Handyvertrag "weitervermieten", was fällt an Steuern an?

Angenommen, ich habe einen Handyvertrag für ne Allnetflat.

Kostet mich sagen wir mal 30 Euro im Monat.

Aus welchen gründen auch immer brauche ich den handyvertrag plötzlich nicht mehr, bin aber leider dank 2 Jahre Laufzeit noch gut 18 Monate gebunden.

Nun kam mir der Gedanke, die betreffende Simkarte weiter zu vermieten sozusagen.

d.h. ich treffe mit einer weitern Person B einen vertrag von wegen

"Du überweist mir 10 Euro pro Monat und darfst dafür die Simkarte und die damit verbundene Telefonnummer und Allnetflat beliebig nutzen.

für Auslandsgespräche und anderen kram, der nicht von der Flat gedeckt ist, haftest du in voller Höhe und hast mir den betrag unverzüglich zu überweisen.

Vereinbarung gilt vorerst für die kommenden 18 Monate (d.h. bis bei mir die

2 Jahre Mindest Frist rum ist).

Willst du den vertrag darüber hinaus behalten, ist spätestens 4 Monate vor Ablauf eine neue Vereinbarung zu treffen."

Sowas ähnliches in der Art.

d.h. Handyfirma überlässt mir den Vertrag+Sim für 30 Euro im Monat und ich wiederum überlasse es Person B für 10 Euro im Monat; alles geregelt über natürlich einerseits den mobilfunkvertrag mit dem Anbieter und mir

und zum anderen dem privaten vertrag zwischen mir und Person B.

Bei Handyfirma habe ich bereits nachgefragt, denen ist es im prinzip egal, was ich mit den überlassenen Simkarten mache; bin halt lediglich nach wie vor für die pünktliche Bezahlung zuständig. Also von dort her kein Problem.

Jetzt würde mich nur mal interessieren:

Wenn man es genau nimmt im Sinne der Armut-ahoi-gesetze, dann ist das ja 10 Euro Einkommen im Monat.

Muss ich das dann mit den üblichen 25% versteuern?

Und kann ich da dann bei der Steuererklärung die 30 Euro Unkosten für den handyvertrag, ohne den ich ja gar nicht diese Einnahmen haben könnte, dagegen rechnen sodass es auf +-0 Euro Steuern rausläuft?

oder wie wird das gehandhabt?

Zur Info: ich ledig, Steuerklasse 1,

Freibetrag sei schon aufgrund anderer Einnahmen ausgeschöpft, gehen wir mal davon aus.

Keine Kinder vorhanden.

Steuern Vermietung. Mobilfunkvertrag
4 Antworten
Welche Steuern fallen wo an, wenn man als deutscher Staatsbürger ein Zimmer einer geerbten Eigentumswohnung in Österreich vermietet?

Wir möchten in Österreich eine Mansarde vermieten, die im selben Haus wie liegt wie eine geerbte Wohnung, um mit den Einkünften aus dieser Vermietung die Nebenkosten beider Objekte zu decken. Die Wohnung nutzen wir regelmäßig als Ferienwohnung. Insofern haben wir wohl einen Wohnsitz in Österreich und wären demnach unbeschränkt steuerpflichtig. Wir sind jedoch deutsche Steuerbürger und haben unseren Hauptwohnsitz und unsere Einkünfte in Deutschland. Die Mieteinnahmen in Österreich würden unter der Grenze von 11000 Euro bleiben, ab der bei unbeschränkt Steuerpflichtigen Steuern in Österreich zu entrichten sind.

FRAGEN: 1. Liegen wir richtig in der Annahme, dass wir in diesem Fall keine Steuern für die Mieteinnahmen zahlen müssen, weder in Österreich noch in Deutschland? 2. Müssen wir eine Steuererklärung in Österreich abgeben? 3. Müssen wir darin die in Deutschland erzielten und versteuerten Einnahmen angeben, und (wie) werden die wieder rausgerechnet? Oder 4. liegen wir falsch, und sind nur beschränkt steuerpflichtig? 5. Welche Steuern würden dann vor dem Hintergrund der geringeren Freibeträge anfallen?

Danke für Tipps! Wir sind Steuerlaien und haben uns jetzt tagelang durch den Paragraphendschungel gewuselt... selbst ein Steuerberater, den wir befragt haben, wusste nicht mehr weiter ;-).

Steuerrecht Vermietung. unbeschränkte steuerpflicht
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Miete an die Erbengemeinschaft bei Eigenbedarf und muss ich diese ggf. als Einkommen versteuern?

Hallo, ich hab einige Fragen und hoffe, das mir jemand einige oder vielleicht alle Beantworten kann.

Vor einigen Jahren haben mein Bruder und Ich recht jung eine Eigentumswohnung geerbt (Erbengemeinschaft zu je 50%), die wir dann vermietet haben. Es sei gesagt das auf der Wohnung noch eine Hypothek stand und steht, die wir mit entsprechender Mieteinnahmen gedeckt haben.

Da mein Bruder noch deutlich jünger war und mit der ganzen Situation überfordert hab ich alles Organisatorische übernommen, und entsprechend steh ich auch alleine als Vermieter in den Unterlagen. Die Mieteinnahmen sind auf das Gemeinschaftskonto der Bank geflossen, von dem Ich dann direkt die Hypothek, die Nebenkosten und sonstige Kosten bezahlt habe. Jedes Jahr hab ich dann (alleine, bei meiner Steuererklärung) die kompletten Einnahmen angegeben und entsprechend versteuert.

Womit sich schon die erste Frage ergibt, ob das so alles sinnig war, da ich auch alleine als Vermieter eingetragen war, oder wie es korrekt wäre ?

Nun steht ich mittlerweile aber vor einer anderen Frage und zwar steht die Wohnung jetzt leer und Ich möchte sie selbst, zusammen mit meiner Partnerin beziehen. Mein Bruder und Ich verstehen uns soweit super und er möchte von sich aus keine Nutzungsentschädigung o.ä.. (Und wir werden das auch schriftlich festhalten, so das im Nachhinein nix kommen kann)

Ich würde dann entsprechend alleine die anfallenden Kosten für die Wohnung zahlen, d.h. Hypothek, Nebenkosten, ggf. Reparaturen etc. , nun wäre aber die Frage (gerade im Hinblick wegen den Steuern):

1. Muss ich ein Mietvertrag mit der „Erbengemeinschaft“ machen und entsprechend Miete (oder Teilmiete) zahlen, und wenn ja würde diese dann auf das Gemeinschaftskonto gezahlt werden und normal als Einnahmen versteuert. Wodurch ich dann ja noch mal extra Kosten hätte obwohl es keine Einnahmen gibt. Oder reicht es zu sagen ich als Miteigentümer nutze die Wohnung selbst, und damit entfällt der Punkt der Mieteinnahmen.

2. Muss meine Partnerin eine Miete zahlen, oder reicht es auch hier das ich Miteigentümer bin ?

Vielen Dank schon mal und falls es sonst Hinweise gibt was zu bedenken ist, bin ich sehr Dankbar.

Einkommen Erbengemeinschaft Miete Steuern Vermietung.
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Verbilligte Vermietung an Lebenspartner rechtens, wenn dieser die Mietwohnung nur zeitweise benutzt?

Ich wohne mit meinem Freund (keine eingetragene Lebenspartnerschaft) außerhalb einer Großstadt. Er wohnt bei mir im Haus und wir sind auch beide hier gemeldet. Da er täglich mit Bus und Bahn für Hin- und Rückweg jeweils 1.30h in die Arbeit braucht, überlege ich in der Stadt ein kleines Appartement zu kaufen und dieses an ihn zu vermieten. Ganz normal mit Mietvertrag, Nebenkostenabrechnung etc. allerdings mit einer geringeren Miete. (jdedoch mindestens 66% der ortsüblichen Vergleichsmiete) Da ich beruflich öfter außer Landes bin, würde er an diesen Tagen die Wohnung in der Stadt nutzen (an ca. 20 Tagen im Monat). Die restliche Zeit würde er weiter bei mir im Haus verbringen. Dazu hätte ich nun folgende Fragen: Hat dieses Mietverhältnis eine Chance vom FA als "verbilligte Vermietung unter Angehörigen" anerkannt zu werden? Die Wohnung die ich im Auge hätte müsste erst aufwändig renoviert werden, könnte ich die Kosten steuerlich als Werbungskosten absetzen? Müsste mein Freund seinen Hauptwohnsitz in die Stadt verlegen? Muss im Mitvertrag eine Kaution vereinbart werden? Gibt es eine Mindestaufenthaltsdauer (evtl. pro Monat) für ihn in der Wohnung? Auf was müssten wir sonst noch achten, damit das Ganze legal wäre und nicht als "Liebhaberei" bzw. Gestaltungsmissbrauch abgelehnt würde. Schon mal vielen Dank für die Antwort. Mit freundlichen Grüßen Fritzman

Vermietung. verbilligte Vermietung
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Mieteinnahmen absetzen von einem Eigentümer obwohl es mehrere Eigentümer gibt?

Person A und Person B besitzen ein Einfamilienhaus. Person A zu 33,33% und Person B zu 66,66%. Das Haus wird zu 30% der Wohnfläche vermietet, der Rest wird eigenbenutzt. Es gibt ein Darlehen zur Finanzierung, Person A und Person B sind zum gleichen Maße Darlehensnehmer.

Frage 1: Müssen unbedingt beide Miteigentümer in Ihren Steuererklärungen Angaben zu Einkünften aus der Vermietung machen oder kann es z.B. nur Person A machen?

Sprich, kann man es so darstellen, dass die Person A 90% seiner Wohnfläche vermietet und 10% selbst nutzt, hingegen Person B seinen Anteil der Immobilie komplett selbst nutzt?

Frage 2: Wenn es möglich ist, dass A komplett Einnahmen und Aufwände aus der Vermietung deklariert und B nichts damit zu tun hat, zu welchem Anteil darf A die Aufwände absetzen? Darf Person A 30% der Gesamtaufwände für das Haus absetzen?

Frage 3: Wenn beide Miteigentümer Angaben zur Vermietung machen müssen, dann zu welchen Anteilen? Oder gibt jeder das zu 100% an und Finanzamt rechnet selbst die Anteile aus?

Frage 4: Welche Nachweise braucht Finanzamt zu den Aufwänden? Wie genau nimmt Finanzamt es mit den Angaben der adressierten Person auf der Rechnung bzw. von welchem Konto sie beglichen wurde?

Warum die Frage 3: Die Rechnungen von Notar, Makler, Handwerkern werden mal von A, mal von B bezahlt. Manchmal ist eine Rechnung an A adressiert, aber von B bezahlt oder andersrum.

Und jetzt der Hintergrund: bei den Miteigentümern handelt es sich um Lebenspartner, die nicht verheiratet sind und getrennt Steuererklärung abgeben. Zwar haben beide ein gemeinsames Konto, von dem einige Posten bezahlt werden, aber jeder besitzt auch ein eigenes Konto und einige Rechnungen bezahlt einfach der, der gerade Zeit oder Geld hat. Die Rechnungen werden mal an A und mal an B adressiert, weil sie sich nach Verfügbarkeit abwechselnd um die Anliegen kümmern. Das Haus war zur Eigennutzung geplant, jedoch musste das Paar beruflich ins Ausland und das Haus wird (zu 30%) an die Eltern vermietet. Also eigentlich überhaupt nicht mit dem Ziel, Geld zu verdienen. Und jetzt geht es darum, so wenig Aufwand wir möglich in die Steuererklärung reinzustecken wie möglich.

Bitte um eure Ratschläge, wie man sich das Leben vereinfachen kann im Hinblick auf die Steuererklärung.

Steuererklärung Vermietung.
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Soll man ein vermietetes Haus renovieren oder verkaufen?

Meine Mutter, meine Schwester und ich haben ein Einfamilien Haus von meinem verstorbenen Vater geerbt. Das Haus steht in Einbeck, ist 40 Jahre alt und mein Vater hatte das vermietet. Meine Mutter (Renterin) und meine Schwester (40 Jahre, Bäckerin) wohnen im 2 Familien Elternhaus bei Hildesheim. Ich selbst wohne zur Miete in Hamburg und verdiene ganz gut.

Nun haben die Mieter das Haus in Einbeck gekündigt, da beide auch sehr alt sind und in ein Altenheim möchten. Bei der Abnahme habe ich mich gefragt, wie man da eigentlich wohnen konnte... Alles 40 Jahre alt, außer die Heinzug, die ist 10 Jahre alt. Sonst ist das Haus eigentlich okay, aber eben alt.

Nun haben mir meine Mutter und meine Schwester freie Hand gegeben, das Beste aus dem Haus zu machen. Bei den folgenden Möglichkeiten und anschließenden Ratschlägen von Euch, bitte keine Ratschläge zum Thema Erbstreitereien. Wir möchten uns schwerpunktmäßig auf die Steuern konzentrieren. Das Haus wurde im aktuellen Zustand mit Grundstück auf 100.000 Euro geschätzt.

Ich sehe hier 5 Möglichkeiten:

  1. Das Haus im aktuellen alten Zustand möglichst schnell verkaufen

  2. Das Haus in einen guten Zustand bringen (lasse ich auf meine Kosten machen, weil meine Mutter und Schwester kein Geld haben) und anschließend gut verkaufen

  3. Dieser Punkt ist wie Punkt 2, allerdings schenken mir meine Mutter und meine Schwester vorher ihren Anteil

  4. Das Haus in einen sehr guten Zustand bringen (lasse ich wieder auf meine Kosten machen) und anschließend vermieten

  5. Dieser Punkt ist wie Punkt 4, allerdings schenken mir meine Mutter und meine Schwester vorher ihren Anteil

Nehmen wir einmal an ich zahle pro Jahr 20.000 Euro Lohnsteuern, habe einiges auf der hohen Kante und möchte geschickt in das Haus investieren, um das maximale herauszuholen. Jetzt gehen wir einmal von folgenden zu den 5 Möglichkeiten passenden Käufern und Mietern aus.

  1. Jemand kauft das Haus für 100.000 Euro. Fertig.

  2. Ich investieren 20.000 Euro in das Haus und jemand kauft das Haus für 120.000 Euro. (Ja, ich weiß, vielleicht kauft es keiner für 120.000 Euro usw - es ist nur ein fiktives Beispiel für ein Steuerverständnis) Kann ich die 20.000 Euro irgendwie von der Steuer absetzen? Also genauso wie gleich bei Punkt 5? Wenn ja, gibt es einen steuerlichen Unterschied zwischen 2. und 3.?

  3. Wie Punkt zwei. Allerdings andere Steuererstattungen?

  4. Ist wohl der komplizierteste von allen... keine Ahnung...

  5. Ich investiere dieses Jahr 20.000 Euro in das Haus. Die kann ich zu 100% absetzen, d.h. am Jahresende bekomme ich diese mit der Lohnsteuer nächstes Jahr zurück, d.h. ich habe nach der Steuererstattung "gefühlt" gar nichts ausgegeben? Nächstes Jahr vermiete ich es und investiere erneut meine Lohnsteuern in das Haus und auch die Mieteinnahmen fließen wieder direkt in das Haus, so dass es dann Jahr für Jahr aufgewertet wird...

Ich bin gespannt auf Eure Ideen und Ratschläge

Geldanlage Steuern Vermietung. Renovierungskosten Steuervorteile
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Wohnungskauf "Betreutes Wohnen"! Worauf sollte man achten?

Ich interessiere mich für eine neue Immobilie. Eine 2 Zimmer Wohnung mit nur 38qm. Kostet 59.000 Euro und hat eine Mieteinnahme von 3.150 Euro/Jahr. Das Wohngeld ist mit 224,- Euro recht hoch finde ich. Die Rendite als Kapitalanlage finde ich aber nicht schlecht. Habe nach Abzug der nicht umlagefähigen Kosten nur noch eine Rendite über ca. 3,7%. Ein Makler vermittelt die Immobilie, so daß noch 3,57% Maklerkosten dazukommen. Wie hoch die die weiteren Erwerbsnebenkosten? Auf jeden Fall habe ich einen sicheren Mieter. Die Miete ist ja nicht so hoch. Es wohnt ein ältere Dame alleine drin. Sie will auch weiterhin drin wohnen bleiben. Meine Tochter, wenn sie mal in dem Auszugsalter kommt, dürfte aber nicht einziehen. Der Makler sagte mir, daß der Mieter in Verbindung mit dem Deutschen Roten Kreuz ausgesucht wird. Der Vermieter aber das letzte Wort hat. So genau habe ich das noch nicht verstanden. Da muss ich nochmal nachfragen. Die Wohnungen mit betreutes Wohnen sind in der Regel sehr teuer. Diese scheint mir eine der günstigsten zu sein. War auch schon heute vor Ort um mir das Gebäude anzusehen. Es ist sehr groß. Mit weit über 40 Wohnungen . Pro Eingang ca. 9-10 Wohnungen. Rücklagen sind isngesamt 109.000€. Im Grunde genommen für so ein großes Bauwerk nicht viel. Mein Anteil wäre gerade mal 1.500 Euro an Rücklagen für das gesamte Gebäude. Das ist wenig. Das Gebäude ist vom Baujahr 1999, also relativ neu. Die Fassade sieht aber nicht mehr schön aus. Sie ist etwas schmutzig. Ich suche noch eine Kapitalanlage. Ich würde gut 20% davon in bar bezahlen und für den Rest eine Hypothek aufnehmen. Soweit ich gesehen habe sind die effektiv Zinsen so um die 1,8%, also recht niedrig. Wenn ich 300 Euro im Monat für das Darlehen Zins und Tilgung zahlen würde und jährlich 5% Sondertilgung, dürfte das ganze in 10 Jahren bezahlt sein, denke ich. Habe es mal kurz überschlagen. So in etwa dürfte das hinkommen. Was meint ihr dazu?

Betreutes Wohnen Finanzierung Immobilien Immobilienkauf Miete Vermietung. wohnung
2 Antworten
Nebenkostenabrechnung im Untermietvertrag

Hallo,

ich möcht ein Zimmer in meiner Wohnung untervermieten und bin mir unsicher der steuerlichen Nachweispflicht wegen. Es wäre toll, wenn mir hier jemand fachlich helfen könnte.

Meine Frage ist, wie ich den Vertrag aufsetze, ohne in komplizierten Nebenkostenabrechnungen im Nachhinein nachweisen zu müssen, dass ich mit der Untervermietung keinen Gewinn erwirtschaftet habe.

Der Untermietvertrag regelt die Zahlung wie folgt: Der Untervermieter nutzt 50% der Wohnfläche (eine Zimmer und anteilig Gemeinschaftswohnfläche) und zahlt somit genau die Hälfte der Nettokaltmiete und Betriebskosten. Diese Zahl kann ich als Fixwert angeben und somit einfach nachweisen, dass ich keinen Gewinn erwirtschafte.

Anders bei den Nebenkosten, die ich direkt an Versorger zahle: wir wollen die von mir direkt gezahlten Nebenkosten (Warmwasser, Strom, Heizung) plus Telefon, Rundfunkgebühren und einen Beitrag zu gemeinsam genutzten Gegenständen 50/50 monatlich aufteilen, genauso Rück- und Nachzahlungen. Dieser Betrag wir also immer wieder neu angepasst. Wie vereinbare ich das am Besten im Untermietvetrag? Muss ich im Nachhinein all das beim Finanzamt minutiös aufschlüsseln, um nachzuweisen, dass ich auch mit diesen Kosten keinen Gewinn gemacht habe? Und gilt so etwas wie ein vereinbarter Zuschlag für gemeinsam genutzte Gegenstände dann auch als Gewinn (das wäre ein Betrag von 10-20 Euro monatlich)?

Vielen Dank im Voraus,

Hanna

Nebenkostenabrechnung Steuern Vermietung. Untervermietung
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Spezialfall § 23 EStG

Hallo zusammen,

ein Kunde verkauft ein derzeit noch an verschiedene Parteien vermietetes Mehrfamilinhaus zu einem in der Zukunft liegenden Termin (Anfang 2006) mit der Auflage, dieses bis dahin entmietet zu haben.

Der Grund für das jetzt zur Unterzeichnung kommende "Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrags" ist, dass beide Parteien sich eigentlich einig sind. Nur will der Verkäufer nichts gleich verkaufen, was er erst in 15 Monaten liefern kann, was er sich zutraut aber nicht das Thema sein soll. Beide kommen nicht ohne Vertragsstrafe aus der Sache raus.

Dem Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrags liegt als Anlage 1 der "weitere Ihnalt des Kaufangebots" vor, in dem alles wie bei einem Kaufvertrag geregelt ist, also Kaufpreis, Auflassung usw.

Problem des Kunden ist, dass der Notartermin vor Ablauf der 10-jährigen Frist nach § 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG liegt, Entmietung und Notariell festgehaltener frühest möglicher Termin des Käufers, das Angebot anzunehmen, liegen danach.

Mir ist das, was man im Internet dazu findet, bekannt. Ich habe die Hoffnung, dass jemand (und es sind ja ausgezeichnete Steuerberater da) seine Meinung kundtut, ob das ein Fall für die eine (Termin der Vertrags) oder andere (frühest möglicher Annahmetermin) Richtung ist. Vielleicht ist ja auch irgendwem genau der Fall untergekommen.

Der Gang vor Gericht muss nicht zwangsläufig vermieden werden. Nur frage ich mich halt auch, wie es mit der Aussicht auf Erfolg steht.

einkommensteuer Frist mieten Mieter vermieter Vermietung. Mehrfamilienhaus
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