Wohnrecht auf Lebzeit und Grundhilfe Nebenkosten müssen selbst gezahlt werden auch Instandhaltung?

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Das Wohnrecht auf Lebenszeit wird er ja wohl nicht mündlich übertragen bekommen haben. Was steht denn in der entsprechenden Vereinbarung drin?

Ohne besondere Vereinbarung unterscheidet man zwischen gewöhnlichen und außergewöhnlichen Reparaturmaßnahmen:

http://www.rechtsanwalt-spoeth.de/pages/urteile/mietrecht/dingliches-wohnrecht.php

Heizungserneuerung ist außergewöhnlich und nur vom Eigentümer zu zahlen.

"Das Amt" würde im übrigen wahrscheinlich nie im Wege eines Zuschusses tätig werden, allenfalls eines Darlehens und dann auch nur nach gründlicher Begutachtung der Gesamtsituation.

Wie wird bei der Festsetzung der Grundsicherung im Alter ein kostenloses Wohnrecht nach 1093 bewerte

Mein 75 jähriger Bruder hat ein kostenloses Wohnrecht auf Lebenszeit nach Paragr.1093 BGB. In den letzten Jahren gab es zwischen dem Eigentümer und ihm heftige Auseinander- setzungen. Vor einem Jahr packte mein Bruder seine Sachen und ist in eine von ihm gemietete Wohnung eingezogen.Vor ein paar Wochen sprach ich meinen Bruder auf seine Situation an und erfuhr das er in einer schlimmen Situation ist. Seine Rente beträgt monatlich 455,10 € netto.Da er bis zu seinen Auszug kostenlos wohnte und die Nebenkosten schon längere Zeit nicht bezahlt hat,kam er mit seiner Rente relativ gut aus. Als er direkt nach dem Einzug zum Sozialamt ging um Grundsicherung zu beantragen,hat er das kostenlose Wohnrecht nicht angegeben.Er hat eine Zweizimmerwohnung für die er monatl. 260,00€ plus 80,00€ Nebenkosten bezahlt. Nun wird es eng ,lange wird er mit dem Geld welches er zur Verfügung hat nicht mehr zurecht kommen aber noch viel schlimmer ist das er das Kostenlose Wohnrecht beim Sozialamt nicht angegeben hat. Womit muß mein Bruder wohl rechnen, wenn das Sozialamt davon erfährt? Kann das Sozialamt die ca. 250,00€ Grundsicherung streichen? Kann das Amt meinen Bruder zwingen in die Wohnung zurückzugehen? kann das Amt das Wohnrecht meinem Bruder entziehen um die geleistete Sozialhilfe zurückzubekommen und danach aus den Mieteinnahmen den Lebensunterhalt von meinem Bruder zu sichern und die Schulden der von ihm nicht bezahlten Nebenkosten von ca. 1300€ zu bezahlen.? Er hat kein Geld um zu einen Anwalt zu gehen. Was wird da auf meinen Bruder zukommen und wie kann ich ihm helfen? Für jeden guten Rat bin ich dankbar.

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Ich bekomme ein Haus vermacht, was wäre besser, wenn wir es als Schenkung oder per Kaufvertrag machen?

Hallo zusammen

ich hab mal eine Frage zu einer Hauskauf / Erbschaft / Schenkung Geschichte.

Meine Mutter möchte mir auf kostengünstigsten Wege Ihr Haus vermachen. Sie lebt dort mit Ihrem Mann zusammen, das Haus gehört aber Ihr. Ich habe noch zwei Bruder, aber das Verhältnis ist nicht das beste. Meine Mutter möchte sicher sein, dass ich das Haus erhalte wenn Ihr was passiert. Wir würden Ihr gerne ein Wohnrecht auf Lebzeit einrichten. Zu meiner Situation: Ich bin selber zur Zeit leider arbeitssuchend.

Wie können wir nun am besten Vorgehen? Wäre eine Schenkung ideal (Wert des Hauses unter 400.000Euro) oder sollen wir ein Hauskauf von vielleicht 1Euro machen? Kann das Amt mir das Haus wegnehmen, da ich ja zur Zeit arbeitssuchend bin?

Das wir zum Notar müssen ist zwar klar aber ich hätte gerne eure Ansichten.

Danke für eure Hilfe

Gruß

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Nebenkosten bei Grundsicherun

Auf Grund meiner kleinen Rente bekomme ich seit 2009 Grundsicherung.Als ich wegen einer großen Nachzahlung mit der Nebenkostenabrechnung zum Amt ginge,bekam ich die Antwort, die Nebenkostenabrechnung wäre zu spät eingereicht worden, deshalb bekäme ich diesbezüglich auch keine Hilfe.Also war die Nebenkostenabr. nicht von großer Bedeutung.Zwei meiner Freundinen, die arbeiten und Grundsicherung bekommen, sagten mir, daß sie noch nie und auch noch nie vom Amt verlangt wurde, die Nebenkostenabrechnung einzureichen. Bei einer Dame,war auch beim Amt sichtbar, auf Grund der Kontoauszüge sichtbar, daß sie Nebenkosten vom Vermieter zurückbekommen hatte.Das Sozialamt verlangt daraufhin keine Rückzahlung und es war so in Ordnung.Seit 2010 wohne ich in einer kleinern Wohnung und ich bekam jetzt eine Rückzahlung vom Mieter.Da auch vom mir nie eine Nebenkostenabrechnung verlangt wurde, habe ich dies dem Amt auch nie mitgeteilt.Ich denke aus dem Aussagen meiner Freundinen die immer etwas zurückbekommen haben und auch nie dazu aufgefordert wurden und aus dem Grund, daß ich vonmeine Miete sowie Nebenkosten viel selber bezahledaß ich dies nicht zu melden brauche.Der reine Strom,das ist klar,aber auch der Strom des Untertischbeuler zum Spülen, sowie der Strom des Durchluferhitzer fürs Bad bezahle ich selberTrotzdem die ja wohl zu den Nebenkosten gehören. Nebenkostenabrechnung gehören.Privare Hftpflichtver-sowie die Hausratversicherung übernimmt auch das Amt. Die Sterbeversicherung nicht.Ich bin 65 Jahre alt und bin seit einigen Jahren Frührentnerin mitBehindertenausweis. Ich habe ca 43 J. hart gearbeitet und konnte dann nicht mehr. Die Knoxchen sind total verschlissen,Mir wurde gekündigt, trotzdem ich unkündbar war.Es war mir nicht bekannt. Sonst hätte dieses öffentliche Amt, bis zu Beginn der regulären Rente mit der LVA mein volles Gehalt zahlen müssen und ich heute nicht so finanziell überwacht würde.Ich lebwe heute von ca. 180.00 € im Monat.Mal ein paar Schuhe od sonstige Kleidungsstücke kann ich mir nicht erlauben. Auch wenn es billige sind.Nichts gegen Hartz 4 Empfänger. Es sind viele, die gerne arbeiten würden od. so wie ich unverschuldet in Not geraten sind.Denen steht sicherlich Hilfe zu.Aber die nicht arbeiten wollen, bekommen mehr als ich. Ich muß, aus gesundheitlichen Gründen dringend schwimmen gehen. Finanziell nicht möglich.Ich bin aber jetzt , glaube ich, zu sehr abgewischen, von meiner Frage, muß ich meine Rückzahlung aus den Nebenkosten dem Amt angeben? Ich bin immer der Annahme gewesen und bin es auch noch, nein.Ich möchte aber auf Nummer sicher gehen. Ich bin aus welchen Gründen auch immer, ich weiß es nicht, etwas unsicher geworden.Wäre aber auch ungerecht. Wäre dankbar für eine Antwort und grüße alle.

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lebenslanges unentgeltliches Wohnrecht

Hallo, folgender Fall: Ich habe mein Elternhaus überschrieben bekommen. In diesem hat meine Mutter lebenslanges unentgeltliches Wohnrecht. Jedoch muss sie sämtliche Nebenkosten selber tragen. Vor kurzem ist der Lebensgefährte meiner Mutter in das Haus mit eingezogen. Diese bewohnen nun zu zweit kostenlos mein Haus. Bislang hatte ich kein Problem Versicherung, Steuer, etc. zu zahlen, jedoch möchte ich den LG meiner Mutter nicht kostenlos in meinem Haus wohnen lassen. Miete kann ich aber nicht verlangen. Ist es aber möglich, wenigstens die Hälfte der Steuer etc. von den beiden zu verlangen? Ich bezahle nur und kann aber selber nicht in diesem Haus wohnen.... Danke schon mal für die Antworten

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Schenkung Wohnhaus der Eltern an Kinder mit Wohnrecht auf Lebenszeit

Meine Eltern wollen beginnen, Teile ihres Vermögens an meinen Bruder und mich zu übergeben.

Es geht um ein Stück Baugrund und das Elternhaus. Mein Bruder und ich wollen keine 50/50 Lösung, so dass jeder die Hälfte von den beiden Objekten hat, sondern einer den Grund (Bruder), der andere das Haus (ich).

Das Haus soll ein Wohnrecht auf Lebenszeit (bis zum Tode) der Eltern haben. Wie ist das mit den Schenkungen, sollten meine Eltern in über 10 Jahren sterben? Gibt es einen Anspruch des jeweils anderen Geschwisterteiles auf den anderen Teil?

Oder sollte man spezielle Klauseln bei den beiden Schenkungen einbauen?

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Lebenslanges Wohnrecht in Einfamilienhaus - Wer übernimmt die Abrechnung der Nebenkosten mit Versorgern?

Der Lebensgefährte meiner Mutter hat per Testament ein lebenslanges Wohnrecht erhalten. Es handelt sich um ein Einfamilienhaus in der Nähe von Stuttgart, welches er nun alleine bewohnt und mir von meinem Mutter vererbt wurde, ich nun also Eigentümerin bin. Die Zahlung der Nebenkosten/Aufwendungen für kleinere Reparaturen zum Erhalt des Hauses wurden auch im Testament festgehalten und sollen vom Lebensgefährten getragen werden.

Meine Frage wäre nun:Ich habe die Verträge und Lastschriften bei den Versorgern (Strom/Wasser/Müll/Kaminfeger) gekündigt, da alle auf meine Mutter abgeschlossen waren und auch noch von seinem Konto abgebucht wurden. Der Lebensgefährte sieht sich nun eher als Mieter und möchte, dass ich in Vorleistung gehe und dann im Nachgang mit ihm abrechne.

Kann er nicht direkt mit den Versorgern abrechen? Das wäre viel einfacher zu Handhaben, da alle Versorger vor Ort sind (ich wohne in Berlin). Sollte noch erwähnen, dass das Verhältnis zwischen dem Lebensgefährten etwas anstrengend ist.

Vielen Dank für Eure Hilfe und Antworten!

GrüßePalü

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