möbliertes Zimmer in selbstgenutztem Eigenheim vermieten - wie funktioniert das?

Hallo,

mein Sohn (20) zieht nächsten Monat wegen Studiumbeginn aus und da ich alleine mit ihm in meinem kleinen Häuschen gewohnt habe, wird es dann finanziell sehr knapp, da Kindergeld und Kindesunterhalt vom Vater wegfallen. Daher habe ich überlegt, sein Zimmer möbliert zu vermieten - quasi an einen Mitbewohner / WG-Partner / Wochenendheimfahrer. Jeder hätte ein eigenes Zimmer, alles andere (Bad, Küche Wohnbereich, Gästezimmer, Terrasse) könnte gemeinsam genutzt werden.

Da ich aber seit 20 Jahren keinen Mietvertrag in den Händen hatte und auch noch nie selbst in einer echten WG gelebt habe (hatte nur mal Freunde, die kurzfristig wg Trennung oder Fortbildung bei mir gewohnt haben), weiß ich nicht, inwieweit das steuerlich funktioniert.

Habe ich das richtig verstanden:

Einnahmen - anteilige Ausgaben = zu versteuernden Gewinn? Anzugeben ist Vermietung immer in der Anlage V, zu versteuern nur der Gewinn.

Die Ausgaben sind wie folgt umzulegen:

gesamt-m2 (100) abzüglich "meiner" Räume (20), das vermietete Zimmer (13) zu 100%, den Rest/gemeinsam genutzte Räumlichkeiten zu jeweils 50%.

Und wenn es nur kurzfristig vermietet wird, dann nur die genutzten Tage berechnen...

Ferner hatte ich irgendwo gelesen, dass ich bei nem möblierten Einzelzimmer auch keine Nebenkosten abrechnen muss, sondern pauschal etwas ansetzen kann, aber auch, dass ich die ortsübliche Miete nicht groß unterschreiten darf...

Wobei ich nur froh wäre, die monatlichen Fixkosten ein wenig runterschrauben zu können (um das Haus behalten zu können) und ein wenig nette Gesellschaft zu haben (mit jedem will man ja auch nicht zusammen leben)...

Laut Internet-Mietspiegel liegen die m2-Preise hier in unserem Ort wie folgt:

KM 6,20€, NK 2,40€, WM 8,60€

Sonstiges Einkommen habe ich derzeit sonst nur aus nichtselbständiger Arbeit ca 1400€ netto, 150€ aus nem Minijob.

Ich hoffe, es fehlen jetzt keine wichtigen Informationen...

Vielen Dank im Voraus für jeden Rat....

Mel

Steuern, unterhalt, Vermietung., Eigenheim
Verleih Werkzeugverleih Gründen?

Hallo Leute,

ich habe eine Frage, und zwar habe ich durch meinen Vater (Seit 30 Jahren selbstständiger Fliesenleger) einiges an Werkzeug angesammelt. Ich möchte dieses Werkzeug wie auch Geräte (Flex, Hilti, Rüttel-Maschine, Mischmaschine usw.) nun Vermieten. (zum Beispiel Stunden oder Tage weise)

Meine Fragen Sind:

  1. Brauche ich ein Ladenlokal (Gewerbe Immobilie) oder kann ich von mir zuhause (Privat) Vermieten
  2. Wie Verhält es sich mit dem Jobcenter, weil ich zurzeit Arbeitssuchend gemeldet bin? wird die Miete usw. trotzdem noch bezahlt bis ich mein eigenen Verdienst habe und alle selber tragen kann? (da möchte ich nämlich hin)
  3. Welches Gewerbe brauche ich dafür? Kleingewerbe, Nebenverdienst usw.
  4. Muss nachgewiesen werden woher die Maschinen Stammen? (weil einige schon 3-5 Jahre alt sind aber nach wie vor einwandfrei Funktionieren.. Hilti zum Beispiel
  5. Wie verhält sich das mit der Steuer? (nach meinem Wissen muss ich nur Versteuern was ich auch eingenommen habe oder?) wenn ich zum Beispiel nichts vermietet habe muss ich auch nichts zahlen?
  6. Wie verhält sich das mit der Krankenkasse? muss ich mich Privat Versichern?
  7. Das ich eine Betriebshaftpflicht abschließen muss ist mir schon klar, weil durch die Maschinen ein Risiko ausgeht, muss ich da auch auf etwas achten?

Ich würde mich wirklich sehr über Hilfreiche Antworten von euch Freuen!

Vielen Lieben Dank im Voraus!

Selbstständigkeit, Steuern, Vermietung.
Sichtschutz - Erlaubnis wegen Belästigung?

(es wird lang, tut mir leid.. hoffe ihr lest es trotzdem durch🥺)

Hey :)

ich bin vor einem Jahr in ein Haus bzw. Wohnung eingezogen, das Anfang letzten Jahres fertiggestellt wurde. Die Mieter hier, haben einen großen „Garten“, wo jeder Mieter des EGs seine Terrasse sozusagen hat. Grünfläche gehört nicht mehr zur Wohnung. Nun, die Terrasse schaut zur Straße, das nahm ich vorm unterschreiben in Kauf.

ich habe allerdings ein Problem, womit ich niemals vor Einzug gerechnet hätte. Ich werde jeden Tag von fremden mindestens 12 mal belästigt.. 4 davon (immer verschiedene) kommen direkt auf meine Terrasse, klopfen an meine Türen, um mein Kater zu „betrachten“.. Die restlichen 8 sind fremde die mind. 5 Minuten gaffen. Das ist so unglaublich belastend für mich, denn ich leide sowieso unter psychischen Erkrankungen. Ich habe deshalb immer meine Jalousien unten, da ich vor Angst schon dissoziiere (bin in Behandlung keine Sorge:). Damit mein Kater die Außenwelt betrachten kann, lass ich ihm was frei..

Mehrere Nachbarn hier haben schon ca. 110cm hohe Umzäunungen mit Sichtschutz angebracht. Ich hatte letztes Jahr der Baugesellschaft per Mail nachgefragt, ob und wie es erlaubt ist.. ohne das Haus zu beschädigen bzw. nicht zu bohren, darf man es. Ich möchte die Erlaubnis gerne schriftlich haben..

leider denke sehr negativ und gehe immer vom schlimmsten aus. Deshalb sagen wir mal, aus irgendeinem Grund wird es nicht erlaubt. Hätte ich trotzdem recht dazu, weil ich Tag täglich belästigt werde?

Dankeschön falls ihr es bis hierher geschafft habt 😬😊

Hier die Terrasse

Sichtschutz - Erlaubnis wegen Belästigung?
Anwalt, Bauen, Garten, Handwerker, Mieter, Mietrecht, Recht, Rechte, vermieter, Vermietung., Genehmigung, Nachbarn
Was tun gegen Nachbarterror?

Hallo zusammen,

Ende Juli sind über uns neue Leute eingezogen. Wahrscheinlich ein junges Paar (20 & 19 Jahre laut Vermieterin) Die Wohnung erstreckt sich über unserer Küche, dem Badezimmer und meinen Schlafzimmer. Seither bin ich ständigen Störungen durch laute Musik, oder heftigen getrampel und getobe, sodas sogar Putz von der Decke kommt ausgesetzt. Das ganze bis über die Nachtruhe hinaus. Ich musste sogar einmal bei meiner Mutter im Zimmer schlafen, da es einfach nicht mehr ging und die oben nicht aufgemacht hatten als ich oben war, um nach Ruhe zu bitten. Aber nicht nur das.

Der Typ hatte sogar einmal einen Vizla unangeleint mit ins Treppenhaus geschleppt. Unglücklicherweise ist wohl meine Katze gerade auch Dort gewesen. Da ich es plötzlich nur jaulen hörte, hatte ich nachgesehen und musste miterleben wie den seine Freundin auf meine Katze losging. Ich will nicht wissen was passiert wäre wenn ich nicht dazwischen gefunkt hätte. Es hieß dann meine Katze hätte angeblich den Hund angegriffen und anschließend wurde auch noch damit gedroht sie umzubringen. Das und die nächtlichen Ruhestörungem hatte ich dann dem Vermieter mitgeteilt aber das bewirkte leider kaum was. Wahrscheinlich machen sie ja bei ihm auf liebe Engelchen.

Als meine Tante nämlich vor kurzem beim Vermieter nachfragte ob es stimme, dass wir nicht neben Tor parken sollen, da der von oben sie letzten Abend an unserer Tür dämlich anpöpelte dass das Dienstauto von meiner Mutter weggefahren werden soll und das dort nicht geparkt wird, hat sich nämlich herausgestellt, dass die wegen jeden kleinen unnötigen Pieper zum Vermieter runterennen. Leider ist dem so und jetzt kommt's!...der Grund das meine Mutter da nicht mehr parken darf ist der, dass der von Oben denkt sie mache das mit Absicht, um ihn zu ärgern. So ein Müll! Aber die dürfen wiederum direkt im Hof parken? Wir leben schon 12 Jahre hier. Es stellte nie ein Problem da, doch jetzt aufeinmal? Die meinten ja auch meine Katze hätte auf deren Abstreicher uriniert, was nicht sein kann, weil sie nie bis hoch geht...und das mit dem Hund wäre ja auch nicht wahr...

Jetzt toben und trampeln die Abends munter weiter und hämmern sogar mitlerweile Absichtlich mit irgendwas auf dem Boden rum. Meine Mutter meinte wenn die Laut sind sollte erstmal nichts gemacht werden aber ich lass mir dass doch nicht mehr gefallen?! Ich leide schon genug unter Schlafprobleme und Angstzuständen. Länger halte ich das so nicht mehr aus. Irgendwas geht da auch nicht mit rechten Dingen zu, weil es kann doch nicht sein dass der ganze Hausfrieden und alles andere so plötzlich auf den Kopf gestellt wird, der Vermieter so springt wie die Pfeifen und die tun und lassen können was sie wollen? Allein die Art und Weise wie die Wohnung vermietet wurde, ist das eigentlich legal? Der eine Sohn, der vorher drin Wohnte hat die weiter vermietet und davon wusste selbst der Vermieter und seine Frau erst nichts. (hat sie uns völlig entsetzt erzählt) Wie könnte man noch vorgehen?

Hilfe, Mietrecht, Nachbarschaft, Vermietung.
Vermietung einer Arbeitnehmerunterkunft/Monteurwohnung - Gewerbeanmeldung erforderlich?

Hallo,

wir wohnen in einem 2-Familienhaus, wobei die obere Wohnung auch uns gehört. Wir vermieten einige Räume nun an einige Arbeitnehmer. Ist hier eine Gewerbeanmeldung notwendig? Meiner Research nach im Internet, ist die Vermietung normalerweise frei von Gewerbeanmeldungen. Bei Monteurwohnungen sieht das aber anders aus angeblich. Unsere Mieter bleiben unterschiedlich lange. Wir haben einige, die schon länger als 6 Monate dort wohnen, aber hatten auch welche, die nach 4 Wochen wieder gegangen sind.

"Erfolgt die Vermietung der Monteurunterkunft im privaten Bereich der Vermögensverwaltung, so kann laut § 14 Abgabenordnung (AO) nicht die Rede von einer gewerblichen Tätigkeit sein. Von einer Vermögensverwaltung spricht man, wenn ein Eigentümer Vermögenswerte darauf verwendet, Immobilien beispielsweise zur Miete oder zur Pacht anzubieten. Ein gewerblicher Betrieb entsteht laut Abgabenordnung, wenn durch eine dauerhafte und selbstständige Tätigkeit wirtschaftliche Vorteile erwachsen, die die Grenzen einer Vermögensverwaltung sprengen. Eine eindeutige Definition dieser Grenze existiert seitens des Gesetzgebers nicht. Im Einzelfall sind es die individuellen Umstände, die darüber entscheiden, wann die private von der gewerblichen Tätigkeit abzugrenzen ist."

Wie geht man jetzt damit um? Wir bieten keine Service oder sonstiges an. Wir nehmen lediglich Einnahmen durch die Aufenthalte ein und die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus. Ist eine Gewerbeanmeldung erforderlich?

Danke!

Gewerbeanmeldung, Steuern, Vermietung.
Mit Grundsicherung Haus vermieten?

Hallo zusammen :)

Ich, 33, beziehe Grundsicherung und könnte jetzt von meiner Oma ein Haus alleine erben. Mein Vater und mein kleiner Bruder wohnen in dem Haus. Mein Bruder würde auf seinen Erbteil verzichten, wenn ich ihm dafür zusichere, dass er lebenslanges Wohnrecht bekommt und ich mit den Mieteinnahmen, welche ich von ihm und unserem Vater erhalten würde, das Haus fertig baue und saniere. Es ist derzeit eine ziemlich große Baustelle (kein Fußboden drin, Heizung geht nicht, Wände müssen verputzt werden, Garten muss gemacht werden etc.)

Das Problem ist, das Amt würde meiner Kenntnis nach aber die Miete als Einkommen anrechnen auf meine Grundsicherung. Und weil ich nicht in dem Haus wohne, müsste ich dies so oder so verkaufen, oder? (Ich will nicht dort einziehen wegen Schwierigkeiten mit meinem Vater)

Die Frage, die sich mir stellt ist: Gibt es eine Möglichkeit, dass ich die Mieteinnahmen z.B. durch einen Vertrag mit meinem Bruder so regeln kann, dass das Amt mir dies nicht als Einkommen anrechnen kann und dass ich das Haus auch nicht verkaufen muss? Weil ich durch den Erbverzicht meines Bruders dann z.B. vertraglich daran gebunden wäre bezüglich Miete und nicht verkaufen dürfen.

Ich hoffe, ich konnte dies halbwegs verständlich erklären. Ich weiß echt nicht weiter :(

Vielen Dank im Vorraus!

Lieben Gruß

Jessy

Einkommensanrechnung, Erbe, Grundsicherung, Haus, Immobilien, Mietvertrag, Vermietung.
Handyvertrag "weitervermieten", was fällt an Steuern an?

Angenommen, ich habe einen Handyvertrag für ne Allnetflat.

Kostet mich sagen wir mal 30 Euro im Monat.

Aus welchen gründen auch immer brauche ich den handyvertrag plötzlich nicht mehr, bin aber leider dank 2 Jahre Laufzeit noch gut 18 Monate gebunden.

Nun kam mir der Gedanke, die betreffende Simkarte weiter zu vermieten sozusagen.

d.h. ich treffe mit einer weitern Person B einen vertrag von wegen

"Du überweist mir 10 Euro pro Monat und darfst dafür die Simkarte und die damit verbundene Telefonnummer und Allnetflat beliebig nutzen.

für Auslandsgespräche und anderen kram, der nicht von der Flat gedeckt ist, haftest du in voller Höhe und hast mir den betrag unverzüglich zu überweisen.

Vereinbarung gilt vorerst für die kommenden 18 Monate (d.h. bis bei mir die

2 Jahre Mindest Frist rum ist).

Willst du den vertrag darüber hinaus behalten, ist spätestens 4 Monate vor Ablauf eine neue Vereinbarung zu treffen."

Sowas ähnliches in der Art.

d.h. Handyfirma überlässt mir den Vertrag+Sim für 30 Euro im Monat und ich wiederum überlasse es Person B für 10 Euro im Monat; alles geregelt über natürlich einerseits den mobilfunkvertrag mit dem Anbieter und mir

und zum anderen dem privaten vertrag zwischen mir und Person B.

Bei Handyfirma habe ich bereits nachgefragt, denen ist es im prinzip egal, was ich mit den überlassenen Simkarten mache; bin halt lediglich nach wie vor für die pünktliche Bezahlung zuständig. Also von dort her kein Problem.

Jetzt würde mich nur mal interessieren:

Wenn man es genau nimmt im Sinne der Armut-ahoi-gesetze, dann ist das ja 10 Euro Einkommen im Monat.

Muss ich das dann mit den üblichen 25% versteuern?

Und kann ich da dann bei der Steuererklärung die 30 Euro Unkosten für den handyvertrag, ohne den ich ja gar nicht diese Einnahmen haben könnte, dagegen rechnen sodass es auf +-0 Euro Steuern rausläuft?

oder wie wird das gehandhabt?

Zur Info: ich ledig, Steuerklasse 1,

Freibetrag sei schon aufgrund anderer Einnahmen ausgeschöpft, gehen wir mal davon aus.

Keine Kinder vorhanden.

Steuern, Vermietung.
Welche Steuern fallen wo an, wenn man als deutscher Staatsbürger ein Zimmer einer geerbten Eigentumswohnung in Österreich vermietet?

Wir möchten in Österreich eine Mansarde vermieten, die im selben Haus wie liegt wie eine geerbte Wohnung, um mit den Einkünften aus dieser Vermietung die Nebenkosten beider Objekte zu decken. Die Wohnung nutzen wir regelmäßig als Ferienwohnung. Insofern haben wir wohl einen Wohnsitz in Österreich und wären demnach unbeschränkt steuerpflichtig. Wir sind jedoch deutsche Steuerbürger und haben unseren Hauptwohnsitz und unsere Einkünfte in Deutschland. Die Mieteinnahmen in Österreich würden unter der Grenze von 11000 Euro bleiben, ab der bei unbeschränkt Steuerpflichtigen Steuern in Österreich zu entrichten sind.

FRAGEN: 1. Liegen wir richtig in der Annahme, dass wir in diesem Fall keine Steuern für die Mieteinnahmen zahlen müssen, weder in Österreich noch in Deutschland? 2. Müssen wir eine Steuererklärung in Österreich abgeben? 3. Müssen wir darin die in Deutschland erzielten und versteuerten Einnahmen angeben, und (wie) werden die wieder rausgerechnet? Oder 4. liegen wir falsch, und sind nur beschränkt steuerpflichtig? 5. Welche Steuern würden dann vor dem Hintergrund der geringeren Freibeträge anfallen?

Danke für Tipps! Wir sind Steuerlaien und haben uns jetzt tagelang durch den Paragraphendschungel gewuselt... selbst ein Steuerberater, den wir befragt haben, wusste nicht mehr weiter ;-).

Steuerrecht, Vermietung.
Miete an die Erbengemeinschaft bei Eigenbedarf und muss ich diese ggf. als Einkommen versteuern?

Hallo, ich hab einige Fragen und hoffe, das mir jemand einige oder vielleicht alle Beantworten kann.

Vor einigen Jahren haben mein Bruder und Ich recht jung eine Eigentumswohnung geerbt (Erbengemeinschaft zu je 50%), die wir dann vermietet haben. Es sei gesagt das auf der Wohnung noch eine Hypothek stand und steht, die wir mit entsprechender Mieteinnahmen gedeckt haben.

Da mein Bruder noch deutlich jünger war und mit der ganzen Situation überfordert hab ich alles Organisatorische übernommen, und entsprechend steh ich auch alleine als Vermieter in den Unterlagen. Die Mieteinnahmen sind auf das Gemeinschaftskonto der Bank geflossen, von dem Ich dann direkt die Hypothek, die Nebenkosten und sonstige Kosten bezahlt habe. Jedes Jahr hab ich dann (alleine, bei meiner Steuererklärung) die kompletten Einnahmen angegeben und entsprechend versteuert.

Womit sich schon die erste Frage ergibt, ob das so alles sinnig war, da ich auch alleine als Vermieter eingetragen war, oder wie es korrekt wäre ?

Nun steht ich mittlerweile aber vor einer anderen Frage und zwar steht die Wohnung jetzt leer und Ich möchte sie selbst, zusammen mit meiner Partnerin beziehen. Mein Bruder und Ich verstehen uns soweit super und er möchte von sich aus keine Nutzungsentschädigung o.ä.. (Und wir werden das auch schriftlich festhalten, so das im Nachhinein nix kommen kann)

Ich würde dann entsprechend alleine die anfallenden Kosten für die Wohnung zahlen, d.h. Hypothek, Nebenkosten, ggf. Reparaturen etc. , nun wäre aber die Frage (gerade im Hinblick wegen den Steuern):

1. Muss ich ein Mietvertrag mit der „Erbengemeinschaft“ machen und entsprechend Miete (oder Teilmiete) zahlen, und wenn ja würde diese dann auf das Gemeinschaftskonto gezahlt werden und normal als Einnahmen versteuert. Wodurch ich dann ja noch mal extra Kosten hätte obwohl es keine Einnahmen gibt. Oder reicht es zu sagen ich als Miteigentümer nutze die Wohnung selbst, und damit entfällt der Punkt der Mieteinnahmen.

2. Muss meine Partnerin eine Miete zahlen, oder reicht es auch hier das ich Miteigentümer bin ?

Vielen Dank schon mal und falls es sonst Hinweise gibt was zu bedenken ist, bin ich sehr Dankbar.

Einkommen, Erbengemeinschaft, Miete, Steuern, Vermietung.
Mieteinnahmen absetzen von einem Eigentümer obwohl es mehrere Eigentümer gibt?

Person A und Person B besitzen ein Einfamilienhaus. Person A zu 33,33% und Person B zu 66,66%. Das Haus wird zu 30% der Wohnfläche vermietet, der Rest wird eigenbenutzt. Es gibt ein Darlehen zur Finanzierung, Person A und Person B sind zum gleichen Maße Darlehensnehmer.

Frage 1: Müssen unbedingt beide Miteigentümer in Ihren Steuererklärungen Angaben zu Einkünften aus der Vermietung machen oder kann es z.B. nur Person A machen?

Sprich, kann man es so darstellen, dass die Person A 90% seiner Wohnfläche vermietet und 10% selbst nutzt, hingegen Person B seinen Anteil der Immobilie komplett selbst nutzt?

Frage 2: Wenn es möglich ist, dass A komplett Einnahmen und Aufwände aus der Vermietung deklariert und B nichts damit zu tun hat, zu welchem Anteil darf A die Aufwände absetzen? Darf Person A 30% der Gesamtaufwände für das Haus absetzen?

Frage 3: Wenn beide Miteigentümer Angaben zur Vermietung machen müssen, dann zu welchen Anteilen? Oder gibt jeder das zu 100% an und Finanzamt rechnet selbst die Anteile aus?

Frage 4: Welche Nachweise braucht Finanzamt zu den Aufwänden? Wie genau nimmt Finanzamt es mit den Angaben der adressierten Person auf der Rechnung bzw. von welchem Konto sie beglichen wurde?

Warum die Frage 3: Die Rechnungen von Notar, Makler, Handwerkern werden mal von A, mal von B bezahlt. Manchmal ist eine Rechnung an A adressiert, aber von B bezahlt oder andersrum.

Und jetzt der Hintergrund: bei den Miteigentümern handelt es sich um Lebenspartner, die nicht verheiratet sind und getrennt Steuererklärung abgeben. Zwar haben beide ein gemeinsames Konto, von dem einige Posten bezahlt werden, aber jeder besitzt auch ein eigenes Konto und einige Rechnungen bezahlt einfach der, der gerade Zeit oder Geld hat. Die Rechnungen werden mal an A und mal an B adressiert, weil sie sich nach Verfügbarkeit abwechselnd um die Anliegen kümmern. Das Haus war zur Eigennutzung geplant, jedoch musste das Paar beruflich ins Ausland und das Haus wird (zu 30%) an die Eltern vermietet. Also eigentlich überhaupt nicht mit dem Ziel, Geld zu verdienen. Und jetzt geht es darum, so wenig Aufwand wir möglich in die Steuererklärung reinzustecken wie möglich.

Bitte um eure Ratschläge, wie man sich das Leben vereinfachen kann im Hinblick auf die Steuererklärung.

Steuererklärung, Vermietung.

Meistgelesene Fragen zum Thema Vermietung.