Wenn man bei CFDs Aktien ins Minus geht, kann es sein das man noch drauf zahlen muss?

2 Antworten

Normalerweise sind nur die 500 Euro weg. Der Algorithmus des Brokers wird deine Position killen, sobald dein gesamtes Guthaben bei diesem Broker auf 0 läuft.

Es gibt auch krasse Fälle in denen wohl eine Nachschußpflicht besteht, aber davon würde ich erstmal nicht ausgehen, das sind wirklich seltene Fälle. Da schützt sich der Broker in der Regel vor seinen Kunden, denn er würde ja auf den Kosten sitzen bleiben, falls bei dir nichts zu holen ist.

Normalerweise tradet man gehebelte Produkte aber nicht so, sondern setzt z.B. 50-60% seines Kapitals ein, der Rest bleibt auf dem Broker-Konto als Marge liegen. Warum? Wenn ein CFD schlagartig abstürzt, wird er sich nach ein paar Stunden oder Tagen auch wieder erholen, nicht selten erreicht er wieder das alte Level. Die Marge dient dazu, dass du solche Kursstürze überstehst, ohne dass deine Position liquidiert wird.

Und dann kommt es natürlich noch auf den CFD an; wie ist der gehebelt und was bildet er ab? z.B. Indexe wie DAX oder Dow Jones machen seltener gravierende Kursbewegungen, aber einzelne Aktien können schon mal schlagartig fallen, siehe Grenke, Wirecard, SAP.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Dir fehlt das unbedingt erforderliche Grundwissen, wenn Du so eine Frage nicht selbst beantworten kannst.

Ich muss Dir daher leider den dringenden Rat geben, die Finger von solchen Geschäften zu lassen.

Um Deine Frage zu beantworten (siehe @DerHase2020):

  • Ja, es kann sein, dass man bei solchen Geschäften draufzahlen musst.
  • Nein, Schulden wirst Du nicht haben, sondern ausreichende finanzielle Mittel auf Deinem Konto. Andernfalls wird die Bank solche Geschäfte gar nicht erst zulassen (Wenn sie diese nach Erhalt Deines Risikofragebogens überhaupt freigibt).

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