Muss der Mieter die Duschstange selbst bezahlen?

5 Antworten

Wenn die Duschstange bei der Wohnungsbesichtigung vor Mietvertragsunterzeichnung nicht fehlte, aber beim Einzug, dann hast Du sie natürlich nachzurüsten.

Nun ist mir nicht klar, was das Wort "Renovierung" mit der Frage zu tun hat und wer diese durchgeführt hat. Wenn es tatsächlich um eine Badrenovierung geht (die z. B. dem Mieter zugesagt wurde) und es für die Badewanne eine Duschwand oder eine Duschvorhangstange gibt, dann ist das Fehlen der Duschstange aus meiner Sicht ein sachlicher Mangel der Mietsache, weil die Duschnutzung nicht sinnvoll erfolgen kann.

Die Nachrüstung mit der Duschstange würde ich als Vermieter dann lieber selber vornehmen, um eine sorgfältige Montage und Befestigung in den Fliesenfugen zu erreichen, es sei denn der Mieter ist bei solchen Sachen handwerklich geschickter. Sonst ist es so zubefürchten, wie Primus es sehr treffend darstellte.

Mein Gott althaus, es geht nur um eine stink normale Duschstange, keine vergoldete hoffe ich.

Wenn der Mieter sie nun mal gern hätte und es in deinem finanziellen Rahmen möglich gemacht werden kann, zeig hier dein Entgegenkommen.

Diese zuvorkommende nette Geste trägt doch auch zum gegenseitigen guten Auskommen zwischen Mieter und Vermieter in Zukunft bei !

K.

Ist das eine Luxuswohnung? Na also! Im übrigen brauchen nur alte Tattriche eine Duschstange und an die vermietest Du ohnehin nicht.

Andererseits: Wenn der Mieter so ein Ding selber anbringen will,ruiniert der Dir eventuell die neuen Fliesen. Und bohrt vielleicht in eine Wasserleitung. Davon, dass das was er Dir dann anbringt aussieht wie Mäxchen ganz zu schweigen. Vielleicht solltest Du die Sache doch besser selber in die Hand nehmen?! Ein schwerreicher Investor wie Du kann die paar Euro sicher entbehren.

Renovierung

Hallo zusammen! Folgender Sachverhalt: Meine Tochter hat im letzten Jahr von der Gebag eine unrenovierte Wohnung angemietet und bekam für die Renovierung von der Wohnungsbaugesellschaft Euro 350,- ; so wie andere für die Dauer der Renovierung mietfrei wohnen können. Im Übergabeprotokoll wurden alle Schäden festgehalten und die Wohnung wurde wegen dem Renovierungsgeld als renoviert ausgewiesen!

Im Mietvertrag stand nichts von einer Renovierung bei Auszug!

Nun ist sie ausgezogen und die Gebag hat ihr gesagt, das wenn der neue Mieter die Wohnung so übernimmt, sie weder Tapeten abreißen noch streichen muß! Im Gegenteil! Gesonderte Wünsche des Nachmieters wurden von ihr noch berücksichtigt. Die Mustertapete sollte abgerissen werden u.s.w.,! Bei der gestrigen Übergabe wurde dann alles seitens der Gebag verworfen. Hier wurden ihr nicht sogar alle bereits ermittelten Schäden bei Einzug in Rechnung gestellt, sondern man teilte ihr mit, das der Nachmieter zwar die Wohnung so übernimmt, sie jedoch die Neurenovierung des Nachmieters von ihrer Kaution bezahlen muß. Obwohl sie bei Einzug im letzten Jahr die Wohnung genauso übernommen hat, wurden ihr jetzt sogar Euro 570,- abgezogen! Also noch Euro 220,- mehr, als sie selbst für den gleichen Zustand der Wohnung bei Anmietung von der Gebag bekommen hat. Ich habe dann im Auftrag UNTER VORBEHALT das Übergabeprotokoll unterschrieben, da die Gebag nicht nur Druck ausgeübt hat, sondern noch frech geworden ist. Der Nachmieter bekommt also jetzt für die Renovierung, obwohl er sich einverstanden erklärt hat, diese so zu übernehmen Euro 570,- von der Gebag, bzw., von der Kaution meiner Tochter! Das kann doch nicht rechtens sein oder irre ich mich jetzt? Hätte man meiner Tochter gesagt, das sie die Tapeten abreißen muß, bzw., streichen muß, hätte sie es getan! Und auch auf das Renovierungsgeld im letzten Jahr von der ARGE hat sie verzichtet, da die Gebag ihr das mit der Begründung nahegelegt hat, das sie etwas mehr bezahlen. Auch hier hieß es bei der gestrigen Übergabe seitens der Gebag. "Nun ja, hätten sie das Geld seinerzeit von der ARGE genommen, hätte die Wohnung als unrenoviert gegolten und dann wäre Ihnen auch nichts von der Kaution abgezogen worden!" Mal abgesehen davon, das meine Tochter einen RA zu Rate zieht, wüßte ich vorab ganz gerne mal, wie denn die Rechtslage ist.

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