Mit welcher Lohnsteuer muss ich rechen?

Guten Tag,

ich bin 18 Jahre alt (m), wohne in Rheinland-Pfalz und habe im März mein Abitur beendet. Von November 2021 bis Januar 2022 möchte ich ein 3-monatiges Au-Pair in den USA machen.

Ich bin seit dem 15. Mai 2021 als Servicekraft für 80 Stunden mit einem Brutto-Stundenlohn von 14€ festangestellt (1120€/Monat). Zudem übe ich seit dem 12. April einen Minijob auf 450€-Basis aus.

Studieren möchte ich nächstes Jahr 2022 zum Wintersemester in Bulgarien. Da ich mich zu dem Winterselemster 2021 in Deutschland eingeschrieben habe, mir jedoch keinen Erfolg dabei ausrechne, beziehen meine Eltern momentan weiterhin Kindergeld aus Deutschland und Luxemburg.

Da ich zum 15. Oktober 2021 meine Tätigkeiten beenden möchte und diese im März 2022 wieder aufnehmen möchte, möchte ich fragen, ob mein Einkommen unter die Grundfreibetragsgrenze fällt? Gibt es bei mir Ausnahmen oder Änderungen bei dieser Grenze, da ich bald studieren gehe und mein Abitur erst abgeschlossen habe bzw. ich auch Kindergeld beziehe? Liegt die Grundfreibetragsgrenze in diesem kurzen Zeitraum auch bei 9744€ oder muss man umrechnen, da es ja keine vollen 12 Monate Arbeitsbeschäftigung sind? Muss ich bei meinem Gehalt irgendwas berücksichtigen und eine Steuererklärung ausfüllen oder Sonstiges oder wird das alles vom Steuerbüro meiner Arbeitgeber bereits gemacht?

Zum Abschluss: Ich möchte mich entschuldigen für solch triviale Fragen, aber es ist für mich wirklich äußerst schwierig auf meine individuelle Situation auch die richtigen Antworten zu finden. In Google findet man immer nur die Antwort 9744€ Grundfreibetragsgrenze im Jahr, aber keine grundlegenden Antworten auf meine Situation. Ich würde mich wirklich sehr auf Eure Hilfe freuen, da ich zum 15. Juni bald mein erstes Angestelltengehalt bekomme und nicht weiss, wie genau oder ob ich verfahren muss.

Mit lieben Grüßen und vielen Dank im Voraus

Enrico

Lohnsteuer, Steuererklärung, Grundfreibetrag
Welcher Ausgleich für zu Hause geladenen Firmenwagen?

Arbeitnehmer hat einen Hybrid als Firmenwagen. Der Arbeitgeber trägt laut Überlassungsvertrag alle Kosten. "Üblicherweise" nicht eingeschlossen sind private Parkgebühren und Straßenbenutzungsgebühren bei Auslandsandsfahrten. Trotzdem gibt es keine Betriebsvereinbarung, in der das steht.

Im Leasingvertrag sind z. B. auch Parkgebühren bei betrieblichen Fahrten nicht enthalten. Alles andere (tanken, auch gebührenpflichtiges Laden in Europa) wird über spezielle Karten mit der Leasingfirma abgerechnet. Daran hat sich der Arbeitnehmer gewöhnt, als er noch einen Diesel hatte.

Nun hat er einen Hybrid und kann das Auto zu Hause, nicht aber in der Arbeit "tanken", also an seine Steckdose anstecken, was ihm umsonst, da er dann Betriebskosten übernimmt, ungerecht vorkommt.

Kann man den Überlassungsvertrag dahingehend ändern, dass der Arbeitgeber alle Kosten übernimmt und der Arbeitnehmer das Auto zu Hause tankt? Es ist nicht einfach zu überwachen nur sinken erst dann die Betriebskosten (das ganze spielt innerhalb Münchens) merklich.

Die bisher nicht übernommenen Kosten liegen bei etwa 200 - 300 € im Jahr und das sollte auch finanziell passen nur: spielt das Finanzamt mit?

Der Verkauf von Strom an den Arbeitgeber wäre eine schlechte Alternative, weil der Arbeitnehmer dazu erst einmal einen Zähler anbringen (wer zahlt das?) und Rechnungen stellen müsste. Das würde zu steuerlichen Themen führen, die sich vielleicht vermeiden lassen.

Wäre es die Lösung, dass der Arbeitgeber als Ersatz alle Kosten übernimmt und das schriftlich zu vereinbaren? Oder braucht es das gar nicht. Dass nicht alle Kosten übernommen werden, ist eine betriebliche Übung, die man auch im beiderseitigen Einverständnis beenden könnte.

Einkommenssteuer, Lohnsteuer
Steuerklassen... 3/5, 4/4, macht's jetzt einen Unterschied oder nicht?

Hallo zusammen,

ich denke, alles richtig zu verstehen - aber höre aus dem Bekanntenkreis immer, dass ich mich irre. Deshalb jetzt mal an euch Profis - wie ist's wirklich?

Ich bin verheiratet und Alleinverdiener der Familie; Kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld, keine Abfindung, keine Bonus-Zahlung o.ä.;

Aktuell sind wir in 4/4, weil uns das monatliche netto reicht und wir uns jedes Jahr über die Rückzahlung freuen. Eine Steuererklärung muss ich nicht machen, macht aber Sinn, weil ich ja immer einiges zurück bekomme (wegen der voraus zuviel gezahlten Lohnsteuer UND anderen abzugsfähigen Ausgaben, z.B. Werbungskosten)

Würden wir in 3/5 wechseln, hätte ich monatlich mehr netto. Dieses 'mehr netto' entspräche (weil ich Alleinverdiener bin) meiner Rückzahlung von 4/4 (ungeachtet anderer abzugsfähiger Ausgaben, z.B. Werbungskosten). Eine Steuererklärung muss ich nicht machen, wäre aber anzuraten, weil ich sonst die anderen abzugsfähigen Ausgaben, z.B. Werbungskosten, nicht absetzen könnte.

Würden wir in 3/5 wechseln und Elterngeld beziehen, wären wir zur Steuererklärung verpflichtet - kommen aber nach der Steuererklärung auf die genau gleichen Werte wie in 4/4.

Zusammengefasst, als Alleinverdiener:

  • 4/4 mit Steuererklärung: 'Korrektes' Einkommen
  • 4/4 ohne Steuererklärung: Verlust
  • 3/5 mit Steuererklärung: 'Korrektes' Einkommen (wie 4/4 mit Steuererklärung)
  • 3/5 ohne Steuererklärung: Verlust (weil kein Absetzen anderer abzugsfähiger Ausgaben, z.B. Werbungskosten)

--> Ein 'Gewinn' gegenüber '4/4 mit Steuererklärung' ist nicht möglich.

Wo liege ich falsch? :-)

Danke!

Einkommenssteuer, Lohnsteuer, Steuererklärung, Steuerklasse, Steuern
Steuererklärung Abschlussarbeit und dan festes Beschäftigungsverhältnis?

Hallo zusammen,

ich war vergangenes Jahr 2019 im Januar und im Februar noch im Unternehmen A als Student zur Erstellung einer Abschlussarbeit eingestellt. In beiden Monaten habe ich auch eine monatliche Aufwandsentschädigung (laut Vertrag) erhalten + im Januar habe ich nochmal eine zusätzliche Prämie erhalten. Laut Lohnsteuerbescheid wurden für die zwei Monate paar Euro Lohnsteuer und Soli einbehalten, zusätzlich wurden Kranken und Pflege Versicherungsbeiträge gezahlt. Einnahmen aus Unternehmen A sind besipielsweise 4.000 Euro.

Seit März bin ich nun im Unternehmen B eingestellt. Hier bin ich als ganz normaler Arbeitnehmer tätig. Einnahmen aus Unternehmen B sind besipielsweise 30.000 Euro.

Wenn ich nun die Steuererklärung für das Jahr 2019 ausfülle und den Lohnsteuerbescheid von Unternehmen B in Anlage N eintrage ist die Steuererstattung fiktiv z.B. 1500 Euro. Wenn ich nun den Lohnsteuerbescheid aus Unternehmen A zusätzlich in Anlage N eintrage führt dass zu einer geringeren Steuererstattung z.B. nur noch 900 Euro. In dem Fall muss ich sogar Lohnsteuer zurückzahlen.

Meine Frage ist nun, ob die Einnahmen die ich in Unternehmen A während der Zeit der Erstellung der Abschlussarbeit erhalten habe anders in der Steuererklärung berücksichtigen muss oder gehört das schon in Anlage N (nicht selbständiger Arbeit)?

Gruß Apolonius

Student, Lohnsteuer, Steuererklärung
Einkommenssteuer deutlich höher als Lohnsteuer?

Hallo, ich habe im wesentlichen das gleiche Problem wie bereits hier https://www.finanzfrage.net/g/frage/einkommenssteuer-hoeher-als-lohnsteuer beschrieben,da sagen alle das könne nicht sein, aber wo der Fehler lag wurde nic ht beschrieben.

Konkret zu meinem Fall, ich mache Einkommenssteuererklärung weil ich nebenberuflich Selbstständig bin, im wesentlichen bin ich aber angestellt und die Lohnsteuer wird natürlich direkt vom Arbeitgeber abgeführt. Im vergangenem Jahr hatte ich durch meine Selbstständigkeit aber keinen Gewinn, sondern sogar einen geringen Verlust von rund 250€ und eine Aufwandsentschädigung von 120€ als Referent, also nix was eine ernstzunehmende Steuerbelastung erwarten lässt. Trotzdem sagt mir die vorabberechnung bei Elster, dass ich rund 1000€ Einkommenssteuer nachzahlen müsste. Da ich auch dachte, dass da irgendein Fehler sein muss habe ich testweise mal nur meine nichtselbstständige Tätigkeit eingegeben, also ohne Selbstständigkeit und Aufwandsentschädigung und wieder kamen rund 1000€ Nachzahlung raus. Konkret habe ich etwa 22.500€ Bruttolohn und 1.800€ Lohnsteuer gezahlt, bin sSteuerklasse 1 und unverheiratet. Gibt man beim Steuerrechner https://www.bmf-steuerrechner.de diese Angaben für die Lohnsteuer ein komme ich auf meine gezahlten rund 1.800€, gibt man das für die Einkommenssteuer ein kommen 3.000€ raus, insofern bestätigt das die Elsterberechnung. Aber das würde dann ja bedeuten, dass ich sobald ich eine Einkommenssteuererklärung mache deutlich mehr zahlen muss als ich sonst Lohnsteuer bezahle. Wo könnte ich denn da was falsch gemacht haben?

Einkommenssteuer, Einkommensteuererklärung, Lohnsteuer, Steuererklärung
Nachzahlung in der Steuererklärung wegen 3 Jahren Werksstudent ohne Lohnsteuer?

Hallo.

Ich habe einen komplizierten Sachverhalt. Ich hoffe ein paar Experten wissen da Rat.

Und zwar habe ich im Jahr 2019 zwei mal Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit erzielt.

Zum einen aus meinem Job als Werksstudent 3 Monate von Januar bis März mit monatlich 850 Euro Brutto. Nur RV-Beitrag bezahlt.

Im Mai dann Lehramtsanwärter nach Beendigung des Studiums. Also im Ref dann 1450 Euro Brutto und normal Lohnsteuer bezahlt. Als Beamter entfallen ja andere Beiträge.

In den Sommerferien und Herbstferien habe ich noch beim Programm Fit in Deutsch mitgemacht und als DAZ-Lehrer Flüchtlinge beschult. Einmal für 2400 Brutto. Dann 1350.

Die 2400 habe ich als Übungsleiterpauschale wohl ohne Steuerpflicht eintragen können. Die 1350 habe ich als selbstständige Tätigkeit in meine Steuerprogramm eingetragen.

Nun zeigt mir mein Steuersparprogramm leider eine Nachzahlung von knapp 300 Euro an. Die Angabe meiner Einkünfte als Lehramtsanwärter und die Einkünfte aus den Ferienjobs als Selbstständiger gaben noch 300 Euro Erstattung.

Sobald ich allerdings die Werksstudent Zeit von Jan bis Mär eintrage, muss ich dick nachzahlen. Die 2550 Euro Bruttoverdienst ohne Lohnsteuer "killen" quasi meine Steuererstattung. Mache ich was falsch? Oder werde ich bestraft, dass ich als Werksstudent während meiner Studienzeit gearbeitet habe? Oder habe ich schlicht Pech weil ich in einem Jahr Student und Arbeitnehmer war?

Danke für die Hilfe

Lohnsteuer, Steuererklärung, Steuern
50% Anstellung + Honorar, wie Einkommensteuer berechnen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

September 2019 beende ich meine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin und habe nun verschiedene Arbeitsmöglichkeiten.

Ich möchte auf 50% in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung arbeiten. Eine 50% Stelle hat ca. 1500 Brutto monatlich. Mir wurden nun von zwei verschiedenen Arbeitgebern Honorarstellen angeboten, wenn ich beide annehmen würde wäre ich monatlich bei ca. 680 Euro (Somit fällt die Übungsleiterpauschale weg).

Je nachdem wieviel Einnahmen bei den Honorarstellen für mich lohnen, kann ich die monatlichen Einnahmen verringern oder erhöhen.

Nun meine zwei Fragen:
Meine Sozialabgabe werden ja dann von der 50% Stelle ja übernommen.

Wie kann ich am besten ausrechnen, wieviel Einkommensteuer ich am Ende des Jahres für die Honorarstellen zahlen muss?
Rechne ich ALLE meine Einnahmen zusammen und schaue was Brutto dabei raus kommt oder wie muss ich das rechnen ... ?

Und die andere Frage ist, wieviel Honorartäigkeit lohnt sich für mich?

Ich habe versucht diese Fragen selber zu beantworten, jedoch finde ich nicht passendes.

Ein anderes Thema ist noch, dass ich ein Kleingewerbe als Fotografin habe. Ich werde dieses und nächstes Jahr kaum einnahmen haben (ca. 1000 Euro vielleicht) lohnt sich das Kleingewerbe oder lohnt es sich für mich steuerlich mich abzumelden?

Ich bedanke mich herzlichst für die Antworten.

einkommensteuer, Finanzamt, Honorar, Lohnsteuer, Steuererklärung, Steuern

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