt wird: "Ist auch der andere Ehegatte namentlich mitversichert, endet sein Versicherungsschutz, wenn der Versicherungsnehmer ihn wieder aus dem Vertrag herausnehmen lässt. Für den Regelfall besteht zwischen dem Versicherungsnehmer und dem anderen Mitversicherten („der Versicherte“) ein Treueverhältnis, aufgrund dessen der Versicherungsnehmer die Leistungen der Versicherung an den mitversicherten weiterzuleiten hat. (Es sind aber Ausnahmekonstellationen denkbar). Auch hier gilt: im konkreten Fall muss anwaltlicher Rat eingeholt werden."

Wie sieht das jetzt rechtlich so aus?? Steht Ihm was zu?? Wenn ja wieviel?? Würde er einen Prozess zu seinen Gunsten gewinnen??

Bin auf Arbeitssuche, aber werde leider immer abgelehnt, sogar das Arbeitsamt weigert sich mich mit diesem Arm zu vermitteln :-( (Erhalte aber auch keine Leistung vom Arbeitsamt).

Könnt Ihr mir da Auskinft geben??

anspruch, scheidung, unfall, Unfallversicherung, Auszahlung, Ex-Mann
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Wadenbeinbruch am Vatertag und die Unfallversicherung zahlt nicht.

Hallo, ich habe mir am letztem Vatertag mein Wadenbein gebrochen und das Syndesmoseband war auch gerissen. Natürlich habe ich sofort den Unfall meiner Versicherung gemeldet. Sie schickten mir auch den Unfallfragebogen und ich reichte ihn zum behandelten Arzt weiter. Somit entbannte ich Ihn von seiner Schweigepflicht. Wie es sich zum Vatertag gehört, fingen wir mit Frühschoppen an und nahmen den ganzen Tag mit. Dann passierte es, ich hatte eine Sekunde nicht aufgepasst und knickte um. Wadenbeinbruch und das Syndesmoseband war gerissen, mitten im Nirgendwo. Der Unfallort war auf einer Wiese zwischen 2 Dörfern. Zu jedem Dorf waren es ca. 4 km. Selbst der Notfallwagen konnte mich nicht abholen. Zu meinen Glück waren am diesem Tag sehr viele mit einem Bollerwagen unterwegs und ich wurde zur nächsten Gaststätte transportiert. Dort wartete schon ein Krankenwagen, der mich ins Krankenhaus fuhr. Aber während des Transportes auf dem Bollerwagen, bot mir jemand noch ein Bier an. Ich hab nicht lang überlegt und nahm das Angebot an(dachte mir, es sei ein gutes Schmerzmittel). Leider war es nicht der beste Zug von mir, da bei der Notaufnahme mir Blut entnommen wurde. Sie stellten eine Blutalkoholkonzentration von 2,18 %o fest. Das wusste das Krankenhaus, aber nicht um welche Uhrzeit ich ins Krankenhaus kam. Der Unfall ereignete sich um ca. 17 Uhr und im Krankenhaus war ich ca. um 18.30 Uhr. Meine Versicherung bezieht sich auf die AGB´s der Deutschen Versicherer. Sie lautet wie folgt:

Wenn am Straßenverkehr teilgenommen wird liegt eine Bewusstseinsstörung vor bei Trunkenheit, die zu einem Leistungsausschluss in der Unfallversicherung führen kann, wie folgt vor:

1.Kraftfahrer bei 1,1 Promille,

2.bei Radfahrer sind es 1,7 Promille

3.bei Fußgänger liegt der Wert bei 2 Promille

Jetzt meine Frage: Ich war ein Fußgänger und nahm nicht im Straßenverkehr teil (Unfallort auf einer Wiese). Hinzu kommt, dass ich nach meinen Unfall ein Bier trank. Ist das nun ein Nachtrunk ? kann es sein das ich zum Unfallzeitpunkt unter der 2 %o Grenze lag. Gibt es überhaupt eine 2 %o Grenze auf einer Wiese. Ich bin 195 cm Groß und hatte damal ca 90 KG auf der Waage. Die Behandlung ist noch nicht abgeschlossen. ich habe eine Platte mit 7 Schrauben und eine Stellschraube wurde schon entfernt. 3 Monate durfte ich nicht auftreten und lief solang mit Gehilfen durch die Gegend... Da ich viel Sport machte, war es ein harter Rückschlag für mich. ich kämpfe jetzt noch damit. Meinen Sport kann ich auch nicht mehr so ausüben wie gewohnt und ein bleibender Schaden stellte der Arzt auch fest. Nur meine Versicherung weigert sich den Fall weiter zu behandeln, wegen der zu hohen Blutalkoholkonzentration. Sie schicken mir auch das Abschlussformular nicht.

Ich bedanke mich im Vorraus für eine Antwort

unfall, Unfallversicherung, Versicherung, Alkohol, Zahlungspflicht
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Allianz Unfall-Prämienrückgewähr-Versicherung (PUR) kündigen?

Hallo zusammen,

ich habe folgende Frage:

Ich habe bei der Allianz im Jahr 2003 im alter von 17 Jahren eine Unfall-Prämienrückgewähr-Versicherung abgeschlossen. Hierfür bezahle ich monatlich bis zum Jahr 2046 einen Betrag von 24,50€ (= jährlich 294€) ein.

Laut dem jährlichen Schreiben der Allianz bekomme ich beim "Erleben des vereinbarten Termins" im Jahre 2046 eine "erreichte garantierte Leistung" in Höhe von 11.607€ und eine Gesamtleistung in Höhe von 13.266€ bei der "derzeit gültigen Überschussbeteiligung".

Laut der Allianz beträgt die Rückkaufsumme 1.184€. Ich würde somit bei Kündigung einen "Verlust" von ca. 2.116€ machen.

Meine Fragen sind nun folgende:

  • Ist bei der von der Allianz ausgewiesenen Gesamtleistung bei Erleben des vereinbarten Termins im Jahr 2046 i.H.v. 13.266€ sowas wie Inflation berücksichtigt, sprich entsprechen die 13.266€ einem Betrag von 13.266€ heute oder im Jahr 2046, was natürlich einen erheblichen Unterschied ausmachen würde?
  • Ich habe das Ganze auch mal durchgerechnet unter der Annahme, dass die 13.266€ der Kaufkraft von 13.266€ im Jahr 2046 entsprechen und bin hier auf eine jährliche Verzinsung meiner Einzahlungen bei der Allianz i.H.v. 0,46% gekommen. Des Weiteren habe ich eine Rechnung erstellt, bei der ich über die verbleibenden 30 Jahre Laufzeit der Unfallversicherung hinweg die Differenz der jährlichen Versicherungsbeiträge bei der Allianz und zu einer Unfallversicherung mit gleicher Leistung für 90€/Jahr anlege (=jährlicher Anlagebetrag i.H.v. 204€). Zu Beginn der Zahlungsreihe habe ich im ersten Jahr die Rückkaufsumme von 1.184€ als Einzahlung berücksichtigt. Bei dieser Rechnung habe ich auch Zinseszinseffekte berücksichtigt, zum Jahresende habe ich den Endbetrag (= Betrag vom Jahresanfang + Zins) mit einer Inflationsrate von jährlich 2% abgezinst. Das Ergebnis der Berechnung ist, das sich eine Kündigung erst dann lohnt, wenn ich auf dem Kapitalmarkt für die Anlage der ersparten Versicherungsbeiträge einen jährlichen Zinssatz von >5,25% erreiche. Habe ich hier einen Logikfehler, da mir 5,25% enorm hoch erscheint?
  • Würdet ihr diese Versicherung rein von der Leistung im Falle eines Unfalls empfehlen oder eher wechseln (Max. Invaliditätsleistung von 200.000€, 400% Progression, 50.000€ Invaliditätssumme, 10€ Krankenhaustagegeld, 10.000€ Todesfallsumme, 3.000€ Kosten kosmetischer Operationen und 3.000€ Bergungskosten)?

Für eure Antworten bereits vielen Dank im Voraus :-).

Kündigung, Unfallversicherung, Versicherung, Allianz, Beitragsrückgewähr
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