Muss mich das Finanzamt auf die verpflichtete Abgabe einer Steuererklärung hinweisen?

Hallo Zusammen :)

meine Freundin ist seit ihrer Kindheit Halbwaisin und bezieht seit sie 18 Jahre alt ist Halbwaisenrente. Seit fünf Jahren erhält sie durch Ausbildung sowie duales Studium Einkommen und dazu zusätzlich die Halbwaisenrente.

Nun haben wir im Internet gelesen, dass man beim Bezug von Halbwaisenrente verpflichtet ist, eine Steuererklärung abzugeben! Es gab keiner Aufforderung vom Finanzamt.
Muss sie nun durch die versäumte Abgabe horrende Säumniszuschläge zahlen (25 € pro verspäteten Monat !!!)?
Man kann ja bei verpflichteten Abgaben nur zwei Jahre rückwirkend eine Erklärung abgeben, oder?
Heißt das, sie hat jetzt drei laufende Steuererklärungen (2016, 2017 und 2018) die seit Jahren jeweils mtl. 25€ Säumniszuschlag generieren?
Da würden jetzt schon Säumniszahlungen von über 3000€ entstanden sein!

Kann das sein? Hätte das Finanzamt nicht einen Brief schicken müssen, der zur Steuererklärung auffordert? Dann wäre das nie passiert.. Und hätten wir das Problem nicht zufällig gegooglet, was dann? Hätten wir irgendwann einen Brief mit Bitte um fünfstellige Strafzahlungen erhalten?!

Wäre nett wenn jemand mit steuerlichem Know-How etwas dazu sagen könnte. Ob ich mich nur verrechnet habe und alles schlimmer sehe, als es ist..

Vielen Dank schon einmal im Voraus!

Viele Grüße

Johann

PS.: Möchte anmerken, dass es eine absolute Frechheit ist, dass in der Schule weder in der Mittel- noch in der Oberstufe nicht im geringsten auf Steuern, Miete etc. eingegangen wird. So hätte das sicherlich ebenfalls verhindert werden können.

Finanzamt, Halbwaisenrente, Nachzahlung, Steuererklärung, Steuern
Sehr umfangreiche Frage zu Arbeitslosengeld, Kindergeld, Krankenkasse, Halbwaisenrente?

So ich versuche es mal kurz zu erklären.

Mein Sohn ist 22,5 Jahre alt.Er wohnt seit er 18 ist in einer eigenen Wohnung. Er hat gerade eine Ausbildung abgeschlossen als KFZ-ler. Diesen Beruf will er auf keinen Fall weiter machen. Er möchte stattdessen ab dem Sommer wieder zur Schule gehen und sein Fachabitur machen.

Nun hat er sich online schon mal arbeitslos gemeldet. Wahrscheinlich schon ein wenig zu spät. Sein Ausbildungsvertrag ging bis zum 28.02.2021. Aber er hatte am 14.01.21 seine Gesellenprüfung und der Arbeitgeber hat ihn dann sofort nach Hause geschickt weil man ihm ansonsten ab dem Bestehen der Prüfung auch ein Gesellengehalt hätte zahlen müssen.

Nun die erste Frage von so vielen.

Muss er arbeiten gehen bis die Schule wieder anfängt im Sommer. Also muss er diese Arbeitsangebote vom Arbeitsamt alle "bedienen"? Hat er ein Anspruch auf Arbeitslosengeld auch wenn er nicht arbeitet bis zum Sommer?

Wie sieht es mit der Krankenkasse aus? Kann er nun einfach wieder über mich versichert sein? Ich meine gehört zu haben das dass geht bis er 25 Jahre alt ist. ??

Wie sieht es aus mit Kindergeld? Bekommt er das weiter wärend der Arbeitslosigkeit und auch die Halbwaisenrente die er bezieht? Wird die auch weiter gezahlt?

GEZ Gebühren? Wird man davon befreit bei Arbeitslosigkeit? Oder als Schüler evtl. Rabatte?

Sorry. Sind viele Fragen und ich möchte auch das mein Sohn das nun mal alles langsam alleine klärt. Aber ich hätte gerne das Hintergrundwissen wenn er mich was fragt. Ich habe ihm immer alles mögliche abgenommen da er durch eine schlimme Krankheit und den Tod seines Vaters immer sehr depressiv war bis hin zum Suizidversuch. Aber ich möchte das er nun mal langsam alles selber versucht zu regeln. Macht er eigentlich auch, aber er ist immer schnell ungeduldig wenn man ihn nicht versteht. Aber wenn ich mal nicht mehr bin muss er auch alles alleine schaffen.

Danke wer bis hierhin gelesen hat. Und bitte keine Erziehungsratschläge.

Arbeitslosengeld, Halbwaisenrente, Kindergeld, krankenkasse
Halbwaisenrente oder Vollwaisenrente?

Guten Abend liebe Gemeinde,

ich möchte euch eine Frage stellen, über die sich sowohl die Berater der deutschen Rentenversicherung vor Ort, als auch ich seit bereits mehreren Jahren den Kopf zerbrechen.

Sachlage : Meine Mutter (deutsch) ist 2012 gestorben, seitdem beziehe ich Halbwaisenrente. Mein leiblicher Vater (nie in Deutschland gelebt, Ausländer) ist 2013 ebenfalls an einem Herzinfarkt gestorben. Somit bin ich seit 2013 leider Gottes, Vollwaise.

Die Berater damals vor Ort haben mir gesagt, ich habe nur einen Anspruch auf Halbwaisenrente, da mein leiblicher Vater nichts eingezahlt hat in Deutschland. Habe es also nicht weiter verfolgt sondern mein Studium angefangen.

Nun war ich allerdings 2019 erneut bei der Rentenversicherung, hier wurde mir mitgeteilt, dass ich falsch beraten wurde, da Vollwaise in Deutschland jemand ist, der beide Eltern verloren hat. Da mein Vater nichts eingezahlt hat, würde man einen höheren Prozentsatz (20% anstatt 10%) von der Waisenrente meiner Mutter auszahlen.

Hierfür sollte ich allerdings die Todesurkunde meines Vaters einreichen und einen Antrag stellen. Diese lag mir bis dieses Jahr nicht vor.

Diese habe ich nun eingereicht mit einem formlosen Antrag, woraufhin ich gestern einen Brief erhalten habe, dass der Antrag nicht geprüft werden kann, ehe ich den Antrag offiziell ausfülle und an DRV Bund absende.

So nun ist meine Frage allerdings, sofern ich diesen absende, habe ich tatsächlich einen höheren Waisenrentenanspruch? Oder kommt dann wieder das Argument ganz vom Anfang "Halbwaise, weil Vater Ausländer"?

Ich wäre über eine Antwort erfreut.

Liebe Grüße.

Halbwaisenrente, Waisenrente
Darf das Jugendamt Halbwaisenrente einbehalten, wenn die Mutter es nachweislich für den Lebensunterhalt braucht?

Ich versuch mich mal kurz zu fassen: meine Nichte (13 Jahre) bezieht eine monatliche Halbweisenrente von 221€. Da die leibliche Mutter krank war, lebte sie längere Zeit zur Pflege bei der Oma, alles rechtlich "abgesichert" über das Jugendamt. Da die Oma leider im Oktober 2015 verstarb, lebt sie seit November 2015 wieder bei ihrer Mutter. Jetzt zur Frage: obwohl meine Schwägerin Geringverdienerin ist und selbst Sozialleistungen bezieht (Rente wrd natürlich angerechnet), behält das Jugendamt die Halbwaisenrente ein, angeblich auf einem Sparbuch für später. Nahweise hierüber werden strickt verweigert. Die beiden leben also seit 8 Monaten weit unter Hartz4-Niveau. Wir steuern zwar bei, was wir können, verdienen aber selbst nicht viel und haben ebenfalls ein Kind zu versorgen. Ich kann es mir schlicht nicht leisten immer wieder finanziell einzuspringen. Is die Halbwaisenrente nicht eine Art Unterhaltseratz? Sie wird doch auch überall angerechnet? Und ist das norma, dass ich dem Jugendamt als nicht verwandte Tante Kontoauszuge vorlegen muss, um Einkäufe nachzuweisen? Was habe ich rechtlich gesehen mit meiner Nichte zu tun? Dazu kommt, dass die Enkelkinder, also auch unser Kind, von der Oma ein baufälliges Haus geerbt haben. Die laufenden Kosten hierfür tragen wir ebenfalls, da fühlt sich das Amt dann auch nicht zuständig. Dazu kommt, dass wir nur für eine völlig utopische Summe verkaufen dürfen, ohne dass die nette Sachbearbeiterin bereit ist, sich das "Schmuckstück" einmal anzusehen. Die Vermögenssorge für meine Nichte sollte übrigens seit Jahresanfang wieder bei der Mutter liegen, aber auch hier tut sich leider nichts. Vielleicht hat irgendjemand hier 'ne Idee, was wir da machen können. Kann man die Sachbearbeiterin irgendwie belangen? Das kann doch nicht normal sein... Antrag auf Beratungshilfe beim Anwalt hat sie mitlerweile gestellt, aber der Klageweg dauert eben auch, wenn's dumm läuft, Jahre...

Vielen vielen Dank im Vorraus!

Halbwaisenrente, Jugendamt

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