Von Nachbarn übelst beleidigt und beim Vermieter in Verruf gebracht. Was unternehmen wenn Geld für den Anwalt fehlt?

Hallo User,

um meinem Leben nochmal einen "Neustart" zu geben, zog ich vor wenigen Monaten in eine neue Wohnung. Bei der Wohnungssuche suchte ich gezielt nach einer Wohnung in einem Haus mit nur wenigen Mietparteien. Ich war- bis ich dann das nachfolgend geschilderte erlebte- der Meinung, in einem kleinen Haus lebt man ruhiger, nicht so anonym etc..

Es ist bei mir der Fall, dass ich nicht so früh aufstehen muss. Meine Nachbarn auf der selben Etage verlassen dagegen in den sehr frühen Morgenstunden die Wohnung und knallen dermaßen die Wohnungstür zu, dass ich unter der Woche täglich fast aus dem Bett falle. Schlafen kann ich dann nicht mehr und bin den ganzen Tag nur noch müde. Umräumen geht nicht, weil mein Schlafzimmer nicht nur klein, sondern auch dunkel ist und ich habe lediglich eine 2 Zimmer- Wohnung.

Nachdem ich mir das einige Monate habe antun lassen müssen, bat ich höflich und freundlich bei den besagten Nachbarn um Rücksichtnahme. Anstatt vernünftig zu reagieren wurde ich auf das Übelste beschimpft und vor allem folgte eine Beleidigung der anderen. Das die das Zuknallen nicht lassen, muss ich wohl nicht schreiben.

Ich beschwerte mich beim Vermieter. In seinem Brief an die Nachbarn untersagte er strikt jede Ruhestörung, ging leider nicht auf die primitiven Beleidigungen ein.

Nun erhielt ich vom Vermieter eine Nachricht in welcher er mir mitteilt, dass nunmehr die Nachbarn mich beschuldigen die Tür zuzuknallen und durch das Treppenhaus zu toben. Ich war sprachlos! Zumal der Vermieter andeutete, dass mich die Nachbarn ihm gegenüber in Verruf gebracht haben.

Einen Anwalt kann ich mir nicht leisten, holte mir jedoch wenigstens eine anwaltliche Beratung. Da die N. behaupten, ich würde durchs Treppenhaus toben, sollte ich die Nachbarn als Zeugen befragen. Und siehe da, hier trennte sich die Spreu vom Weizen. Besagte N. sind hier im Haus nicht beliebt und bis auf eine Frau sind alle auf meiner Seite und bestätigen mir, dass sie von mir keineswegs gestört oder belästigt werden. Selbst der Vormieter meiner aktuellen Wohnung hatte mit den N. die gleichen Probleme wie ich.

Jetzt stellt sich mir allerdings folgende Frage: Hat jemand ähnliche Vorfälle mit seinen N. auf der gleichen Etage gemacht und wenn ja; Wie sollte man sich verhalten wenn der Vermieter denen glaubt nur weil es sich um ein Ehepaar handelt und man selbst Single ist. Denn den Eindruck musste ich beim Lesen der Nachricht des Vermieters bekommen. Die sind unverschämt, zu zweit und fühlen sich dadurch stark. Ich bin Single und kann von niemandem verlangen das er bei mir einzieht nur damit ich einen Zeugen habe kann ich nicht verlangen, dass ein Mensch deswegen sein Leben über den Haufen wirft. Und mal abgesehen davon, meine Wohnung ist für zwei Menschen schlicht zu klein.

Ich bin mit den Nerven am Ende und heule jeden Tag.

Danke für eure Zeit und ich hoffe auf hilfreiche Antworten! LG!

Mietrecht, Recht
Wasserabrechnung für alle zahlen?

Hallo,

vorgestern kam meine Vermieterin auf mich zu und meinte, das wir uns warm anziehen können bei der NK Abrechnung dieses Jahr. Wir hätten einen enorm hohen Wasserverbrauch von 10 Kubikmetern pro Woche (!!!). Mir ist das alles schleierhaft, weil ich keine Ahnung habe, wie wir auf diese Summe kommen sollen 🤷🏻‍♀️. Wir gehen arbeiten und gehen nicht viel mehr duschen als andere oder waschen Wäsche enorm viel.

als ich diesbezüglich auf meinem Vermieter zuging (wir haben 2 Vermieter die befreundet sind und zusammen vermieten), meinte er das es schon recht viel wäre. Zudem sei gesagt, das in dem Gebäude eine Werkstatt ist und noch eine leere Wohnung, die täglich von den Arbeitern kostenlos genutzt wird (also auch duschen, Baden, schlafen, Toilette, Geschirrspüler usw usw ). Er meinte dann zu mir, das das gesamte Gebäude über eine einzige Wasseruhr läuft. Also bezahlen wir im Prinzip die Werkstatt und die „leere“ Wohnung die aber immer benutzt wird mit.

kann uns daraus ein Strick gedreht werden? Da ja nirgends ein Mietverhältnis für die andere Wohnung festgeschrieben steht, kann man ja gesetzlich nicht Nachweisen, das dort auch Wasser verbraucht wird.

Außerdem weis ich auch garnicht wie meine Vermieterin auf 10 Kubikmeter in der Woche kommt, da erst im Februar eine neue Wasseruhr eingebaut wurde und diese zeigt nach 3 Monaten 37 Kubikmeter an (was schon nachvollziehbarer ist wenn man die andere und unsere Wohnung + die Werkstatt einbezieht).

wie wäre das weitere Vorgehen, damit wir nicht für alle zahlen?

ps.: die Werkstatt gehört unseren beiden Vermietern, darum dürfen die Arbeiter kostenlos in die andere Wohnung.

viele liebe Grüße

Immobilien, Mietrecht
Sichtschutz - Erlaubnis wegen Belästigung?

(es wird lang, tut mir leid.. hoffe ihr lest es trotzdem durch🥺)

Hey :)

ich bin vor einem Jahr in ein Haus bzw. Wohnung eingezogen, das Anfang letzten Jahres fertiggestellt wurde. Die Mieter hier, haben einen großen „Garten“, wo jeder Mieter des EGs seine Terrasse sozusagen hat. Grünfläche gehört nicht mehr zur Wohnung. Nun, die Terrasse schaut zur Straße, das nahm ich vorm unterschreiben in Kauf.

ich habe allerdings ein Problem, womit ich niemals vor Einzug gerechnet hätte. Ich werde jeden Tag von fremden mindestens 12 mal belästigt.. 4 davon (immer verschiedene) kommen direkt auf meine Terrasse, klopfen an meine Türen, um mein Kater zu „betrachten“.. Die restlichen 8 sind fremde die mind. 5 Minuten gaffen. Das ist so unglaublich belastend für mich, denn ich leide sowieso unter psychischen Erkrankungen. Ich habe deshalb immer meine Jalousien unten, da ich vor Angst schon dissoziiere (bin in Behandlung keine Sorge:). Damit mein Kater die Außenwelt betrachten kann, lass ich ihm was frei..

Mehrere Nachbarn hier haben schon ca. 110cm hohe Umzäunungen mit Sichtschutz angebracht. Ich hatte letztes Jahr der Baugesellschaft per Mail nachgefragt, ob und wie es erlaubt ist.. ohne das Haus zu beschädigen bzw. nicht zu bohren, darf man es. Ich möchte die Erlaubnis gerne schriftlich haben..

leider denke sehr negativ und gehe immer vom schlimmsten aus. Deshalb sagen wir mal, aus irgendeinem Grund wird es nicht erlaubt. Hätte ich trotzdem recht dazu, weil ich Tag täglich belästigt werde?

Dankeschön falls ihr es bis hierher geschafft habt 😬😊

Hier die Terrasse

Sichtschutz - Erlaubnis wegen Belästigung?
Anwalt, Bauen, Garten, Handwerker, Mieter, Mietrecht, Recht, Rechte, vermieter, Vermietung., Genehmigung, Nachbarn
Mietrecht. Darf der Vermieter...?

Ich habe einen befristeten Mietvertrag, in dem ich ein Zimmer mit genannter m2-Anzahl Miete. Letzte Woche hat mir der Vermieter vorgeschlagen in das größere Zimmer zu ziehen (Mit Aufpreis), was ich auch getan habe. Alle Zimmer werden nur einzeln vermietet, Küche, Bad und Gemeinschaftsraum zur "Mitbenutzung". Ich habe mehrere Fragen bei denen ich Hilfe brauchen könnte.

1.: Ich habe gelesen, dass ein befristeter Mietvertrag automatisch unbefristet ist, wenn die Befristung nicht im Vertrag begründet ist. Stimmt das?

2.: Der Vertrag wurde nie im Original ausgetauscht, sondern nur per Mail geschickt, unterschrieben, eingescannt und zurückgeschickt. Ist er trotzdem ganz normal wirksam?

3.: Brauche ich für den Umzug ins andere Zimmer einen neuen Mietvertrag?

Das war allerdings leider noch nicht alles. Gestern, als ich auf Arbeit war, hat mein Mieter unangekündigt mein Zimmer betreten. Anscheinend war er mit der Ordnung dort nicht zufrieden, worauf er mir per Whatsapp Bilder von meinem Zimmer sowie eine Sprachnachricht geschickt hat. In der Sprachnachricht hat er mich als Drecksau beleidigt und gesagt, dass er mich aus dem Haus prügeln wird. Gestern Abend haben wir dann noch einmal gemeinsam geredet. Ich habe aufgeräumt und wohne erstmal weiterhin dort. Allerdings hat er mir gedroht meine Sachen vor die Tür zu stellen und Schlösser auszutauschen.

Nun zu den Fragen:
Da der Vermieter Hausfriedensbrauch, Beleidigung sowie Androhung von Gewalt verübt hat, wäre eine fristlose Kündigung meinerseits wohl rechtlich kein Problem. Wie lange habe ich nach dem Vorfall hierfür Zeit? Muss der Vermieter mir die Miete anteilig zurückzahlen? Kann ich Schadensersatz für Wohnungssuche oder die Beleidigung fordern? Wie stelle ich sicher, dass ich meine volle Kaution zurückerhalte? Wie seht ihr das im Bezug auf meine obigen Fragen?

Ich bin sehr dankbar für jegliche Hilfe!

Mietrecht, Mietvertrag
Muss ich die Miete für die Wohnung meiner Mutter bezahlen?

Hallo,

ich wohne zurzeit in der Wohnung von meiner Mutter. Ich habe eine Wohnung, aber da wohnt meine Tochter, die sehr krank ist und zur Risikogruppe gehört.

Ich bin hier gemeldet, stehe jedoch nicht im Mietvertrag drin und habe keinen Untermietvertrag.

Ende Februar ging meine Mutter ins Heim und es fand kein Mieterwechsel statt. Sie hat die Wohnung gekündigt und die Kündigungsfrist läuft bis Ende Mai. Ich ziehe demnächst in eine neue Wohnung, die bis nächste Woche renoviert wird.

Die Rente meiner Mutter reicht für das Heim nicht aus, das Sozialamt zahlt den Rest und auch die Miete für drei Monate.

Nun hat die Buchhalterin aus dem Heim mir mitgeteilt, dass ich für den Monat Mai die Miete für die Wohnung meiner Mutter übernehmen muss, weil ich hier wohne. Das Sozialamt wird die Miete für die Wohnung meiner Mutter nicht bezahlen, wenn (oder weil??) sie erfahren, dass ich in ihrer Wohnung wohne.

Stimmt denn das? Meine Mutter war ja alleinige Mieterin und damit war doch nur sie verpflichtet die Miete zu zahlen..

Ich kann das nicht bezahlen, wie ich momentan für zwei Wohnungen Miete zahle.

Kann das Sozialamt rechtliche Schritte gegen mich einleiten? Und falls ich für Mai die Miete zahle, dann werde ich auch für März und April auch dazu verpflichtet?

Würde es was ändern, wenn ich die Wohnung meiner Mutter am Sonntag verlasse und mich hier abmelde??

Wer kennt sich mit so was aus und kann mir helfen?

Vielen Dank!

Miete, Mietrecht
Vermieter hat ohne unsere Zustimmung seinen Mietvertrag geändert. Ist dieser nun ungültig?

Hallo,

es geht um folgendes Problem:

Wir haben eine Mieterhöhungsklage bekommen. Da ein paar Punkte im Mieterhöhungsverlagen für uns nicht nachvollziehbar waren, haben wir mehrfach versucht mit der Hausverwaltung in Kontakt zu treten. Leider wurden alle unsere Schreiben ignoriert und nun haben wir eine Klage erhalten.

In der Anlage der Klageschrift war der Mietvertrag vom damaligen Vermieter beigefügt. Mit erstaunen mussten wir nun feststellen, dass er diesen ohne unsere Zustimmung, im Nachhinein geändert hat. Der Vertrag ist also nicht mehr mit unserem identisch. Er hat auf seinem Vertrag einfach den Namen meiner Frau samt falscher Adresse mit eingetragen. Zum Zeitpunk des Vertragsabschlusses stand meine Frau definitiv nicht mit auf dem Vertrag des Vermieters. Auf unserem Vertrag stehe ich alleine und beide Verträge wurden auch nur von mir unterzeichnet. Das nachträglich Vermerke hinzugefügt wurden ist auch auf anderen Seiten des Mietvertrages ersichtlich. Da hat er nach einer Nebenkostenerhöhung die Beträge auch mit dazugeschrieben.

Anmerken möchte ich, dass das Haus mittlerweile verkauft wurde und die Wohngesellschaft die Mietverträge übernommen hat. Diese also höchstwahrscheinlich nichts über die nachträgliche Änderungen wussten.

Unsere Frage ist jetzt, ob der Mietvertrag des Vermieters überhaupt noch gültig ist? Falls nicht, hat er dann überhaupt das Recht auf eine Mieterhöhung?

Die nächste Frage wäre, ob es rechtens ist, dass meine Frau mitverklagen wurde? Sie steht ja nicht im Mietvertrag (zumindest nicht in unserem). Kann man dadurch die Klage schon abweisen?

Gruß

Jens

Mietrecht, Mietvertrag
WLAN in Nebenkosten?!?

Guten Tag,

Ich habe ein Problem mit meiner Nebenkosten Abrechnung, das alles hat aber eine kleine Vorgeschichte.

Ich habe am 30.3. meine Wohnung auf den 31.6. gekündigt da ich eine neue gefunden habe.

Gründe waren.

Ständig ist der Keller vermüllt und zugestellt was meine Nutzung verhindert. Stellt Dinge wo sie nicht mehr möchte wochenlang vors Haus, entfernt es aber nicht wenn etwas zu bruch geht wie Glas. Weigert sich meine Terassen Tür zu reparieren.

Dann standen Besichtigungen im Raum.

Die Corona Maßnahmen erlauben hier aber nur 2 Haushalte was eine Besichtigung nach Ihren Wünschen unmöglich gemacht hat. (Sie, Ich und Besichtiger) in meiner 30m² Wohnung wo der Abstand nicht gehalten werden kann.

Ihre vorderungen:

Meine Haustiere entfernen

Sie macht die besichtigung alleine in meiner noch möbelierten Wohnung.

oder das vollständige frühzeitige räumen der Wohnung Anfang Mai.

Meine Angebote wurden alle abgelehnt, also habe ich mich geweigert die Besichtigung zu erlauben (habe Polizei gefragt)

Wir haben uns schrecklich verstritten und ich wurde von meinem Eigentlichen Vermieter angerufen. (Sie hat mich nur zur Untermiete reingenommen ohne das mit zu teilen)

Mit meinem Vermieter habe ich dann Besichtigungen vereinbart.

Nun zu meinem Eigentlichen Problem.

Mir wurde von ihr eine Nebenkosten Abrechnung geschrieben. In der sie Geld verlangt, (es waren rechen Fehler in der Abrechnung das wurde vom Vermieter korrigiert)

Und dort war eine Auflistung für das Internet über 90€

Als ich aber eingezogen bin war sie noch super freundlich und hatte mir vor meiner Mutter mehrfach versichert das ich mir kein WLAN holen brauch und ihres kostenlos nutzen könne da sie es sowieso hat und sich die Signale nicht stören.

Leider alles nur Verbal und nicht Schriftlich (Erste Wohnung definitiv ein Fehler)

Mein Problem jetzt ist das sie mir diese internet kosten in die Abrechnung geschrieben hat, und ihr Lebensgefährte lügt und auch behauptet das ein Betrag vereinbart war.

Das haben wir nicht schriftlich, es steht auch nicht im Mietvertrag.

Das einzige was ich habe ist das sie mir damals das WLAN passwort geschickt hat, ohne das ich darum gebeten habe ohne Kosten oder der gleichen zu erwähnen.

Darf sie es dann wirklich mit abziehen oder besteht die Möglichkeit das ich gewinnen würde wenn ich dagegen vor

Was ratet ihr mir?

Miete, Mietrecht, Nebenkosten
Beratungsgespräch nach Kdg zwecks Eigenbedarf und 2 Tage später ein Schreiben an den Vermieter? Rechnung über 500,-?

Wegen einer Kündigung meiner Wohnung zwecks Eigenbedarf hatte ich ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt. die Beratung war sehr positiv vom Ergebnis für mich. Meine Frage an dem RA, wie ich mich nun verhalten sollte wurde von diesem beantwortet, dass ich abwarten solle, da ich der Kündigung bereits widersprochen hatte.

Nun hielt ich es doch noch besser, dass der Anwalt ein Schreiben an den Vermieter zu schicken, mit den von ihm angegebenen Gründen, dass die Kündigung so nicht rechtens wäre.

Nun bekomme ich von meinem Anwalt das Doppel dieses Schreibens und ein zusätzliches Schreiben über den Versand des Briefes und dem Vermerk:

Für meine Tätigkeiten in der Sache bitte ich um Zahlung eines Gebührenvorschusses in Höhe brutto 500.00€

Ich habe ihn daraufhin angerufen. Er sagte nur, falls ich nichts weiter vom Vermieter hören würde, wären seine Forderungen mit der Zahlung von 500,- erledigt.

Wir haben nie über den Preis der Beratung gesprochen, geschweige denn als ich ihm fernmündlich den Auftrag zur Anfertigung eines Schreibens gegeben habe.

Es wurde auch nie über einen Streitwert gesprochen. Ich habe nichts unerschrieben bei ihm.

Muss ich das Geld zähneknirschend bezahlen.

MfG

Gatinia

Kann ich eine genaue Rechnung - wie eigentlich immer üblich- mit Gebührenziffern, was genau zu dieser Berechnung geführt hat.

Mietrecht, rechnung
Wasserschaden in Küche / Bad, was tun?

Hey, ich hab leider ein etwas blöderes Anliegen. Und zwar: es gab wohl im Dezember 2020 einen Wasserschaden bei uns (der Nachbarin von oben). Ich hab plötzlich Flecken in der Wand gehabt, der Hausmeister hat es aber als schimmelfleck deklariert und uns nur Schimmelentferner gegeben. Im März 2021 kam dann die Firma mit der unser Vermieter zusammen arbeitet (sind für Wasser und sanitär Anlagen zuständig) und meinte die haben den Fehler behoben.

soweit so gut: kurz danach kam der Typ von der Versicherung des Vermieters (die Allianz) und hat gesehen das es immer noch läuft (er wollte eigentlich Schäden aufschreiben). Am gleichen Tag kam wieder die Firma und hat das Rohr oben repariert (dachten wir).

Eine Woche später kamen dann Handwerker die meine küchenmöbel abgebaut haben (die nasse Wand ist zwischen Bad und Küche) und haben wieder festgestellt, dass der Schaden nicht richtig behoben worden ist. Eigentlich wollten sie an dem Tag die Wände auch trocken.
Anschliessend kam dann zum 3. mal die Firma und hat dieses Mal endlich den Wasserschaden komplett behoben (im April 2021).

Mein Problem ist einfach: Hinter meinen küchenmöbeln ist jetzt Schimmel gebildet und seit dem Tag kam keiner mehr um irgendwas zu beseitigen... zusätzlich sind seit etwa 2 Wochen Käfer an meiner ganzen Küchenwand (die Küche ist gefühlt unbrauchbar) und keiner kommt und hilft mir.
Meine ganzen küchenmöbel sind dank der langen Zeit die der Vermieter und die Handwerker gebraucht haben komplett unbrauchbar (Vorallem nach den Käfern..).

ich weiß ich hab wahrscheinlich keine Chance meine Küche bezahlt zu bekommen (hab keine Hausratsversicherung, bin jung und war naiv / wusste es nicht besser) aber was kann Ich generell jetzt machen?
das alles zieht sich seit 5 Monaten, 4 Monate davon waren Möbel vor dem Schimmel / Wasser und ich hab da ganz normal weiter gekocht und seit mehreren Wochen kann ich gar nicht mehr in die Küche..

ich bin komplett verloren und weiß nicht was mir vielleicht zusteht, wer mir helfen kann und auch wie ich Druck aufbauen kann.

stand 27.04.2021 wollen Handwerker den Schimmel jetzt nächste Woche entfernen, aber was ist mit den Käfern? Meine Einschränkungen etc. Hab auch einen Termin beim Lungenspezialisten der meine Lunge nach Schäden testen soll

vielleicht hat ja jemand ein paar Tipps für mich... ja ich weiß ich bin dumm gewesen wegen der Hausratsversicherung (bin halt mit 16 ausgezogen und war seitdem leider alleine und dachte sowas passiert nicht) aber es muss doch zumindest auch was ohne möglich sein oder?

kleiner edit: der Wasserschaden entstand laut Vermieter weil die Nachbarin oben Nägel in die Wand gehämmert hat. Aber die Versicherung wurde dennoch von meinem Vermieter eingeschalten.

danke euch und schönen Tag 🥰

Mietrecht, Versicherung, Wasserschaden
Unsere Vermieterin bekommt eingeschriebene Briefe auf die Adresse - ist sie noch hier gemeldet und darf sie das?

Wir haben seit 3 Monaten (also seit Einzug) Probleme mit unserer Vermieterin. Sie kommt alle 2 Wochen vorbei um "Sachen zu holen" nimmt aber leider immer nur teilweise etwas mit obwohl sie immer verspricht das "nächste Woche" alles weg ist. Das war schon 3 mal so. Zudem war einfach so an einem Vormittag ein Elektriker auf meinem Dach den ich dann weggeschickt habe aber nicht angezeigt da er davon ausging es wäre in Ordnung. Habe die Vermieterin angesprochen die putzt sich auf den Elektriker ab und sagt " machen Sie anzeige" Sie hat auch das Haus daneben im Besitz (oder Schwiegersohn) und die putzen sich alle immer bei dem anderen ab es ist nie jemand schuld. Seit 2 Wochen wird besagtes Nachbarhaus hergerichtet, ich arbeite im Homeoffice und brauche Ruhe (Meditationen) das weiß meine Vermieterin und ihr Schwiegersohn auch. Ich weiß auch das sie sich an die gesetzlichen Ruhezeiten (mal mehr mal weniger ) halten aber es wäre einfach "nett" mal zu fragen ob durchgehendes Wändeabschlagen und Bohren von 8 Uhr früh bis 18:00 Uhr von Montag bis Samstag störend ist, wenn es durch das ganze Haus vibriert bis ins Schlafzimmer sogar. Ich habe versucht es zu erklären leider gibt es oft Kommunikationsprobleme da sie leider nicht von hier ist sondern aus der Ukraine ( Sie versteht aber ALLES wenn es darum geht das sie sich rausredet) nur wenn wir was erklären dann versteht sie nix.... ( Das soll nicht fremdenfeindlich wirken bin selber nicht in meinem Geburtsland zu Hause)

Mietrecht, Recht
Ex Freundin hat Gemeinschaftskonto leergeräumt. Welche Rechte?

Nach 5 Jahren kam die Trennung, die Gründe dafür sind hier erstmal nebensächlich. Wir sind nicht verheiratet. Wir haben seit 54 Monaten in einem Einfamilienhaus gelebt, welches ich alleine finanziere und auch alleine im Grundbuch stehe. Bezogen haben wir das Haus zeitgleich.

Da sie durch den Umzug ins Haus das Geld für eine Mietwohnung spart, habe ich sie mehrfach darauf angesprochen, dass ich es für angemessen halte, wenn sie mir Miete zahlt. Das hat sie kategorisch abgelehnt. Die Wohnnebenkosten wie Wasser, Strom, Heizöl haben wir 50:50 geteilt. Lebenskosten auch, wobei da Mal der eine, dann der andere mehr gezahlt hat. Ihre Argumentation keine Miete zu zahlen war, dass sie auch so viel für das Haus und den Hausrat kauft und das ja auch nicht von mir einfordert.

Um nicht ganz so dazustehen, hatten wir ein Sparkonto, wo sie monatlich im ersten Jahr 100€ und ab dann 150€ eingezahlt hat. Davon sollten Renovierungen und Hausrat gekauft werden. Letztes ja hätten wir eine relativ große Renovierung. Da das gemeinsam gesparte Geld nicht gereicht hat, haben wir noch Sachen wie Fussboden, Farbe usw. aus unser jeweils "eigenen Tasche" bezahlen müssen.

Nun kam es zur Trennung und sie hat das halbe Haus ausgeräumt. Teilweise Sachen, die sie bezahlt hat, teilweise Sachen die aus der Gemeinschaftskasse bezahlt wurden.

Außerdem hat sie das Gemeinschaftskonto komplett leer geräumt, mit der Begründung ich müsse ihr ihre zusätzlichen Kosten der Renovierung auszahlen. Es gibt keine genaue Aufstellung wie viel das überhaupt sein soll. Wenn man nach Verwendungszweck geht würden ihr 250€ aus dem Gemeinschaftskonto zustehen. Geht man nach 50:50 Teilung wären es 1250€. Nun hat sie sich alles geholt.

Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich nun an das Geld zu kommen?

Muss ich ihr tatsächlich einen Ausgleich zahlen für die Renovierung, obwohl sie keine Miete gezahlt hat und wir diese Abmachung hatten?

Kann ich ggfs eine Mietrückzahlung einfordern wenn es hart auf hart kommt?

Ich möchte das ganze so friedlich wie möglich lösen und es reicht mir wenn ich die Hälfte vom Gemeinschaftskonto bekomme und dann war es das. Scheinbar sieht sie das aber nicht ein.

Mietrecht, Trennung, Zivilrecht
Mietkündigung in WG?

Hallo,

seit 15.12.2020 habe ich einen neuen Mitbewohner (2er WG) - der hält sich weder an den Putzplan, noch hält er die Küchenarbeitsflächen nach dem Kochen sauber; z.T. provoziert er sogar noch, in dem er verspritzte Tomatensoße oder Bratfett tagelang zurücklässt und dann übers WE weg ist. - Zum monatl. Badputzen war seine Antwort: ist doch sauber - dabei war die Sitzbrille bepinkelt wie in 3 Jahren nicht mehr. Es ist einfach nur mühsam, ihn auf all das ständig aufmerksam zu machen, und es gibt seit Feb. ständig streit deshalb. Neuerdings verschleppt er auch noch mein vollständiges Besteck (Fa.Zwilling); auf Nachfrage seine Antwort: wird schon irgendwo sein. Kümmert sich aber nicht darum es wieder zurück zu bringen (inzw. 3 Gabeln, 2 gr. Löffel, 2 kl. Löffel).

Ich bin nur noch gestresst und eigentlich mit der Situation überfordert - wie krieg ich den Kerl wieder raus??

Der Vermieter wurde eingeschaltet, ein gemeinsamen Gespräch am 09.02. fand statt, bei dem er sich bereit erklärt hat, Ende Mai auszuziehen. Leider wurde das nicht schritlich festgehalten, und nun besteht er darauf, dass die mündliche Kündigung ungültig sei - was ja rechtlich richtig ist - nur hat er uns da echt gelinkt. Und dass er gar nicht ausziehen möchte.

Ihm scheint jegliche Einsicht in die Problematik abzugehen, Hauptsache billig und bequem wohnen (so kommt es mir vor), also ein parasitäres Verhalten. In der VorWG hat er ein ganzes Jahr gebraucht um auszuziehen.. und hat es mit dem Putzen auch nicht genau genommen. Schuldet auch noch Mietgeld. - Bei uns zahlt er die Kaltmieter per Dauerauftrag, die NKs kommen fast immer 2-3 Wochen später in Bar, sagt der Vermieter.

So kann ich echt nicht wohnen. Das Vertrauen ist völlig hin. Ich fühle mich in meinen eigenen 4Wänden immer angespannt und einfach unwohl.

Was kann ich tun?? Danke für Eure Antworten!

Mietrecht, WG

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