Kaputte Heizung in der Ferienwohnung im Winter - in welcher Höhe kann man Mietminderung verlangen?

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4 Antworten

Du hättest diese Frage früher stellen sollen. Jetzt ist es meiner Meinung nach zu spät, da Du Dich ja bereits mit dem Vermieter geeinigt hast. Und nachträglich nochmal damit anzufangen, wird Dir außer viel Ärger nichts bringen !

Er kann doch "fordern", das bringt doch noch keinen Ärger für ihn.

Fordern heißt noch nicht, einen Anspruch durchsetzen zu können.

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Wie kalt wurde es denn in der Ferienwohnung? Noch mit Decke auszuhalten? Denke Du hättest schon mehr als die 20 % Minderung geltend machen können. Doch da Du Dich mit dem Vermieter schon geeinigt hast, dürfte es nun zu spät für ne weitere Nachforderung sein.

Wenn die Raumtemperatur unter 18 Grad liegt, was ja im Winter sehr wahrscheinlich ist, wenn die Heizung ausfällt, besteht tatsächlich eigentlich ein Anspruch auf 100% Entschädigung. Wenn du dich mit dem Vermieter allerdings schon geeinigt hast ist es unwahrscheinlich, dass du im Nachhinein den Rest noch erstattet bekommen wirst.

Vergiß es einfach!

Wenn du nachträglich Forderungen stellst, wird der Vermieter alles abstreiten, du mußt Klage einreichen, hast aber keine (eindeutigen) Beweise und wirst durch alle Instanzen verlieren! Mal abgesehen davon, ob überhaupt so etwas wie ein gültiger Mietvertrag vorgelegen hat - denn es ist fraglich, ob der bekannte (und überzogene) Mieterschutz überhaupt in einer FeWo gilt!?

Das du über den gesamten Zeitraum diese frostige Höhle bewohnt hast, ist dein Problem.

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