Nach Widerruf soll ich zahlen? (Fitnessstudio)?

Vor etwas mehr als einem Monat habe ich online ein Vertrag bei einem Fitnessstudio abgeschlossen, der dann am 01. 10. begonnen hat. Nach wenigen Tagen habe ich ihn per Email wieder widerrufen müssen, weil ich mein Studentenjob verloren habe und mein monatliches Budget deshalb kleiner wurde. Das Studio habe ich nie betreten. 

In der Widerrufsbelehrung steht, dass man mir alle gefolgten Zahlungen nach 14 Tagen zurücküberwiesen muss. Sprich, das waren der Beitrag, Verwaltung, Karte etc. 

Das Fitnessstudio hat dies auch getan, jedoch kam heute in der Post eine Überraschung: eine Zahlungserinnerung vom besagten Studio. 

U.a. muss ich eine Mahngebühr zahlen, weil ich die (gleich) aufgezählten Rechnungen nicht beglichen habe: Die Stornogebühr der Bank, die Stornogebühr der Verwaltung, den Beitrag vom 01.10 bis 31.10 2020, die Kartenpauschale, und die Verwaltungspauschale. 

Insgesamt: 85,20 Euro (mehr als ich davor an die überwiesen habe)

Mir kommt das sehr suspekt vor, da viele dieser Zahlunsgerinnerungen (Beitrag, Kartenpauschale, etc.) mir ja aufgrund meines Widerruf vom Studio zurücküberwiesen wurde. Zudem habe ich per Email auch keine Aufforderung bekommen, dass ich nach dem Widerruf irgendwas zahlen soll. Könntet ihr mir bitte helfen? Müsste es. nicht in der Widerrufsbelehrung oder in den AGBs stehen?

Mahngebühr: 7,50 Euro

Stornogebühr der Bank: 4,00 Euro 

Stornogebühr der Verwaltung: 4 Euro 

Beitrag: 29.90 Euro 

Kartenpauschale: 19.90 Euro 

Verwaltungspauschale: 19.90 Euro

Recht, Steuern, Vertrag, Fitnessstudio, Widerruf
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Schüler von einander trennen?

Hallo, ich erkläre jetzt einfach mal die Lage. Wir hatten zwei sehr große 8ten Klassen deswegen wurde beschlossen das drei 9ten Klassen gemacht werden dabei hat man uns gesagt das Zweige (Realschule da gibt es bei uns BWR, Französisch, HE) und Freundschaften berücksichtigt werden. Jetzt ist es aber so das ich und meine Freundin in zwei verschiedenen Klassen gekommen sind obwohl wir auch den selben Zweig haben. Meine Freundin fühlt sich in der Klasse nicht wohl. Ich persönlich fühl mich in meiner auch nicht wohl, weil sie meine einzige Freundin war und ich sonst keine habe aber ich werde jetzt nicht gemobbt. Meine Freundin hat es in ihrer Klasse da schon schwerer. Deswegen haben wir unsere Direktorin gefragt ob sie zu mir in die Klasse kann sie hat nein gesagt. Dann fragten wir sie warum sie uns getrennt hat und sie will uns keinen Grund nennen. Sie hat sogar unsere Klassenzimmer sehr weit auseinander getan so das mein Klassenzimmer bei den 7ten Klassen ist. Wie waren schon beim Vertrauens Lehrer überall, weil es mir nicht gut geht, weil ich die ganze Zeit über alleine bin. Und meiner Freundin es nicht gut geht, weil sie sehr Respektlos behandelt wird. Die Lehrer versprachen uns das sie uns helfen haben mit der Direktorin geredet aber nein wir dürfen es nicht und den Grund warum wir getrennt wurden dürfen wir auch nicht erfahren der Vertrauens Lehrer hat gesagt er darf sich dazu nicht äußern. Ich bin so verletzt mir geht es in der Klasse nicht gut ich finde da keinen Anschluss ich hab schon alles getan meine Eltern waren schon bei der Direktorin die Eltern meiner Freundin waren auch schon bei der Direktorin aber sie will keiner grund nennen und will nicht das wir in eine Klasse kommen. Was soll ich tun ist das überhaupt rechtlich erlaubt was sie da macht?
Das sie uns ohne Grund trennt.

Recht, Schüler
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Anzeigepflicht gegenüber Klarna, trotz sofortiger Retour der Ware an Online-Händler?

Bereits einen Tag nach Empfang der Ware vom Online-Händler am 24.07.2020, haben wir diese wegen Mängel an Floryday am 25.07.2020 zurückgesendet.

Somit war der Vorgang für uns abgeschlossen. Aber nicht für den Bezahldienstleister Klarna, aber dass wussten wir zu dem Zeitpunkt aber noch nicht.

Denn die schickten uns einfach eine Rechnung, dann eine Mahnung am 06.10.2020, und sind nun letztendlich bei dem im Internet viel zitierten Inkasso Unternehmen CEOE gelandet. Wie gesagt, mit dem Retour der Ware war die Rechnung von Klarna gegenstandslos. Und wozu was bezahlen, wenn man es 1 Tag nach Erhalt wieder zurücksendet.

Und Klarna schrieb in seinen Rechnungen, dass wir bei Problemen uns an den Online-Händler wenden sollten.

Aber wir sahen in der Rücksendung der Ware kein Problem! Wir haben die mangelhafte Ware nach Erhalt einen Tag später an den Absender zurückgesendet (Sendungsnummer liegt vor). Leider legte Floryday kein Retourschein im Paket bei.

Jetzt erst, nach intensiver Internetrecherche, ist uns folgendes bewusst geworden, dass man diese Retour gegenüber Klarna hätte mitteilen sollen. Woher hätte wir dies wissen müssen?!

Warum weiß Klarna nichts vom Retour der Ware an den Online-Händler Floryday? Stehen denn Geschäftspartnern normalerweise nicht in Kontakt?
D.h. Floryday zeigt gegenüber Klarna an, dass sie die Ware retour bekommen hat. Oder Klarna fragt beim Online-Händler nach, ob die Rechnung (vor Versendung) wirklich noch valide ist. Haben die denn untereinander keine Anzeigepflicht? 

Und nun zur eigentlichen Frage:
Da wir über diese zusätzliche Anzeigepflicht der Retour gegenüber Klarna in keinster Weise aufgeklärt wurden, ist damit der Vertrag sogar zwischen Uns und Klarna nicht gegenstandslos? Also null und nichtig? Bzw. wird dies sogar seitens Klarna billigend in Kauf genommen, dass der Kunde von der Anzeigepflicht gegenüber Klarna gar nichts weiß (Kleingedruckte), um somit weiter Rechnungen zusammen dem Inkasso-Internehmen CEOE drucken zu können?

Vielleicht hat jemand hier eine fundierte Rechtsmeinung (interessiert mich einfach, könnte ja auch für andere interessant sein, die mit Klarna und CEOE zu tun haben).
Danke im Voraus.

Recht
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Inkasso fordert 250 Euro und droht mit gerichtlichem Mahnverfahren?

Hallo zusammen,

leider habe ich die gerechtfertigte Forderung eines Gläubigers aus schwerwiegenden gesundheitlichen Gründen über mehrere Monate nicht bezahlt. Nach einiger Zeit bekam ich Post von einem Inkassobüro. Die offene Hauptforderung habe ich nach den ersten Schreiben des Inkassobüros direkt an den Gläubiger überwiesen. Seitdem erhalte ich weiterhin Schreiben des Inkassobüros, in denen die Zahlung der Hauptforderung vermerkt ist, aber weiterhin Inkassokosten, Auslagen, Zinsen, etc. geltend gemacht werden.

Die Hauptforderung war ca. 1745 Euro, die wie erwähnt bezahlt worden sind. Die aktuelle Zahlungsaufforderung des Inkassobüros beträgt ca. 250 Euro und mir wird mit der Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens gedroht, wenn ich nicht bis zum 18.11. zahle. Ich füge die Forderungsaufstellung zu besserem Verständnis mit an.

Mir ist bewusst, dass ich selbst Schuld bin an dieser Misere, leider passiert aber im Leben auch mal Mist. Dennoch die Frage: Muss ich die ca. 250 Euro an das Inkassobüro zahlen oder gibt es einen Weg dies zu vermeiden? Das Inkassobüro hat schließlich lediglich ein paar Schreiben aufgesetzt und die Hauptforderung ist seit Monaten beglichen. Ich habe hier viele verschiedene Meinungen gelesen und hoffe nun auf gezielten Rat. 50 Euro würde ich vermutlich einfach zahlen, um die Angelegenheit aus der Welt zu schaffen, aber 250 Euro sind schon echt heftig.

Vielen Dank für die Unterstützung!

Inkasso fordert 250 Euro und droht mit gerichtlichem Mahnverfahren?
Inkasso, Recht
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Hausverkauf Eltern geschieden...brauche Rat?

Hallo,

meine Eltern haben vor 12 Jahren eine Doppelhaushälfte gekauft und es bis auf 40.000€ abbezahlt gehabt bis vor 10 Jahren als meine Mutter meinen Vater verlassen hat. Damals hatte mein Vater ein Angebot von 140.000€ für das Haus bekommen, aber dieses abgelehnt und meiner Mutter ein lächerliches Angebot von 20.000€ gemacht, damit sie die Immobilie komplett an meinen Vater übergibt. Sie hat abgelehnt.

Nun, sind mittlerweile 10 Jahre vergangen und mein Vater lebt seitdem alleine in dem Haus, aber er zahlt nur die monatlichen Zinsen ab, also belaufen sich die Schulden immernoch auf 40.000€. Meine Mutter wollte in der Zeit jedem Konflikt aus dem Weg gehen und hat ihn in Ruhe gelassen, nur hat sie jetzt das Problem, dass sie selber mittlerweile hoch verschuldet ist. Es hat alles damit angefangen, dass Sie damals nach dem Umzug keine Sozialhilfe erhalten hat( da sie ja eine Immobilie hatte) und es nur die Möglichkeit gab, monatliche Darlehen vom Amt zu erhalten. Nach einem halben Jahr hatte Sie eine Arbeit gefunden, einen Kredit aufgenommen, um die Darlehen vom Amt abzubezahlen, doch da sie über Jahre hinweg nur für den Mindestlohn gearbeitet hat und immer wieder Probleme aufkamen mit denen man im Leben halt so nicht rechnet, wurden diese Kreditschulden immer höher.

Vor 2 Monaten war es jetzt so weit, dass sie monatlich 550€ an Krediten abbezahlen musste, wobei sie grade mal 1100-1200 Euro verdient hat. Die Bank lockert die Konditionen nicht, wegen Corona und ja sie hätte alles komplett anders angehen müssen, aber wir waren leider alle zu blöd.

Nun bleibt ihr nichts anderes übrig als das Haus zu verkaufen, um diese Schulden ein für alle mal loszuwerden und ich habe in der Zeit das Sprachrohr gespielt, weil sie mit meinem Vater nicht sprechen möchte. Mein Vater hat war auch eigentlich einverstanden, nur mit der Bedingung, dass sie eine Vollmacht abgeben solle mit der Kondition sie würde bei dem Hausverkauf 80.000€ erhalten (der Wert wäre aktuell bei 240-250k). 50k würden für das Restdarlehen und Notar usw draufgehen und er meinte er hätte das Recht auf ein bisschen mehr als sie. Naja es war ein langes hin und her und meine Mutter hat gemeint, sie ist einverstanden, Hauptsache es ginge dieses Jahr noch über die Bühne (was mein Vater auch so versprochen hatte). Er meinte er müsse nur eine Wohnung finden.

Es ist jetzt über 1 Monat vergangen seitdem und nach einen Gespräch eben mit meinem Vater, wird es auf einmal minimum noch ein halbes Jahr dauern mit dem Verkauf und ich weiss so ein Verkauf geht nicht so schnell, aber wir haben das Gefühl er schindet nur Zeit und wir kämpfen grade wirklich um über die Runden zu kommen(ich arbeite schon zwei Schichten um meine Mutter finanziell zu entlasten). Ausserdem ist der Immobilenmarkt grade am boomen und ich werde das Gefühl nicht los, dass er einiges mehr für das Haus bekommen würde, als er sagt.

Was können wir tun? Sollten wir das doch gerichtlich regeln lassen? Ich weiss echt nicht weiter

Immobilienverkauf, Recht
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Meine Mitbewohnerin schuldet mir Geld, wie sichere ich mich ab?

Liebe Community-Mitglieder,

vielleicht hat jemand von euch einen Tipp oder Lösungsvorschlag wie ich am besten in der Situation vorgehen soll, die ich kurz schildern möchte:

Vor einem Jahr bin ich mit einer Bekannten von mir in eine 2-er WG zusammengezogen, von der ich dachte, dass sie eine gute Freundin ist. Wir mussten uns Möbel finanzieren, aber wir beide waren zu dem Zeitpunkt knapp bei Kasse. Da sie einen Schufa-Eintrag hat, hat sie bei Ikea keinen Kredit erhalten und ich habe (das gebe ich zu) aus Dummheit einen Kredit von 2000 Euro aufgenommen, damit sie sich für 1000 und ich mir für 1000 Euro jeweils Möbel kaufen kann. Ein Teil der Möbel steht in ihrem Zimmer, ein Teil in meinem Zimmer und der Rest in den gemeinschaftlich genutzten Räumen.

Wir haben mündlich vereinbart, dass ich den Kredit in monatlichen Raten von 100 Euro abbezahlen werde und sie mir jeden Monat 50 Euro in Bar geben wird. Daran hat sie sich kein einziges Mal gehalten und mir nie regelmäßig, wie abgesprochen das Geld gegeben. Immer wenn ich sie darauf angesprochen habe, ist es in einem Streit resultiert.

Sie hat mir jedoch im Laufe des Jahres 500 Euro (1x250 €, 1x100 € und 1x150€) in Bar zurückgezahlt. Sie hat einige wenige andere Dinge bezahlt, die wir mit den Schulden die sie bei mir hat, verrechnet haben. Ich bezahle auch zusätzlich 33 Euro Strom im Monat für uns beide, was hinzugezählt werden muss.

Leider habe ich mich nie so richtig wohl in der WG gefühlt und kürzlich beschlossen mir eine 1-Raum Wohnung zu suchen. Als ich meine Mitbewohnerin darüber in Kenntnis gesetzt habe und ihr gesagt habe, dass sie mir noch 700 Euro schuldet und ich gerne wenigstens einen Teil davon vor dem Auszug erhalten möchte, hat sie sich quer gestellt und wollte mir auf einmal die 700 Euro in den 50 Euro Raten abbezahlen, wie wir es letztes Jahr abgemacht haben. Ich habe ihr gesagt, dass ich kein Vertrauen habe. Dass sie mir das Geld zurück gibt und ich es schriftlich haben will, aber 50 Euro monatlich für mich viel zu wenig sind und wir einen Kompromiss finden sollten. Ich möchte nämlich nicht 14 Monate-lang Geld von ihr überwiesen bekommen, da meine Mitbewohnerin bereits mehrfach mein Vertrauen missbraucht hat und ich schnellstmöglich die Sache hinter mich bringen möchte. Das habe ich ihr auch so gesagt und sie hat mich überall blockiert und redet nicht mit mir und bisher habe ich nichts weiter gehört oder irgendwas von den restlichen Geld erhalten. Wir sehen und auch selten da wir beide zu unterschiedlichen Zeiten in der Wg sind.

Ich habe überlegt einen Anwalt einzuschalten, jedoch wollte ich bevor ich rechtliche Schritte einleite sehen, welche Möglichkeiten es noch gibt um diese Situation für beide Parteien zufriedenstellend zu lösen.

Ich bedanke mich im Voraus für die Hilfe von jedem einzelnen und die Geduld die jeder beim Lesen dieses Textes aufgebracht hat.

Ich bitte um seriöse Antworten und bitte darum Belehrungen wegzulassen.

Recht
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