Ersatzansprüche bei Eigenbedarfskündigung der Mietwohnung?

Mir wurde jetzt zum 31.12.2010, die Wohnung wegen Eigenbedarf gekündigt.Als ich die Wohnung bezogen hatte, war diese in einem nicht renovierten Zustand, der zu wünschen übrig ließ. Diese habe ich dann renoviert und auch noch einige Verbesserungen vorgenommen, ich habe im Wohnzimmer die Decke mit Gipskartonplatten verkleidet, weil eine Holzvertäfelung, die auch schon kleine Wasserschäden aufwies, zu verschönern war. Dann habe ich eine Wand zwischen Küche und Esszimmer, zur Raumtrennung eingezogen. Als nächstes habe ich die Wände im Schlafzimmer neu verkleidet, weil die Presspappenverkleidung durch Feuchtigkeit oder Kälte total wellig und verzogen waren. Dann habe ich letztes Jahr den Garten erneuert, weil dieser vollkommen uneben und mit Steinen, Glass, Metall und Knochen verdreckt war. Das heißt, ich habe einen Teil des Bodens entsorgt, bzw. gereinigt, neuen Mutterboden besorgt, Beet abgegrenzt und Rasen angelegt. Da ich einen kleinen Jungen habe, der im Garten spielen will, war dieses nötig. Hinzu kommt das ich mir Gartemöbel und einen Grillkamin angeschaft habe, den ich, wenn ich nur eine Wohnung ohne Garten finde, dann auch nicht mehr gebrauchen kann. Zu guter letzt habe ich das Kinderzimmer dieses Jahr auch noch renoviert. Das sind alles Kosten, und für mich als Hartz IV Empfänger ist das viel Geld. Ich mußte auf vieles verzichten! Was kann ich tun?

Entschädigung, Mietrecht, Eigenbedarfskündigung
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Mietverhältnis kommt nicht zustande, muss der Mieter für Mietausfälle haften?

Die Wohnung war besichtigt und hat dem Mieter auch sehr gut gefallen. Er bekräftigt seine Absicht die Wohnung 2 Monate später zu Mieten. Er erhält den Mietvertrag zur Ansicht / Unterzeichnung per Post. Der Vermieter geht 2 Wochen in Urlaub. Dem Mieter gefallen einige Klauseln des Vorlagemietvertrages nicht, vor allem, dass in diesem die Einbauküche nicht als Gegenstand des Mietvertrages, sondern ausdrücklich dem Mieter "nur kostenfrei zur Verfügung" gestellt wird, obwohl die Wohnung mit dieser in der Anzeige beworben wurde. Im Schadensfalle müsse der Mieter für Schäden aufkommen und defekte Geräte (Kühlschrank, Herd, Backofen, Spülmaschine) ersetzen. Dem Mieter reichen diese Punkte um mit diesem Vermieter kein Mietverhältnis eingehen zu wollen und schickt dem Vermieter den Vertrag ohne Unterschrift zurück. Er erklärt diesem schriftlich, dass einige Dinge in dem Mietvertrag nicht wie mündlich vereinbart aufgeführt waren und deshalb kein Interesse mehr bestehe die Wohnung zu Mieten. Der Vermieter meldet sich nach den 2 Wochen Urlaub beim (potentiellen) Mieter und fordert von diesem eine Erklärung und droht jetzt mit Schadenersatzforderungen, da er nun vermutlich das Mietobjekt nicht zum vorgesehen Zeitpunkt (5 Wochen später) vermieten kann und es wieder neu inserieren muss. Können auf den potentiellen Mieter Kosten zukommen. Wenn ja in welcher Höhe.

Mietrecht, Mietvertrag, Schadenersatz
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