Grundsicherung Antrag wurde abgelehnt nach über 6 Monate "Bearbeitungszeit", weil die person in der Zeit gestorben ist. Ist das normal?

Guten Tag,

Frau X hat Grundsicherung in April beantragt. Hat alle Unterlagen damals abgegeben und ihr wurde mündlich zugestimmt, dass alle Unterlagen korrekt sind und die beim Landratsamt diese schnell bearbeiten werden, weil sie gar keinen Einkommen hat.

Leider hat man mit der Zeit nichts gehört und mindestens ein mal pro Monat musste ihr Sohn fragen wie es läuft, da die Miete nicht bezahlt werden konnte und sie auch Geld fürs Essen und weiteres brauchte.

In Oktober ist sie leider gestorben und nachdem ihr Sohn weitergefragt hat, wurde weiter bestätigt, dass an den Unterlagen noch bearbeitet wird. Nun war er Heute wieder beim Landratsamt und der, der zuständig war sagte, dass er sich nicht gemeldet hat, weil sie während des Bearbeitungszeitraumes gestorben ist und somit wurde der Antrag abgelehnt. Er wollte nichts schriftliches geben und die ganze Kosten wie die Krankenkasse und Miete wäre "nicht sein Problem".

Abgesehen von der Unhöflichkeit... sollte man laut Gesetz, bei einem Antrag, immer etwas schriftliches erhalten (egal ob Ablehnung oder einen Bescheid) oder irre ich mich?

Ich konnte kein Gesetz zu so einem Fall finden. Ist das wirklich legal, dass es bei einem Todesfall nach so einer langen Bearbeitungszeit einfach abgelehnt wird?

Vielen Dank für die Antwort.
Mit freundlichen Grüßen,

erbrecht, Grundsicherung, Krankenversicherung
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Grundsicherung f. Behinderte, Sozailamt verlangt Rückzahlung f. 10Jahre von Exmann?

Hallo, meine Mutter (geschieden)bezieht Grundsicherung für Behinderte, da Sie leider durch schwere Krankheit (Rollstuhl etc.) arbeitsunfähig ist.Vater zahlt seither einen geringen Unterhaltszuschuss, welcher Ihr allerdings vom Amt abgezogen wird.

Jetzt fiel dem Amt ein, dass Sie rückwirkend für 10Jahre Ihren Unterhaltsanspruch gegenüber Ihrem Exmann prüfen möchten. Mein Vater musste nun alle Einkommensnachweise seit 2009 vorlegen. Jetzt soll neu berechnet werden und er evtl. rückwirkend an das Amt Unterhalt für meine Mutter zahlen, da er nun doch zuviel verdient hätte. 10Jahre hatte niemand gefragt und jetzt das, leider bedroht es die Existenz der gesamten Familie (möchte ich hier nicht weiter ausführen).

Darf das Amt (so lang) rückwirkend Geld verlangen?

Arbeitsstelle und Einkommen des Vaters wechselten häufig, darf einfach nach höchsten Einkommen bzw. Einkommen zum Zeitpunkt der Scheidung berechnet werden? Und hätte das Amt nicht früher Nachweise einfordern müssen?

Könnte meine Mutter durch Verzichtserklärung was retten oder fordert das Amt dann Geld von Ihr zurück?

Hoffe auf Antworten, da unsere gesamte Existenz bedroht ist, die des Vaters und unsere als Kinder, da wir alle finanziell eng verwoben sind. Müsste er Privatinsolvenz anmelden wären wir auf Grund der Umstände alle mit betroffen.

Danke. Lars

Grundsicherung, Sozialrecht, Ehegatten-Unterhalt
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Mit Grundsicherung Haus vermieten?

Hallo zusammen :)

Ich, 33, beziehe Grundsicherung und könnte jetzt von meiner Oma ein Haus alleine erben. Mein Vater und mein kleiner Bruder wohnen in dem Haus. Mein Bruder würde auf seinen Erbteil verzichten, wenn ich ihm dafür zusichere, dass er lebenslanges Wohnrecht bekommt und ich mit den Mieteinnahmen, welche ich von ihm und unserem Vater erhalten würde, das Haus fertig baue und saniere. Es ist derzeit eine ziemlich große Baustelle (kein Fußboden drin, Heizung geht nicht, Wände müssen verputzt werden, Garten muss gemacht werden etc.)

Das Problem ist, das Amt würde meiner Kenntnis nach aber die Miete als Einkommen anrechnen auf meine Grundsicherung. Und weil ich nicht in dem Haus wohne, müsste ich dies so oder so verkaufen, oder? (Ich will nicht dort einziehen wegen Schwierigkeiten mit meinem Vater)

Die Frage, die sich mir stellt ist: Gibt es eine Möglichkeit, dass ich die Mieteinnahmen z.B. durch einen Vertrag mit meinem Bruder so regeln kann, dass das Amt mir dies nicht als Einkommen anrechnen kann und dass ich das Haus auch nicht verkaufen muss? Weil ich durch den Erbverzicht meines Bruders dann z.B. vertraglich daran gebunden wäre bezüglich Miete und nicht verkaufen dürfen.

Ich hoffe, ich konnte dies halbwegs verständlich erklären. Ich weiß echt nicht weiter :(

Vielen Dank im Vorraus!

Lieben Gruß

Jessy

Einkommensanrechnung, Erbe, Grundsicherung, Haus, Immobilien, Mietvertrag, Vermietung.
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