Von Krankenkasse ausgesteuert, Erwerbsminderungsrente zu wenig und will arbeiten gehen aber Ärzte geben keine offizielle Freigabe?

Mein Mann hat vor kurzem die Hochdosis Chemo mit Stammzellentherapie durch ( Hodenkrebs). Die behandelten Ärzte geben uns keine konkreten Aussagen wie es nun weitergeht. Hatte für meinen Mann EU Rente berechnen lassen und die wollten ihn befristet das auch gewähren. Doch es war einfach zu wenig und wir hätten das finanziell nicht hinbekommen. Die Krankenkasse hätte sofort das Krankengeld eingestellt und wir hätten 2 Monate kein Geld bekommen. Da die EU-Rente freiwillig von mir gestellt wurde, hatte ich der Rentenversicherung widersprochen. Mein Mann möchte unbedingt wieder arbeiten gehen und hat nun Angst dass das Arbeitsamt ihn zur Erwerbsminderungsrente drängt. Wir hatten aber eine berufliche Reha bei der Rentenversicherung beantragt. Wie stehen nun unsere Chancen die Erwerbsminderungsrente zu umgehen? Was kann man machen wenn die Ärzte keine klaren Aussagen über die Leistungsfähigkeit geben können? Muss ich mir das Gefallen lassen und mir von den Ärzten meine finanzielle Existenz kaputt machen lassen? In die Zukunft kann keiner Schauen. Hat jemand Erfahrungen damit und kann uns wichtige Tipps geben?Ich habe mich auch schon rumgehört und man sagte mir das man auch einen Fachanwalt für Sozialrecht und Medizinrecht einschalten könnte. Gibt es Nachteile wenn wir die freiwillige Erwerbsminderungsrente abgelehnt haben? Wo bekommt man sonst noch finanzielle Unterstützung? Kann mein Mann auch wieder arbeiten gehen, wenn er sich in der Lage fühlt, obwohl jeder Arzt was anderes sagt? Was macht man richtig? Schwierige Frage wenn man dies nicht selbst miterlebt, kann man dies auch schwer nachvollziehen. Wir beide haben riesige Angst unser finanzielle Existenz zu verlieren.

Erwerbsminderung
2 Antworten
Sozialamt will ein Gutachten von der Rentenversicherung, die dieses verweigert?

Hallo zusammen,

meine Mutter hatte in diesem Jahr einen Schlaganfall mit entsprechenden Konsequenzen und jetzt ist sie noch in einen Behördenteufelkreis geraten, was ihren Gesundheitszustand noch weiter verschlimmert, aber naja, das zählt natürlich nicht. Sie hat nun Pflegegrad III. Sie ist 64 und ich sage schon mal vorweg, dass sie wegen fehlender Wartezeit keinen Anspruch auf Rente hat. Das Jobcenter hat meiner Mutter sein Gutachten zugeschickt, nach dem sie langfristig nicht mehr erwerbsfähig ist und dazu aufgefordert, Leistungen der Rentenversicherung (Erwerbsminderungsrente) und der Grundsicherung im Alter wegen der vollen Erwerbsminderung zu beantragen. Das hat sie gemacht. Ihrem Antrag auf Grundsicherung hat sie ein Schreiben von der Rentenversicherung beigefügt, in dem stand, dass ihre Wartezeit für eine Rente nicht erfüllt ist. Außerdem hat sie das Gutachten des Jobcenters über ihre volle Erwerbsminderung sowie die Anforderung des Jobcenters zur Beantragung vorrangiger Leistungen beigefügt. Daraufhin bekam sie eine Ablehnung vom Sozialamt mit der Begründung, dass das entsprechende Alter nicht erreicht ist und dass im Schreiben der Rentenversicherung nur steht, dass die Wartezeiten nicht erfüllt sind, aber nichts zur Erwerbsminderung, und dass das Gutachten des Jobcenters fürs Sozialamt nicht bindend ist, und dass die eins bräuchten von der Rentenversicherung. Also, ich halte es schon mal für frech, dass man gleich abgelehnt hat anstatt ein Gutachten der Rentenversicherung nachzufordern. Gleichzeitig wurde Erwerbsminderungsrente beantragt. Nach dem Erhalt der Ablehnung vom Sozialamt hat sie der Rentenversicherung zusammen mit der Anlage zur Feststellung der Erwerbsminderung und dem Schreiben von der Pflegekasse mit dem Pflegegrad meiner Mutter nachgeschickt. Außerdem wurde der Anlage ein Schreiben beigefügt, in dem meine Mutter nochmals deutlich darauf hingewiesen hat, dass sie unbedingt eine Fesststellung ihrer Erwerbsminderung bräuchte, vor allem weil dies von Sozialamt verlangt wird. 2 Wochen später bekommt meine Mutter eine Ablehnung von der Rentenversicherung, in der steht, dass der Grund die fehlende Wartezeit ist, und dass die die Prüfung der Erwerbsminderung nicht durchführen werden, weil meine Mutter wegen fehlender Wartezeit sowieso keinen Anspruch auf Rente hat. Also, ganz kurz nochmals alles: Jobcenter stellt Erwerbsunfähigkeit fest. Sozialamt akzeptiert das Gutachten des Jobcenters nicht und fordert eins von der Rentenversicherung. Rentenversicherung macht dieses nicht, weil es sowieso kein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente besteht. Was soll meine Mutter tun?

Ich bitte um Entschuldigung für so einen langen Text und danke für Ratschläge schon mal im Voraus

Rentenversicherung, Rente, Erwerbsminderung, jobcenter, Sozialamt
4 Antworten
Hallo, ich habe ein Problem mit meiner Erwerbsminderungsrente

Hallo, ich bin 60 Jahre alt und habe letztes Jahr einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt, ich hatte letztes Jahr schon 44 Rentenversicherungsjahre voll, bin 1956 geboren und falle somit noch unter die alte Regelung. Bis Juni letzten Jahres habe ich als Linienbusfahrer (Kraftfahrer-Facharbeiter) zum Schluss aber nur noch in Teilzeit gearbeitet, dann wurde die Behandlung meiner Diabetes Typ 2 von Medformin auf Insulin (Lantus 24 Einheiten) umgestellt, da ich auch körperliche Probleme LWS+HWS sowie Arthose in den Ellbogengelenken habe stellte ich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente. Im Herbst letzten Jahres kam es zu einer Untersuchung bei der zuständigen Amtsärztin der DRV in Paderborn, diese Untersuchung war für mich die Hölle, ich weiß nicht was mit der Dame los war, ich wurde jedenfalls eine Stunde beleidigt und fühlte mich wie jemand der sich irgendwelche Leistungen erschleichen will, dass Benehmen dieser Frau kann ich mit drei Worten beschreiben 1.Arrogant 2.Herrablassend 3.Menschenverachtend. Danach kam es noch zu einer Untersuchung bei einem Orthopäden hier nun hatte ich einen Termin für Mittags 11Uhr45 20 vor 12 saß ich bei dem guten Mann im Wartezimmer um 7 Minuten vor 12 war ich schon wieder in meinem Auto, der Abschließende Bericht des Mannes war 5 Din A4 Seiten lang unter anderem war es ihm wohl sehr wichtig zu erwähnen das ich mich noch selbst an und ausziehen konnte, sowie keine Gehhilfe benötigte. Der Antrag wurde Ende des Jahres abgelehnt. Über einen Anwalt habe ich Widerspruch eingelegt, es wurden neue Orthopädische Untersuchungen gemacht mit neuen Röntgenbildern, zusätzlich war ich bei einem Neurologen der mir eine Depression diagnostizierte welche mit Antidepressiva behandelt werden muss. Ich bin momentan nicht am Arbeiten (schaffe ich nicht) Geld bekomme ich weder vom Arbeitsamt noch von der Arge, da ich mit 28 Jahren für meine Altersvorsorge ein Haus gebaut habe welches ich an meinen Schwiegersohn vermietet habe, ich habe dadurch aber keinen Gewinn muss ja unter anderem meine Hypothekenlast noch bezahlen. Die Arge sagt damit würde ich ja mein Vermögen mehren. Leben kann ich im Moment nur von dem Einkommen meiner Frau sowie den Zuwendungen meines Sohnes der bei uns wohnt und als Informatiker arbeitet. Jetzt soll ich am 8.06 zu einer von der DRV bestellten Neurologischen Gutachterin. Mein Busschein ist abgelaufen und ich weiß nicht ob der vom TÜV verlängert wird, ich bin auch schon einige male Unterzuckert, kommt in meinem Falle nicht so gut, da ich ja morgens bis zu 130 Schulkinder (Gelenkbus) gefahren habe. Jetzt meine Frage: kann mir einer Tipps bei meiner Lage geben.

Rente, Erwerbsminderung
2 Antworten
Wie viel wird bei der Grundsicherung wegen Erwerbsminderung vom Einkommen eines Minijobes angerechnet?

Guten Morgen, ich bin noch ganz neu hier auf der Plattform und versuche mich jetzt mal hier einzufinden.

Ich bin voll gewerbsgemindert, beziehe momentan Grundsicherung wegen Erwerbsminderung und darf nur 3 Stunden am Tag, also 15 Stunden in der Woche arbeiten. Durch Zufall habe ich nun einen Minijob erhalten und werde 6 Stunden in der Woche diesen besagten Minijob ausüben. Mein Lohn (Mindestlohn) beträgt 8,50€ die Stunde. Ich bekomme 184,00€ Kindergeld, wegen meinem 50% Schwerbehindertenausweis und 215,00€ Grundsicherung. Außerdem bekomme ich einen Anteil für meine Versicherung. Nun zu meiner Frage. Mein Lohn wird ca. 220€ im Monat sein. Da ich nach Leistung bezahlt werde, variiert dieser Betrag von Monat zu Monat, aber das spielt keine Rolle. Wie viel darf ich von diesen 220€ behalten? Bin ich richtig informiert, dass ich nur 25% meines Lohnes behalten darf? Oder gibt es einen Freibetrag, oder so was ähnliches? Meine gesetzliche Betreuerin befürchtet, dass ich, wenn mein Vertrag zum 10. August beginnt, dann für September so viel Leistung vom Sozialamt gestrichen bekomme, dass das Sozialamt nicht mehr die volle Miete an meinen Vermieter überweisen wird. Ich bekomme ja ca. 215€ Grundsicherung und ihre Befürchtung ist, dass die Sozialhilfeleleistungen, durch den Arbeitsvertrag des Minijobs, um mehr als 215€ gekürzt werden. Laut ihrer Aussage bekomme ich, mit der Zahlung für September, den für August gezahlten Lohn, der mir Ende August überwiesen wird, rückwirkend auf die Leistung für August angerechnet. Die Leistungen für August habe ich nämlich vom Sozialamt in voller Höhe ausgezahlt bekommen. Für September erhalte ich zudem weniger Leistungen von der Grundsicherungsstelle, da der Lohn Ende September, rückwirkend für September, gezahlt wird. Aber ich glaube nicht, dass das Sozialamt dann nicht mehr die volle Miete an meinen Vermieter überweist. Das ich mit einer Leistungskürzung rechnen muss, ist mir natürlich klar, auch rückwirkend für August, dennoch ist mir bewusst, dass ich den vollen Lohn auf mein Konto überwiesen bekomme und diesen auch in voller Höhe behalten darf. Die Sorge meiner gesetzlichen Betreuerin ist nicht nur, dass das Sozialamt, Grundsicherungsstelle, für den Monat September nicht mehr die volle Miete wegen zu starker Kürzungen bezahlt, sondern auch, dass sie meine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann, beziehungsweise, dass sie dann zu wenig Geld hat, um mir Geld zum Leben auszuzahlen. Aber, der erste Lohn würde am 31. August kommen... Angenommen, ich würde den Lohn von meinem neuen Angestellten vom 10. August ab, zum Ende des Monats ausgezahlt bekommen. Das wären für August 153,00€ Lohn. (3 Wochen mal 6 Stunden mal 8,50€ sind 153,00€.) Angenommen das stimmt, dass mir nur 25% vom Lohn zustehen... das würde also heißen, dass ich vom 10. bis 31. einen Leistungsanspruch von 38,25€ habe! Aber hätte ich vom 1.8. bis 9.8. also noch einen Anspruch auf die volle Grundsicherung?

Vielen Dank für Eure Antworten! :-)

Grüße, Tobi.

Erwerbsminderung, Grundsicherung, Minijob
3 Antworten
Arbeitgeber zahlt zu wenig Sozialversicherungsbeiträge und Steuern

Sachverhalt: Arbeitnehmer hat mit Arbeitgeber eine Nettolohnvereinbarung abgeschlossen und den Nettolohn stets erhalten. Allerdings erhielt er dazu keine schriftliche Lohnabrechnung. Der AG wurde mehrfach mündlich aufgefordert, eine solche zu erstellen, hat er aber immer noch nicht gemacht. Es wurde vermutet, dass der AG den AN für weniger Lohn bei den Sozialversicherungsträgern angemeldet hat, einen Teil der Lohnzahlung also "schwarz" an AN zahlte, inzwischen hat er dies auch zugegeben, verweigert jedoch auch die Herausgabe der "getürkten Abrechnung". Bei einem kurzen Blick darauf konnte erkannt werden, dass der AG Sonntags- und/oder Feiertagszuschläge berechnet hatte, was ja sowieso schon nicht richtig ist, da der AG und nicht der AN in den Genuss der Steuerbefreiung kommt und somit die Lohnnebenkosten des AG sinken. Ab jetzt soll der AN ordentlich angemeldet werden. Was ist aber für den Fall, dass AN arbeitslos wird und/oder Nachweise über Lohnzahlung braucht, wie wirken sich die fehlenden Rentenbeiträge aus? Was kann man tun? Arbeitsverhältnis wird bestimmt auf dieser Grundlage auch nicht mehr lange fortgeführt, da das Vertrauensverhältnis gestört ist. Ist eine Anzeige wegen Sozialleistungsbetrug o. ä. sinnvoll oder sollte die Rentenversicherung und die Krankenkasse bzw. das Finanzamt davon Kenntnis erhalten? Bitte helft mir bei der Lösung dieses Problems! Danke schön!

Erwerbsminderung, Recht, Sozialversicherung, Steuern, Sozialversicherungsbeiträge
1 Antwort

Meistgelesene Fragen zum Thema Erwerbsminderung