Aktien kaufen als Sohn eines "Bankdirektors" (16)?

Moin, ich vermute mal, dass bisher noch niemand eine Frage in diese Richtung gestellt hat, ich habe zumindest auf die Schnelle keine ähnlichen Fragen in die Richtung gefunden.

Zur eigentlichen Frage:
Mein Vater arbeitet bei einer mittelgroßen Bank und leitet dort die Abteilung für Groß- und Firmenkredite. Ich investiere schon länger über das Depot der Bank selber in Aktien (das Aktiendepot läuft auf mich - Aktien kaufe ich über einen Onlinebankingzugang der auf den Namen von meinem Vater läuft). Die Gebühren sind hier jedoch trotz Mitarbeiterrabatt sehr hoch. Zusätzlich bietet die Bank keine ETFs und kein CTF-Trading an.

Ich habe mich dann natürlich schon nach Alternativen umgesehen. Für mich sah in meinem Beispiel unter anderem EToro interessant aus. Die Gebühren sind hier bei kleiner Stückzahl extrem niedrig und die Plattform bietet die Möglichkeit mit Stop-Loss CFD-Trading auszutesten.

Als ich meinen Vater gefragt habe, ob ich mir ein Depot bei diesem Anbieter erstellen darf, hat dieser dann sofort gesagt, dass dies nicht möglich ist, da er als Bankmitarbeiter über Informationen verfügt, die Kursverändernd sein können weshalb ich so oder so zeitweise nicht in bestimmte Aktien investieren darf (das hatte er mir schon vorher gesagt). Daher darf ich laut ihm bis ich 18 bin kein Depot bei einem fremden Anbieter haben.

Grundsätzlich erstmal: Ist es wirklich unmöglich, in dieser Situation ein Depot bei einer fremden Bank zu eröffnen? Und gibt es eventuell einen Umweg? Ich habe mich selber noch nicht mit dem Thema der Bankengesetzte beschäftigt und hoffe daher, dass hier jemand Ahnung hat

Disclaimer:

Ich investiere schon seit etwa 2 Jahren in Aktien. Ich investiere nur Geld, dass ich nicht zwingend benötige (maximal 400 Euro in Aktien).

Ich würde mich sehr freuen, falls ihr in den Antworten nicht auf meine private und die berufliche Situation meines Vaters eingehen könntet. Ich rede ungerne über den Beruf meines Vaters, da der Beruf in letzter Zeit häufig negativ aufgefasst wird, aber diese Frage lässt sich wahrscheinlich schwer ohne die Details beantworten. <3

Depot
Fragen ETF-Sparplan bei der DKB?

Hallo zusammen, ich habe mich in den vergangenen Wochen ausführlich über das Thema ETF und ETF-Sparpläne informiert und würde entsprechend gerne eine Einmalinvestition tätigen und anschließend den selben ETF regelmäßig per Sparplan besparen.

Das entsprechende Depot bei der DKB habe ich bereits eingerichtet und aktiviert. Bevor ich jetzt blind loslege, hätte ich jedoch noch einige Fragen. Vielleicht kann mir hier ja jemand aus Erfahrung weiterhelfen. Leider finde ich im Netz viele widersprüchliche Aussagen zu einigen Punkten daher bitte wirklich nur Aussagen, die auf Erfahrungen beruhen. Alle meine Fragen beziehen sich explizit auf das Depot der DKB.

1) Kann ich einen ETF-Sparplan jederzeit pausieren / wieder ganz auflösen, oder gibt es eine Art "Mindestvertragsaufzeit"? Da ich noch neu auf dem Gebiet bin und Fehler in der Auswahl des richtigen ETFs trotz gewissenhafter Recherche nicht vollkommen ausschließen kann, würde ich mich ungerne direkt für einen längeren Zeitraum verpflichten.

2) Kann ich die Höhe des Sparbetrages jederzeit ändern, oder gibt es auch hier eine Mindestlaufzeit, in welcher ich den gewählten Betrag besparen muss? Dass der Betrag auf jeden Fall min. 50 € betragen muss, ist mir bewusst. Es sollte nur möglich sein, den Sparbetrag bei Bedarf nach unten oder oben korrigieren zu können.

3) Kann ich das Sparintervall jederzeit ändern, oder gibt es auch hier eine Mindestlaufzeit, in welcher ich das ausgewählte Intervall beibehalten muss?

4) Als Tag der Verrechnung kann man bei der DKB ja nur den 5. oder den 20. eines jeden Monats auswählen. Kann man diese Einstellung später noch ändern?

5) Ich möchte, wie oben beschrieben, eine Einmalinvestition tätigen und den selben ETF anschließend regelmäßig besparen. Werden diese beiden Aktionen automatisch in einer Position verschmolzen, oder wird im Depot zwischen Einmalzahlungen und Sparplänen unterschieden?

Vielen Dank im Voraus! :)

Aktien, Börse, Depot, Dkb, ETF, Fonds, ETF-Sparplan
Aktien rG - (repartiert Geld) was bedeuten die Kürzel hinter bestimmten Aktien?

Hallo,
Ich habe schon etwas recherchiert und habe diverse Auflistungen von Kürzeln und Erklärungen dazu gefunden.

Ganz speziell interessiert mich jedoch jetzt das Kürzel "RG".

  • "rG (repartiert Geld) bedeutet, dass in diesem Wertpapier Nachfrage vorhanden war, die nur teilweise befriedigt werden konnte.

Ich finde mit meinem Depot die "normale Aktie" "Max Mustermann AG" aber auch "Max Mustermann AG rG" mit unterschiedlichen Kursen. Kursverlauf ist annähernd identisch, nur mit 2-3€ Versatz.
Ich verstehe nicht wie es von der AG normale Aktien mit Kurs 20€ geben kann und "rG Aktien" mit dem Kurs von 17€?
Die Aktien bilden doch sowohl die eine, als auch die andere Anteile der AG ab. Wie kann der eine Anteil günstiger als der andere sein?
Und sollte man die eine oder die andere kaufen oder besser ganz lassen?

Beispiel:

Wenn ich mit meiner Firma an die Börse gehen möchte. Gebe ich 70/100 zum Kauf frei und behalte 30Anteile selbst. Dann habe ich 70 Anteile meiner Firma an der Börse. Die Anteile werden zum Kurs von 20 gehandelt. Jetzt müssten laut der "rG" Erläuterung Beispielsweise eine Kauforder für 80 Anteile gestellt worden sein, die aber nur "zum teil" befriedigt werden konnte, da nur 70 auf dem Markt sind. Wie entsteht daraus jetzt rG Aktien mit niedrigerem Kurs?
Oder bin ich total auf dem Holzweg?
Vielen dank :)

Geldanlage, Aktien, Wertpapiere, Börse, Depot
Kann man die Freistellungsaufträge miteinander von Jahr zu Jahr kombinieren um den Sparerpauschbetrag für Kapitalanlagen von 801€ miteinander zu kombinieren?

Für die jährliche Steuererklärung gibt es einen Sparerpauschbetrag von 801€.

Meine Frage bezieht sich nun auf die Kombination dieser Pauschbeträge.

Zusätzlich würde ich gerne fragen ob man nur auf die realisierten Gewinne (bei Aktienverkauf) den Sparerpauschbetrag in Anspruch nehmen kann. Oder kann man die Freistellungsaufträge bei der Bank "sammeln", um diese dann bei den Steuererklärungen später rückwirkend auf den auszuzahlenden Betrag geltend zu machen?

Zum Verständnis: Beispielkapitalvermögen von 3000€ wurde angelegt.

Im Jahr 01 steigt der Wert der Aktien um 1000€. (4000€ insgesamt)

Im Jahr 02 steigt der Wert nochmal um 1300€. (5300€ insgesamt)

Im Jahr 03 steigt er ein letztes Mal um 700€. (6000€ insgesamt)

Wenn man die Aktien verkauft, egal ob im Jahr 01, 02 oder 03 und man Gewinne erwirtschaftet hat, muss man im jeden Fall die Abgeltungssteuer von 25% zahlen.

Aber was ist wenn man die Aktien über mehrere Jahre hinweg im Depot lässt und dann z.B. im Jahr 03 verkauft werden? Kann man die Sparerpauschbeträge rückwirkend auf den Aktiengewinn davon abziehen? Jahr 01 801€ + Jahr 02 801€ + Jahr 03 801€ = 2403€ (Pauschbetrag) Aktiengewinne von 01 bis 03 = 3000€ insgesamt. Bei Verkauf im Jahr 03 --> 3000 - 2403 (steuerfrei) = 597€ zu versteuernder Betrag mit 25% Abgeltungssteuer?

Müssen diese Freistellungsaufträge der Bank gesammelt werden, damit es für das Finanzamt ersichtlich ist oder reicht einfach der "grosse" Kontoauszug aus dem man auch ablesen kann, dass diese nie zwischenzeitlich verkauft wurden?

Müssen die Gewinne im Jahr 01 und 02 auf der Steuererklärung mit angegeben werden obwohl man sie nicht realisiert (Aktien nicht verkauft) hat?

Ich würde mich über eine ausführliche Antwort sehr freuen! Mit dem EstG befasse ich mich zur Zeit - aber die Frage um Steuern zu sparen ist mir dann doch sehr wichtig. Denn wer zahlt schon gerne zu viel.

Liebe Grüße! Tom

Aktien, Depot, Finanzamt, Steuererklärung, Steuern, Freistellungsauftrag, Steuerfreibetrag
Wie kann man als Arbeitsloser via ETF für die Rente vorsorgen?

Hallo Ihr Lieben,

Tja, leider bin ich - wie so viele - nun im Rahmen von Corona meine eigentlich sehr sichere Arbeitsstelle unfreiwillig los geworden.

Ich bin erst seit noch nicht mal zwei Jahren im Job und erstmalig arbeitslos, alles Neuland für mich. Eins habe ich aber schon verstanden: Viel Vermögen besitzen darf man nicht, wenn man ALG II beantragen will. Letzteres wird zwar erst in sechs Monaten akut, sollte ich bis dahin keine neue Stelle haben, aber es herrscht Wirtschaftsflaute und ich bin gerne vorbereitet.

Frage jetzt: Wie sieht es mit der Rente aus? Ich spreche dabei von privater Vorsorge, nicht von gesetzlichen Einzahlungen (die fallen ja nun eh flach für's erste). Eigentlich wollte ich das über ein ETF-Depot regeln, da wäre bis zum Ruhestand sicher gut was rausgekommen. Kann es auch immer noch, wenn ich nun zeitig anfange. Es gibt aber zwei Probleme:

1) ergibt es überhaupt Sinn bzw. ist es ratsam, jetzt während des halben Jahres ALG I, ein solches Depot zu eröffnen? Falls ja: Was mache ich dann hinterher damit, sollte ich keine Stelle gefunden haben?

2) Damit komme ich zu Frage zwei, und die ist wichtiger: Phasen der Arbeitslosigkeit sind heutzutage normal, mit meinem (geisteswissenschaftlichen) Hintergrund sowieso. Was also, wenn mal wieder so eine Phase kommt - auch ohne Corona? Selbst wenn es in zehn Jahren sein sollte und ich bis dahin ununterbrochen habe arbeiten können: Muss ich dann vorzeitig das ganze Depot auflösen (zu evtl. sehr schlechten Konditionen) und das Geld bar (sofern noch machbar bis dahin...) im Garten vergraben, damit das Amt es nicht findet? Kann doch nicht sein!

Mit 34 Jahren gehöre ich definitiv zu der Generation, die privat zurücklegen muss, wenn sie nicht mal nur Grundrente beziehen will. sollte es die dann noch geben...

Danke Euch!

Aktien, Sparen, Altersvorsorge, Rente, ALG 2, ALG II, Arbeitsamt, Arbeitslosengeld, Depot, ETF, Freibetrag, Indexfonds, Arbeitslosengeld II, ETF-Sparplan
ING Diba Depot "Buying Power" wird nicht erhöht?

Hallo Gemeinde :)

folgende Situation. Ich bespare momentan ein Tagesgeldkonto und habe zusätzlich anfang des Jahres begonnen einen Aktienfonds zu besparen da ich eben neben dem sicheren sparen auch zusätzlich gerne Geld Investieren möchte um hier auch nach Inflation ein "+" zu erwirtschaften^^ Sprich ein Teil Sicherheit und ein Teil eben Rendite^^ Da ich eben total neu bin im Bereich Aktien und Aktienfonds habe ich zunächst für dieses Jahr den Sparplan nur auf 50€ mtl. laufen aber ich werde diesen nächstes Jahr erhöhen. Das geht ja relativ einfach. Jetzt habe ich allerdings eine Kuriose Geschichte:

Ich habe bei der Diba 2 Extrakonten und 1 Depot. 1 Extrakonto auf welches ein normales Sparen per Lastschrift läuft und 1 Extrakonto welches als Verrechnungskonto für das Depot extra angelegt wurde.

Ich habe auf meinem Girokonto 1000€ angesammelt die ich gerne jetzt einmalig (zusätzlich zur Sparrate) in den Fonds investieren möchte. Sprich ich möchte zusätzlich zum Sparplan einmal X Anteile kaufen so dass ich möglichst nahe an die 1000 € komme. Dazu habe ich das Geld per Lastschrift vom Girokonto (Sparkasse) auf das Verrechnungs Extrakonto einziehen lassen (also den Auftrag bei der Diba eingestellt vielleicht hat das Auswirkungen auf mein Problem). Der Auftrag wurde jetzten Freitag eingetippt, am Montag wurde der Betrag bei der Sparkasse markiert (vorgemerkt) und am Dienstag wurden die 1000€ (Werstellungstag) dem Extrakonto gutgeschrieben. Da am 15. ausserdem der monatliche Sparplan läuft wurde auch am Dienstag zusätzlich 50€ abgebucht und am Mittwoch (Wertstellung) gutgeschrieben. Das Problem ist jetzt, dass ich keine Anteile manuell nachkaufen kann weil die Buyinpower nicht um die 1000€ erhöht wurde.

Konkret sah es gestern (Donnerstag) folgendermapßen aus:

Kontostand Verrechnungs Extrakonto 1000€ aus Lastschrift + 50€ Sparrate = 1050€ Kontostand. Die Buyingpower betrug gestern Nachmittag allerdings nur 50€ (aus dem Sparplan). Da gestern dann natürlich turnusmäßig die 50€ in den Fonds gelaufen sind ist die Byingpower heute morgen (Freitag) wieder auf 0,00€.... Man muss dazusagen dass alle Lastschriften egal ob Sparen oder Fondssparen sowie die 1000€ Lastschrift alle vom selben Girokonto abgebucht werden (also für den Fall dass die Diba da vielleicht 2 Tage Sicherheit mit einrechnet weil man ja Lastschriften theoretisch rückgängig machen könnte in einer kurzen Zeitspanne).

Kann sich das irgendjemand erklären? Am Dienstag war Wertstellung und heute ist der Betrag imm er noch auf 0.... Woran könnte das denn liegen? Das Verrechnungskonto muss ja stimmen da die 50€ ja ebenfalls über dieses Extrakonto laufen.

Würde mich freuen wenn ihr eine Erklärung für diese Phänomen hättet ansonsten muss ich wohl mal mit der Hotline telefonieren...

Liebe Grüsse :)

Depot
Wie können Verlusttöpfe für 2 bestehende Depots verteilt werden, bzw was passiert mit nicht genutzten Verlust nach Verlustbescheinigung?

Liebe Finanzfrage-Gurus,

ich habe mich schon zur Thematik hier im Forum informiert, aber einige Punkte wurden bisher nicht genau beantwortet, daher Danke im Voraus für eure Hilfe!

Ich habe ein sehr altes Depot A und ein erst kürzlich eröffnetes Depot B, das wegen geringer Transaktionsgebühren auch kleinere Gewinnmitnahmen fördert.

In Depot A habe ich 2015 u.a. durch die VW Aktie einen deutlichen Verlust erlitten. Inzwischen wurden einige Verkaufsgewinne verrechnet, es verbleibt aber ein hoher 4stelliger Betrag der sich in absehbarer Zeit nicht relativieren lässt ... Eine Verlustbescheinigung zum 15.12.2015 hatte ich nicht beantragt da ich zu diesem Zeitpunkt noch kein weiteres Depot erwägt hatte.

Soweit ich verstanden habe, würden nun in 2016 weiterhin alle Aktien-Gewinne aus Depot A mit dem dort aufgelaufenen Verlusttopf verrechnet, während in Depot B zunächst alle Gewinne automatisch versteuert werden (kein verbleibender Freibetrag).

I. Wenn ich nun zum 15.12.2016 von Bank/Depot A eine Verlustbescheinigung erhalte, würde der Verlusttopf bei Bank/Depot A dann auf 0 ( null ) gesetzt.

a) ab wann genau, zum 1.1. 2017 ?

b) was passiert mit Aktiengewinnen/verlusten auf Depot A die zwischen o.g. Daten ( 2 Wochen) realisiert wurden - normale Versteuerung (25%+)?

c) Den verbleibenden Verlust aus der Bescheinigung kann ich über meine Einkommensteuererklärung/KAP St 2017 (also frühestens 2018) rückwirkend mit Gewinnen und dafür gezahlten Steuern aus Aktienveräußerungen BEIDER Banken verrechnen, richtig?

II. Wenn der ermittelte Betrag aus der Verlustbescheinungung 2016 im Folgejahr 2017 nicht "verbraucht" wird ( also Gewinne aus Veräußerungen bei BEIDEN Banken weiterhin unter der Verlustsumme bleiben), was passiert mit dem "Rest", kann ich den "buchhalterisch" an das Finanzamt / über die Steuererklärung solange in den Folgejahren weitergeben bis er vollständig verbraucht ist?

III. Andererseits könnten ja ggf. bei beiden Banken NEUE Verlusttöpfe auflaufen - dieses kann ich aber jeweils wieder verhindern indem ich bei Banken jährlich eine Verlustbescheinigung beantrage, um diese ZUSÄTZLICH zu verbliebenen "Alt-Verlusten" in der Einkommensteuer/KAP St. aufzuführen - ist das richtig ... (zB. für 2018: Depot A Rest-Verlust v. 2016 + Depot A Verlust 2017 + Depot B Verlust 2017) ?

IV. Habe über die plausible Option gelesen, einfach das Alt-Depot inkl bestehenden Verlusttopf komplett auf das neue zu übertragen - ich möchte aber Depot A gerne behalten, wegen einiger Features die ich weiterhin nutzen möchte und die das neue Depot nicht bietet.

Kann man denn ggf. einzelne Postionen und gleichzeitig auch den VOLLEN Verlusttopf aus Depot A auf das neue Depot B übertragen ? Oder geht das nur bei vollständigem Depot-Übertrag?

Danke für Eure Hilfe, und viele Grüße!

Aktien, Depot, Steuern, Verlustvortrag
Wieso gibt es bei der Bank zwei Töpfe "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern"?

Ich habe ein Depot bei der Postbank. Ich habe zuletzt Gewinne realisert.

Vor der Gewinnrealisierung hat ich einen Betrag im Topf "Aktienverluste".

Zuerst habe ich eine Aktienposition mit Gewinn verkauft.

Dadurch ging der Topf Aktienverluste auf 0. Der restliche Verkaufsgewinn wurde mit dem Sparerpauschbetrag verrechnet.

Dann habe ich ein Zertifikat verkauft. Der Sparerpauschbetrag ging durch diesen Verkauf auf 0 und der Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern - Sonstige" wurde um den verbleibenden Gewinnbetrag erhöht.

Dann habe ich einen ETF verkauft. Der gesamte Gewinn hieraus musste versteuert werden und der Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern - Sonstige" wurde um den Gewinnbetrag erhöht.

Anschlissend habe ich eine Aktienposition mit Gewinn verkauft. Nun wurde der Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern - Aktien" um den Gewinnbetrag erhöht.

Fragen hieraus:

Werden Aktienverluste, die ich sehr wahrscheinlich noch realisieren muss, nicht automatisch mit dem Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern - Sonstige" verrechnet?

Bzw. ist es nicht möglich/zulässig Aktienverluste mit Gewinnen aus ETF's/Zertifikaten verrechnen bzw. umgekehrt?

Wenn das nicht gehen sollte, sollte man dann überhaupt Aktien und gleichzeitig ETF's/Zertifikate in seinem Depot haben?

Ansonsten könnte es ja z. B. passieren, dass man Steuern auf Aktiengewinne zahlen muss, obwohl man vorher große Verluste mit ETF's gemacht hat, und umgekehrt?

Geldanlage, Aktien, Börse, Geld, Kapital, Bank, Depot, Steuern, Zertifikat

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