Wie die Anlagestrategie bzgl. Orderkosten optimieren?

Hi,

Ich möchte jeden Monat einen Teil meines Gehalts in Aktien investieren, habe aber (recht?) hohe Gebühren für das tätigen einer Order. Daher will ich halt vergleichen wann ich am besten eine Order platzieren sollte: Jeden Monat, jeden 2., 3. oder gar 4.? Ich bin mir aber nicht sicher, wie ich dieses Modell aufsetzen soll bzw. wie ich das in etwa berechnen kann.

Wenn ich jeden Monat das entsprechende Geld anlege, dann habe ich auch jeden Monat Orderkosten, die höher sind als der zu erwartende monatliche Zinsgewinn. Klar, summa summarum kommt da eine positive Summe raus, aber die Orderkosten sind halt auch extrem...

Wenn ich aber jeden 2. Monat eine Order platziere, dann entgehen mir ja quasi die Zinsgewinne für den vorigen Monat. Und diesen "entgangenen Gewinn" muss ich ja als Kosten verbuchen - order?

Wenn ich jetzt also ein ganz simples Modell daraus bastle, dann ist die Antwort lieber das Geld sofort anlegen und tausend Orders platzieren als das Geld auf dem Konto zu lassen und wenige große Orders zu machen. Das klingt irgendwie unlogisch. Kann mir jemand weiterhelfen? Stimmt diese Schlussfolgerung? Oder habe ich einen Faktor vergessen, den ich berücksichtigen muss // sollte?

P.S. Ja, die Orderkosten sind u.a. abhängig vom Volumen der Order. Aber das würde bei mir kaum einen Unterschied machen, darum die Annahme von gleichen Orderkosten egal wie viel Geld im Spiel ist.

Aktien, Aktienkauf, Anlagestrategie
Etf-Sparplan mit MSCI World Momentum Faktor?

Guten Tag,

ich würde gerne ein Etf Sparplan einrichten. Da ich vom Zinseszinseffekt profitieren will, kommen für mich nur thesaurierende ETF´s infrage. Zudem sollten die folgende Kriterien haben:

  • Größe: 100+ Millionen
  • gute TER/Tracking Difference (negativ wäre optimal)
  • Fonddomizil: Irland (optional: Luxemburg)
  • Broker: Trade Republik & Scalable Capital
  • kostenlos Besparbar

Momentan habe ich mein Geld sehr risikofreudig in die BvB Aktie gesteckt, da der BVB ein top Management hat, welches in den letzten Jahren sehr gut gewirtschaftet hat, und dadurch eine gute finanzielle Rücklage bilden konnte.

Zudem sieht die Zukunft sehr gut aus, da sie bald Spieler wie Sancho, Haaland verkaufen werden.

Auch ihre Jugendarbeit hinkt keineswegs hinterher, da sie Spielern wie Bellingham, Reyna, Moukoko viel Spielpraxis geben und diese dann auch teurer verkaufen können.

Zudem ist die Aktie noch durch die Umsatzeinbrüche (durch den verbleib der Fans bei Heimspielen im Stadion) sehr niedrig Bewertet und wird einer der Gewinner 2021 an der Börse sein.

Ich werde diese Aktie nicht lange halten sondern nur warten, bis der Kurs sich erholt hat. Zudem muss ich zugeben, dass ich ein Bayern München Fan bin :-)

Ich hatte nämlich überlegt wie folgt anzulegen:

50% MSCI world Momentum (Ich glaube an den Momentum-Faktor und dass er mir eine höhere Rendite als der MSCI world bringen wird)

Xtrackers MSCI World Momentum 1C: ISIN: IE00BL25JP72

35% MSCI world (nicht die höchste Rendite aber sehr sicher)

[optional wäre 35% S&P 500 - wäre halt eine Länderwette und wer weiß ob die USA in den nächsten Jahren den Markt outperformen...]

 Xtrackers MSCI World 1C: ISIN: IE00BJ0KDQ92

iShares Core MSCI World: ISIN: IE00B4L5Y983

15% MSCI EM (Ich denke das vor allem China und andere Schwellenländer die nächsten Jahre sehr dominieren werde, auch wenn dort jetzt keine wirkliche freie Marktwirtschaft herrscht. Auch die neuen Kartellgesetzt finde ich nicht schlimm und sorgen meiner Meinung nach für einen besseren Wettbewerb.)

iShares MSCI EM IMI ESG Screened USD (Acc): ISIN: IE00BFNM3P36 (Investiert nicht in Firmen die umstrittene Waffen etc. verkaufen)

Ich freue mich über eine Antwort und wünsche ihnen einen schönen Tag,

Henry

Der MSCI World Momentum Faktor wird mehr Rendite geben 100%
Der MSCI World Momentum Faktor wird weniger Rendite geben 0%
Die EM werden nicht so gut abschneiden (nächsten 10 Jahre) 0%
Die EM werden erste in 10 Jahren wieder attraktiv werden 0%
Der S&P 500 ist ein Must-Buy für die nächsten Jahre 0%
Der S&P 500 wird in Zukunft nicht mehr so gut abschneiden 0%
Geldanlage, Aktien, Sparen, Geld, ETF, Finanzen, Sparplan, Verkauf, Aktienkauf, Aktienkurs
Geerbte Immobilie verkaufen und das Geld einsetzen?

Hallo ich stehe vor einer schwierigen Frage:

Ich habe 2014 mit 24 Jahren das Haus meiner Großelter geerbt und selber in Mühevoller Kleinarbeit komplett saniert und beide Wohnungen, beide Garagen und das Ladenlokal nacheinander vermietet.

Das Ergebnis ist bei einer Investition von 210tsd € eine monatliche Nettomiete von 2140€ , die monatliche Rate an die Bank inkl. Zinsen beträgt 1075€.

Jetzt habe ich mich jedoch selbstständig gemacht und bin vom Kölner Umland (dort steht das Haus) nach Oberbayern gezogen, dort Wohne ich zur Miete.

Finanziell geht es mir nicht schlecht, könnte jedoch immer mehr sein...

An das Geld vom Haus gehe ich aus Prinzip nicht dran, ich sehe es als „eigenständiges System“ welches ich nicht für meine persönlichen Kosten nutze.

Seit einiger Zeit denke ich jedoch darüber nach das Haus zu verkaufen, es wurde auch schon eine Besichtigung mit der finanzierenden Bank durchgeführt und ein Vk-Preis von ca. 550tsd € sollte realistisch sein.

Meine Frage: Wenn ich es verkaufe, habe ich ca. 320tsd€ herumliegen (Vorfälligkeitsentschädigung habe ich mal grob mit abgezogen).

Was soll ich damit anfangen? Aktien? ETF?

Das Haus ist jetzt frisch saniert, besser wird es nicht mehr. Auch wird eine Wohnung leer, weshalb es für Eigennutzer interessant wird.

Was kann man mit ca. 300tsd anstellen um gut durchs Leben zu kommen?

Geld, Anlageberatung, ETF, geld anlegen, Immobilienverkauf, Aktienkauf
Als Hartz4 Empfänger mit Aktien handeln geht doch nicht. Zu meinem Erstaunen geht es doch, wie genau sieht es in der Praxis mit der Schonvermögen-Grenze aus?

Mir geht es bei der Frage nur wie es in der Praxis genau mit dem Schonvermögen / Grundfreibetrag aussieht! Angenommen es handelt sich dabei um 5000 Euro (genommen, weil glatte Summe, muss mein wahres Alter hier ja nicht verraten). Angenommen ich fange mit einem kleinen Betrag an mit Aktien zu handeln. Es laüft sehr gut und ich nähere mich der 5000 Euro. Angenommen ich hebe immer kleinere Beträge ab, so dass ich nie die 5000 Euro überschreite. Hoffe ihr versteht was ich meine!? Will nur wissen, wie das in der Realität dann aussehen würde. Ihr braucht mir keine Tipps zum Thema Aktien geben. Kenne mich dort sehr sehr gut aus. Und nein ich habe nicht vor irgendetwas zu tun, was nicht erlaubt ist, deswegen frage ich ja hier, weil ich eben ein eher zu korrekter Mensch bin. Ich will einfach nur checken, was erlaubt ist und was nicht, wie meine Möglichkeiten aussehen. Mich interessiert auch nicht die Theorie, sondern die Praxis. Manchmal ist die Theorie nicht deckungsgleich mit der Praxis! Oder etwas befindet sich in der Grauzone! Wäre echt dankbar für vernünftige Tipps! Bevor wieder irgendwelche unüberlegten Sprüche kommen, bitte erstmal nachdenken, ich habe meine Gründe für meine Frage, wenn ihr alles wüsstet, würdet ihr meine Frage sehr gut verstehen. Aber ich habe nicht vor hier einen Roman zu schreiben, also vertraut mir einfach. Auf den Kopf gefallen bin ich auch nicht, das Gegenteil ist eher der Fall! Schreibe das nur weil ich mir schon denken kann, was für Antworten kommen. Ist mein zweiter Versuch diesen Sachverhalt zu klären. Hoffe auf intelligente Antworten! Vielen Dank.

Aktien, Aktienhandel, Hartz 4, Hartz IV, Aktienkauf, Grundfreibetrag, Schonvermögen
Dachte immer Aktienhandel als Hartz4 Empfänger geht nicht. Nun sehe ich: ist es doch möglich, auch dann, wenn man häufiger kauft und verkauft?

Vielleicht kann mir das jemand an einem Beispiel verdeutlichen. Tun wir einfach mal so als wäre ich "35 Jahre alt" Die Aussagen sind teilweise sehr widersprüchlich. Mein Problem ist einmal der Freibetrag bzw. was passiert, wenn es so gut läuft, dass dieser irgendwann überschritten wird?

Zweites Problem, ich bin mir nicht sicher, wie es aussieht, wenn man häufiger Aktien kauft und wieder verkauft? Ich habe nicht vor immer nur ultra langfristig bezüglich Aktien zu denken. Desweiteren möchte ich nicht mit Aktien handeln um mir monatlich etwas dazu zu verdienen, sondern mein Ziel ist es irgendwann, davon leben zu können. Mag sein, das sich das für euch komisch anhört, aber ich habe meine Gründe und bin auch nicht auf den Kopf gefallen (will hier nicht meine gsamte Lebenssituation ausbreiten). Desweiteren habe ich hier (http://www.hartz4.net/finanzen/aktien/) zu meiner Überraschung folgendes gelesen:

"Gibt man seinen Aktienbesitz nicht an, wird man nur in den seltensten Fällen überführt werden können, da nur bei einem Verdachtsfall bei den Banken recherchiert wird. Weiß die Agentur für Arbeit jedoch über den Aktienbesitz Bescheid und kontrolliert dessen Verlauf, so können daraus Probleme entstehen."

Da wird man ja fast dazu aufgefordert es nicht anzugeben!;) Was sagt ihr dazu? Und keine Sorge ich bin leider immer zu 100% korrekt und eher ein Angsthase was sowas angeht! Deswegen ja auch hier die Frage. Hätte ich einen schlechteren Charakter würde ich hier nicht fragen und hätte schon längst Aktien!

Aktien, Börse, Aktienhandel, Hartz 4, Aktienkauf

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