Notarvertrag beim Kauf eines Gartenhauses auf Pachtland nötig?

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3 Antworten

Ein Pachtvertrag ist mit einem Mietvertrag vergleichbar. Das Häuschen darauf erwerbt Ihr doch sicher nicht vom Verpächter sondern vom vorherigen Pächter. Daher solltet ihr zumindest im  Pachtvertag festhalten was nach Ablauf des Pachtvertrages damit zu geschehen hat. Sonst kann es Euch passieren, dass Ihr am Ende der Pachtzeit dieses Häuschen auf Eure Kosten entfernen müßt. Einen Notar bedarf es bei diesen Verträgen nicht.

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Du musst hier offenbar zwei Verträge abschließen: einen für den Kauf des Gartenhauses und den Pachtvertrag mit dem Verpächter, auf dessen Grund das Gartenhaus steht. Ich kenne befristete Pachtverträge, bei denen ausdrücklich die Regelungen des § 94 BGB ausgeschlossen sind, das Gartenhaus nur vorübergehend dort aufgebracht wurde und somit nicht Grundstücksbestandteil wurde. Da bedurfte es keines Notarvertrages.

Du musst das Zustandekommen des Kaufvertrages unbedingt davon abhängig machen, dass auch der Pachtvertrag mit Dir abgeschlossen und wirksam wird. Der Verpächter muss Deiner Person und Deinem Kaufvertrag also zustimmen.

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Kommentar von Chrissi77
18.06.2017, 23:30

Danke dir für deine Rückmeldung! 

Dass ich auch einen Pachtvertrag abschließen muss ich für mich klar. Dass ich diesen aber zunächst beim Verpächter "anfragen" muss ist ein super Hinweis!

Vielleicht sollte ich auch erstmal den neuen Pachtvertrag organisieren um zu wissen, ob ein Notarvertrag notwendig ist?!

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Ein Notar ist nicht nötig wenn man nur pachtet. Wird der Pachtvertrag beendet muss man das Haus mitnehmen oder abreisen. Der Kauf des Gartenhaus ist ein normaler Kaufvertrag, das geht auch ohne Notar

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