Keine Auszahlung trotz Pfändungsschutzkonto?

Hi.

Ich hoffe, man kann man hier weiterhelfen.

Ich habe ein Pfändungsschutzkonto, meine Freitbetrag beträgt monatlich 2300 Euro.

Anfang des Monats hatte ich 2250 auf dem Konto. Nach Abzügen aller Fixkosten und Auszahlungen habe ich bisher 1700 verbraucht.

Nun wollte ich den Restbetrag abheben. Dies wurde mir jedoch verweigert mit der Begründung, dass mein Verfügungsrahmen ausgeschöpft sei. Mein Wochenlimit beträgt 2000 Euro.

Ich nehme jeden Monat Guthaben in den nächsten mit, da ich keine aktive Pfändung auf dem Konto habe. Bisher konnte ich immer bis zu meinem Freibetrag über das Geld verfügen. Und nun plötzlich nicht mehr.

Ich hab in April meinen Freibetrag wieder erhöhen lassen und auch die Bestätigung der Bank vorliegen (Deutsche Bank)

Ein heutiges Gespräch mit dem Kundenservice verschaffte nicht wirklich Klarheit. Er meinte, mein Freibetrag sei ausgeschöpft. Als ich den Berater über meine bisherigen Auszahlungen informierte, gab er mir Recht, dass der Freibetrag noch nicht ausgeschöpft sein kann, es läge ein Fehler vor. Ich soll mich am Montag telefonisch an die Pfändungshotline wenden, da man dort am Wochenende keinen erreiche.

Nun habe ich Angst, dass eine Pfändung vorliegen könnte, über die ich nicht informiert wurde. Diesen Monat kommt noch mein Lohn sowie Kindergeld. Das heißt, ich nehme definitiv wieder über 1000 Euro in den nächsten Monat. Ist das dann alles weg? Das würde bedeuten, dass ich nicht Mal Miete zahlen könnte.

Ich bin total verunsichert.

Bitte keine unnötigen Kommentare wie "musst doch wissen, ob du Schulden hast oder nicht" und ähnliches. Ja ich habe Schulden, für umsonst hab ich mir das Konto nicht angelegt. Aber ich kenne es nur so, dass man vorab schriftlich informiert wird, wenn das Konto gepfändet wird.

Sorry das der Text etwas länger ist.

Vielen Dank vorab

Liebe Grüße

Freibetrag, Pfändung, Recht
P-Konto: Freibetrag von Bank gekürzt?

Hallo allerseits,

ich habe ein gewaltiges Problem mit meinem P-Konto bei der Postbank:

seit einiger Zeit liegt dort eine Pfändung drauf, welche monatlich Stück für Stück durch die Drittschuldnerzahlungen der Bank mit dem (den Freibetrag übersteigenden) Guthaben reduziert wird. Meinen gesetzlichen Freibetrag habe ich immer voll ausgeschöpft. Soweit, so gut. Nun wurde diesen Monat zwar wie immer die Drittschuldnerzahlung (ca. 310€) ausgeführt, jedoch wurde mir diese plötzlich einfach von meinem gesetzlich geschützten Freibetrag abgezogen, sodass ich plötzlich 310€ weniger von meinem Freibetrag zur Verfügung hatte, was natürlich zu einem existenzbedrohenden Zustand führt. Das kann ja nicht rechtens sein, da das P-Konto ja grade den Freibetrag sichert, um die Lebenssicherung zu gewährleisten und nur Zahlungen an die Gläubiger aus dem den Freibetrag übersteigenden Guthaben ausgeführt werden sollen. Ich habe daraufhin mehrmals versucht mich durch E-mails und Beschwerden mit dem Kontaktformular mit der Postbank in Verbindung zu setzen, erhalte aber seit 10 Tagen keinerlei Antworten und werde immer bevor es zur Verbindung mit einem Berater kommt, aus der Leitung geschmissen. Meine Frage ist nun also, was ich tun kann und an wen ich mich wenden soll? Den Verbraucherschutz? Die BaFin? Ein Verfahren über den Ombudsmann dauert ja im Schnitt 4 Monate..

Danke im Voraus für hilfreiche Antworten!

Freibetrag, P-Konto, Pfändung, Pfändungsschutzkonto, Pfändungsfreibetrag
Freibetrag ALG1 ausschöpfen?

Hallo :)

Seit dem 01.04.2020 bin ich arbeitlos gemeldet und erhalte noch bis einschließlich März 2020 ALG 1

Ebenfalls seit dem 01.04.2020 betreibe ich ein Kleingewerbe, das bis Jahresende einen Gewinn von ca. 700,-€ erwirtschaften wird.

Seit dem 01.10.2020 gehe ich noch einem Minijob nach, der mir 450,-€ monatlich einbringt. Dementsprechend wird mein ALG 1 gekürzt, da ich wegen des Minijobs nun ja über dem Freibetrag von monatlich 165,-€ liege.

Meine Frage ist nun, wie sich der Gewinn aus meinem Kleingewerbe auf meinen ALG 1 Freibetrag auswirkt. In den sechs Monaten (01.04 bis 30.09) in denen ich keinen Minijob hatte, habe ich durch mein Kleingewerbe den Freibetrag in Höhe von 165,-€ monatlich ja nicht ausgeschöpft. Wenn ich die 700,-€ Gewinn, die ich bis Jahresende mit dem Kleingewerbe erziele auf diese sechs Monate umschlage, wären das 117,-€ monatlich. Dementsprechend liege ich durchschnittlich und darauf kommt es ja letzten Endes an, unter dem Freibetrag von 165,-€ monatlich.

Ist mein Gedankengang richtig?

Für mich würde das bedeuten, dass ich keine weiteren Abzüge beim ALG 1 bekomme, auch wenn ich von Oktober bis Dezember 2020 mehr als die 165,-€ Freibetrag pro Monat verdiene, da es im Durchschnitt ja weniger ist.

Reicht es dann, wenn ich in meiner Steuererklärung für 2020 in der EÜR die besagten 700,-€ angebe, oder muss ich die Agentur für Arbeit davon in Kenntnis setzen? Den Minijob habe ich als Nebeneinkunft angegeben.

Arbeitslosengeld, Freibetrag, Kleingewerbe, Steuererklärung, Steuern
Wie kann man als Arbeitsloser via ETF für die Rente vorsorgen?

Hallo Ihr Lieben,

Tja, leider bin ich - wie so viele - nun im Rahmen von Corona meine eigentlich sehr sichere Arbeitsstelle unfreiwillig los geworden.

Ich bin erst seit noch nicht mal zwei Jahren im Job und erstmalig arbeitslos, alles Neuland für mich. Eins habe ich aber schon verstanden: Viel Vermögen besitzen darf man nicht, wenn man ALG II beantragen will. Letzteres wird zwar erst in sechs Monaten akut, sollte ich bis dahin keine neue Stelle haben, aber es herrscht Wirtschaftsflaute und ich bin gerne vorbereitet.

Frage jetzt: Wie sieht es mit der Rente aus? Ich spreche dabei von privater Vorsorge, nicht von gesetzlichen Einzahlungen (die fallen ja nun eh flach für's erste). Eigentlich wollte ich das über ein ETF-Depot regeln, da wäre bis zum Ruhestand sicher gut was rausgekommen. Kann es auch immer noch, wenn ich nun zeitig anfange. Es gibt aber zwei Probleme:

1) ergibt es überhaupt Sinn bzw. ist es ratsam, jetzt während des halben Jahres ALG I, ein solches Depot zu eröffnen? Falls ja: Was mache ich dann hinterher damit, sollte ich keine Stelle gefunden haben?

2) Damit komme ich zu Frage zwei, und die ist wichtiger: Phasen der Arbeitslosigkeit sind heutzutage normal, mit meinem (geisteswissenschaftlichen) Hintergrund sowieso. Was also, wenn mal wieder so eine Phase kommt - auch ohne Corona? Selbst wenn es in zehn Jahren sein sollte und ich bis dahin ununterbrochen habe arbeiten können: Muss ich dann vorzeitig das ganze Depot auflösen (zu evtl. sehr schlechten Konditionen) und das Geld bar (sofern noch machbar bis dahin...) im Garten vergraben, damit das Amt es nicht findet? Kann doch nicht sein!

Mit 34 Jahren gehöre ich definitiv zu der Generation, die privat zurücklegen muss, wenn sie nicht mal nur Grundrente beziehen will. sollte es die dann noch geben...

Danke Euch!

Aktien, Sparen, Altersvorsorge, Rente, ALG 2, ALG II, Arbeitsamt, Arbeitslosengeld, Depot, ETF, Freibetrag, Indexfonds, Arbeitslosengeld II, ETF-Sparplan
Bin verwirrt: Durch viele kleine Jobs über dem Freibetrag, was nun?

Liebe Community,

ich sitze gerade an Elster und bin nun einfach nur noch verwirrt. Ich habe sehr viele Fragen und werde auch noch einen weiteren Thread zur Anmeldung von freiberuflichen Tätigkeiten eröffnen. Nun aber erstmal zu meinem ersten Anliegen:

Ich habe letztes Jahr einen Werkstudentenjob gemacht, der mit laut Nr. 4 auf dem Lohnsteuerbescheid 0,00 € einbehaltene Lohnsteuer berechnet wurde. Meine Frage hier: muss ich davor jetzt Angst haben und die Lohnsteuer irgendwie zurückzahlen oder sowas?

Ich habe dann nach meinem Studienabschluss ein freiwilliges bezahltes Praktikum gemacht und bin damit brutto über 9,000 € gekommen. Als ich mein Masterstudium dann aufgenommen habe, hatte ich zusätzlich noch 3 weitere Jobs gemacht, bei denen ich aber zusammengerechnet nie mehr als 450€ pro Monat verdient habe.

Und dann war ich noch freiberuflich als Autorin tätig, aber das auch unter einem Verdienst von insgesamt 400€ im kompletten Jahr.

Ich weiss, das klingt sehr chaotisch und da ich durch diese ganzen Jobs anscheinend über den Freibetrag gelandet bin (es sind insgesamt um die 10000 € Brutto Jahresverdienst) habe ich jetzt Angst, dass was böses auf mich zukommt, uff.

Kann mich hier vielleicht jemand beruhigen und mich mal aufklären? Das wäre super nett. Danke!

PS: Ich habe noch eine Frage zur Anmeldung von freiberuflichen Tätigkeiten, dazu eröffne ich einen gesonderten Fragen-Thread.

Vielen Dank an diese wunderbare Plattform, das ist wirklich eine tolle Sache!

Freibetrag, Steuererklärung, Steuern
Student + Minijob(450€) + Kleingewerbe?

Moin zusammen,

ich bin momentan am studieren und arbeite Nebenbei auf 450€ Basis, wobei ich jeden Monat auch die vollen 450€ ausgezahlt bekomme! Seit einiger Zeit gehört das Streamen auf Twitch.tv zu meinen größten Hobbies; Da wäre es natürlich klasse, wenn das eine kleine zusätzliche Einkommensquelle wäre.

Sobald ich damit Geld verdiene muss ich es ja zumindest erstmal als Kleingewerbe anmelden. Dort muss ich lediglich die sog. Einkommenssteuer zahlen, sofern mein Einkommen unter 17.000€ jährlich liegt. Das Kindergeld meiner Eltern ist davon auch nicht betroffen. Und sofern ich unter 20h pro Woche "arbeite", gilt auch weiterhin meine Familienversicherung.

Nun zu meiner Frage: Da ich eigentlich noch kaum etwas verdiene und evtl. mal 10-20€ an "Donations" im Monat erhalte, wäre eine Gewerbeanmeldung ja kontraproduktiv... Dann würde ich pro Monat 470€ verdienen und müsste dann von diesem Betrag Steuern zahlen, korrekt? Wenn das der Fall wäre, dann würde ich ja quasi mit meinem Kleingewerbe verluste machen, da das Einkommen sehr gering ist, aber die Steuergrenze überschreitet.

Ist mein Gedanke richtig? Oder werden die beiden Einkünfte separat berechnet? Beispielsweise dass mein Minijob (450€) steuerfrei bleibt und nur die Einkünfte des Nebengewerbes versteuert werden?

Über schnelle und fachliche Antworten würde ich mich sehr freuen! ;)

Grüße!

Student, Einkommenssteuer, Freiberufler, Freibetrag, Gewerbe, Minijob, Steuern, 450-Euro-Job, Twitch

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