Value-at-Risk - Kovarianz berechnen

Hey zusammen,

und zwar versuche ich den VAR mit Hilfe historische Kursdaten und Excel zu bestimmen. Ich habe insgesamt 250 Beocbachtungen und nun immer vom jeweils aktuellen Tageskurs P(T), den Vortageskurs P(t) abgezogen.

Das sieht dann so aus:

ln(P(T)-ln(P(t))

Somit wollte ich die ewige Rendite berechnen. Jetzt kommt schon die erste Frage: Müssen die hieraus erhaltenen Werte absteigend geordnet werden, wenn ich die covariance und Korrelation zwischen den beiden Werten in meinem Portfolio berechnen möchte?

Ich habe die Ergebnisse (Spalte C und M in meinem Dokument) in meinem Fall aufsteigend geordnet nachdem ich sie als Wertekopie eingefügt habe.

Anschließend habe ich die einzelnen Werte durch ihren Mittelwert dividiert (siehe Spalte D und N). Die Ergebnisse habe ich dann mit den jeweils anderen Ergebnissen multipliziert (sprich DAX-Ergebnisse mit RICI-Ergebnissen) - das geschicht in Spalte P.

Die erhaltenden Ergebnisse habe ich aufsummiert (siehe Zelle P257) und durch die Anzahl der Beobachtungen dividiert, sprich durch 250. Somit sollte ich ja eigentlich die covariance erhalten haben (siehe Zelle R257)?

Um die Korrelation zu erhalten (Zelle: S257) habe ich gerechnet: covariance/(standardabweichung DAX*standardabweichung RICI)

Ist das korrekt? Ich finde leider keine guten Quellen, die das Vorgehen zur Berechnung des VaR Schritt für Schritt beschreiben. Mein Dokument habe ich mal angehängt.

Falls jemand helfen könnte, wärs super!

VG

Ich nehme eigentlich an, dass es stimmen sollte, habe aber bei weiteren Berechnungen das Problem, dass sich die Ergbnisse kaum ändern, wenn ich beispielsweise die Gewichtungen der beiden Assets verändere - mit derKorrelation bin ich mir eben nicht sicher, weil 90% sind ja durchaus ziemlich hoch. Bei ca. 11.000 Depotvolumen erhalte ich gerade einmal einen VaR für den nächsten Tag von 300€ bei einer Gewichtung von 70% zu 30% und 318€, wenn ich 10% zu 90% gewichte.

Hier die Datei: [URL=http://www.file-upload.net/download-7217573/2012-DAX-251-samples-test-COVARIANCE-2.xlsx.html]2012-DAX-251-samples-test-COVARIANCE-2.xlsx[/URL]

Aktien, Börse, DAX, Standardabweichung, VaR
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Wie sichere ich eine Position in DWS Inrenta ab? Wenn ich von Fallenden Kurse ausgehe!

Ich habe in den letzten 2 Jahren schon 2 x den Ausstieg verpasst. Habe ein Position in Wert von ca. 30.000 Euro. 295 Anteile! Diese sind in einem Fondgebundenen Fond (LV). Laufzeit noch 20 Jahre. Ich möchte gerne die Schwankungen zumindest 1 x im Jahr nutzen um auszusteigen und wieder günstig einzusteigen. Zumindest wäre das in den letzten 2 Jahren beim Stand von 7500 Dax Punkte gutgegangen. Nun ist es wieder soweit. Meinen Auftrag in einen anderen Fonds zu tauschen sollte 1 Tag von Monatsende bei der Versicherung eingegangen sein, damit er zum 1. des Monats berücksichtigt wird. In welchen Fond ich nun tausche...keine Ahung. Will mein Geld nur parken. Das letzte mal ging es mit dem Geldmarktfond der DWS ganz gut. Also tauschen muss ich auf jeden Fall. Daher kommt meiner Ansicht nach nur der DWS Reserve Fond in Frage. Nun kann es aber sein, daß wie eine gute Bewegung nach oben haben während des Monats und ich nicht bis zum Monatsende warten möchte. Wie könnte ich mir den Kurswert des Fonds sichern? DWS Inrenta läuft sozusagen wie der Dax, soweit ich beobachtet habe. Könnte ich da nicht einfach DAX Puts kaufen mit einer Laufzeit von 12 Monate zum Beispiel? Wieviel Euro müste ich da investieren um den Bestand abzusichern? Hat jemand ein Vorschlag mit WKN, welcher Put da nun in Frage käme? Wieviel Puts müssste ich denn kaufen? Habe sowas noch nie gemacht, da ich immer nur bullisch war und nie auf fallende Kurse gesetzt habe, daher wäre eine Hilfe für mich schon notwendig.

absicherung, DAX
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Pleitewelle im Anmarsch!!! Erwischt es auch bald DAX-Werte?

Dass DAX-Werte pleite gehen können, oder zumindest fast völlig verschwinden können, haben ja die HRE und Commerzbank gezeigt, wobei die HRE sogar vollverstaatlicht wurde, um einen Kollaps des Finanzsystems abzuwenden. Aber wie sieht es heute aus im DAX? Allianz und Münchner Rück haben ja viele Staatsanleihen und sicher auch in den PIIGS-Staaten, was sehr schlecht ist bei einer Feuersbrunst über den Krisenstaaten, da ja enormer Wertverlust auf die Staatsanleihen droht, die noch zu höheren Werten in den Bilanzen der Versicherer stehen. Thyssen verbrennt Milliarden in Amerika und Brasilien und es gibt keine Hoffnung, dass sie einen Käufer für die Stahlwerke finden. Die Nettoverschuldung ist mit 6 Mrd. trotz gerade noch rechtzeitigem Verkauf eigener Aktien bei Kursen um die 35 Euro so hoch wie nie zuvor die Anleihen von Thyssen haben bereits Ramschrating. Lufthansa und Metro schreiben auch rote Zahlen und der Kurs beider hat sich ebenso wie Thyssen mehr als halbiert. EON und RWE haben ihr Geschäftsmodell verloren, aber der Schuldenberg der überteuerten Akquisitionen ist immer noch da. EON hat sich massiv in Spanien und Italien verhoben. Den Autobauern geht es zwar blendend, aber blendender kann es ja auch nicht gehen, und in einer Wirtschaftskrise schrumpft die Eigenkapitalbasis durch Milliardenverluste weiter. Denn Daimler hat ja als an sich solides Unternehmen trotzdem mehr als 100 Milliarden Schulden in der Bilanz stehen, auch wenn die Liquidität mit 12 Mrd beruhigen sollte. Enron und Worldcom sind ja auch pleitegegangen, und es hat jeden überrascht. Sollte man also das undenkbare denken? Wie ist eure Meinung zu dieser Thematik?

DAX, Unternehmen, Wirtschaft, Pleitewelle, Schuldenkrise
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