Vermieter baut an, das beeiträchtig unseren Mietgeggenstand - muss ich das aktzeptieren?

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4 Antworten

Da Eure Wohnqualität nicht gravierend beeinträchtigt wird, hast Du keine Chance, eine Mietminderung durchzusetzen.

Noch nicht einmal ein Neubau Dir gegenüber würde zur Mietminderung führen, obwohl Dir nicht nur Sonnenlicht, sondern auch der freie Blick genommen würde.

Weg mit den Alpen, freie Sicht aufs Mittelmeer.

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Die Frage kann man nur mit "Es kommt drauf an" beantworten: Was heißt "Schatten bringt"? Wenn der Anbau 1,50m vor dem Wohnzimmerfenster steht, könnte man Mietminderungsansprüche erwägen. Steht er aber vor dem Toiletten- oder Schlafzimmerfenster dürften sich keine Ansprüche ergeben. Ist eine Aussicht verbaut die eindeutig mietsteigernd beworben wird, könnte man auch bei einem weiter weg stehenden Anbau an Mietminderung denken. Wird es dagegen nur 10 Minuten früher dunkel, entfällt jeder Anspruch. Auch wäre von Interesse, wo denn die Latifundie belegen ist. Es gibt kaum eine deutsche Innenstadt wo einem nicht der Nachbar auf die Pelle rückt, in Randgebieten oder auf dem Lande ist das anders.

Wie man vorgehen soll? Man nimmt Geld in die Hand und wird Mitglied im Mieterverein oder beauftragt einen Rechtsanwalt. Damit der nicht Rätsel raten muß, sollte man umfangreiches Bildmaterial vom Tatort im Tornister haben.

Ich glaube kaum, daß hier ein Grund für eine Mietminderung angebracht ist. Dennoch kannst Du Dich an den Mieterbund/ Mietverein wenden und Dich beraten lassen. Für einen geringen Beitrag um die 70 Euro/Jahr bekommst Du eine anwaltliche Beratung und zudem schreiben die auch einen Brief an den Vermieter, wenn es nötig ist.

Also einen Brief kann ich auch schreiben. Ich mach das für zehn Euro.

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Nur wenn dein Fenster aus brandschutztechnischen Belangen zu gemauert werden müsste hast du eine Chance zur Minderung .

Beim örtlichen Bauamt kannst du dich erkundigen .

Gruß Z... .

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