Kann man mich zum Arbeiten zwingen?

Ich hatte 10 OPs am rechten Fuß/Sprunggelenk/Unterschenkel und habe deswegen von 2005 bis 2016 schon nicht mehr Vollzeit arbeiten können (30-32 Stunden pro Woche). Damals GdB 30.

Seit 2018 war ich dann dauerhaft krankgeschrieben, hatte da noch 3 OPs (von insgesamt 10) vor mir. 2019 hatte ich eine schwere komplizierte OP und war eine Zeit lang auf den Rollstuhl angewiesen. Ich bekam einen GdB 60 und die volle Erwerbsminderungsrente für 3 Jahre.

Mittlerweile habe ich noch das Merkzeichen G dazubekommen, habe Pflegegrad 2, eine gerichtliche Betreuerin, mein operierter Fuß ist schief versteift, so dass ich nur noch auf der Außenkante unter Schmerzen gehen kann und teilweise auf den Rollstuhl angewiesen. Ich kann meine Wohnung nicht alleine putzen und brauche Hilfe beim Einkaufen.

Ein Auto habe ich nicht, fahren dürfte ich allerdings, Führerschein vorhanden. Ich habe nur einen Aktivrollstuhl. Nichts elektrisches.

Meine volle EMR läuft nun am 31.08.2022 aus, ich habe rechtzeitig einen Weiterbewilligungsantrag gestellt, alle Nachweise über meine jetzige Situation beigefügt. Nun kann sich die Rentenversicherung ohne medizinisches Gutachten nicht entscheiden, ob ich die Rente weiter bekomme oder nicht, bzw. ob ich Vollzeit arbeiten kann oder nicht.

Die Wartezeit zu diesem Untersuchungstermin beträgt mehrere Monate.

In dieser Zeit muss ich mich wohl wieder beim Jobcenter anmelden.
Ich bin der Meinung, dass ich 1. weder geistig, noch körperlich in der Lage bin Vollzeit zu arbeiten, 2. keine Möglichkeit habe zur Arbeitsstätte bzw. zum Vorstellungsgespräch zu gelangen.

Wir haben einen Bahnhof am Ort, aber keinen Mobilitätsservice. Mit Rolli und Bus ist es verdammt anstrengend.

Kann man mich zwingen arbeiten zu "gehen"? Soll ich mir einen Anwalt nehmen oder Klage beim Gericht einreichen?

Bisher habe ich zur vollen EMR noch Hilfe zum Lebensunterhalt und Pflegegeld erhalten.
Meine Betreuerin, die mich nicht so unterstützt, wie ich es bräuchte und manchmal auch von nix Ahnung hat, wollte mehr Hilfe zum Lebensunterhalt beantragen. Dabei steht mir diese Sozialleistung ohne Weiterbewilligung der Rente NICHT zu.

Ich bin weiblich, 48, keine Kinder, alleinstehend, keinen Partner, keine Angehörigen.

Behinderung, erwerbsminderungsrente, Recht
Eigenkündigung bei voller Erwerbsminderung befristet?

Sehr geehrtes Finanzfrage Team,

ich bin mehrfach schwer erkrankt plus Schlaganfall und erhalte rückwirkend volle Erwerbsminderungsrente, die bis ca Mitte 2023 befristet ist.Zudem erfolgte kurz vorher ein Bescheid wegen halber EM Rente unbefristet bis längstens zur reg Altersrente.In dem Bescheid über die volle Arbeitsrente ist vermerkt, dass wenn keine Weitergewährung der vollen EM Rente beantrage, ich dann die halbe EM bekomme.

Zusätzlich hat mich der VDK beraten und meint, dass ich dann, da ich auch noch eine Schwerbehinderung unbefristet mit 50% habe, dann sogar einen Antrag auf Altersrente wegen Schwerbehinderung nahtlos stellen könnte.

und jetzt meine Frage, ich bin noch in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis, dass in diesem Fall der befristeten EM ruht.Bei meinem AG liegt auch der Ausweis auf Schwerbehinderung 50% vor.

Eigentlich wollte ich das Arbeitsverhältnis kündigen, da ich ja entweder nach der Befristung eine Weitergewährung der voller EM Rente oder vorgezoge Altersrente erhalte (alle Vorausetzungen erfüllt.)

Jeder rät mir von der Kündigung ab.

..ich habe noch einige Tage Resturlaub stehen plus der Tage für Schwerbehinderung und möchte das gerne abgegolten haben...wer weiß was kommt😔

Selbst von einem Aufhebungsvertrag, da ich sonst meinen Anspruch auf ALG verlieren würde, rät man mir ab, wegen verschiedener Sperren.

Da meine Lebenserwartung stark verkürzt ist und daher unwahrscheinlich das ich je wieder arbeiten kann, wäre ich eigentlich entweder durch die EM oder Altersrente wegen Schwerbehinderung abgesichert.

Sollte ich durch ein Wunder gesunde n, nur noch die halbe Erwerbsminderungsrente bekommen, wäre ich natürlich dann gezwungen ALG zu beantragen..in über 2 Jahren...
Natürlich ist mir klar, dass mich mein AG nicht kündigt oder kündigen kann...sonst könnte ich ja klagen zumal ich Schwerbehindert bin.

Selbst wenn es mir besser gehen sollte und ich in ein paar Jahren wieder arbeiten könnte, ich bin jetzt 59, müsste mir mein Arbeitgeber wieder „Arbeit“ geben? Sollte ich das gesundheitlich nicht schaffen, würde ich dann wieder KG erhalten..das erscheint mir der einzigste Vorteil.

Wie soll ich das handhaben?

Mit Bitte um Rat!!

Danke

Gruss Maria

erwerbsminderungsrente
Erwerbsminderungsantrag?

Hallo bin 56 Jahre alt, seit Oktober 2017 krankgeschrieben,im April 2019 ausgesteuert dann Arbeitsamt Agl1 habe dann vom Arbeitsamt ein Antrag zur Reha oder Rente bekommen muß dazu sagen das ich Oktober 2017 eine Reha, März 2018 ein Klinik Aufenthalt

.Psychosomatisch, dann 2018 noch eine medizienische Reha ,soweit dann habe ich den Antrag vom Arbeitsamt an die Rentenversicherung Geschick habe nach ein paar Wochen bescheid bekommen das die Reha abgelehnt wird weil ich einfach zu krank bin und die letzten Rehas nichts gebracht haben, darauf hin stand das ich einen Renten Antrag stellen möchte mit dem Hinweis das ich den Fragebogen R210 nicht ausfüllen brauche,das ist das Formular wo man seine Krankheiten und alles einträgt was man hat und erzählt wie der Tages Ablauf ist was man kann und nicht kann den bräuchte ich nicht ausfüllen da sie alles hatten von mir Befunde und alles laut eines Telefon Gespräch das geführt hatte ob das wirklich so ist das ich es nicht brauche ,habe den Antrag bei der DRV abgegeben , die Mitarbeiterin hat sich den Antrag gar nicht angeguckt es lief alles über den pc sie meinte das alles da steht,nur 5 Fragen gestellt und dann konnte ich gehen .

Jetzt meine Frage hat jemand auch solche Erfahrungen gemacht das von der DRV kam einen rentenantrag zu stellen, und ob man dann trotzdem von einem Gutachter untersucht wird , und ob jemand dann die Rente bekommen hat oder abgelehnt wurde danke euch für die antworten schönen Tag noch

Rente, erwerbsminderungsrente

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