Schimmel - Vermieter verlangt Beseitigung - Jobcenter

Hallo,

ich habe ein handfestes Problem und das eigentlich schon länger, aber jetzt setzt mich der Vermieter unter Druck.

Vorab, ich bin noch eine Freiberuflerin, die eine Aufstockung vom Jobcenter, sprich Hartz IV bekommt.

Im Bad habe ich eine Lüftung statt eines Fensters. Die Lüftung war eine Weile von Staub zugesetzt und funktionierte deshalb nicht. Der Rolladen in der Küche war eine Weile kaputt und ging nicht mehr hoch. Eine Wohnung mit Lüftung hatte ich vorher nicht, deshalb wusste ich nicht - es mag blöd klingen - dass sich darin ein Filter befindet, der ausgewechselt werden muss, wenn er voll ist. (Vielleicht steht das im Mietvertrag.) Ich hatte über lange Zeit Depressionen, deshalb fiel es mit schwer, bestimmte Dinge zu regeln. So rief ich auch nicht gleich beim Vermieter an und meldete die Mängel.

Es bildete sich in der Küche und im Bad Schimmel. Vor acht Monaten meldete ich das. Ein Techniker kam vorbei und machte Fotos der von Schimmel befallenen Wand- und Deckenstellen. Mit seinem Messgerät konnte er keine Feuchtigkeit in der Wand feststellen. Ich gab an, normal gelüftet und geheizt zu haben. In der kleinen Küche habe ich, da sie direkt neben dem Wohnzimmer liegt und ich mich dort nicht aufhielt, aber so gut wie nie die Heizung angestellt.

Der Techniker sagte die Schimmelbeseitigung zu, ohne dass für mich Kosten entstünden. IM Folgemonat kam der Maler der beauftragten Firma, um die Arbeiten zu planen. Die Deckenplatte im Bad müsse ab, der Heizkörper in der Küche vorab abgenommen werden. Einen Termin mit den Malern hatte ich bereits, ein Termin mit dem Heizungsinstallateur wurde nicht gemacht. Auf meine Nachfrage hin, hieß es, sie müsste eine neue Firma per Ausschriebung suchen, die alles zum Pauschalpreis macht.

Ich wartete seitdem 8 Monate unter Gesundheitsrisiko. Der Techniker war im September nochmal da, nur, um zu telefonieren und festzustellen, dass die Sache "noch läuft".

Nun setzte ich dem Vermieter eine Frist - ansonsten 15% Mietminderung. Nun dreht er den Spieß um und setzt mir eine 10-Tages-Frist.

Ich habe 8 Monate meine Gesundheit riskiert, Schimmelbeseitigung und Kostenübernahme wurden mir mündlich zugesagt. Ich habe auch kein Finanzpolster um eine Firma zu beauftrage!!!! Selbst kann ich die Arbeiten auch nicht machen, bin eine handwerklich nicht versierte Frau.

Der Jobcenter wird das kaum zahlen, oder??? Die Schimmelbeseitigung würde über 1.500 Euro kosten. Umziehen möchte ich erst, wenn ich eine gescheite Wohung gefunden habe und diese selbst finanzieren kann.

Gibt es rechtliche Möglichkeiten????? Was kann ich tun, wenn der Vermieter in 2 Wochen bei mir auf der Matte steht und mich anklagt und mit Drohungen unter Druck setzt?

Wäre toll, wenn mir jemand, der sich beruflich mit der Materie auskennt, hilfreiche Antworten geben könnte!!!

Danke vorab!

MfG, lavande11

Anwalt, jobcenter, Jurist, Mietrecht, Recht, Rechtsanwalt, schimmel
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Eink. aus Vermietung und Verpachtung, Steuer, Schuldzinsen

Guten Tag zusammen.

Sachverhalt: Ein unbebautes Grundstück wurde gekauft. Befindet sich in Privatvermögen. Bauen von zwei Gebäuden: (noch nicht beendet)

  • Eine Lagerhalle als Vermietungsobjekt. Wurde auch so bei dem FA bereits deklariert.
  • Ein Familienhaus eigene Nutzung

Finanzierung durch: 130T Eigenkapital, 250T Darlehen von der KSpK, 50T Kfw. Das Eigenkapital ist noch nicht angerührt.

  • Kauf von (ganzem) Grundstück vom Darlehen
  • Bauen von Lagerhalle vom Darlehen. Der Darlehen wurde nach Handwerkerrechnungen, häppchenweise rausgegeben.

Wurde auch sauber verbucht. Man kann leicht nachvollziehen, was über Darlehenskredit bezahlt wurde. Ich habe jedoch evt. einen Fehler gemacht. Um Bereitstellungszinsen zu sparen habe ich die letzte 20T vom Darlehen für das Haus bezahlt (Abschlagsrechnung für Rohbau Haus).

Jedoch wird nächste Monate verschiedene Bauabschnitte gemacht, die man nach Nutzungsfläche aufteilen könnte (z.B. Sickerschacht oder Geländeboden usw.) Logisch, wird das über Eigenkapital finanziert. Von diesem Aufwand steht mir anteiliger VSt-Abzug und die AfA zu. (Hätte ich nur nicht die letzten 20T rausnehmen sollen.)

Frage an Experten: Denke ich so richtig, dass man beweisen/vorlegen muss, was mit was finanziert wurde. Oder könnte man einfach Freientscheiden, so und so: ich verwende die komplette 250T Darlehen für Herstellungskosten der Halle und anteilige Anschaffungskosten für Grundstück? (Natürlich, wenn die AK und HK diesen Betrag nicht übersteigen)

Ich hoffe ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt.

Vielen Dank jetzt schon im Voraus. LG Tatjana

Darlehen, Recht, Steuern, Steuerrecht, vermieter
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ElitePartner Eine Rechnung nur, weil ich Kaufknopf getätigt habe

Guten Tag

Ich wohne in der Schweiz und habe jetzt ein Problem mit ElitePartner.

Ich wurde von ElitePartner mal zur Gratisprobe eingeladen und habe mich angemeldet. Am 30.9.2012 bekam ich eine Mail, wo mir ein Gutschein für 50 Franken versprochen wurde und per Link konnte ich mich gerade über meine Chiffrenummer zur Kaufseite anmelden. Als alleinstehende Mutter mit dem Kind hätte ich noch 50% Vergünstigung gehabt. Den Kauf habe ich fast bis am Schluss durchgeführt, wo ich schon in meinen PayPal box war, aber Endbetrag konnte ich nicht sehen und wusste nicht, ob Gutschein mitgerechnet ist oder nicht, es war überhaupt keinen Betrag. Ich habe natürlich die Kaufaktion abgebrochen.

Am gleichen Abend bekomme ich von ElitePartner per Mail die Rechnung, die Persönlichkeitsanalyse und AGB im Anhang. Auf meine Frage, was soll das mit dem Rechnung bedeuten, habe ich folgende Antwort bekommen: Sie haben am 30.09.2012 unter der Chiffre … eine 12-monatige Premium-Mitgliedschaft im Wert von 235,75 Euro erworben. Sie haben eine Laufzeit und eine Zahlungsweise ausgewählt und auf - kaufen- geklickt. Damit haben Sie einen Kauf getätigt.

Am 20.10.2012 kommt per Mail die 1. Mahnung.

Es kann doch nicht Wahr sein, dass ich etwas zahlen muss, was ich nicht in Anspruch genommen habe. Ich habe die Zahlung abgebrochen, weil es nicht korrekt verlaufen wurde, ich habe Portal nicht benützt und nicht ein Mal reingegangen, nach dieser ganzen Geschichte. AGB, die mir am 30.9.2012 und noch ein Mal am 10.10.2012 zugesendet wurden, habe ich auch nicht bestätigt.

Jetzt ist meine Frage ob ich wirklich betrieben werden kann? Muss ich echt zahlen?

Ich bedanke mich schon einmal für die Antworten!

Mit freundlichen Grüssen Olga.

PS: Für Fehler bitte ich mich entschuldigen, Deutsch ist nicht meine Muttersprache.

Partnerschaft, Recht
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Umzug / androhung die Rechnung zu kürzen per SMS / Abschlag...

Wo fängt man am besten an? Ich habe als Kleinunternehmer einen Umzug gestemmt. Kostenvoranschlag erstellt über das be / entladen und die Fahrt. Netterweise habe ich am Umzugstag Möbel / Lampen abgebaut und auch am neuen Ort Möbel wieder aufgebaut. Vor Zeugen und aufgrund der Uhrzeit wurde das Lampen aufhängen nicht gefordert, es war ja auch nie Bestandteildes Kostenvoranschlages oder der Rechnung. Des weiteren wurde aus Versehen ein Boiler und ein Bild in der alten Wohnung gelassen. Nun folgendes / Die Kundin schreibt seit Tagen lächerliche SMS und möchte:

Schreinerkosten abziehen da der Schrank angeblich falsch aufgebaut ist. Elektrikerkosten abziehen da keine Lampen aufgehängt wurden. Zu dem Boiler und Bild abziehen obwohl beides innerhalb von 24 Stunden gemeldet wurde und auch mit Quittung / Versandbeleg versendet wurde.

Meine Fragen:

Darf sie generell eine Rechnung kürzen und dies nur per Sms ankündigen? Darf sie überhaupt diese Kosten abziehen, ich habe immerhin keinen Schreiner oder Elektriker bestellt! Vielmehr noch freundlicherweise angeboten am nächsten Tage wiederzukommen und das ein oder andere noch fertigzustellen, dies wurde von Ihr explizit unter Zeugen abgelehnt und nicht gewünscht. Danke für die Mühe und Antworten.

P.S. die Kundin hat heute , innerhalb des Zahlungszieles einen Abschlag überwiesen. Weder gab es vorher eine schriftliche Anfrage noch sonstige Nebenabreden bzgl. der Zahlung..... Wie weiter vorgehen? Erinnerung? Hinweis das ich keiner Raten / Abschlagszahlung zugestimmt habe?... Danke vorweg.

rechnung, Recht, Umzugskosten, Abschlag
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Rechtsschutzversicherung, 2x Selbstbeteiligung für den gleichen Fall ?

Hallo, ich habe über meine Rechtsschutzversicherung 2011 einen Anwalt bzgl. einer falschen Nebenkostenabrechnung von 2010 beauftragt und hierbei 2011 meine Selbstbeteiligung von 50,00 Euro an den Anwalt bezahlt !. Da der Vermieter nicht reagiert bzgl. Nebenkostenabrechnung und der Fall sich bis Dato weiterzieht, geht es mittlerweile auch um die Nebenkostenabrechnung von 2011 !. Jetzt möchte mein Anwalt wiederholt diese Selbstbeteiligung in Höhe von 50,00 Euro worauf ich bei meiner Rechtschutzversicherung nachfragte, ob man 2x diese Selbstbeteiligung für den selben Fall " Nebenkostenabrechnung" verlangen kann !. Zuerst wurde mir am Telefon gesagt das es auf keinen Fall 2x für die gleiche Sache diese Selbstbeteiligung verlangt werden kann und jetzt bestätigt ein anderer Sachbearbeiter meinem Anwalt Kostenschutz in einem Formschreiben "die außergerichtliche Tätigkeit zur Abwehr der Betriebskostenrechnung 2011" mit dem Hinweis auf die Selbstbeteiligung von 50,00 Euro, worauf sich jetzt mein Anwalt beruft !. Der Sachbearbeiter formulierte/begründete den Sachverhalt am Telefon dann "eventuell als zweites Verfahren/Forderung und jetzt einer neuer Rechnung des Anwaltes mit der Prüfung der Betriebskostenabrechnung von 2011" !. Worauf ich antwortete "wenn es zu einer Verhandlung kommt ein Richter auch nicht zwei verschiedene Verhandlungen macht wenn es um ein und die selbe Sache geht, egal ob 2010 und 2011" !. Keine Einigung und der Sachbearbeiter bleibt bei seiner Entscheidung !. Meine Frage ist, ob hier eine zweite Selbstbeteiligung gefordert werden kann und wenn nicht was ich unternehmen kann ?. Es geht hier um Kleinbeträge und keine großen Beträge, so dass mich die Rechtschutzversicherung und Selbstbeteiligung bereits mehr Kosten als meine Forderungen !. Vielen Dank für die schnelle Antwort !. Mit freundlichen Grüßen

Recht, Rechtsschutzversicherung, Selbstbeteiligung
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Kontoauflösung mit Teilerbschein

Hallo! Ich habe eine Frage zum Thema Erbrecht und hoffe auf ein paar Tipps. Ziel ist die Auflösung eines Girokontos.

Ausgangslage ist eine Erbschaft die zu gleichen Teilen auf 5 Erben aufgeteilt ist. Zum Erbe gehören mehrere Konten mit Guthaben. Vor allem die Auflösung eines Girokontos ist Ziel. Seit nunmehr 12 Jahren ist keine Auflösung möglich.

4/5 der Erben sind sich einig im Handeln und Vorgehen und streben die Auflösung an. Für diesen Teil der Erben besteht ein Teilerbschein. Diessollte ja eigentlich im Interesse derErfüllung des Erbes sein.

Der andere Erbe (Anteil 1/5) verweigert jede Zusammenarbeit. Keine Gespräche möglich, kein Briefkasten (Keine Zustellung möglich).

Nun meine konkrete Frage! Wie kann man eine Auflösung anstreben. Im Sinne einer ordnungsgemäßen Nachlassverwaltung ist eine Auflösung absolut sinnvoll. Zum einen wird so das Erbe erfüllt und zum anderen das Erbe vor weiterem finaziellen Schaden bewahrt. Seit 12 Jahren werden jeden Monat Kontoführungsgebühren vom Guthaben abgezogen, wodurch immer weniger Geld erhalten bleibt. Somit schadet der Erbe (1/5 Anteil) dem Erbe durch seine Nicht-Mitwirkung.

Also sollte doch per Mehrheitsentscheidung eine Auflösung im Sinne der ordnungsgemäßen Nachlassverwaltung möglich sein, oder?

Ich hoffe ich konnte die Umstände in den Grundzügen nachvollziehbar machen und hoffe auf ein paar hilfreiche Antworten! Kosten für einen erneuten Anwalt können nach Jahren der Streitigkeiten kaum noch weiterhin gezahlt werden.

Vielen Dank im Vorraus!

Erbe, erbrecht, Recht
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Pflichten in der Bedarfsgemeinschaft

Welche finanziellen und sozialen Pflichten haben Partner in einer Bedarfsgemeinscahft bzw. eheähnlichen Partnerschaft? Wofür tragen sie gegenseiitg die Verantwortung und müssen füreinander einstehen? Die Situation ist folgende: Ein Mann und eine Frau wohnen und leben seit 25 Jahren fest liiert zusammen. Nun ist der Mann schwer erkrankt und wird sterben. Er ist sehr pflegebedürftig. Sie lehnt jede Verantwortung zur Organisation oder Übername von Betreuung und Pflege ab. Sie möchte nicht, dass er in der gemeinsamen Wohnung bleibt, obwohl rein theoretisch eine Pflege und Versorgung dort organisiert werden könnte (und auch kostengünstiger bis kostenlos wäre). Sie kümmert sich weder um Anträge und Kostenübernahmen noch um Beratung oder Information zu Pflegeeinrichtungen. Sie kümmert sich nicht um Wäsche und Taschengeld oder um Krankengeld und Rente oder finanzielle Absicherung oder Pflegestufe, etc. Sie möchte auch nicht "seine" Miete für die gemeinsame Wohnung tragen. Sie lehnt all das ab, weil sie ja nicht verheiratet seien. Sie besitzt eine Generalvollmacht. Seine erwachsenen Kinder haben so gut wie keinen Kontakt zu beiden, da der Vater und dessen Partnerin den Kontakt nicht suchen und wünschen. Die KInder haben kaum eine Beziehung zum Vater, weil er sie verließ als sie noch sehr jung waren. Sie haben auch nie Geld vom Vater erhalten. Wer muss nun die Pflege und Betreuung sicherstellen und organisieren, die Anträge stellen, die Einrichtungen besictigen, die Verträge unterzeichnen, etc? Wer darf/muss entscheiden welche Einrichtung genommen wird und was sie kosten darf? Und wer muss das dann zahlen? Darf die Lebensgefährtin alle Verantwortung und Kostenübernahme einfach ablehnen? Darüber hinaus sind die Rente, die Krankenversicherung, das Krankengeld und das Einkommen nicht geklärt, da offenbar nicht eingezahlt wurde. Der Vater ist zwar privat-krankenversichert, aber hat kein Einkommen mehr und kann nicht zahlen, weil er kein Anspruch auf Krankengeld aus dieser Versicherung besitzt und keine Rente eingezahlt hat. Das war ihr bekant. Wer muss sich nun darum kümmern und ggf Unterhalt zahlen? Wer muss ggf. für die Pflegekosten und medizinische Versorgung zahlen, ohne Kranken-/Pflege-Versicherung und Rente? Die Partnerin ist gesund und hat Einkommen. Sie will für seine Miete der gemeinsamen Wohnung nicht aufkommen, keine Hilfsmittel zahlen, etc. Darf sie das? Können die Kinder eine Beteiligung an der Organisation und den Kosten für Pflege etc. ablehnen?

kosten, pflege, Recht, Bedarfsgemeinschaft, eheähnliche Gemeinschaft, Pflicht, Verantwortung
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