Steuerklasse 6 obwohl ich Student bin (Zenjob)?

Hallo,

ich habe folgendes Problem und zwar habe ich mich irgendwann bei Zenjob registriert, aber die Registrierung nicht abgeschlossen. Als ich sie dann abschließen wollte war der Punkt Kontaktdaten in einer hellgrauen Schrift, also dass der Punkt nicht mehr änderbar ist. Dann habe ich die Registrierung abgeschlossen. Und als ich dort ein Job für drei Tage akzeptiert habe, ist mir aufgefallen, dass die Adresse von meinen Eltern hinterlegt ist, weil ich dort früher gewohnt habe (meine Eltern wohnen in Schleswig-Holstein und ich in Niedersachsen).

Also habe ich dort angerufen und gefragt, ob man die Adresse ändern könnte, dann wurde mir gesagt, dass ich dort nicht als Student eingetragen bin, sondern als Arbeiter in Vollzeit (Ich war Azubi vor 2 Jahren) und dass sie es im System nicht ändern können. Sie meinten zu mir es sei aber nicht schlimm und dass ich zur Arbeit am nächsten Tag erscheinen solle. Jedoch jetzt kommt es mir in den Kopf, ob ich vielleicht irgendwelche steuerlichen Konsequenzen bekommen könnte. Ich zahle ja sogar mehr Steuern mit Steuerklasse 6 als mit 1.

Desto weiteren meinten Sie zu mir, dass ich jetzt einfach nachdem ich die Arbeit erledigt habe einen neuen Account einfach anlegen soll und den alten löschen.

Meine Frage ist es jetzt wie viel mir ungefähr abgezogen wird, da das meine einzige Beschäftigung ist. Und drohen mir steuerliche Konsequenzen?

Finanzamt, gehalt, Lohnsteuer, Steuererklärung, Steuerklasse, Steuern, Steuerrecht, Konsequenzen
Twitch Streaming und Steuererklärung für Kleinst-Gewerbe?

Hallo zusammen,

ich habe im Oktober angefangen mit dem Streaming auf Twitch und direkt ein Kleinst-Gewerbe bei meiner lokalen Gemeinde angemeldet, da ich in kommenden Jahr höhere Einnahmen erwarte als meine knappen 75 EUR, die ich jetzt im Dezember mit der ersten Auszahlung bekommen habe.

Nach der Anmeldung des Kleistgewerbe, habe ich auf Elster den "Fragebogen zur steuerlichen Erfassung für Einzelunternehmen" ausgefüllt.

Das Finanzamt hat mir darauf eine neue Steuernummer gegeben und mitgeteilt, dass ich verpflichtet bin eine Umsatzsteuer-Voranmeldung (UStVA) vierteljährlich an das Finanzamt zu übermitteln. Die Verpflichtung besteht für mich dann, wenn Umsätze vorliegen. Das ist mit der Einnahme aus Twitch ja nun der Fall.

Ich möchte nun das alles legal und sauber abläuft mit den Streaming... sprich ich möchte diese Einnahmen richtig anmelden (UStVA 2022, Lohnsteuer-Anmeldung 2022) und später auch richtig versteuern (USt 2022). Die Angaben sollen so ausgelegt werden, dass deutlich wird, dass ich mit den Streamen (aktuell) noch keinen Gewinn erwirtschafte. Die Ausgaben für den Start sind zu Beginn (aufgrund des benötigten Equipment) zu hoch um gedeckt zu werden.

Das ganze wollte ich über Elster machen, aber so richtig finde ich mich da nicht zurecht... Ich bin verwirrt durch die ganzen verschiedenen Formulare und weiß auch nicht, wo ich was anzugeben habe. Vielleicht kann mir jemand die ID aus dem Formular nennen, worunter die Einnahmen aus Twitch Affiliate/Werbung und oder Donations gewertet werden. Ich würde vermuten es ist im Punkt 3 - ID 20/21 des UStVA 2022 Formular.

Für mich gilt als Kleinunternehmer, der seine Einnahmen aktuell aus Twitch generiert vermutlich auch nur die UStVA 2022 alle 4 Monate einzureichen, richtig?

Die USt 2022 kann ich vermutlich dann erstellen, wenn ich alles aus 2022 zusammen habe, richtig? Das wäre für mich z.B. ja bereits jetzt der Fall, da Twitch nur monatliche Auszahlungen macht.

Aber wo kann ich meine Ausgaben für das Streaming/Gewerbe angeben? In der UStVA finde ich nur Angaben zu den Einkommen... gibt es auch eine Voranmeldung für die Ausgaben, oder ist das alles in der USt 2022 einzutragen...

Es gibt ja auch noch andere Formulare, wie Anlage EÜR... kommt das hier rein? Diese kann ich leider auf Elster erst für 2021 auswählen.

Würde mich über hilfreiche Antworten freuen. Bisher hab ich immer nur die ESt unbeschränkt (ESt 1 A) übermitteln müssen und bin gerade etwas hilflos.

Twitch Streaming und Steuererklärung für Kleinst-Gewerbe?
ELSTER, Kleinunternehmer, Lohnsteuer, Umsatzsteuer, Twitch
Voraussetzung um Praktikum anzubieten?

Hallo alle zusammen,

ich habe ganz frisch eine Online Marketing Firma gegründet. Bei uns wird es nicht nur um gute Produkte zu werben sondern auch um hilfreiche Tipps und Lektionen kostenlos für alle zur Verfügung stellen.

Obwohl da "uns" steht, stehe ich allein auf die Beine für meine Firma (Die gewerbliche angemeldet ist und furch Elser die Umsatzsteuer angefordert worden)

Allein ist es extrem schwer das ganze durchzuführen deshalb bräuchte ich gerne Unterstützung. Wenn ich Mitarbeiter in Vollzeit einstelle, muss ich jeweils 2000€ vorzeigen, was ich noch nicht habe.

Deshalb überlege ich an Praktikum für Studenten im entsprechenden Bereich nämlich: Marketing, Social Media, BWL.. anzubieten. Wo sie sich praktisch bei mir "ausüben" was sie studieren während ich das ganze führe also Win Win Deal beiderseitig.

Nun, lernt man nie aus und ich lerne jeden Tag was neues. Da bräuchte ich bitte Eure Hilfe um das ganze zu beschleunigen : Ich - Als Arbeitgeber - Welche Voraussetzungen müsse ich erfüllen um Studenten fürs Praktikum aufnehmen zu dürfen? Noch dazu wünsche ich mir diese Studenten was legalisch als Provision Beispielweise für deren arbeit belohnen. Wie würde das auch gehen bezüglich Steuern und was sie ans Geld verdienen dürfen. Das ganze kann online bzw. Im Home Office sich befinden.

Vielen herzlichen Dank im voraus!

Studium, Student, arbeitgeber, arbeitnehmer, arbeitsrecht, Gesetz, Lohnabrechnung, Lohnsteuer, Pflichtteil, Steuern, Vertragsrecht, Praktikum, Studentenjob, Voraussetzungen, Home Office
Leben in AT, arbeiten in DE?

Hallo,

Ich würde euch freundlich um euer Expertenwissen fragen:

Ausgangssituation:

Ich (österreichischer Staatsbürger und wohnhaft in Österreich) werde in Kürze ein Dienstverhältnis mit einem deutschen Unternehmen eingehen (Wohnsitz bleibt Österreich). Dieses Unternehmen, hat auch eine Gesellschaft in Österreich und somit stellt sich die Frage, wie der Arbeitsvertrag und die Steuer geregelt werden.

Korrekte Abwicklung - Annahme (falls ich richtig recherchiert habe):

1) Da ich in Österreich ansässig bin, wird immer die Steuer in AT notwendig sein.Gleichzeitig will Deutschland die Steuer für meine Arbeitsleistung in Deutschland, selbst bei einem österreichischen Arbeitsvertrag. Somit bringt der österreichische Arbeitsvertrag keinen Vorteil?

2) Selbst wenn ich einen Nebenwohnsitz in DE hätte, wäre dies irrelevant für die Lohnsteuer?

3) Ich werde über die Tage in DE und die Tage in AT entsprechend Aufzeichnungen führen müssen?

4) Am besten wäre ein deutscher Arbeitsvertrag, Besteuerung in DE und dann anhand der Tageaufzeichnung der Länder der Steuerausgleich in AT?

5) Kann ich die SV jedoch direkt über AT machen? Um es hier einfach mit Arzt, Pensionssysteme usw. einfacher zu haben?

6) Gibt es eine EINFACHERE Variante?

7) 183 Tage Regelung: Da ich mindestens 2 Tage im Homeoffice wäre + 6 Wochen Urlaub + Wochenende in Österreich, würde ich die 183 Tage im Kalenderjahr NICHT überschreiten. Ändert sich dadurch etwas?

Danke!

Viele Grüße

Arbeit, deutschland, Doppelbesteuerung, Finanzamt, Lohnsteuer, Österreich, Sozialversicherung, Steuern, Arbeitsvertrag
Steuererklärung Abschlussarbeit und dan festes Beschäftigungsverhältnis?

Hallo zusammen,

ich war vergangenes Jahr 2019 im Januar und im Februar noch im Unternehmen A als Student zur Erstellung einer Abschlussarbeit eingestellt. In beiden Monaten habe ich auch eine monatliche Aufwandsentschädigung (laut Vertrag) erhalten + im Januar habe ich nochmal eine zusätzliche Prämie erhalten. Laut Lohnsteuerbescheid wurden für die zwei Monate paar Euro Lohnsteuer und Soli einbehalten, zusätzlich wurden Kranken und Pflege Versicherungsbeiträge gezahlt. Einnahmen aus Unternehmen A sind besipielsweise 4.000 Euro.

Seit März bin ich nun im Unternehmen B eingestellt. Hier bin ich als ganz normaler Arbeitnehmer tätig. Einnahmen aus Unternehmen B sind besipielsweise 30.000 Euro.

Wenn ich nun die Steuererklärung für das Jahr 2019 ausfülle und den Lohnsteuerbescheid von Unternehmen B in Anlage N eintrage ist die Steuererstattung fiktiv z.B. 1500 Euro. Wenn ich nun den Lohnsteuerbescheid aus Unternehmen A zusätzlich in Anlage N eintrage führt dass zu einer geringeren Steuererstattung z.B. nur noch 900 Euro. In dem Fall muss ich sogar Lohnsteuer zurückzahlen.

Meine Frage ist nun, ob die Einnahmen die ich in Unternehmen A während der Zeit der Erstellung der Abschlussarbeit erhalten habe anders in der Steuererklärung berücksichtigen muss oder gehört das schon in Anlage N (nicht selbständiger Arbeit)?

Gruß Apolonius

Student, Lohnsteuer, Steuererklärung
Einkommenssteuer deutlich höher als Lohnsteuer?

Hallo, ich habe im wesentlichen das gleiche Problem wie bereits hier https://www.finanzfrage.net/g/frage/einkommenssteuer-hoeher-als-lohnsteuer beschrieben,da sagen alle das könne nicht sein, aber wo der Fehler lag wurde nic ht beschrieben.

Konkret zu meinem Fall, ich mache Einkommenssteuererklärung weil ich nebenberuflich Selbstständig bin, im wesentlichen bin ich aber angestellt und die Lohnsteuer wird natürlich direkt vom Arbeitgeber abgeführt. Im vergangenem Jahr hatte ich durch meine Selbstständigkeit aber keinen Gewinn, sondern sogar einen geringen Verlust von rund 250€ und eine Aufwandsentschädigung von 120€ als Referent, also nix was eine ernstzunehmende Steuerbelastung erwarten lässt. Trotzdem sagt mir die vorabberechnung bei Elster, dass ich rund 1000€ Einkommenssteuer nachzahlen müsste. Da ich auch dachte, dass da irgendein Fehler sein muss habe ich testweise mal nur meine nichtselbstständige Tätigkeit eingegeben, also ohne Selbstständigkeit und Aufwandsentschädigung und wieder kamen rund 1000€ Nachzahlung raus. Konkret habe ich etwa 22.500€ Bruttolohn und 1.800€ Lohnsteuer gezahlt, bin sSteuerklasse 1 und unverheiratet. Gibt man beim Steuerrechner https://www.bmf-steuerrechner.de diese Angaben für die Lohnsteuer ein komme ich auf meine gezahlten rund 1.800€, gibt man das für die Einkommenssteuer ein kommen 3.000€ raus, insofern bestätigt das die Elsterberechnung. Aber das würde dann ja bedeuten, dass ich sobald ich eine Einkommenssteuererklärung mache deutlich mehr zahlen muss als ich sonst Lohnsteuer bezahle. Wo könnte ich denn da was falsch gemacht haben?

Einkommenssteuer, Einkommensteuererklärung, Lohnsteuer, Steuererklärung
Nachzahlung in der Steuererklärung wegen 3 Jahren Werksstudent ohne Lohnsteuer?

Hallo.

Ich habe einen komplizierten Sachverhalt. Ich hoffe ein paar Experten wissen da Rat.

Und zwar habe ich im Jahr 2019 zwei mal Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit erzielt.

Zum einen aus meinem Job als Werksstudent 3 Monate von Januar bis März mit monatlich 850 Euro Brutto. Nur RV-Beitrag bezahlt.

Im Mai dann Lehramtsanwärter nach Beendigung des Studiums. Also im Ref dann 1450 Euro Brutto und normal Lohnsteuer bezahlt. Als Beamter entfallen ja andere Beiträge.

In den Sommerferien und Herbstferien habe ich noch beim Programm Fit in Deutsch mitgemacht und als DAZ-Lehrer Flüchtlinge beschult. Einmal für 2400 Brutto. Dann 1350.

Die 2400 habe ich als Übungsleiterpauschale wohl ohne Steuerpflicht eintragen können. Die 1350 habe ich als selbstständige Tätigkeit in meine Steuerprogramm eingetragen.

Nun zeigt mir mein Steuersparprogramm leider eine Nachzahlung von knapp 300 Euro an. Die Angabe meiner Einkünfte als Lehramtsanwärter und die Einkünfte aus den Ferienjobs als Selbstständiger gaben noch 300 Euro Erstattung.

Sobald ich allerdings die Werksstudent Zeit von Jan bis Mär eintrage, muss ich dick nachzahlen. Die 2550 Euro Bruttoverdienst ohne Lohnsteuer "killen" quasi meine Steuererstattung. Mache ich was falsch? Oder werde ich bestraft, dass ich als Werksstudent während meiner Studienzeit gearbeitet habe? Oder habe ich schlicht Pech weil ich in einem Jahr Student und Arbeitnehmer war?

Danke für die Hilfe

Lohnsteuer, Steuererklärung, Steuern
50% Anstellung + Honorar, wie Einkommensteuer berechnen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

September 2019 beende ich meine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin und habe nun verschiedene Arbeitsmöglichkeiten.

Ich möchte auf 50% in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung arbeiten. Eine 50% Stelle hat ca. 1500 Brutto monatlich. Mir wurden nun von zwei verschiedenen Arbeitgebern Honorarstellen angeboten, wenn ich beide annehmen würde wäre ich monatlich bei ca. 680 Euro (Somit fällt die Übungsleiterpauschale weg).

Je nachdem wieviel Einnahmen bei den Honorarstellen für mich lohnen, kann ich die monatlichen Einnahmen verringern oder erhöhen.

Nun meine zwei Fragen:
Meine Sozialabgabe werden ja dann von der 50% Stelle ja übernommen.

Wie kann ich am besten ausrechnen, wieviel Einkommensteuer ich am Ende des Jahres für die Honorarstellen zahlen muss?
Rechne ich ALLE meine Einnahmen zusammen und schaue was Brutto dabei raus kommt oder wie muss ich das rechnen ... ?

Und die andere Frage ist, wieviel Honorartäigkeit lohnt sich für mich?

Ich habe versucht diese Fragen selber zu beantworten, jedoch finde ich nicht passendes.

Ein anderes Thema ist noch, dass ich ein Kleingewerbe als Fotografin habe. Ich werde dieses und nächstes Jahr kaum einnahmen haben (ca. 1000 Euro vielleicht) lohnt sich das Kleingewerbe oder lohnt es sich für mich steuerlich mich abzumelden?

Ich bedanke mich herzlichst für die Antworten.

einkommensteuer, Finanzamt, Honorar, Lohnsteuer, Steuererklärung, Steuern
Wieso bekomme ich bei der Lohnsteuererklärung so wenig Rückerstattung trotz hoher Werbekosten und ähnlichem?

Hallo zusammen,

ich komme hier nicht weiter weil irgendwas an der Berechnung oder Eintragung nicht passt. Hatte hier schon eine Frage gestartet aber trotz mehrerer Meinungen sind wir nicht auf die Lösung gekommen. Deswegen hier nochmal mit einer übersichtlichen Erklärung. Laut vielen Aussagen (fast alle die ich kenne eigentlich) ist meine Erstattung viel zu niedrig. Zusammengefasst habe ich folgende Eintragungen:

Angaben zu Lohn und Gehalt (Steuerklasse 1, keine Kinder und nicht Kirchensteuerpflichtig):

28210 EUR Brutto im Jahr davon 3290€ einbehaltene Lohnsteuer und 179 EUR Solizuschlag der einbehalten worden ist.

Werbungskosten:

211€ + Pendlerpauschale (20km in 220 Tagen) 1320€

Hier meine Lohnsteuerbescheinigung 2017 (sind nur die Werte wie sie da stehen):

http://planetoli.de/wp-content/uploads/2018/05/doc03433820180515093459.pdf

Unter Bilder der Auszug aus ELSTER was ich zurück bekommen soll

Hier habe ich einen Betrag von ca. 153€. Wie erwähnt ist das alle die ich gefragt habe (auch einige hier) zu wenig. Man kommt hier auf ca. +500€. Woran das liegt weiß ich jetzt nicht, hab alles überprüft und hab keine Ahnung. Für ein Lohnsteuerverein ist es jetzt zu spät die nehmen keinen mehr bei uns in den wenigen Tagen. Vielleicht finde ich ja hier Hilfe.

Unter Bilder habe ich nochmal die Daten wie ich sie eingetragen habe, wenn das was hilft (Anlage Vorsorgeaufwand)

Wie man sehen kann hab ich 1:1 die Daten auf der LSB eingetragen.

Bin für jeden Tipp dankbar, ist meine erste Erklärung und bin absolut neu in dem gebiet. (Danke an alle die versucht haben mir davor schon zu helfen!)

Wieso bekomme ich bei der Lohnsteuererklärung so wenig Rückerstattung trotz hoher Werbekosten und ähnlichem?
ELSTER, Lohnsteuer
Verrechnung Lohnsteuer und Kapitalertragssteuer unter Grundfreibetrag?

Hallo zusammen,

als Student habe ich 2016 ein dreimonatiges Praktikum mit einem monatlichen Gehalt von ca. 1.500€ brutto absolviert. Um mir die Lohnsteuer zurückzuholen (gesamte Einkünfte aus Praktikum 4.500€) habe ich eine Steuererklärung eingereicht. Dabei habe ich auch Kapitalerträge in Form von Dividenden in Anlage KAP angegeben. Hierbei handelte es sich um ca. 1.600€ aus Dividende und Aktienverkauf. Als Student habe ich hierbei eine NV-Bescheinigung, so dass ich bei der Dividende und den Aktienverkäufen keine Kapitalertragssteuer abgezogen wurde.

Meine Erwartung wäre gewesen, dass ich insgesamt vom Finanzamt einen Betrag von ca. 240€ für die gezahlte Lohnsteuer zurückerhalte. Mit meinem Einkommen + Kapitalerträgen komme ich ja insgesamt lediglich auf 4.500€ + 1.600€ = 6.100€ und liege somit unter dem Grundfreibetrag von 8.820€.

In dem Steuerbescheid vom Finanzamt wurde jedoch dann die von mir gezahlte Lohnsteuer i.H.v. ca. 240€ mit dem nicht versteuerten Kapitalertrag i.H.v. (1600€ - 801€ (SparerPauschBetrag)) x 25% = 799€ x 25% = 200€ verrechnet.

Folglich wurde mir lediglich ca. 40€ ausgezahlt (240€ mir zustehende Lohnsteuer - 200€ Kapitalerträge (versteuerter Betrag über Pauschbetrag) ).

Könnte mir bitte jemand kurz den Grund dafür nennen, dass das so verrechnet wurde? Wieso wurden meine Kapitalerträge jetzt versteuert, wenn ich doch eigentlich insgesamt mit Einkünften + Kapitalerträgen unter dem Grundfreibetrag liege?

Habe da in den letzten Monaten mehrmals darüber nachgedacht und versucht es zu verstehen, aber das tu ich nicht. Würde mich sehr freuen, wenn ihr mir hierbei weiterhelfen könntet! :-)

Vielen Dank und Viele Grüsse

Lohnsteuer, Steuererklärung, Kapitalertragssteuer

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