Kündigungsfrist einhalten und bezahlen?

Hallo, wir haben für unsere Wohnung einen Nachmieter gesucht, sodass wir nicht die drei Monate Kündigungsfrist einhalten müssen für die noch alte Wohnung. Wir fanden auch welche dei die Wohnung besichtigten. Sie waren sofort von der Wohnung begeistert so dass die Vermieterin dazu kam und eine mündliche Zusage gemacht wurde vom neuen Mieter sowohl auch von der Vermieterin. Sie nahm seine Personalien auf da er sagte er nehme die Wohnung zu 100%iger Sicherheit. Die Vermieterin der neue Mieter und wir einigten uns darauf, dass die Vermieterin einen Mietvertrag fertigt und wir uns dann zum Ende des ersten Monats in der Wohnung zur Übergabe treffen um es von uns abzugeben und dem neuen Mieter zu übergeben.Wir verabschiedeten uns mit der Aussage wir treffen uns an dem Besagten Tag zur Übergabe. Die genaue Uhrzeit mailen wir uns noch. Gesagt getan haben wir dem neuen Mieter die genaue Uhrzeit geschickt, daraufhin meldete der sich nicht mehr. Ich suchte ihn auf und fragte ihn wieso er sich nicht meldet. Darauf hin meinte er, er nehme die Wohnung doch nicht da er jetzt wo anders hinzieht und ihm diese hier zu teuer wäre. 

Wir wohnen jetzt schon in der neuen Wohnung seit 1.6. 

 Unsere eigentliche Kündigung war geschrieben zum 30.April

So meine Frage dazu wäre jetzt:

Wir haben jetzt noch keinen Nachmieter gefunden, müssen wir jetzt trotzdem noch die 3 Monate Kündigungsfrist einhalten und der Vermieterin die 3 Monate Miete bezahlen? 

Oder ist das jetzt Vermieters Sache und wir sind raus? Da es ja schon eine mündliche Zusage beiderseits war? 

Mit freundlichen Grüßen 

Kündigungsfrist, Miete
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Kann ich als Arbeitnehmer noch kündigen, wenn mir vom Arbeitgeber bereits gekündigt wurde, um ehr aus dem Vertrag zukommen?

Folgender Sachverhalt, ich habe bereits die mündliche Zusage eines neuen Arbeitgebers erhalten. Den unterschriebenen Vertrag werde ich aber erst Anfang nächster Woche erhalten. Trotz gegebener Seriosität des neuen Arbeitgebers macht eine Kündigung meinerseits also vorher keinen Sinn. Schriftlicher Vertrag immer besser!

Wenn ich kündige beträgt meine Kündigungsfrist 1 Monat zum Monatsende. Ich würde also vom heutigen Datum ausgegangen zum 31.5.2020 rauskommen.

Da es seit einiger Zeit mit dem alten Arbeitgeber „knistert“, könnte es gefühlt passieren, dass DIE mir die Tage noch kündigen, bevor ich kündigen kann. Arbeitgeberseitig besteht eine Kündigungsfrist von 2 Monaten zum Monatsende. Ich käme dann also erst zum 30.06.2020 aus dem Vertrag.

Viel zu spät, da ich das neue Arbeitsverhältnis zum 1.6. antrete soll.

Wie verhalte ich mich, sollte tatsächlich mir vorher gekündigt werden? Kann ich die Annahme der Kündigung verweigern? Oder den Arbeitgeber bitten, mir erst mit Datum 30.4. zu kündigen, so dass ich vorher kündigen kann? Gibt es dazu eine Rechtsprechung ?

Würde mir andererseits nicht die 2-Monatige-Arbeitgeberseitige-Kündigungsfrist verbauen wollen, sollte es mit dem neuen Arbeitgeber doch nicht klappen. Wovon ich aber nicht ausgehe!

Vielen Dank!

arbeitgeber, Kündigungsfrist
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Kündigung zwischen Hauptmieter und unternieter?Wann muss ich raus?

Hallo ,

Ich wohne in eine WG und bin der untermieter und mein mitbewohner ist der Hauptmieter. Das untermitvertrag ist unbefrister und das wohraum würde unmöbliert vermietet (da war nur eine Lampe).Das ganze gebaude gehört zu einer Immobilie .

Ich habe ein mündliches kündigung bekommen von mein Hauptmieter , er will das ganze wohnung haben , seine Frau kommt hier in April .

Trotz der Bitte, dass ich bis Ende April bleiben möchte er sagte zu mir dass er kann mir eventuell die ersten 2 wochen in April wohnen lassen aber mehr nicht

Ich verstehe nicht genau was über den Kündigung auf mein untermetvertrag geschrieben wurde .

"Hauptmieter: Das Kündigungsrecht des Hauptmieters richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften, wenn der 

Untermietvertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen wurde. Die Frist beträgt somit zwei Wochen. Wurde der 

Untermietvertrag auf bestimmte Zeit abgeschlossen, so kann er vor Ablauf der Untermietzeit nicht ordentlich 

gekündigt werden

Untermieter: Abweichend hiervon gilt für den Untermieter die Regelung, dass er bis zum dritten Werktag des 

Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats kündigen kann. Der Zugang der schriftlichen 

Kündigung ist hier maßgebend. 

Eine fristlose Kündigung ist nach gesetzlichen Vorschriften zulässig."

Ich wiederhole : Die Frist beträgt somit zwei Wochen. Das verstehe ich nicht , muss ich in 2 wochen raus ? Was ist mit die 3 Monate ?

ich habe noch nicht woanders zimmer gefunden . Was soll ich tun ?

ich weisst nicht ob ich werde den Schriftlichen Kündigung bald bekommen aber el will mich schnell rausschmeischen .

HILFE !!!!!!

Danke euch

Kündigung, Kündigungsfrist, WG, Untermieter
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Probezeitverlängerung und nun ersetzt werden ohne Auussprache oder Abmahnung?

Hallo. Ich arbeite seit letzten Mai in einem Unternehmen meiner Stadt im Bauwesen/ Immobilienmanagement als Vollzeitbeschäftigte Assistentin der Geschäftsführung und alles was einfach so anfällt.

Mein Beschäftigungsverhältnis würde mit 6 Monaten Probezeit (in der Zeit Kündigung zu jeder Zeit) vereinbart. Danach sollte ich mehr Geld erhalten.

Im November wurde mir eine Woche vor Ende der Zeit gesagt, dass ich mich nicht auf dem Stand wäre, den ich haben sollte und sozusagen meine Arbeit das Geld nicht wert wäre. Nunmehr wurde mir angeboten 30 Stunden zu arbeiten und somit weniger zu verdienen oder 40 Stunden zu behalten und die Probezeit zu verlängern. Da ich gern arbeite und das Geld auch brauche, habe ich mich für Variante 2 entschieden.

Nunmehr steht in meinem Arbeitsvertrag, dass immer im Dezember ein Gespräch mit dem Mitarbeiter zur Verbesserung der Arbeitsabläufe stattfindet, also habe ich einen Termin mit meinem Chef ausgemacht. An diesem Tag habe ich morgens eine größere Aufgabe erhalten, diese jedoch unterbrochen, um den Termin wahrzunehmen. Auf Nachfrage wurde mir nur gesagt "Du hast ja jetzt erstmal Arbeit." und der Termin fand nicht statt. Ich habe kein Weihnachsgeld erhalten und mir trotzdem erstmal keine Sorgen gemacht, bis ich am Freitag die Post geöffnet habe (Fehler zu meinem täglichen Aufgaben) und darin einen Brief vom Arbeitsamt gefunden habe, in dem mögliche Bewerberinnen in der Umgebung für meine Stelle aufgelistet waren. Ich habe die Post übergeben und gesagt, dass ich den Berief wohl hätte lieber nicht öffnen sollen. Die Antwort war "Du öffnest vieles was du nicht öffnen sollst.". Auf Nachfrage habe ich dann erfahren, welche Dokumente ich seit nunmehr 8 Monaten öffne, die ich nicht öffnen sollte...

Also fakt: Das Arbeitsverhältnis geht so gar nicht. Und meine Fragen jetzt eher hierzu? Was mache ich?

Ich habe nach weiteren Recherchen im Internet herausgefunden, dass scheinbar noch nicht mal die Verlängerung meines unbefristeten Arbeitsvertrags rechtens ist.

Kann ich jetzt einfach kündigen oder bin ich gesetzlich verpflichtet noch weiter zu arbeiten?

Kündigungsfrist, Kündigungsrecht
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Gekündigt per Whatsapp,Lohnfortzahlung?

Hallo zusammen,

mein AG hat mich am 31.08.2019 (Samstag) um 9 Uhr morgens per Whatsapp fristlos zum gleichen Tag gekündigt weil meine Krankmeldung nicht fristgerecht eingetroffen ist trotz rechtzeitiger Absendung per Post. Habe ihm dann Samstag die Ausfertigung für Versicherte mit dem Krankheitsgrund per Whatsapp gesendet und eine Zweitausfertigung vorsorglich Montag bei meinem Arzt geholt. Arbeitgeber behauptet bis heute das keine Krankmeldung eingetroffen sei.

Ich arbeite im Bau als Stuckkateurhelfer auf Stundenlohnbasis. Vertragliche Details sind anfangs nur mündlich besprochen worden, ein Arbeitsvertrag wurde nicht ausgefertigt. Ich war damals froh überhaupt wieder in die Arbeitswelt einzusteigen und habe auch nicht weiter nach dem Arbeitsvertrag gefragt. Abrechnungen und so weiter sind vorhanden. Erstmal alles legitim.

Nach der Fristlosen Kündigung stelle ich mir nun die Frage wie es mit der gesetzlichen Kündigungsfrist aussieht, und ob die fristlose Kündigung einer Freistellung meiner Arbeitsleistung gleichkommt. Er erwartet nicht das ich weiterhin arbeite. Bisher habe ich noch kein offizielles Schriftstück bzw meine Kündigung auf legitimem Weg bekommen. Er meinte nur das er sie mit der Lohnabrechnung zum 10. September an mich rausschicken will.

Ich bin grad echt ein wenig verwirrt und weiß nicht wie ich mich verhalten soll.

Falls ich irgendwelche relevanten Details vergessen habe trage ich die nach..

Freundliche Grüße und schon Mal danke im vorraus für eure Beiträge

Kündigung, Kündigungsfrist, Lohnfortzahlung
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Aushilfe Kündigungsfrist ?

Hallo, ich habe bei meinen AG gekündigt und einen neuen Job angefangen. Ich bin als Aushilfe eingestellt bei dem AG, bei der ich inzwischen gekündigt habe... die Kündigungsfrist läuft am 31.10.2017 aus und ich muss noch ca. 2 Monate dort arbeiten. Bei meinem neuen aushilfsjob arbeite ich inzwischen auch, jedoch überschneiden sich Tage nicht... sprich ich bin NIE an einem Tag in beiden Unternehmen. Mein AG dem ich gekündigt habe besteht auf die Einhaltung der Kündigungsfrist. Ich habe dort gekündigt weil ich schlicht weg zu selten arbeiten komme und kaum auf mein Geld komme. Zu dem hat sich die arbeitssituation sehr verschlechtert, ich fühle mich unwohl dort, weil ich ständig bemängelt werde und merke dass ich nicht gemocht werde. Ich habe mich jetzt krankschreiben lassen die Tage in denen ich im alten Betrieb bin, habe auch eine AU (bin an diesen Tagen aber nicht im neuen Job tätig) durch meinen besten Freund welcher auch dort arbeitet habe ich erfahren dass die Chefin im alten Betrieb sehr böswillig gestimmt ist und mich auf Vertragsbruch verklagen möchte... kann sie das ? Bzw ist sie im Recht ? Es ist natürlich nicht die feine Art, hab auch nach einen aufhebungsvertrag gefragt, was meiner Meinung nach sehr lächerlich ist weil ich eine Aushilfe bin aber sie meinte nur "sowas bieten wir nicht an" ich muss dazu sagen, das so och Mindestlohn bekomme und nur vergütet werde wenn ich zu Arbeit erscheine.

arbeitsrecht, Kündigung, Kündigungsfrist, Vertragsrecht
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Vermieter reagiert wochenlang nicht auf Kündigung und anderes - was tun?

Hallo, ich muss leider etwas ausholen, um unser Problem zu erklären: Wir (mein Verlobter und ich) sind zum Juli in eine frisch teilsanierte Wohnung gezogen. Am Anfang gab es kleine Probleme, die wir immer schnell mit der Frau des Vermieters per Mail lösen konnten. Anfang/Mitte Dezember bat ich die Wohnzimmertür reparieren/nachbessern zu lassen, da sie nicht schließt. Ich erhielt nie Antwort. Einen Monat darauf richtete ich noch eine Anfrage an den Vermieter, wegen mangelhafter Arbeit bei der Sanierung bzw. beim Kücheneinbau. In der Wohnung befindet sich eine neue EBK, die wir mit monatlich 100,-€ (5 Jahre) abzahlen. Wieder keine Reaktion. Inzwischen hatte sich aber ein ganz anderes Problem aufgetan: Die Fima in der mein Verlobter arbeitet droht pleite zu gehen, drei Monate war sie nicht in der Lage das Gehalt voll und fristgerecht zu bezahlen, daher suchte er nach einer neuen Stelle. Die fand er auch recht schnell, allerdings nicht in der gleichen Stadt, sondern in der Stadt in der ich arbeite und zu der ich täglich 2 Stunden (hin und zurück) pendle. Also möchten wir jetzt dort hin umziehen. Die Kündigungsfrist bei dem Job meines Verlobten betrug nur einen Monat, bei der Wohnung sind es aber 3 Monate, allerdings muss er den neuen Job am 1.3. antreten. Wir haben Ende Januar die Kündigung per Post geschickt, mal wieder keine Reaktion! Uns ist klar, dass wir kein Recht haben früher auszuziehen, aber hätten wir nicht wenigstens eine Kündigungsbestätigung bekommen müssen? Wir haben darum gebeten schon zum März ausziehen zu können und vorgeschlagen Nachmieter zu suchen, was wir dann auch getan haben, obwohl wir keine Antwort hatten. Nach einer gewissen Zeit haben wir bei den Vermietern angerufen, das Telefon ist abgestellt... Einige Zeit später sind wir mal an deren Haus vorbei gefahren, kein Name mehr an Klingel und Briefkasten... Also habe ich unseren Vermieter gegooggelt und seine Firma ausfindig gemacht und dort mal angerufen, aber er ist angeblich nie da (bei den 2mal die ich´s versucht habe). An die Firmen-E-Mail-Adresse haben wir dann nochmal die Kündigung geschickt, keine Reaktion, auch kein Rückruf um den ich gebeten hatte. Dann habe ich von Nachbarn die Handynummer seiner Frau bekommen und diese in Frankreich erreicht. Sie ist Französin und lebt wohl den Winter über dort. Das führte allerdings zu einer prompten Reaktion seinerseits, er wollte die Selbstauskünfte der Wohnungsinteressenten haben! Es schien also, als wäre er einverstanden, dass wir zum März ausziehen. Wir haben 3 gutsituierte junge Paare vorgeschlagen, alle uns ähnlich, so dass sie seinen Vorstellungen entsprechen müssten und ins Haus passen. Das war vor 10 Tagen, seit dem wieder keine Reaktion! Auch nicht, als ein Paar abgesprungen ist, was ich ihm natürlich gleich weiterleitete. Und auch nicht, als ich für dieses Paar neue Interessenten gefunden habe und ihm die Selbstauskunft schickte. Was sollen oder können wir jetzt machen??? Danke im voraus V.

Kündigungsfrist, Mietrecht, Sanierung, vermieter, Mangel, Nachmieter
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fristlose Kündigung eines Bausparvertrages während Ansparphase. Gibt es Vorfälligkeitsentschädigung?

Hallo, folgende Situation:

Ich habe einen alten Bausparvertrag. Diesen möchte ich nicht weiter besparen, da es mir sinnlos erscheint. Stattdessen kann ich das angesparte Geld derzeit gut gebrauchen.

Der Vertrag befindet sich in der Ansparphase und ist zu ca. 1.400€ von 11.000€ bespart. Die Zuteilung würde so lange dauern, bis ich den Vertrag quasi nicht mehr benötige. Dazu ist die Summe von 11.000€ auch nicht sonderlich hoch.

Jetzt habe ich zur Kündigung eine Frage:

In den Vertragsunterlagen zum Thema Kündigung steht:

*"(1) Der Bausparer kann den Bausparvertrag jederzeit kündigen. Er kann die Rückzahlung seines Bausparguthabens frühestens an dem Zuteilungstermin, der mit dem Ablauf von sechs Monaten nach Eingang deiner Kündigung folgt, verlangen.

(2) Solange die Rückzahlung des Bausparguthabens noch nicht begonnen hat führt die Bausparkasse auf Antrag des Bausparers den Bausparvertrag unverändert fort.

(3) Reichen 25 % der für die Zuteilung verfügbaren Mittel nicht für die Rückzahlung des Bausparguthabens gekündigte Verträge aus können Rückzahlungen auf spätere Zuteilungstermin verschoben werden."*

Heißt das ich komme an das Geld frühestens nach Kündgung und 6 Monaten ran?

Im Netz habe ich gelesen, dass auch eine Fristlose Kündigung möglich ist. Dabei würde eine Vorfälligkeitsentschädigung von 1% pro Monat vorzeitiger Kündigung anfallen. Ist das so richtig? Dazu steht halt nichts in den Vertragsunterlagen. Wenn es stimmt: Beziehen sich die 1% auf die angesparte Summe (1.400€), oder auf die gesamtsumme des Bausparvertrages, also 11.000€?

Danke für eure Hilfe, ich Hoffe der Text ist nicht all zu lang ;)

Bausparvertrag, Kündigung, Kündigungsfrist, Vorfälligkeitsentschädigung
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Höhe der Vertragsstrafe bei nichteinhalten der Kündigungsfrist

Hallo Leute, ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen, folgende Situation:

Ich habe am 15.7 eine neue Arbeitsstelle angetreten die ich aber absolut schrecklich finde und auf jeden Fall kündigen werde, was ich schon meinem Chef gestern mitgeteilt habe. Das Problem ist, die Kündigungsfrist beträgt in der Probezeit 14 Tage zum Ende des Monats, d.h. ich müsste noch bis ende August dahin und das ist für mich inakzeptabel, insbesondere da ich 43 Stunden in der Woche arbeite. Ich halte es dort einfach aus diversen Gründen nicht mehr aus, deshalb hab ich überlegt dort einfach nicht mehr zu erscheinen (ich weiß moralisch nicht das wahre, aber ich bekomme keinen Aufhebungsvertrag, da er ich mich warum auch immer unbedingt halten möchte eigentlich), auf dem Vertrag steht nun aber folgendes:

Tritt der Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis nicht an oder läst er das Arbeitsverhältnis unter Vertragsbruch, so hat der Arbeitnehmer an den Arbeitgeber eine Vertragsstrafe in Höhe des für die Dauer der für den Arbeitnehmer geltenden Kündigungsfrist zu zahlenden Bruttoentgelts (maximal ein Brutto-Monatsgehalt) zu zahlen.

Heisst das, ich bekomme lediglich mein Gehalt nicht mehr oder bekomm ich die Tage bezahlt wo ich dort war und muss 1 Bruttomonatsgehalt an die zahlen?

Außerdem steht dort "Über eine Vertragsstrafe hinaus kann ein weitergehender Schaden geltend gemacht werden." (Was für ein Schaden??)

Hoffe ihr könnt mich da aufklären :/

Arbeit, arbeitsrecht, Kündigung, Kündigungsfrist, Vertrag, Probezeit
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Arbeitsrecht_möchte nach 30J im Betrieb selbst kündigen_AG drückt mir jed. 7 Mo Kündigungsfrist auf?

Liebe Profis des Arbeitsrechts, ich würde gern, so schnell wie möglich, mein 30 Jahre bestehendes Arbeitsverhältnis bei einem Sanitätshaus auflösen. Jedoch einem Aufhebungsvertrag stimmt mein Arbeitgeber nicht zu und pocht auf die Einhaltung unseres Arbeitsvertrages. Und darin wird es nach meiner Meinung sittenwidrig, denn im Vertrag steht:

„Für eine ordentliche Kündigung gelten beiderseits die gesetzlichen Kündigungsfristen. Verlängern sich aufgrund gesetzlicher Bestimmungen die Kündigungsfristen für den Arbeitgeber, GILT DIES AUCH FÜR DEN ARBEITNEHMER.

(§622, Absatz 2 ??? – Anmerkung/Frage des Fragestellers)

DIE gesetzliche Bestimmung überhaupt sehe ich im BGB, §622 „Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen“:

(1) Das Arbeitsverhältnis eines Arbeiters oder eines Angestellten (Arbeitnehmers) kann mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.

(2) Für eine Kündigung durch den Arbeitgeber beträgt die Kündigungsfrist, wenn das Arbeitsverhältnis in dem Betrieb oder Unternehmen

  1. zwei Jahre bestanden hat, einen Monat zum Ende eines Kalendermonats,

  2. fünf Jahre bestanden hat, zwei Monate zum Ende eines Kalendermonats,

:

..7. zwanzig Jahre bestanden hat, sieben Monate zum Ende eines Kalendermonats.

Bei der Berechnung der Beschäftigungsdauer werden Zeiten, die vor der Vollendung des 25. Lebensjahrs des Arbeitnehmers liegen, nicht berücksichtigt.

Dies würde bedeuten, dass ich nicht 4Wochen Kündigungsfrist habe, sondern 7 Monate?! Denn die 30Jahre habe ich knapp jenseits meines 25.Lebensjahres in diesem Unternehmen verbracht.

Mein Problem: Mein neuer Arbeitgeber wird nicht 7 Monate auf mich warten…

Wie kann ich meinen derzeitigen Arbeitgeber von der gesetzlichen Kündigungsfrist (Absatz (1) des §622) bzw. einem Aufhebungsvertrag überzeugen?

Ist der Passus meines Arbeitsvertrages, nachdem ich mich der gesetzlichen Verlängerung für den Arbeitgeber ebenfalls unterwerfen muss, nicht sittenwidrig?

Wenn ja, wo steht das? Ich müsste dies meinem Arbeitgeber zeigen.

Kann ich zu Regressansprüchen verurteilt werden, wenn ich einfach nicht mehr zur Arbeit gehe und bereits am 02.01.2014 beim neuen Arbeitgeber/Mitbewerber) anfange? Oder eben erst ab 01.02.2014, nach 4 Wochen?

Vielen Dank schon jetzt für Eure Hilfe.

arbeitnehmer, arbeitsrecht, Kündigungsfrist, Aufhebungsvertrag
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