Wann und wie werden Säumniszuschläge bei der Krankenkasse berechnet?

Guten Morgen, Wahrscheinlich kennen mich einige nun, wegen meiner merkwürdigen Fragen in letzter Zeit... Ich würde diesmal gerne wissen, wann und wie Säumniszuschläge von der Krankenkasse berechnet werden.

Folgender Fall: Student A ist 20 Jahre alt und Student. Mit 16 Jahren hat er angefangen im Internet Geld zu verdienen. Das hat er 3 Jahre lang gemacht. Das FA wurde nicht in Kenntnis gesetzt, aber das FA lassen wir hier mal aus. Die Krankenkasse ebenso nicht, denn im jährlichen Fragebogen der Familienversicherung wurde von Eltern kein Ja bei Selbstständigkeit angekreuzt. Student A hatte keine Ahnung, dass er überhaupt Beiträge hätte zahlen müssen, da er keine Ahnung von Krankenkassen und Ähnliches hat.

Der Student möchte sich nun mit einem Steuerberater zusammensetzen und Steuererklärungen beim Finanzamt abgeben und auch selber aktiv auf die Krankenkasse zugehen und über die Einkünfte berichten für eine Nachzahlung der Beiträge.

Wird die Krankenkasse einen Säumniszuschlag erheben?

Ist folgende Berechnung richtig? Nachzahlung 13000€ für letzten 3 Jahre. 1%*13.000 = 130€ Anschließend 130€ * 36 Monate = 4680€ + Zuschläge bis der Gesamtbetrag abgezahlt ist.

Errechnet sich der Zuschlag also aus den Gesamtschulden der Nachzahlung? Gilt der Säumniszuschlag dann auch rückwirkend oder erst ab Säumnis der Nachzahlung?

Zum Beispiel sagt die Krankenkasse "Zahlen Sie 13.000€ bis zum 31.10.2016". Und wenn man später zahlt werden es pro Monat 130€ mehr bis die Schulden bezahlt sind.

Könnte man in dem Fall §24 Abs. 2 SGB IV geltend machen? Der Student hatte wirklich keine Kenntnis von seiner Zahlungspflicht und da er auch Schüler war kann man ja nicht erwarten, dass er sich damit auskennt oder doch? Wie groß ist der Spielraum im Verhandeln mit der Krankenkasse?

Danke im Voraus!

-Casio

krankenkasse, Krankenversicherung, Schulden, Sozialversicherung, Steuern, Beitragsschulden
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Wie werden Ausgleichszahlungen aus Erbauseinandersetzungen versteuert und wie gebe ich jetzt die Bestandsimmobilie an?

Mein Lebensgefährte besaß zusammen mit seinem Bruder zu je 50 % ein 3-Parteienhaus, sowie das Elternhaus (kleines Reihenhaus). Nach dem Tod des Bruders in 2013 fiel dessen Hälfte zu 50 % an seine Ehefrau, sowie zu je 25 % an die beiden Kinder. Nach langem Hin und Her einigten sich alle Beteiligten darauf, daß mein LG das Elternhaus, sowie eine Einheit aus dem MFH erhält. Zusätzlich erhielt er eine Ausgleichszahlung. Das Elternhaus steht seit 2007 (Tod der Mutter) leer. Es muß komplett saniert werden. Die Arbeiten wurden noch zu Lebzeiten des Bruders begonnen, da dieser eine Festanstellung und somit die finanziellen Mittel hatte. Mein LG ist selbständig mit stark schwankendem Einkommen – der finanzielle Ausgleich untereinander erfolgte durch die Mieteinnahmen aus dem MFH. Seit der Bruder verstorben ist, wurden keine Arbeiten in dem EFH mehr vorgenommen – was auch der Erbauseinandersetzung geschuldet war. Aktuell hat mein LG keine Reserven, um die Arbeiten in Auftrag zu geben. Nun meine Fragen: 1) Wie ist die Ausgleichszahlung steuerlich zu behandeln? Sind das Einkünfte und wenn ja, woraus (Vermietung und Verpachtung)? 2) In den letzten Jahren wurde für das EFH immer die Anlage VV ausgefüllt. Müssen wir das weiterhin tun – auch wenn keine Einnahmen erzielt werden (Kosten fallen nur geringfügig an)? Wie teilt man das dem FA mit? Können wir nicht einfach sagen, daß wir das Haus nach unseren Möglichkeiten renovieren und solange steht es eben leer ?

Erbe, Immobilien, Steuern
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Grenzgänger Berlin-Schweiz, oder wie wird alternativ besteuert?

Sehr geehrtes Forum,

Folgendes Szenario: Ich werde ab dem 01.09. einen Beruf für ein Schweizer unternehmen antreten. Der Plan ist, das ich die ersten 3 Monate eine verhältnissmässig lange Aufenthaltsdauer in der Schweiz haben (3 Wochen Schweiz, eine Berlin)

In den weiteren Monaten wird das Verhältnis eher auf 2 Wochen Schweiz zu 2 Wochen Berlin und letztendlich auf 1 Woche Schweiz, 3 Wochen Berlin laufen! Der langfristige Plan wird wohl eine Berliner Zweigstelle sein die ich leite und eine Woche Schweiz (bzw. ein paar Tage) wird zu taktischen Auslegung der Arbeitsziele etc. beibehalten! Nun ist gerade für die ersten 6 Monate nicht ganz klar wie ich mich am besten besteuern kann. Also wie ist der rechtlich beste Weg (legal und effektiv für mich)

Ich habe im Internet unglaublich viele verschiedene Informationen erhalten und bin nun leider verwirrter als vorher da mein persönlicher Fall nirgendwo beleuchtet wurde.

Mein Hauptwohnsitz bleibt Berlin, Vorort in der Schweiz werde ich wohl für die ersten 6 Monate ein wg Zimmer beziehen.

Fragen:

  1. gelte ich als Grenzgänger und kommt somit das DBA für mich in frage? Hier zu gibt es Verschiedene Aussagen im Netz!

  2. wie würde ich alternativ angesehen werden? Was sind die Möglichkeiten? Macht es Sinn dem Arbeitgeber einen deutschen Vertrag mit deutschen sozialabgaben und Besteuerung vorzuschlagen? Laut Quellen aus dem Internet ist dem ja eigentlich nichts auszusetzen außer das der AG einverstanden sein muss.

Also zusammengefasst ist meine Frage:

Ich arbeite für einen Schweizer Arbeitgeber, erst 3 Monate lang 3 Wochen, dann in den folgenden 3 Monaten Ca. 2 Wochen und dann 1 Woche in der Schweiz, Hauptwohnsitz bleibt definitiv Berlin! Was muss ich also tun? Wie ist die korrekte Lage zur Besteuerung und welche Optionen habe ich?

Vielen Dank vorab für die Antwort!

Mit besten Grüßen

PS

arbeitsrecht, deutschland, Doppelbesteuerung, Schweiz, Steuern
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Steuererklärung und Einnahmeüberschussrechnung als Student?

Guten Abend zusammen!

Ich hoffe sehr, dass Ihr mir helfen könnt! Ich bin langsam am verzeweifeln. Da ich mich so gut wie gar nicht auskenne hoffe ich sehr auf Eure Hilfe.... Folgende Situation:

Student, 27 Jahre, kein Bafög, kein Kindergeld, Kleingewerbe angemeldet + 6 Wochen Werkstudent Vollzeit.

Einkünfte in 2015:

  • in den 6 Wochen als Werkstudent wurden 5.248 € verdient, Lohnsteuer 866,61 €, Soli 47,41 €
  • Gewinnermittlung Kleingewerbe (Promotion) : 8.752,00 €, Betriebsausgaben liegen bei 2.427,40 € , macht ein steuerpflichtigen Gewinn von 6.324,60 €

Der Freibetrag für Studenten aus nichtselbständiger Arbeit liegt aktuell bei 8.004 €, oder? Der Freibetrag aus selbständiger Arbeit bei 17500 €, oder bin ich auf dem falschen Weg?

Die Frage, für 2015 muss die Einkommensteuererklärung sowie die Einnahmeüberschussrechnung abgegeben werden. Laut der Dame die das für mich erlegt hat würde ich bei der Lohnsteuer 867 € zurückbekommen. Aber 237 € Nachzahlung beim Kleingewerbe?! Nachdem die Dame bezahlt wurde, beantwortet Sie mir leider auch keine Fragen und ist nicht erreibar.

Wie ist es denn jetzt? Im Netz findet man mehrere verschiedene Aussagen, hat man beim Kleingewerbe 17500 € Freibetrag? Warum muss ich dann nachzahlen?

Hier nochmal die Angaben die ich rauslegesen kann:

Lohnsteuer: Fahrweg berücksichtig, WErbungskosten von 110 €, Beiträge zur Krankenversicherung, Fortbildungskosten- Studiengebühren Anlage S / Einkünfte aus selbstständiger Arbeit: Aufwendungen für Telekommunikation, Fortbildungs-Reisekosten, Kosten für Steuerberatun, Beiträge Versicherungen und Kraftfahrzeugkosten..

Blicke leider nicht durch... Oder darf man als Student generell nicht über die 8004 € kommen um steuerfrei zu bleiben?

Hoffe es ist irgendwie verständlich...

Vielen Dank schon mal für Eure Antworten...

Student, einkommensteuer, Einkommensteuererklärung, Steuern
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Zusatzeinkommen mit Bitcoin und Internetinvestment: benötige ich ein Gewerbe?

Hallo alle zusammen, bevor ich meine eigentliche Frage stelle kurz was zu meiner Person. Ich bin als normaler Arbeitnehmer vollzeit eingestellt, verdiene dort über 20T € Netto. An der Tankstelle halte ich einen Minijob auf 450€/Monat Basis inne.

Nun möchte ich solange ich jung bin Geld scheffeln 

Um weiter Geld zu verdienen (nebenbei) habe ich mich für zwei Hoch-Risiko-Modelle entschieden.

Das erste Modell ist der Handel mit Bitcoin. Innerhalb der letzten 4 Wochen ist der Bitcoin um 200€ gestiegen und wieder um 100€ gefallen. Ich finde die Entwicklung sehr interessant und denke darüber hinaus bleibt diese Art von Währung uns noch einige Zeit bestehen. Mein Ziel ist also der gezielte Kauf und Verkauf von Bitcoins, also kein Mining.

Das zweite Modell ist sozusagen das Investment in einer Firma. Das soll heißen, ich investiere in einer Firma Geld. Mit diesem Geld kaufe ich über der Firma (Sitz in der EU) Produkte ein. Nun werden diese von der Firma aufbereitet und über der Firma verkauft. Der EK Preis wird mir zugeschrieben + eine Rendite vom Gewinn.

Nun zu meiner Frage(n). Da es natürlich legal ablaufen soll, möchte ich auch meinen Gewinn versteuern lassen. Wenn alles gut läuft (höchst Risiko Investition) erwarte ich einen Gewinn von vlt 1000€ / Jahr – kann natürlich auch im Verlust enden. Nun tue ich mir in Sachen Steuern schwer. Wie bringe ich das ein? Ist ein Gewerbe notwendig da ich dieses dauerhaft machen möchte? Ich habe bereits nun folgendes gelesen:

„Du machst nach Ablauf des Jahres eine Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung, also ziehst von den Einnahmen deine Ausgaben ab und bringst den Gewinn über die Anlage „G“ in deine Einkommensteuererklärung. Eine Gewerbeanmeldung wird keiner von dir verlangen, weil du ja deine Dienstleistungen nicht öffentlich anbietest.“

Kann ich mich mit meinem Vorhaben nach dieser Aussage richten? Ist die Überschussrechnung ausreichend? Muss kein Gewerbe angemeldet sein? Muss ich als Selbstständiger fungieren?

Ich bitte euch um eure fachmännische Hilfe – vielen Dank!

PS: Ich möchte keine Diskussion lostreten ob diese 2 Modelle rentabel sind oder nicht. Oder ob das Geschäft seriös ist, da die Bitcoins oft für illegale Dinge gehandelt werden. Der reine Kauf und Verkauf von den Bitcoins ist denke ich mal absolut nicht illegal.

Danke

Einkommen, Gewerbe, Internet, nebenjob, Steuern, Bitcoin
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Hallo, muss ich Steuern auf einen Veräußerungsgewinn zahlen, den ich nie erhalten habe?

Mein 2012 verstorbener Vater hat meiner Mutter, meinem Bruder und mir eine Schiffsbeteiligung hinterlassen, die für uns einen Totalverlust der Einlage darstellt. Die Gesellschaft befindet sich in der Insolvenz und uns als Erbengemeinschaft wird ein Veräußerungsgewinn (Einkünfte aus Gewerbebetrieb) angelastet (50% entfallen auf meine Mutter und jeweils 25% auf meinen Bruder und mich).

Wir haben nie auch nur einen Cent Gewinn daraus erhalten und können den Veräußerungsgewinn und die daraus entstehende Steuerlast (Feststellungsbescheid von 2016, der den Einkommenssteuerbescheid von 2012 ändert) nicht nachvollziehen; vermutlich handelt es sich um eine nicht gezahlte zusätzliche Einlage, die wir damals aufgrund finanzieller Probleme nicht zahlen konnten. Meine Mutter und mein Bruder haben im Übrigen vom ihrem Wohnsitz-Finanzamt (Erfurt) keine Steuernachzahlung erhalten.

Daher meine Fragen:

  1. Ist es in einem Sozialstaat wie unserem tatsächlich möglich, dass ich auch einen Totalverlust auch noch Steuern zahlen muss (Hinweis: es geht um einen nicht erhaltenen Veräußerungsgewinn, keine Tonnagesteuer!)?
  2. Ist es bzw. wie ist es möglich, die Verluste zu verrechnen? Geht das gesamt oder prozentual?
  3. Kann man bzw. wie kann man einen Erlass der Steuerschuld beantragen?
  4. Gibt es sonstige Möglichkeiten, die Steuerschuld zu umgehen oder zumindest zu mindern?

Vielen Dank im Voraus!

Steuern, Veräußerungsgewinn
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Ich bin teilzeitbeschäftigt und beziehe Witwenrente, muß ich Steuern auf meine Witwenrente zahlen?

Teilzeitbeschäftigt und beziehe Witwenrente, muß ich Steuern auf meine Witwenrente zahlen? Wie wird es berechnet?

Ich wohne alleine und beziehe seit 6/2004 Witwenrente von der Deutsche Rentenversicherung. Zur Zeit bekomme ich von der Deutsche Rentenversicherung monatl. 600 € Witwenrente Brutto.

Seit 6/2004 habe ich keine Einkommensteuererklärung für die Witwenrente gemacht. (weil ich wusste nichts davon)

Heute bekam ich von Finanzamt einen Post und ich soll für das Kalenderjahr 2010 eine Einkommensteuererklärung für Witwenrente ausfüllen bzw. abgeben. Weil das Finanzamt hat von der Deutsche Rentenversicherung eine Mitteilung (Auswertung der Daten der Rentenbezugsmitteilung für das Kalenderjahr 2010) erhalten, wo drauf steht, dass es 7.200€ (für das Kalenderjahr 2010) zu versteuern sind.

Ich arbeite seit 2002 als Teilzeitkraft und verdiene brutto monatl. ca. 800 € (Sozialvers.-Beiträge und Lohnsteuer wird bezahlt). Jahreslohnsteuer ist bei mir aber sehr niedrig, so zwischen 100-150 € oder manchmal 0 €.

Also nochmal: Jahreswitwenrente Brutto 7200 €. 50% von 7200 € macht 3100 €. Grundfreibetrag für Witwenrente ist: 8.004 €

Frage: 1. Bin ich wirklich steuerpflichtig? Wenn ja, wieviel € Steuer muss ich eventuell an Finanzamt nachzahlen?

  1. Werden Witwenrenteeinkommen (Brutto) und Beschäftigungseinkommen (Brutto-Teilzeitjob) bei der Einkommensteuererklärung zusammengerechnet? Wenn ja, dann überschritte ich die Grundfreibetrag von 8.004 € für die Witwenrente und ich muss dann eventuell Steuern nachzahlen. Stimmt das, was meint Ihr?

Ich danke Euch schonmal im Voraus.

Rentenversicherung, einkommensteuer, Steuererklärung, Steuern, Witwenrente, Rentensteuer
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Holding: Versteuerung von Einnahmen aus Erträgen und Miete?

Hallo an die Community.

Kurz zu meiner Person: Ich bin angehender Wirtschaftsingenieur mit Ausrichtung Existenzgründung. Da ich kurz vorm Ende des Studiums angekommen bin, befinde ich mich in einer Art Planungsphase der Existenzgründung und bräuchte guten Rat. Google und Co. waren bis jetzt leider keine große Hilfe bei meinem Problem.

Zum Vorhaben: 1. Übernahme einer GmbH (Auszahlung der Gesellschafter / 100% Anteile / share-deal) 2. Erwerb von Grundstück und Immobilie des derzeitigen Firmensitzes (befindet sich in Privatbesitz einer der beiden Gesellschafter)

Ich möchte in naher Zukunft ein Unternehmen (GmbH) mit fehlender Nachfolgeregelung erwerben. Bei der Aufnahme von Krediten möchte ich vermeiden als direkter Kreditnehmer aufzutreten und stattdessen eine UG gründen, die als Holding fungiert, nötiges Kapital über ein Bankdarlehn zur Übernahme der GmbH besorgt und dieses Darlehn in den kommenden Jahren tilgt. Gleichzeitig soll die neu gegründete Holding (UG) den derzeitigen Firmensitz (Immo und Grundstück) erwerben. Immo und Grundstück werden anschließend von der Holding an die GmbH vermietet. Die Holding tritt nach außen nicht selbständig auf. Das operative Geschäft liegt bei der GmbH.

Meine Frage(n):

a) Die Erträge der Tochtergesellschaft (GmbH) werden

i. vor Umverteilung an die Holding voll versteuert?

ii. nach der Umverteilung an die Holding versteuert?

b) Die Holding hat einen Steuerfreibetrag auf Erträge in Höhe von ... EUR?

c) Die Holding hat einen Steuerfreibetrag auf Einkünfte aus Miete in Höhe von ... EUR?

d) Die Holding versteuert Einkünfte aus Erträgen mit ... %?

e) Die Holding versteuert Einkünfte aus Miete mit ... %?

Zur besseren Verständlichkeit habe ich versucht das Gesamtkonstrukt grafisch darzustellen.

Vielen Dank an Euch

Steuern, Ertrag
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Elternhaus an die Kinder notariell übertragen. Mutter wohnt weiterhin dort. Ist nun gegenüber dem Finanzamt eine fiktive Miete als `Einnahme´ anzugeben?

Schönen guten Tag!

Um für die Zukunft (Krankheitsfall, Erbe usw.) vorzusorgen, haben meine Schwester und ich vor einigen Monaten gemeinsam mit unserer Mutter das kleine Elternhaus von der Mutter auf uns notariell übertragen lassen, gewissermaßen eine Schenkung. Unsere Mutter wohnt, wie schon in den letzten 40 Jahren, weiterhin kostenlos in dem Haus und trägt auch weiterhin die Nebenkosten. Da wir ein sehr gutes Verhältnis mit unserer Mutter haben, gibt es hierzu natürlich keine schriftlichen Regelungen.

Nun hören wir plötzlich, dass das Finanzamt von uns eine fiktive Mieteinnahme als Einnahme auf unsere Einkommen aufrechnen kann. Kann das sein????? Mir ist das absolut unverständlich!!! Bisher wohnte sie als Eigentümerin dort mietfrei. Nun höre ich, dass wir fiktive Mieteinnahmen angeben und versteuern müssen, die es aber gar nicht gibt!!!

Nachfragen: Müssen wir an das Finanzamt herantreten? Man liest von verschiedenen Miethöhen. Mal 66 % der Vergleichsmiete, mal mehr mal weniger. Was gilt nun aktuell? Was ist, wenn man selber seinen 2. Wohnsitz in das Haus verlegt und die Mutter auch in dem Haus wohnt, da sie auch oft Hilfe benötigt? Sieht das dann wieder alles anders aus? Wir haben inzwischen große Zweifel, ob das mit der Übertragung des Hauses damals wirklich sinnvoll war.

Vielen Dank! Eskimo27

Steuern, fiktive Mieteinnahmen
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