Mietverteilung bei WG?

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5 Antworten

Das übliche Prozedere ist, dass der Vermieter dabei rauskommt, wenn auch mal ein Zimmer nicht vermietet ist.

Die Vertragsfreiheit die in Deutschland herrscht, zwingt Niemanden einen Mietvertrag mit Dir abzuschließen, wenn ihm die Miete nicht passt.

Ich würde schauen, was ich für die Wohnung als Gesamtmiete erzielen könnte. Dann teil ich das durch die Anzahl der WG Bewohner. Wenn die Zimmergrößen abweichen runde ich pi mal Daumen auf oder ab, und das war es.

Für den Mietzins wäre das richtig, die Gemeinschaftsflächen KDB(B) anteilig und die Wohnfläche individuell zu berechnen.

Bei den Betriebskosten wäre kopfabhängig die einfachste Lösung, damit Leerstand dir zufiele und exzessiver Mehrverbrauch (Heizung) nicht zu deinen Lasten ginge wie bei Warmmiete. Erfordert allerdings aufwändige Abrechnung.

G imager761

das übliche Procedere ist das, dass der Vermieter irgendwas ausrechnet, was dann auch gezahlt wird. Und damit kannst du das berechnen wie du willst: Gemeinschaftsfläche anteilig pro Person oder auf die qm der Zimmer entsprechend aufteilen.

Ich mache das folgendermaßen:

Alle Kosten der gesamten Wohnung : durch die Wohnfläche der gesamten Wohnung x Wohnfläche des Zimmers + "Sicherheitszuschlag" meinetwegen 15 % = Inklusivmiete pro Zimmer.

Gesondert kann dann noch die Nutzung bestimmter Geräte, z. B. Waschmaschine und Trockner, sowie Internet vereinbaren/aufgeschlagen werden.

Einzel vermieten ist gut, da gibt es keinen Trubble wenn einer kündigen will.

Wohnst Du selbst auch in der Wohnung?

Wenn ja, solltest Du die Zimmer nur möbliert vermieten und an jeweils nur eine Person.

Das erleichtert eine evtl. Beendigung des Mietverhältnisses, besonders deinerseits, ungemein.

Das übliche Prozedere ist, die Untermiete für die Zimmer so zu bemessen, dass der Hauptmieter ein Leben in Luxus führen kann, Du verstehst?!?

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