Was passiert mit Aktien, wenn zwei börsennotierte Unternehmen fusionieren?

1 Antwort

Das kommt drauf an, wie die Fusion erfolgt. Kauft einen den anderen völlig auf? Dann ist es klar, die Aktien werden einfach gekauft durch einen squeeze out.

Alternativ, die übernehmende AG tauscht gegen eigene Aktien.

Oder, dritte Version: Die Vorstände/Aufsichtsräte einigen ishc auf eine völlig neue AG und die Aktien beider unternehmen werden gegen Aktien der Neuen Gesellschaft getauscht.

Parallele notierungen kann es nur während der Aktionen geben. vermutlich würde aber die Notierung dann sowieso ausgesetzt.

Aktienrückkauf= Kapitalerhöhung?

so viel ich weiß, Aktienrückkauf ist eine Maßnahme der Kapitalherabsetzung. Und die Kapitalerhöhung erfolgt in der Regel durch Ausgabe der neuen Aktien. Wie soll ich den folgenden Artikel verstehen? Warum zieht das Unternehmen zuerst Aktien ein und dann wieder ausgeben? Wenn das Unternehmen ihre Rücklagen in Eigenkapital umwandeln will, ändert sich das Eigenkapital der Gesellschaft aber nicht durch Aktiensplit (Verdoppelung der Aktienzahl und Halbierung des Kurses.) oder?

Der Schmierstoff-Hersteller Fuchs Petrolub will eigene Aktien zurückkaufen. Maximal eine Million Stück Stamm- und Vorzugsaktien sollen bis zu einem Gesamtpreis von 100 Millionen Euro erworben werden, teilte die Gesellschaft am Dienstag mit. Die Aktien will Fuchs einziehen. Zudem sollen im Rahmen einer Kapitalerhöhung sogenannte Berichtigungsaktien im Verhältnis 1:1 ausgegeben werden. Die Maßnahmen seien Ausdruck der Zuversicht in die künftige wirtschaftliche Entwicklung, hieß es. Aktionäre erhalten sogenannte Berichtigungsaktien in der Regel ohne Zuzahlung. Der Kurs der Aktien dürfte sich bei einer Verdoppelung der Aktienzahl halbieren. Rein rechnerisch bleibt der Gesamtwert für den Anleger damit nach Vollzug der Maßnahme gleich. Allerdings wird das Papier optisch billiger und die Handelbarkeit wird verbessern. An der Börse stiegen Fuchs-Aktien nach der Mitteilung knapp ein Prozent auf den höchsten Stand seit Juni.

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Wer legt im Fondshandel an der Börse Spreads und Kurse fest?

Aufgefallen ist mir in den letzten Tagen z.B. der Fonds M&G Global Dividend (WKN A0Q349). Hier beträgt der Spread fast 2%. Gestern: 15,14G zu 15,43B (Börsen Frankfurt und Berlin praktisch identisch). Ist der Makler/Skontroführer oder die KAG für diesen hohen Spread verantwortlich? Und wer legt den (überhöhten) Briefkurs fest? Dieser wurde in den letzten Tagen zwischen 3 und 6% über dem Kurs der KAG vom Vortag notiert. Und dies, obwohl der KAG-Kurs sich in den letzten Wochen im Regelfall kaum um wesentlich mehr als 1% pro Tag geändert hat. Als Konsequenz daraus hätte selbst ein schlecht informierter Anleger diesen Fonds über seine Hausbank (mit 5% Ausgabeaufschlag) noch günstiger kaufen können als an der Börse Berlin. Ein gut informierter Anleger kann diesern Fonds auch über eine Plattform wie z.B. Ebase ohne jeden Aufschlag und Gebühren kaufen. Für sinnvolle Antworten: danke im Voraus!

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Einnahmen aus Beteiligungen nach Steuern / Gewinnbeteiligung und Aktienveräußerung

Liebes Forum,

ich habe zwei Frage zur Gewinn und Verlustrechnung. Und zwar folgender Fall: eine Holding hat Einnamen aus Beteiligungen. Zum einen stammen die Einnamen aus der Gewinnbeteiligung an dem verbundenen Unternehmen A (<50%) und zum anderen daraus, dass die Holding vom verbundenen Unternehmen Aktien erwirbt, die Unternehmen A and Unternehmen B hält. Die Holding "bezahlt" indem sie Aktien, die sie an Unternehmen A hält, quasi an A zurückgibt. Da nun die von der Holding an Unternehmen A abgegebenen Aktien höher bewertet werden als zum Erwerbszeitpunkt durch die Holding, weist die Holding diese Höherbewertung als Einnahmen aus. Nun meine Fragen: 1. beide Einnahmen, werden in der GuV erst nach Steuern ausgewiesen. Ist das denn richtig? Müssten diese Einnahmen nicht auch versteuert werden? 2. Wie kann es überhaupt sein, dass die Holding die Höherbewertung der Aktien als Einnahmen ausweisen darf? Geht das nicht mit Ausgaben aus dem verbundenen Unternehmen einher, und hebt sich dadurch, zumindest teilweise, nicht auf?

Ich würde mich freuen, wenn jemand mir weiterhelfen kann.

Viele Grüße,

Claabu

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Wie kann man von der Börse genommene Aktien einer ausländischen AG als Verlust geltend machen?

Leider habe ich 2011 Minen-Aktien eines kanadischen Bergbauunternehmens nicht rechtzeitig verkauft. Mittlerweile hat das Unternehmen die Börse verlassen und wird daher nicht mehr gehandelt. Der Kurs tendiert gegen Null. Lt. Firmeninfo arbeitet man an einer Kapitalmaßnahme oder einer anderen Lösung, an der ich jedoch nicht interessiert bin.

Ich möchte den Verlust noch in diesem Jahr steuerlich geltend machen, da ich ordentliche Kursgewinne realisiert habe und Verluste benötige, kann die Aktie wegen des Delistings aber nicht verkaufen. Für die Steuererklärung benötige ich allerdings ein Dokument, welches das FA auch akzeptiert. Wie kann ich nun am besten verfahren? Für eine Antwort wäre ich sehr verbunden.

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