Wieviele Jahre braucht man für 1 Million €, wenn man jährlich 30.000€ sparen kann?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

"Kann man davon ausgehen, daß wenn man das Geld in Fonds steckt es durchschnittlich 4% - 5% Zuwachs im Jahr bringt?"

Nein grundsätzlich nicht, da man ja einen Ausgabeaufschlag zahlen muss der meist bei 5% liegt und das kann man wenn überhaupt nur bei langfristigen Anlagen herausholen. Nur Fondsprospekte lesen reicht halt nicht. Die Performance der Fonts, die in Prospekten aufgeführt ist, lässt sich auch in der Regel nicht nachvollziehen. Wenn man das im Einzelfall überprüft, gehen die immer von best-Kursen aus, also beim Kauf vom Jahres-tiefst-kurs und beim Verkauf vom Jahres-höhst-kurs aus. In der Praxis wird das aber nie eintreten. Es ist rein hypothetisch.

 

Ich zahle bei meinen Fonds keinen Ausgabeaufschlag. 

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@althaus

ja das ist nicht der Normalfall. Im Einzelfall ist es so.

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@hildefeuer

Kaufe meine Fonds über den Experte24 München und lagere meine Fonds bei der Frankfurter Fondsbank kostenlos. 

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@althaus

Könntest es aber auch über die MaDrei AG oder tausend anderen bei der Frankfurter Fondsbank oder anderswo machen. Sonst ist es Werbung für die Kollegen.

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Tut mir leid, wenn ich dein Weltbild über den haufen werfen muss, aber das ist ziemlicher Unsinn.

Zum einen zahlt keiner mehr den vollen, viele gar keinen Ausgabeaufschlag und wenn man ernsthaft Geld anlegen will, gibt es den Verzicht auf den Ausgabeaufschlag auch mit bester Beratung und Betreuung (allerdings nicht überall vor Ort, aber wer braucht das schon). Achso, im Osten der Republik wird teilweise auch bei Beratern der volle AA gezahlt, fast vergessen (habe mal einen kennengelernt). Warum eigentlich???

Zum anderen ist auch der Rest Unsinn. Verkaufsprospekte beinhalten keine Performance und die in Factsheets, die du vielleicht meinst, stimmt natürlich wie die Angabe an allen anderen Stellen (z. B. im Internet), wo man sich (selbst) informieren kann.

Die Aushändigung der "wesentlichen Anlegerinformationen" ist bei jedem Fondsverkauf Pflicht. Auch die enthalten Angaben zur Vergangenheitsrendite, die stimmen.

Was zu Missverständnissen führen kann ist zum einen, dass es verschiedene Anlageklassen geben kann. Man muss halt die anschauen, die man auch hat oder kauft. Zum anderen, dass die Ausschüttungen, so der Fonds ausschüttet, in der Vergangenheitswertentwicklung zum Ausschüttungstag wieder angelegt werden, was in aller Regel kostenfrei möglich ist. Sonst gibt es bei der Vergangenheitswertentwicklung außer eventuell noch verschiedenen Währungen nicht zu beachten. Sie stimmt immer und ist auch von Fonds zu Fonds vergleichbar.

Bedenke, dass wir (als auf Fonds spezialisierter Berater) auch irgendwie arbeiten müssen. Im Gegensatz zu Angaben bei Autos kannst du den Angaben bei Fonds glauben.  Sind ja auch leichter nachrechenbar.

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@Rat2010

Eure Ausführungen hier sind allgemein gehalten. Tatsache ist es gibt einen Ausgabeaufschlag. Abgeschafft ist er nicht. Da sich viele Fonds nicht mit diesem verkaufen lassen gibt es Rabatt. Den lezten Prospekt den ich in der Hand hatte dort war eine Performance in der Vergangenheit dargestellt, die sich nicht nachvollziehen ließ. Das war der hier: https://www.finanzpartner.de/fi/lu0109012194/deka-struktur-2-chance/

Es wurde eine positive Performace der letzten 5 Jahre dargestellt.

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@hildefeuer

Hatte vergessen wann das Deka Prospekt übergeben wurde. War 2005. Da lag der komplett im Minus.

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@hildefeuer

Auf Union und noch mehr auf Deka-Fonds wird der Ausgabeaufschlag auch nicht abgeschafft. Nicht mal bei Umschichtungen. Nebenbei gibt es auch dort die selben Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Dafür sind die laufenden Kosten höher.

Die haben Filialen und jede Menge Mitarbeiter.  Die wollen bezahlt werden. Weil die nur im Ausnahmefall irgendwas an unabhängige Vermittler weitergeben, rabattiert diese beiden Fondsgesellschaften auch keiner.  Bei unabhängigen Fondsvermittlern bekommt man alle Fonds von allen KVGs (außer den beiden) mit Rabatt. Nebenbei sind die Produkte auch nciht wirklich konkurrenzfähig.

Die Performanceangaben auf der angegebenen Seite sind falsch.

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@hildefeuer

Ich bin bei dir. Da sind damals Anfang 1997 von der Cominvest zwei Fonds (der inzwischen geschlossene Weltvision und der Europavision) aufgelegt worden, die von Anfang an schlecht waren. Verkauft wurden die nebenbei vor allem weil der Ausgabeaufschlag nur bei 2,5 % statt der sonst üblichen 5 % lag.

Normal ist das nicht. Der Allianz Wachstum Europa (WKN 848182), um eine zu nehmen, der jetzt aus dem selben Haus kommt, ist ok.

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Zum Thema Kosten: wer in ETF investiert, bezahlt, wenn er direkt an der Börse handelt (z.B. via XETRA), keinen Ausgabeaufschlag. Die Depotgebühren sind bei flatex (meine aktuelle Depotbank) ebenfalls 0.

Bei einem Sparplan bei flatex fallen auch keine Börsenspesen an. Die bewegen sich ansonsten bei 10 € pro Einmalerlag. Der Verkauf kostet aktuell 5,60€.

Bei 2.500€ Sparrate pro Monat kann man einen gut gestreuten Sparplan über viele verschiedene Länder, Nischen und Investmentstile definieren. Dann wird's auch was mit der Rendite.

Und nicht vergessen: Anlagezeitraum 33 Jahre spricht auf jeden Fall für Aktienfonds. Gegen Ende oder zwischendurch kann man dann auch in Anleihen umschichten - aber wer weiß, wie das in 33 Jahren aussieht.

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Antwort A: Nein kann man nicht. Deine Frage gleicht der Frage: Kann ich richtig schnell fahren, wenn ich mir ein Auto kaufe?  Das ist viel zu unspezifisch.

Daraus ergibt sich Antwort B): Es kommt darauf an. Vor allem darauf, wieviel Ahnung Du von der Materie hast, ob Du alles selber managen willst, das Management Fondsmanagern überlässt, lieber auf den Markt selbst vertrauen willst (ETFs) oder evtl. zu einer Vermögensverwaltung, bzw. einem verwalteten Depot tendierst. Meiner Erfahrung nach neige ich dazu, zu sagen, dass das Ziel umso sicherer und schneller erreicht wird, je stärker Profis in die Geldverwaltung involviert sind.

Außerdem gilt natürlich - wie immer - dass die Zielvorgabe am schnellsten erreicht werden kann, je mehr Schwankungen im Depot Du auszuhalten bereit bist. Insofern ist alles zwischen 10 und 30 Jahren als Ergebnis denkbar.

Wenn diese Frage bedeutet: Nenne mir einen Weg, wie ich möglichst schnell eine Million Euro an Vermögen besitze, unter der Prämisse, dass ich maximal 30.000€ pro Jahr sparen werde. Dies setzt natürlich voraus, dass dein Einkommen bei mindestens 80.000€ liegen sollte.

Wenn ich diese Frage richtig verstanden haben, dann gebe ich hier mal meine Antwort:

Die Lösung in Fonds zu sparen und mit diesen dann irgendwann die Million zu knacken, halte ich für nicht sehr realistisch. Denn es setzt voraus dass die Fonds in 30 Jahren gerade gut stehen und dass die Kaufkraft meines Vermögens einer "heutigen Million" entspricht. Beides ist eher unwahrscheinlich.

Daher würde ich zwingend eine andere Vorgehensweise wählen. Und zwar über den Umweg der vermieteten Immobilie.

Dazu ein aktuelles Bespiel aus Praxis:

Kauf einer Immobilie

 

2016

 

(KP-160.000€)Nebenkosten (Notar, GESt usw.) = 10.400€100% Finanzierung zu über eine hier ansässige Banklaufende zukünftige Kosten für Verwaltung usw. mtl. 96,32€jährlicher Steuerrückfluß (bei unserem Mandanten) 3.200€diese Steuerrückerstattung wird als Sondertilgung verwendet

Die Investition beträgt also im Jahre 2016 10.400€, sowie monatlich ca. 100€ für die nicht umlagefähigen Nebenkosten. Also in der Summe maximal 11.600€ beim Kauf im Januar diesen Jahres.

Im Folgejahr (2017) beträgt die Belastung (Überschuß) dann -1.200€ Kosten +3.200€ Steuerrückerstattung = +2.000€ Nettoertrag welche zur Sondertilgung verwendet werden. Diese oben erworbene Immobilie ist nach ca. 17  Jahren zu 100% bezahlt.

Im Jahr 2017 wird dann die nächste Immobilie gekauft, 2018 die 3. usw.

Nach 7 Jahren beträgt das vorhandene Immobilien-Vermögen ca. 1.120.000€, welches noch ca. 600.000€ mit einem Fremddarlehen belastet ist. In der Praxis wären dann 3 Wohnungen zu 100% abgezahlt, eine zu ca. 25% und 3 Wohnungen noch nicht.

Da du bei der Frage erwähntest, dass ca. 30.000€ pro Jahr investiert werden könnten, in dem obigen Bespiel aber nur ca. 10.000€ tatsächlich benötigt worden sind, könnte man jetzt noch 7 Jahre x 20.000€ von der Restschuld abziehen (-140.000€). Korrigierte Restschuld beträgt also 460.000€.

Durch die Steuerrückflüsse zusammen mit der Sparleistung von 30.000€ ergibt sich eine Zusatztilgung von 46.000€ jährlich. Das bedeutet, nach aller-aller-spätestens 17 Jahren ist das Immobilienvermögen schuldenfrei, hat eine wert von deutlich über einer Million und eine Ertrag von wenigstens 50.000€ netto-Mietertrag.

Weitere Informationen per Email oder Telefon

ich hoffe ich konnte in der Sache ein paar Anregungen geben, wie man zum Ziel kommen kann.

Danke. Ich habe schon 2 vermietete Wohnungen. Natürlich bin ich auch noch auf der Suche nach einer Immobilie, aber das Angebot ist halt nicht da. Entweder ist es Bruchbuden die keiner haben will, oder sie sind viel zu teuer. Es findet sich momentan keine geeignete Immobilie, daher kannst du rechnen wie Du willst, es geht nicht auf. Eine Immobilie die weiter weg ist als 10km Umkreis von meinem Wohnort kommt für mich nicht in Frage. 

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@althaus

Es ist zwar schon etwas Zeit vergangen, aber mir fällt gerade folgendes ein: Du kann st als Pauschale ohne einen Nachweis beim Finanzamt 1x pro Woche deine Immobilie besuchen. Das bedeutet bei 300 km Entfernung mindestens 4680€ Kosten zum Abschreiben.in 20 jahren bedeutet das zusätzliche Sondertilgung von mindestens 37.000€. Bei einer Wohnung von 150.000€ ist da mehr als ein viertel. HG, Thomas

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Welche ETFs sind am Besten, um den weltweiten Markt abzudecken?

In meinem Depot habe ich bereits folgende zwei aktiv gemanagte Fonds als Sparplan mit je 50 Euro monatlich, die ich seit rund 2 Jahren bespare:

FLOSSBACH VON STORCH SICAV - MULTIPLE OPPORTUNITIES R, Gemischter Fonds International, WKN: A0M430

ETHNA- AKTIV A, Gemischter Fonds International, WKN: 764930

Die beiden Fonds haben zwar ein hohes Total Expense Ratio (TER), allerdings aber auch in der Vergangenheit eine gute Performance gehabt, sodass ich die beiden Fonds auch weiterhin besparen möchte.

Ich habe mich nun mit dem Thema Exchange Traded Funds (ETF) und deren Vorteile näher beschäftigt. Ab nächsten Monat möchte ich mein Depot mit weiteren 100 Euro monatlich besparen und habe dabei an folgende Aufteilung gedacht:

75 Euro in einen thesaurierenden ETF, der den MSCI World Index abbildet

UND

25 Euro in einen thesaurierenden ETF, der den MSCI Emerging Markets abbildet

1) Ist diese Gewichtung meines Depots hinsichtlich Diversifikation und Risikostreuung sinnvoll?

2) Welche zwei ETF’s würden Sie mir empfehlen?

Zu meiner Person: Angestellter, 25 Jahre alt, Single, unbefristetes Arbeitsverhältnis

Ziele: Eigentumswohnung, Altersvorsorge

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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Guten Tag,

ich möchte einen Sparplan mit zwei ETF, die im Großen und Ganzen die Welt abdecken, bei der Comdirect einrichten. Gedacht habe ich an folgende Aufteilung?

70 Euro monatlich in einen ETF, der den MSCI World abbildet:

WKN: ETF110, COMSTAGE MSCI WORLD TRN UCITS ETF

ODER

WKN: DBX1MW, DB X-TRACKERS MSCI WORLD INDEX UCITS ETF 1C

UND

30 Euro monatlich in einen ETF, der den MSCI Emerging Markets abbildet:

WKN: ETF127, COMSTAGE MSCI EMERGING MARKETS TRN UCITS ETF

ODER

WKN: DBX1EM, DB X-TRACKERS MSCI EMERGING MARKETS INDEX UCITS ETF 1C

Anlagehorizont: 20 Jahre oder länger

1) Ist diese Aufteilung sinnvoll und gut?

2) Welche ETF würden Sie mir für diese Aufteilung empfehlen? Für Comstage sprechen die niedrigeren Kosten und für DB X-TRACKERS das größere Volumen. Oder besser einen ETF von Comstage und den anderen von DB X-TRACKERS ?

Vielen Dank!

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