Dachte immer Aktienhandel als Hartz4 Empfänger geht nicht. Nun sehe ich: ist es doch möglich, auch dann, wenn man häufiger kauft und verkauft?

Vielleicht kann mir das jemand an einem Beispiel verdeutlichen. Tun wir einfach mal so als wäre ich "35 Jahre alt" Die Aussagen sind teilweise sehr widersprüchlich. Mein Problem ist einmal der Freibetrag bzw. was passiert, wenn es so gut läuft, dass dieser irgendwann überschritten wird?

Zweites Problem, ich bin mir nicht sicher, wie es aussieht, wenn man häufiger Aktien kauft und wieder verkauft? Ich habe nicht vor immer nur ultra langfristig bezüglich Aktien zu denken. Desweiteren möchte ich nicht mit Aktien handeln um mir monatlich etwas dazu zu verdienen, sondern mein Ziel ist es irgendwann, davon leben zu können. Mag sein, das sich das für euch komisch anhört, aber ich habe meine Gründe und bin auch nicht auf den Kopf gefallen (will hier nicht meine gsamte Lebenssituation ausbreiten). Desweiteren habe ich hier (http://www.hartz4.net/finanzen/aktien/) zu meiner Überraschung folgendes gelesen:

"Gibt man seinen Aktienbesitz nicht an, wird man nur in den seltensten Fällen überführt werden können, da nur bei einem Verdachtsfall bei den Banken recherchiert wird. Weiß die Agentur für Arbeit jedoch über den Aktienbesitz Bescheid und kontrolliert dessen Verlauf, so können daraus Probleme entstehen."

Da wird man ja fast dazu aufgefordert es nicht anzugeben!;) Was sagt ihr dazu? Und keine Sorge ich bin leider immer zu 100% korrekt und eher ein Angsthase was sowas angeht! Deswegen ja auch hier die Frage. Hätte ich einen schlechteren Charakter würde ich hier nicht fragen und hätte schon längst Aktien!

Aktien, Börse, Aktienhandel, Hartz 4, Aktienkauf
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Meinungen und Erfahrungen zu folgenden Fonds DWS Top Dividende, FvS Multiple Opp, Grundbesitz Euro

Ich war diese Woche in Regensburg zu einer Informationsveranstaltung - keine Verkaufsveranstaltung einer deutschlandweiten Vermögensverwaltungs AG.

Unter anderem wurde die Eurokrise thematisiert mit Ausblicken in die Zukunft sowie wie man sich in der jetzigen Situation als Anlege positionieren könnte. Von Sparbüchern , Tagesgeldkonten wurde eher abgeraten ( wegen der Inflation ). Wenn Tagesgeld dann nur aufgrund der Liquidität ( 3-5 Monatsgehälter). Diese besitze ich und habe auch ansonsten mein Leben gut abgesichert ( Berufsunfähigkeit, Rente etc ). Das ist auch alles soweit gut und das ganze habe ich natürlich nicht alleine gemacht sondern habe mich dazu kompetent unabhängig durch Makler beraten lassen worauf er mir individuell was auf mich zugeschnitten hat.

Aber zum Thema:

Jedenfalls wurden auf diesem Infoabend einige Fonds angesprochen und erläutert. Im Immobilienbereich war dies der Grundbesitz Europa, dann ein Mischfonds Flossbach von Stoch Multiple Oppertunities sowie der DWS Top Dividende.

Meine Frage ist nun, was man von den eben genannten Produkten wirklich halten kann.

habt ihr Meinungen, Erfahrungen zu diesen Fonds und was spricht für ein Investment und was dagegen. Ich habe vor per Sparplan in Fonds zu investieren und werde mir natürlich unabhängig von hier noch kompetente Hilfe einholen bevor ich in diesem Bereich etwas machen werde. Geht ja schließlich um Geld .

Der Grundbesitz Europa wurde als sehr sichere Anlage beschrieben. Ein Fonds der seit 40 Jahren ausschließlich positive Renditen erzielt hat mit einem guten Managment. Für den konservativen Anleger gedacht.

Der FvS Fonds für einen ausgewogenen Anleger - Auch hier würde ich mich über Einschätzungen sehr freuen.

Der DWS Top Dividende soll attraktiv sein aufgrund seiner Dividendenstrategie. Er schüttet jährlich 3-4,5 Prozent an seine Anleger aus und man kann zusätzlich von Kurssteigerungen profitieren.

Gibt es bessere Alternativen zu diesen Fonds? Die Produkte wurden so beschrieben, dass sie sich in schwierigen Zeiten gut behaupten könnten. Der Referent geht davon aus, dass die Inflationsrate steigen wird und das Zinsniveau jedoch niedrig bleibt.

Weiterhin sind die der Meinung, dass es im Moment interessant wäre sich um eine eigene Immobilie zu informieren.

Ich danke im Vorraus für hoffentlich zahlreiche und informative, konstruktive Antworten

Evt könnt ihr ja die Umfrage beantworten. In welchen Fonds würdet ihr am ehesten investieren? und warum?

diverse andere Fonds 75%
Flossbach von Storch Multiple Opp 25%
gar nicht 0%
Grundbesitz Euopa 0%
DWS Top Dividende 0%
Geldanlage, Aktien, Börse, Fonds, Immobilien, Eurokrise
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Hat jemand Erfahrungen mit pennystocks.de?

Ich bin vor einigen Wochen auf die besagte Website gestoßen und hatte mich für den Newsletter registriert. Allerdings hatte ich nie die Absicht, die Kaufempfehlungen zu befolgen, sondern wollte einfch mal aus reiner Neugierde sehen, was dort empfohlen wird. Mein Gedanke war von vornherein, dass hier versucht wird, wertlose Aktien von Unternehmen, die kurz vor der Insolvenz stehen, künstlich zu pushen, um später den Eigenbestand teuer verkaufen zu können.

Ende Oktober wurde dort die Aktie "Tag Like Me" empfohlen. Der Kurs lag bei der ersten Empfehlung bei rund 8 Cents. Es folgten dann täglich mehrere Newsletter mit Sprüchen, wie "Kurspotential bis auf 2 Euro", usw.

Allerdings: In den ersten Tagen nach der Empfehlung stieg die Aktie wirklich enorm bei relativ hohen Umsätzen. Am 30.10. erreichte sie sogar 28 Cents! Und siehe da: Am 01.11. wurde die Aktie aufgrund vermuteter Kursmanipulationen vom Handel in Deutschland ausgeschlossen. Jeder, der die Aktie noch hat, sitzt jetzt also darauf und wird sie nicht los. In den USA wurde der Handel nicht ausgesetzt, allerdings fiel sie dort dann wieder auf 3 oder 4 Cents.

Lustig, nicht wahr? Meine Taktik ist nun, bei der nächsten Empfehlung von pennystocks.de sofort reinzugehen, aber das Paket nach spätestens drei Tagen wieder zu verkaufen. Es scheint ja offenbar genug Leute zu geben, die auf derartige Empfehlungen anspringen und NICHT sofort wieder verkaufen. Genau so hat es ja der Pusher auch vor.

Kennt jemand pennystocks.de, bzw. kann mir jemand etwas über dieses Unternehmen sagen?

Aktien, Börse, Spekulation, Empfehlung
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