Zur Finanzierung eines Hauses Wohnung verkaufen?

Liebes Forum,

Wir (Paar mit einem Kind, mitte 30) sind dabei uns ein freistehendes Haus in der Nähe von Schwäbisch Hall zu kaufen (BJ 2015, Massiv, 167 qm, kein Keller, 450.000 Euro von privat).

Wir haben abzüglich von Rücklagen ca 215.000E Eigenkapital ab Januar gehören uns zwei Wohnungen, die von unseren Eltern vorgezogen vererbt werden. Diese liegen ca. 30 Minuten von dem Haus weg.

  • Wohnung 1: Verkehrswert ca. 150.000 €, monatlich Kaltmiete 540E
  • Wohnung 2: Verkehrswert ca. 200.000€, monatliche Kaltmiete 600E

Unsere Überlegung ist, dass wir zur Finanzierung des Hauses die Wohnung 2 verkaufen (die Mietrendite bei Wohnung 1 ist wohl besser, da es sich hier um eine Wohnung in einem Seniorenheim handelt)

In diesem Fall müssten wir einen Kredit für c. 100.000E aufnehmen, den wir sicherlich in guten 5 Jahren tilgen könnten (Einkommen ohne Mieteinnahmen ca. 5500E monatlich bei 1,5 Stellen). Danach würde ich statt der Kreditrate gerne einen Sparplan auf ein paar ETFs auflegen um in den folgenden Jahren ein Aktienvermögen aufzubauen. Da ich dann Anfang 40 bin sollte da bis zur Rente ein nettes Sümmchen zusammenkommen. Problem bei dieser Lösung ist insgesamt, dass wir eine Zwischenfinanzierung bis zum nächsten Frühjahr brauchen, da wir erst dann die Wohnung 2 verkaufen können. Die kostet natürlich ein bisschen (Termin beim Kreditvermittler ist Mitte nächste Woche)

Nun überlege ich, die Wohnung 2 vielleicht doch nicht zu verkaufen, und dann eben ein Kredit in der Höhe von ca. 300.000E aufzunehmen. Diesen müssten wir dann natürlich weitaus länger abbezahlen (über 15 Jahre), aber dafür haben wir die Mieteinnahmen der Wohnung 2. Zudem profitieren wir natürlich weiterhin von den extrem niedrigen Bauzinsen. Nachteil wäre eben, dass wir "All in" in Immobilien sind, was ich eigentlich nicht so gut finde, da ich gerne einige Jahre auch ein Aktienvermögen aufbauen würde.

Es wäre ganz lieb, wenn jemand etwas Stellung dazu nehmen könnte, gerade steuerlich kenn ich mich nicht besonders gut aus. Auch gibt es vielleicht Punkte, die ich noch gar nicht beachtet habe..

Vielen Dank für eure Hilfe!

Solea

Aktienmarkt, Baufinanzierung, Finanzierung, Kredit
Aktienrückkauf= Kapitalerhöhung?

so viel ich weiß, Aktienrückkauf ist eine Maßnahme der Kapitalherabsetzung. Und die Kapitalerhöhung erfolgt in der Regel durch Ausgabe der neuen Aktien. Wie soll ich den folgenden Artikel verstehen? Warum zieht das Unternehmen zuerst Aktien ein und dann wieder ausgeben? Wenn das Unternehmen ihre Rücklagen in Eigenkapital umwandeln will, ändert sich das Eigenkapital der Gesellschaft aber nicht durch Aktiensplit (Verdoppelung der Aktienzahl und Halbierung des Kurses.) oder?

Der Schmierstoff-Hersteller Fuchs Petrolub will eigene Aktien zurückkaufen. Maximal eine Million Stück Stamm- und Vorzugsaktien sollen bis zu einem Gesamtpreis von 100 Millionen Euro erworben werden, teilte die Gesellschaft am Dienstag mit. Die Aktien will Fuchs einziehen. Zudem sollen im Rahmen einer Kapitalerhöhung sogenannte Berichtigungsaktien im Verhältnis 1:1 ausgegeben werden. Die Maßnahmen seien Ausdruck der Zuversicht in die künftige wirtschaftliche Entwicklung, hieß es. Aktionäre erhalten sogenannte Berichtigungsaktien in der Regel ohne Zuzahlung. Der Kurs der Aktien dürfte sich bei einer Verdoppelung der Aktienzahl halbieren. Rein rechnerisch bleibt der Gesamtwert für den Anleger damit nach Vollzug der Maßnahme gleich. Allerdings wird das Papier optisch billiger und die Handelbarkeit wird verbessern. An der Börse stiegen Fuchs-Aktien nach der Mitteilung knapp ein Prozent auf den höchsten Stand seit Juni.

Aktienmarkt, Finanzen

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