Wie kann man als Arbeitsloser via ETF für die Rente vorsorgen?

Hallo Ihr Lieben,

Tja, leider bin ich - wie so viele - nun im Rahmen von Corona meine eigentlich sehr sichere Arbeitsstelle unfreiwillig los geworden.

Ich bin erst seit noch nicht mal zwei Jahren im Job und erstmalig arbeitslos, alles Neuland für mich. Eins habe ich aber schon verstanden: Viel Vermögen besitzen darf man nicht, wenn man ALG II beantragen will. Letzteres wird zwar erst in sechs Monaten akut, sollte ich bis dahin keine neue Stelle haben, aber es herrscht Wirtschaftsflaute und ich bin gerne vorbereitet.

Frage jetzt: Wie sieht es mit der Rente aus? Ich spreche dabei von privater Vorsorge, nicht von gesetzlichen Einzahlungen (die fallen ja nun eh flach für's erste). Eigentlich wollte ich das über ein ETF-Depot regeln, da wäre bis zum Ruhestand sicher gut was rausgekommen. Kann es auch immer noch, wenn ich nun zeitig anfange. Es gibt aber zwei Probleme:

1) ergibt es überhaupt Sinn bzw. ist es ratsam, jetzt während des halben Jahres ALG I, ein solches Depot zu eröffnen? Falls ja: Was mache ich dann hinterher damit, sollte ich keine Stelle gefunden haben?

2) Damit komme ich zu Frage zwei, und die ist wichtiger: Phasen der Arbeitslosigkeit sind heutzutage normal, mit meinem (geisteswissenschaftlichen) Hintergrund sowieso. Was also, wenn mal wieder so eine Phase kommt - auch ohne Corona? Selbst wenn es in zehn Jahren sein sollte und ich bis dahin ununterbrochen habe arbeiten können: Muss ich dann vorzeitig das ganze Depot auflösen (zu evtl. sehr schlechten Konditionen) und das Geld bar (sofern noch machbar bis dahin...) im Garten vergraben, damit das Amt es nicht findet? Kann doch nicht sein!

Mit 34 Jahren gehöre ich definitiv zu der Generation, die privat zurücklegen muss, wenn sie nicht mal nur Grundrente beziehen will. sollte es die dann noch geben...

Danke Euch!

Aktien, Sparen, Altersvorsorge, Rente, ALG 2, ALG II, Arbeitsamt, Arbeitslosengeld, Depot, ETF, Freibetrag, Indexfonds, Arbeitslosengeld II
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Erwerbsunfaehigkeitsrente bekommen ohne gearbeitet zu haben?

Ich bin 23 und habe Autismus. Habe meinen Schulabschluss nicht geschafft, war in mehreren Therapien und auch Berufsbildungswerken. Jedoch kann ich einfach keinen Job halten. Mir wird immer wieder gesagt ich sei zu langsam, zu unstrukturiert und fuer den Arbeitsmarkt unbrauchbar. Habe schon so viel versucht.

Und ohne jetzt eine lange Geschichte ueber mein Leben zu schreiben frage ich jetzt einfach mal ob es theoretisch moeglich waere, dass ich eine Erwerbsunfaehigkeitsrente bekomme. Habe gelesen das soll gehen auch wenn man noch nicht gearbeitet hat.

Was ist zb mit behinderten die kaum laufen koennen und auch nicht arbeiten koennen?

Die muessen ja von irgendwas leben.

Ich wurde mit Autismus geboren. Deswegen hatte ich es im Leben nie leicht. Hartz 4 beziehen will ich ja auch nicht. Da gibt es auch strenge regeln.

Waere es irgendwie moeglich, dass ich Erwerbsunfaehigkeitsrente bekommen koennte, sodass ich mein Leben lang abgesichert bin? Das kann man ja auch dann im Ausland beziehen oder? Weil ich wuerde halt endlich sehr gerne in ein anderes Land ziehen wie Norwegen und dort in einem ruhigen Ort wohnen. Weil es mir hier in Deutschland auch einfach zu voll, laut und durcheinander ist. Ich will einfach nur friedlich in der Natur leben und mir staendig sorgen machen zu muessen wie ich ueberleben kann und wie es mit meinem Berufsleben weitergeht.

Und bitte keine Vorurteile. Ihr kennt ja meine ganze Lebensgeschichte nicht. Waere auch etwas viel das jetzt hier zu schreiben. Ich war immer jemand der gerne arbeiten gehen wollte. Habe es immer versucht, aber bin immer gescheitert. Selbst in behindertenwerkstaetten hatte ich Probleme. Ausserdem ist das auch sehr deprimierend. Da fragt man sich was das Leben noch wert ist.

Geld, Rente, Arbeitslosengeld, Behinderung, Finanzen, Hilfe
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Erwerbsminderungsrente beantragt, zwischendurch Job angenommen, aus finanziellen Gründen. Bescheid über EWR noch nicht vorliegend. Kann das geschadet haben?

Guten Tag,

2017 hatte ich einen schweren Verkehrsunfall. Leider stellte die erste Klinik nicht die tatsächliche Schwere der Verletzungen fest, sodass erst nach 5,5 Wochen eine Rekonstruktionsversuchende Op stattfand in einer Uniklinik. Einige Schäden wurden erst mit und mit in den Folgeuntersuchungen festgestellt.
Durch ambulante Reha wurde Antrag auf Schwerbehinderung beantragt. Bescheid erfolgte, mit Grad 50% befristet zunächst auf 5 Jahre.
1,5 Jahre war ich nachfolgend in AU. Physio sagt aus therapiert, soll auf erneute Op warten. Rund 3 Jahre nach Unfall bin ich auf dem Stand, ca den ich hätte nach einem halben Jahr haben sollen, nach Op ( wäre vermutlich so, wenn umgehend operiert worden wäre). Meine erlernten Berufe, kann ich laut mehreren Gutachten , Ärzten vergessen. Ich soll mir einen Leidensgerechten Arbeitsplatz suchen,....wie der aussehen soll, kann mir keiner sagen,....leider .

Nun ja,......laut Reha hieß es, zurück in meinen Beruf nach Ausheilung,...... jedoch arbeitsunfähig entlassen auf unbestimmte Zeit.

Nach der Aussteuerung hieß es, da ich damals eine Umschulung gemacht habe, von Seiten des AA ( welches über 4 Monate benötigte um mir einen ALG1 Ablehnungsbescheid zu stellen), ich würde jedoch kein ALG1 erhalten, aufgrund der Umschulung. ALG2 stünde mir nicht zu, da mein Mann ja einen Job hat und wir verheiratet sind. Ich soll mir einen Job suchen,......trotz dessen das die Ärzte davon angeraten haben, suchte ich mir dann einen Minijob, um uns finanziell etwas zu entlassen, ......Arbeitgeber war sehr tolerant,......hatte dann in dem Betrieb sogar 3 Monate eine Teilzeitstelle,......diese endete Oktober 2019.

Körperlich war ich derzeit wieder am Limit,.....stellte auf Anraten dann Antrag auf Erwerbsminderungsrente. Im Oktober 2019.

AA Tat sich wieder raus, mich irgendwie zu unterstützen. Daher nochmal 1,5 Monate Minijob für paar Stunden ( unter 450€ ).

Anfang des Jahres, bekam ich Bescheid , das mein Antrag eingegangen sein, und in Bearbeitung sein, und man sich unaufgefordert wieder melden würde.

Aufgrund finanzieller Situation, habe ich wieder in meinem Beruf am 15.01.20 eine Teilzeitstelle angenommen, diese wurde mit Frist zum 30.05.20 gekündigt, innerhalb der Probezeit, da ich seit dem 11.05.20 wieder in AU bin und es körperlich nicht mehr leisten konnte.

Nun steht mind. 1 Op evtl sogar 2 weitere im Raum.

Zwischenzeitlich musste ich zu einem Gutachter der DRV am 17.07.20, der aktuell keine Arbeitsfähigkeit bis zu 3 Std. festgestellt hat. Also weniger als 3 Std. täglich.

Die KK teilte mir mit, diesen Monat mit, das ich als Rentnerin ( Rentenantragstellerin ) beitragsfrei Pflichtversichert bin, rückwirkend ab Antragstellung.

Worauf muss ich nun im Detail achten? Was kommt noch auf mich zu? Wie lange verhält es sich erfahrungsgemäß bis zu einem Bescheid?

Danke sehr

Mit freundlichen Grüßen

Rente, erwerbsminderungsrente
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Nicht mehr in Deutschland krankenversichert?

Hallo ihr lieben,

ich bin gebürtige Deutsche und 54 Jahre alt. Ich habe die deutsche und türkische Staatsangehörigkeit, da ich einen türkischen Mann habe. Da ich aufgrund einer Krankheit schon länger nicht mehr Berufstätig war, habe ich mich entschlossen, durch eine Einmalzahlung in der Türkei eine Rente zu beantragen, die auch bewilligt wurde. Von dem Geld, welches ich monatlich seit der Bewilligung bekomme, habe ich noch nichts angerührt, da unsere Reise in die Türkei aufgrund der aktuellen Situation storniert wurde. Ich bin bei meinem Mann bei der AOK mitversichert. Nun hat mir ein Bekannter gesagt, dass ich wohl nicht mehr in Deutschland versichert bin, sollte ich die türkische Rente in Anspruch nehmen. Der Grund dafür sei, dass ich hier in Deutschland keine Rente bekomme. Ich habe noch die Möglichkeit, die türkische Rente zurückzuziehen. Ich lebe dauerhaft in Deutschland. Und man weiß ja nie, ob man nicht irgendwann dringend medizinische Hilfe braucht oder gar operiert werden muss. Das zerbricht mir seitdem ich das gehört habe ziemlich den Kopf und darum wollte ich mein Anliegen hier mal schildern. Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen der mir da weiterhelfen könnte. Stimmt das, dass ich sobald ich die türkische Rente anfange zu beziehen, nicht mehr in Deutschland krankenversichert bin? Gerne könnt ihr mir falls ihr eine Antwort habt auch einen Link mitschicken, bei dem eine Antwort auf meine Frage dabei ist.

Denn falls das wirklich der Fall ist, werde ich auf jeden Fall zurücktreten. Das war als Altersvorsorge gedacht, jetzt mache ich mir große Sorgen. Vielen Dank im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Merve

Geld, Rente, Krankenversicherung
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Müssen meine Eltern als Rentner eine Steuererklärung abgeben müssen?

Meine Eltern sind schon lange wegen geringen Einkommens nicht mehr steuerpflichtig. Sind aber noch von früher zusammen veranlagt bei der Steuer.

Wenn meine Mutter (Minijobberin) aber bald in Rente geht, könnte es sein, dass sie eine Steuerklärung abgeben müssen?

Mein Vater ist schon länger Rentner, er hat ca. 1200 brutto. Meine Mutter wird ca. 600 brutto bekommen. Außerdem hat sie 100 aus einem Minijob. Das ist alles pro Monat. Weitere Einkünfte liegen nicht vor.

Nun gibt es ja zum einen den Grundfreibetrag und außerdem einen Freibetrag je nach Jahr des Rentenbeginns. Da meine Mutter dieses Jahr geht, sind es bei ihr 20%. Bei meinem Vater müssten es mindestens 30% sein. Er war vorher EM-Rentner, aber schon vor etlichen Jahren wurde auf Altersrente umgestellt.

Nun frage ich mich vor allem, ob trotz dessen, dass keine Steuern anfallen, weil außerdem bei beiden noch Behindertenfreibeträge zu berücksichtigen wären, u.U. trotzdem eine Steuererklärung abgegeben werden müsste- v.a. im Hinblick darauf, dass der individuellen Freibetrag ja in Zukunft gleichbleibt, während die Renten weiter ansteigen. Ich habe nämlich gehört, in manchen Fallen müsste eine Steuererklärung abgegeben werden müssen, obwohl vermutlich gar keine Steuern zu zahlen sind, v.a. wenn man gerade so an der Grenze liegt.

Rente, Arbeit, Einkommenssteuer, Minijob, Recht, Steuererklärung, Steuern
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Was ist bei der Zahlung von freiwilligen Rentenbeiträgen zu beachten??

Meine Mutter möchte schnellstmöglich in Rente, jedoch muss sie noch für 11 Monate freiwillige Beiträge zahlen, die bei der Wartezeit von 35 Jahren für die Altersrente für Schwerbehinderte noch fehlen.

Nun ist ja leider die Frist für die Nachzahlung von Beiträgen für vergangenes Jahr schon abgelaufen. Also muss sie dieses Jahr wohl bis einschließlich November bezahlen.

Ist das richtig?

Sie hat den Antrag auf freiwillige Versicherung schon gestellt, aber er wurde noch nicht bearbeitet. Wie lange wird das ungefähr dauern?

Nun meine Frage: Kann sie denn nun ab Dezember 2020 in Rente? Und bekommt sie die Rente auch dieses Jahr noch, oder zieht sich das dann noch bis nächstes Frühjahr, und es erfolgt bestenfalls eine Nachzahlung, also eine rückwirkende Rentenzahlung für die Monate davor?

Den Antrag muss man ja mindestens drei Monate vorher stellen, aber zu dem Zeitpunkt sind ja die 35 Jahre noch nicht ganz zusammen, das wird ja erst im November der Fall sein. Außerdem muss ja die Rente erst mal korrekt berechnet und ein detaillierter Rentenbescheid ausgestellt werden, den man genau prüfen sollte?

Es wurde bei ihr nämlich auch bisher, aufgrund der noch nicht ganz erfüllten Wartezeit, nicht geprüft, ob die Pflichtbeiträge bis 1992 auf einen Mindestwert zu erhöhen sind (Mindestentgeltpunkte-Regelung bzw. "Mindestentgeltunkte bei geringem Arbeitsverdienst" gemäß § 262 SGB VI). Auch hierbei frage ich mich, ob das automatisch geschehen wird und wenn ja, zu welchem Zeitpunkt, oder ob man das extra beantragen muss.

Von was für einem Zeitplan und was für einem Ablauf kann man hier also ausgehen?

Rente, altersrente, Jura, Recht, Sozialrecht, Sozialversicherung, Rentenbeiträge, Rentenhöhe
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Wie berechnet sich die Rente nach Mindestentgeltpunkten?

Meine Mutter möchte bald die Altersrente für Schwerbehinderte in Anspruch nehmen. Da ihr noch einige Monate zu den 35 Jahren Wartezeit fehlen, wurde ihr nahegelegt, dies in Forum freiwilliger Beiträge abzuleisten.

Nachdem ich mich noch mal in ihre letzte Rentenauskunft vertieft hatte, fand ich heraus, dass sie auch Anspruch auf eine Erhöhung der Pflichtbeiträge vor 1992 auf einen Mindestwert hat. (Mindestentgeltpunkte-Regelung). Dies wurde ihr nicht gesagt. Da hier die Wartezeit anders gezählt wird, ohne (versicherungsfreie) Minijobs, müsste sie für 11 statt 9 Monate freiwillige Beiträge bezahlen. Das ist aber kein Problem.

Worauf ich in erster Linie hinaus will: Wie berechnet sich die Leistung konkret, unter Berücksichtigung der zusätzlichen Entgeltpunkte für Pflichtbeitragszeiten vor 1992?

Ich habe das mal auszurechnen versucht, aber es scheint sehr kompliziert zu sein. Denn, wie ich annehme, ändert sich durch die zusätzlichen Entgeltpunkte ja auch die Grundbewertung, also beitragsfreie Zeiten werden dann besser bewertet. Zumal sie früher in Rente geht, weswegen durch weniger Monate dividiert werden muss im Vergleich zum Standardbeispiel mit dem Beginn der Regelaltersrente (in ihrer Rentenauskunft).

Sie ist nämlich nur noch geringfügig beschäftigt, und zwar versicherungsfrei.

Allerdings bekam sie für ihre ersten drei Arbeitsjahre je einen Punkt, weil das bei ihr als Ausbildung gezählt hat, denn ihre eigentliche Ausbildung war an einer Fachschule, also nicht betrieblich. Jetzt frage ich mich, ob sich dadurch der Rentenzuschuss wieder verringert.

Diese Höherwertung der ersten drei Arbeitsjahre findet sich in der Rentenauskunft erst in dem Abschnitt mit der Bewertung von Zurechnungszeiten, Ersatzzeiten usw.

Kann mir hier jemand erklären, wie sich die "Rente nach Mindestentgeltpunkten" also konkret berechnet?

Sie hat übrigens in Pflichtbeitragszeiten, also alles außer Kindererziehungszeiten etc., und dieser erwähnten Ausbildungszeit, immer nur so etwa 0,5 Rentenpunkte bekommen pro Arbeitsjahr, also eine Erhöhung für die Zeiten vor 1992 müsste sie auf jeden Fall bekommen, wegen ihrem geringem Verdienst.

Nur frage ich mich, ob bei dieser Erhöhung das mit der Ausbildungszeit sich negativ auswirkt, und ob die "Mindestentgeltpunkte" auch (positive) Auswirkungen auf die Grundbewertung (Bewertung der beitragsfreien Zeiten) haben.

Rentenversicherung, Rente, altersrente, Rentenberechnung, Sozialrecht, Rentenbescheid
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Wer in Deutschland für die Rente oder Notfälle vorsorgt, wird vom Staat bestraft?

Wer hingegen nicht vorsorgt, kann darauf vertrauen, dass er im Notfall auf Kosten der Allgemeinheit gerettet wird. Vom Staat (oder speziell von der Spd!?)

Ist dies so richtig oder habe ich etwas falsch verstanden?

Meine Frage basiert auf folgendem Beispiel mit zwei mir bekannten Personen: Beide haben mit Mitte 20 das Studium abgebrochen und eine längere Fortbildung im Bereich Webdesign, Programmierung und Computertechnik erfolgreich absolviert. Danach haben beide ca. 20 Jahre lang als Freiberufler in diesem Bereich gearbeitet. Also Webdesign, Programmierung, Computerschulungen usw. Beide waren mutmaßlich gleich fleißig und ähnlich kompetent. Mit Beginn der Selbständigkeit haben beide beschlossen, nicht mehr in die gesetzliche Rentenkasse einzuzahlen, sondern privat vorzusorgen.

Jetzt kommen die Unterschiede:

Person 1, Meier genannt, hat sich nie für Finanzen interessiert. Er hat chice Autos gekauft, Luxusartikel von Apple, Armani, Gucci usw., Kredite aufgenommen, ohne sich die Konditionen näher anzuschauen.

Person 2, Schmidt genannt, hat viel Zeit in seine Finanzbildung investiert. Er hat sparsam gelebt, Geld bestmöglich auf Tagesgeldkonten angelegt und immer die Banken mit den besten Konditionen ausgesucht. Als vor einigen Jahren viele Politiker forderten, Freiberufler und andere Berufsgruppen sollten privat fürs Alter vorsorgen, hat Schmidt Anteile an Aktienfonds gekauft.

Corona-Krise: beide haben erst einmal keine Aufträge mehr und kaum Einkünfte.

Meier hat jetzt 9000 Euro vom Staat geschenkt bekommen. Weiterhin hat er Anspruch auf diverse, extrem günstige Kredite. Auch erhält er nun Wohngeld.

Der sparsame Schmidt hat nichts bekommen und keinerlei Ansprüche, weil er lt. gesetzlicher Regelung sogenanntes erhebliches Vermögen hat (mehr als 60000 Euro). Er muss jetzt erstmal einmal seine Altersvorsorge verbrauchen. Wobei der Wert der Aktienfonds sich durch die Corona-Krise erheblich vermindert hat. Im nächsten Jahr droht ihm als Aktienbesitzer auch noch eine weitere Belastung durch eine neue Strafsteuer (sogenannte "Finanztransaktionssteuer").

Rente: wenn Meier und Schmidt in einigen Jahren in Renten gehen werden, wird Meier seine Minirente durch staatliche Zuschüsse aufstocken können. Der sparsame Schmidt wird hingegen in die Röhre schauen und nichts geschenkt bekommen.

Fazit: wer in Deutschland für die Rente oder Notfälle vorsorgt, wird vom Staat (oder speziell der Spd?!) bestraft. Wer hingegen nicht vorsorgt, kann sich darauf verlassen, dass er im Notfall auf Kosten der Allgemeinheit finanziert wird.

Korrekt??

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