Unternehmen gründen um (anstatt privat) in Aktien und Fonds zu investieren?

4 Antworten

Zu dem was Du vor hast findest Du im Internet einige interessante Beiträge, wenn Du mal nach "Sparschwein GmbH" suchst.

Ansonsten habe ich vor kurzem das hervorragende Buch "Steuern steuern" gelesen, dass diese und viele weitere Theorien umfangreich darlegt.

Schau dir es einfach mal an: http://amzn.to/2d1as5Q

Um welche Größenordnung an Anlagen geht es denn?

Bist Du darauf angewiesen die Erträge auch mal privat zu nutzen?

Unter Jahreserträgen von 2.000,- euro, verbraucht einfach die Organisation (Abschluss, laufende Kosten, Gründung, Beiträge), Deine Erträge.

Wenn Du Ausschüttest, ist der Steuervorteil im Prinzip schon wieder weg.

Wenn Es um eine Anlagesumme von 250.000,- Minimum geht und den entsprechenden Erträgen, dann kannst Du eventuell viel bessere Lösungen bekommen.

Eine GmbH zahlt weniger Steuern, dafür musst Du bei einer Entnahme dann Einkommenssteuer zahlen. Ich denke nicht, dass das wirklich ein lohnendes Modell ist, wenn Du nur Dein eigenes Geld anlegen willst. Am besten fragst Du mal Deinen Steuerberater.

Vor dem Steuern zahlen kommt aber erst einmal das Gewinne machen. Die Auswahl der potenziellen Anlagen ist daher die wichtigere Aktivität.

Langfristanlage von einigen 1000 Euro: Einzelaktien oder Fonds?

Ich möchte einige 1000 Euro langfristig anlegen. Ich habe, zusammen mit einem Berater, verschiedene in Frage kommende Immbobilien-, Renten- und Aktienfonds ausfindig gemacht. Außerdem habe ich mich über verschiedene Einzelaktien informiert, vor allem solche, die in diesen Fonds über längere Zeiträume in höheren Anteilen vertreten sind, bin einigermaßen darüber im Bilde, was die Unternehmen machen, wie ihre bisherige Entwicklung war, was an Zukunftsprognosen im Umlauf ist und für welche Aktien ich mich am ehesten entscheiden würde.

Nun stellt sich die Frage, ist es besser, die Fonds oder die Einzelaktien zu nehmen?

Bei den Fonds sehe ich den Vorteil, dass die Manager professioneller als ich entscheiden und die Anlage breiter streuen können.

Die Einzelaktien hätten den Vorteil, dass weniger Gebühren, Management-Vergütung etc. anfallen. Die Möglichkeiten zum Streuen sind natürlich beschränkt, aber so etwas über 5 verschiedene Titel wären schon drin, ohne dass die Transaktionskosten zu hoch werden (zumal da ich nicht an kurzfristigen Spekulationen interessiert bin).

Was ist nun also im Schnitt besser zu bewerten? Die professionelle, aber teure Fonsdsanlage oder die kostengünstige, weniger professionelle Einzelanlage?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?