Wer in Deutschland für die Rente oder Notfälle vorsorgt, wird vom Staat bestraft?

Wer hingegen nicht vorsorgt, kann darauf vertrauen, dass er im Notfall auf Kosten der Allgemeinheit gerettet wird. Vom Staat (oder speziell von der Spd!?)

Ist dies so richtig oder habe ich etwas falsch verstanden?

Meine Frage basiert auf folgendem Beispiel mit zwei mir bekannten Personen: Beide haben mit Mitte 20 das Studium abgebrochen und eine längere Fortbildung im Bereich Webdesign, Programmierung und Computertechnik erfolgreich absolviert. Danach haben beide ca. 20 Jahre lang als Freiberufler in diesem Bereich gearbeitet. Also Webdesign, Programmierung, Computerschulungen usw. Beide waren mutmaßlich gleich fleißig und ähnlich kompetent. Mit Beginn der Selbständigkeit haben beide beschlossen, nicht mehr in die gesetzliche Rentenkasse einzuzahlen, sondern privat vorzusorgen.

Jetzt kommen die Unterschiede:

Person 1, Meier genannt, hat sich nie für Finanzen interessiert. Er hat chice Autos gekauft, Luxusartikel von Apple, Armani, Gucci usw., Kredite aufgenommen, ohne sich die Konditionen näher anzuschauen.

Person 2, Schmidt genannt, hat viel Zeit in seine Finanzbildung investiert. Er hat sparsam gelebt, Geld bestmöglich auf Tagesgeldkonten angelegt und immer die Banken mit den besten Konditionen ausgesucht. Als vor einigen Jahren viele Politiker forderten, Freiberufler und andere Berufsgruppen sollten privat fürs Alter vorsorgen, hat Schmidt Anteile an Aktienfonds gekauft.

Corona-Krise: beide haben erst einmal keine Aufträge mehr und kaum Einkünfte.

Meier hat jetzt 9000 Euro vom Staat geschenkt bekommen. Weiterhin hat er Anspruch auf diverse, extrem günstige Kredite. Auch erhält er nun Wohngeld.

Der sparsame Schmidt hat nichts bekommen und keinerlei Ansprüche, weil er lt. gesetzlicher Regelung sogenanntes erhebliches Vermögen hat (mehr als 60000 Euro). Er muss jetzt erstmal einmal seine Altersvorsorge verbrauchen. Wobei der Wert der Aktienfonds sich durch die Corona-Krise erheblich vermindert hat. Im nächsten Jahr droht ihm als Aktienbesitzer auch noch eine weitere Belastung durch eine neue Strafsteuer (sogenannte "Finanztransaktionssteuer").

Rente: wenn Meier und Schmidt in einigen Jahren in Renten gehen werden, wird Meier seine Minirente durch staatliche Zuschüsse aufstocken können. Der sparsame Schmidt wird hingegen in die Röhre schauen und nichts geschenkt bekommen.

Fazit: wer in Deutschland für die Rente oder Notfälle vorsorgt, wird vom Staat (oder speziell der Spd?!) bestraft. Wer hingegen nicht vorsorgt, kann sich darauf verlassen, dass er im Notfall auf Kosten der Allgemeinheit finanziert wird.

Korrekt??

Aktien, Altersvorsorge, Rente, Aktienfonds, Vorsorge, private Altersvorsorge, Corona
6 Antworten
Haben die Volksbanken es nicht nötig, neue Kunden zu gewinnen?

Oder stehe ich vielleicht auch auf der schwarzen Liste der Bankhopper: https://www.finanzfrage.net/frage/stehe-bei-consors-auf-der-schwarzen-liste-wird-mein-eintrag-irgendwann-geloescht-werden

Letzteres wäre möglich, weil ich schon öfters das Tagesgeldkonto gewechselt habe und zu günstigeren Anbieter gewechselt bin. Neukundenrabatte bei Direktbanken habe ich auch schon mehrfach in Anspruch genommen.

Falls es aber nicht die "Schwarze Liste" ist, dann meine Frage siehe Überschrift.

Von einem, leider verstorbenen, Verwandten hatte ich ein Sparbuch (wenige Hundert Euro) und 1 Genossenschaftsanteil (600 Euro) bei der örtlichen Volksbank geerbt. Als ich dort nachfragte, sollte ich die Sterbeurkunde vorbeibringen. Dann wurde mir gesagt, man würde mich anrufen, wenn die interne Abteilung den Fall bearbeitet hätte. Drei Wochen später war ich nun wieder dort. Zu meiner Überraschung wurde das Sparbuch schon aufgelöst und die Genossenschaftsanteile von Seiten der Bank gekündigt. Ich sollte nur noch die Nr. meines Girokontos für die Überweisung nennen. Mir wurde nie angeboten, das Sparbuch oder die Anteile auf meinem Namen weiter zu führen. Auch sonst zeigte die Sachbearbeiterin keinerlei Interesse mich möglicherweise als neuen Kunden zu gewinnen. Vielleicht weil ich nicht so wirke, als ob ich einen Kredit bräuchte? Oder wie jemand, der ein Girokonto mit vglweise hohen Gebühren beantragt? Oder ist es doch die schwarze Liste? Oder den VB geht es zu gut? Als ich zum Schluss selber noch mal nachfragte, wurde mir erklärt, die Genossenschaftsanteile (6% Rendite p. a.) gäbe es nur noch für Girokonto-Kunden oder Kreditnehmer. Was mich beides natürlich nicht interessierte (habe 2 kostenlose Girokonten und noch nie einen Kredit aufgenommen)

Genossenschaftsanteile, Kredit, Sparbuch, Volksbank
1 Antwort
SKANDAL: Postbank zahlt Geld nicht aus UND verweigert Kontakt. Was jetzt?

Hallo,

die Postbank hielt ich immer für eine der größten und seriösesten deutschen Banken. Nun wurde ich eines Besseren belehrt. Aufgrund einer Werbung legte ich für 4 Monate Festgeld bei der Postbank an. Dafür wurde mir schriftlich ein einmaliger Bonus von 1,4% p. a. zugesichert.

Dann kündigte ich fristgemäß (einige Wochen vorher) die Postbank-Sparcard zum 31.7. Einige Tage später erhielt ich einen Kontoauszug, wonach mir mein Festgeld plus 80 Cent(!!) Zinsen ausbezahlt würden. Per Email reklamierte ich zweimal den fehlenden Bonus i. H. v. ca. 150 Euro. Eine Antwort erhielt ich bis heute nicht. In einer Filiale wurde mir mitgeteilt, dass man keine Einsicht in die gekündigten Konten hätte. Dann rief ich mehrfach die Hotline an und wartete immer mehr als 20 Minuten. Vor einigen Tagen meldete sich dann endlich ein Mitarbeiter. Auch dieser teilte mir mit, er hätte leider keine Einsicht in die gekündigten Konten. Ich sollte aber meine Email wiederholen und diesmal das Beschwerde-Schreiben mit eingescannter Unterschrift als Anhang senden. Dies habe ich getan, bisher weiterhin ohne Antwort. Auf meine Frage, was ich noch tun könne, erwiderte der Hotline-Mitarbeiter, ich könne ja mal per Post an die zuständige Abteilung der Postbank in München schreiben ...

Inzwischen habe ich erfahren, dass ich nicht das einzige Postbank-Opfer bin, dem Geld und Antworten verweigert werden. Eine Verwandte hatte Ihr Girokonto im Juli gekündigt. Bis heute hat sie keine Bestätigung der Kündigung erhalten. Auch das restliche Guthaben wurde ihr nicht auf ihr neues Konto bei einer anderen Bank überwiesen. Einmal erhielt sie bei der Hotline die Info, wegen Streiks würde alles "etwas" länger dauern.

Da ich keine Lust habe, noch mehr Zeit und Geld für einen Anwalt oder einen Termin beim Verbraucherschutz zu investieren, bleibt die Frage: wie kann man weiterkommen bei der Postbank? Gibt es inzwischen eine Interessengemeinschaft Postbank-Geschädigter? Ich möchte das mir zustehende Geld haben. Und angemessen fände ich auch noch eine Entschuldigung der Geschäftsleitung plus einem Gutschein oder einer Gutschrift.

Für Tipps bedanke ich mich im Voraus.

Bank, Festgeld, Postbank, Zinsen, bonus
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