Kann mich die Ex meines Vaters aus dem Haus werfen (beide sind Eigentümer)?

Hallo, habe ein etwas kompliziertes Problem:

Mein Vater und seine (nun Ex-)Lebensgefährtin hatten vor ein paar Jahren ein Haus gekauft (beide sind Eigentümer) und befinden sich seit einiger Zeit im Rechtsstreit, der inzwischen schon in emotionalen Terror ausartet z.B. schickt ihr Anwalt meinem Vater regelmäßig Drohbriefe, die nur aus haltlosen Unterstellungen und Falschaussagen bestehen um ihn einzuschüchtern. Zudem verbreitet sie überall Ruf schädigende Unwahrheiten über ihn (und seit kurzem auch mich) und nutzt jede Gelegenheit ihn zu provozieren.

Ich habe kürzlich mein Studium beendet und wohne jetzt seit ein paar Monaten vorübergehend in dem Zimmer das beide damals bei Erwerb des Hauses für mich eingerichtet hatten und in dem seither auch all meine alten Möbel/Sachen standen. Nun droht mir ihr Anwalt aus dem Nichts mit einer Zwangsräumung, da behauptet wird ich wäre ohne ihre Zustimmung in das Haus eingezogen bzw. dort gemeldet und würde unerlaubt ihr Eigentum nutzen.

Fakt ist jedoch, dass ich sie beim Einzug persönlich informiert hatte und auf mein Angebot, ihr für die Zwischenzeit Geld zu geben, kam von ihr nur: "ist mir egal, das musst du mit deinem Vater klären". Für uns liegt es klar auf der Hand, dass es sich um reine Schikane handelt, denn sie hatte meine Anwesenheit bisher stillschweigend geduldet und auch immer schön den monatlichen Fixbetrag den ich ihr zahle eingesackt. Zudem halten mein Vater und ich uns hauptsächlich im 1. Stock auf während sie im Erdgeschoss wohnt, weshalb wir uns nur selten über den Weg laufen.

Meine Frage ist: Kann sie mich einfach so gegen den Willen meines Vaters rausschmeißen obwohl beide Eigentümer sind und bin ich überhaupt verpflichtet ihr für meinen vorübergehenden Aufenthalt monatlich Geld zu geben?

Familie, Haus, kinder, Recht, Trennung, Wohnen, WOHNRECHT, Eigentum, Rechtsstreit
Gründe für mietminderung?

Hallo an alle. Ich brauche dringend Hilfe.

Ich bin vor einem Jahr in eine WG gezogen. 

Ich zahle für ein ca. 10qm großes Zimmer 420€ und habe eine mindestmietdauer von einem Jahr und eine dreimonatige Kündigungsfrist. Das Zimmer meiner Mitbewohnerin ist knapp doppelt so groß und sie zahlt ebenfalls 420€. 

Meine erste frage: ist meine Miete dann überhaupt rechtens? Normalerweise wird in einer wg der Mietpreis doch nach qm unterteilt. Oder nicht?

Voraussetzung war das es eine Nichtraucher Wohnung ist, da ich lungenkrank bin.

Die Mitbewohnerin, nennen wir sie mal Lena, raucht ständig in der Wohnung. Nicht nur Zigaretten sondern auch gras. 

Ein persönliches Gespräch mit ihr selbst hat leider nichts gebracht. Auf meine Aussage, dass ich hier eingezogen bin weil ich dachte, dass dies eine Nichtraucher Wohnung sei und ich schwer lungenkrank bin, war ihre Antwort: „tja Pech gehabt“.

Also schrieb ich den Vermieter an. Der bestätigte mir, dass Rauchen in der Wohnung verboten ist, und das sie sich öfter nicht daran hält.

Wie gesagt ich wohnen nun seit einem Jahr hier und sie raucht immer weiter. Dem vermieter habe ich nun mehrfach gesagt, dass sich das dringend ändern muss. Ich habe auch deutlich gesagt, dass ich nunmal eine Krankheit habe. Es ist bis heute nichts passiert.

Das ist ein weiteres Problem.

Das nächste ist, dass „Lena“ sich an keinerlei Regeln hält, die wir als wg aufgestellt haben.

Sie putzt nicht, sie räumt nicht auf, lässt essen teilweise bis zu einer Woche auf dem Herd stehen, dass es schon anfängt zu schimmeln. Wir hatten auch schon mehrfach Probleme mit Tieren in der Wohnung.

Sie bringt auch den Müll nie raus. Die ganze Wohnung stinkt nach Müll, da wir es nicht mehr einsehen ihr alles hinterher zu räumen.

Zusätzlich geht sie ungefragt einfach an unsere Sachen und verwendet/benutzt/isst oder trinkt sie.

Außerdem habe ich sie schon dabei erwischt wie sie einfach ungefragt in unsere Zimmer geht.

Ist dies nicht auch eine Art „Hausfriedensbruch“? Denn wie haben alle einen eigenen Mietvertrag für unser Zimmer.

Teil 2 in den Kommentaren!

Miete, Mietminderung, Mietrecht, Recht, WOHNRECHT, wohnung, WG, Wohngemeinschaft
Wohnungskauf mit Wohnrecht - was gilt es zu beachten?

Ich möchte eine Wohnung mit Garage (Wert ca. 200.000 Euro) von einer 80jährigen Frau kaufen, die bereits seit 30 Jahren in dieser Wohnung wohnt, und ihr ein lebenslanges Wohnrecht (ohne Bezahlung einer Miete; nur Wohnrecht kein Nießbrauch) einräumen. Es besteht kein Verwandtschaftsverhältnis zwischen uns.

Laut der geschätzten erzielbaren Jahresmiete und der entsprechenden Tabelle des statistischen Bundesamt errechnet sich ein Abzug von 60.000 Euro und damit ein Kaufpreis von ca. 140.000 Euro.

Was gilt es steuerlich von mir als künftigem Eigentümer und Erwerber der Wohnung zum "reduzierten" Kaufpreis zu beachten?

Wie schaut es mit der Grunderwerbssteuer in Bayern aus, die ich als Erwerber zu bezahlen habe - errechnet sich diese im Bezug auf 200.000 Euro oder 140.000 Euro?

Muss die Verkäuferin im Blick auf Steuern etwas beachten?

Muss die Garage, die im Kaufpreis von 200.000 Euro bzw. 140.000 Euro enthalten ist, eigens im Blick auf das "Wohnrecht" behandelt/betrachtet werden?

Was ist, wenn die Dame sich 5 Jahre nach dem Verkauf - also mit 85 Jahren - entscheidet, ins Seniorenheim umzuziehen? Darf ich dann die Wohnung vermieten? Wenn Ja: Bekommt die Dame dann die Miete? Oder muss die Wohnung dann bis zum Lebensende der Dame bzw. einem ggf. Zurückzug aus dem Seniorenheim leer stehen bleiben?

Ich weiß, dass dies viele Fragen sind :). Viell. kann mir trotzdem jemand weiterhelfen. DANKE!

Steuern, WOHNRECHT
Grundstückskauf mit Vereinbarung eines Wohnrechts/Gestaltungsmöglichkeiten?

Meine 30-jährige Tochter möchte von einer Bekannten ein Grundstück kaufen, auf dem bereits ein älteres EFH steht, welches weiterhin mit lebenslangem Wohnungsrecht von der 63-jährigen Bekannten bewohnt bleiben soll. Der Knackpunkt ist eben dieses neu zu vereinbarende Wohnrecht…

Das Grundstück soll nicht formal sondern nur intern geteilt werden. Ungefähr die Hälfte des Grundstücks steht meiner Tochter für ihren geplanten EFH-Neubau mit Garten etc. zur Eigennutzung zur Verfügung. Der vorgesehene Kaufpreis soll ca. 300.000€ betragen.

1.Frage: Wie würde sich der Eintrag eines Wohnrechts im Grundbuch in so einem Fall eigentlich in so einem Fall auf den Grundstückskaufpreis auswirken? Gibt es da Empfehlungen?

2.Frage: Der Neu-Eintrag eines Wohnrechts im Grundbuch unter Nicht-Verwandten im Zuge des Grundstücks-Kaufs würde nun mit erheblichen Steuern (30-50% Schenkungssteuer) für die Bekannte (Verkäuferin) einhergehen. Wir überlegen daher, dieses Wohnrecht zwar so rechtssicher wie möglich vertraglich zu vereinbaren, aber zur Vermeidung einer Besteuerung nicht im Grundbuch eintragen zu lassen, sondern den Vertrag lediglich beim Notar zu hinterlegen. Im Gegenzug soll ja der vereinbarte Kaufpreis für das Grundstück deutlich unter dem Verkehrswert liegen und die Bekannte (Verkäuferin) weiterhin mietfrei wohnen, solange sie will….

Meine Annahme ist, dass man doch eigentlich selbst entscheiden können muss, zu welchen Konditionen man Menschen in seiner eigenen Immobilie wohnen läßt (z.B. auch mietfrei)?

Ist das steuerrechtlich so in Ordnung? Auf keinen Fall wollen wir natürlich das Risiko einer evtl. Steuerhinterziehung eingehen!

3.Frage: Gibt es dazu noch andere Möglichkeiten, die der Bekannten Wohnrecht-Sicherheit gewährleisten würde?

PS: Eine Teilung wird von der Baubehörde leider nicht genehmigt…

Vielen Dank für hilfreiche Antworten!

Steuern, WOHNRECHT
Lärm im Mischgebiet durch Wertstoffhof?

Ich bin vor ein paar Monaten in ein idyllisches bayrisches Kleistädtchen gezogen. Leider hat es sich nun doch nicht als allzu idyllisch herausgestellt. Zumindest nicht die Gegend, in der ich wohne.

Eins vorweg: natürlich bin ich selbst dafür verantwortlich, in welche Gegend ich gezogen bin. Ich hätte die Gegend vorher gründlicher ausloten können. Allerdings wohnte ich 400km weg und habe mir die Wohnung hier während einer Kur nebenbei gesucht, ich hatte also nicht allzu viel Zeit dazu. Die Wohnungsbesichtigung war im Winter abends um 8, da sah man von der Nachbarschaft und der Umgebung hier eben auch nicht so viel und es war auch ruhig. Das sich nebenan ein Gewerbegebiet befindet hatte mir auch der Vermieter nicht gesagt, obwohl ich mich nach der Umgebung bei ihm erkundigt habe. Es war auch nicht von vornherein ersichtlich, da das Gewerbe erst hinzter dem Haus richtig losgeht. Außerdem habe ich mit so etwas auch einfach nicht gerechnet.

Also kurzum: Ich wohne direkt neben einem Gewerbegebiet. Allerdings ist auch in einem Mischgebiet sicher nicht alles erlaubt. Ein Mischgebiet ist doch wohl in erster Linie für Gewerbe da, welche das Wohnen nicht allzusehr beeinträchtigen, und nicht für Betriebe, die den ganzen Tag Maschinenlärm verursachen. Als Grenzwert für Mischgebiete habe ich 60db gefunden. Ich habe mir ein Schallmeßgerät besorgt, die 60db werden oft gerade so noch eingehalten, aber das ist echt schon richtig laut. Wer hat so was festgelegt als wohnverträglichen Wert? Oftmals werden sie aber auch überschritten.

WOHNRECHT, Lärmbelästigung
Wohnrecht oder Miete?

Hallo zusammen,

folgender Sachverhalt:

Meine Eltern wohnen auf einem Bauernhof (nur minimal Landwirtschaft im Nebenerwerb), sind beide Rentner bzw. Pensionär und es steht die Idee im Raum den Hof an mich zu verkaufen.

Dafür würden wir das Wohnhaus so umbauen, dass 2 Wohneinheiten entstehen, eine für mich, eine für meine Eltern. Die Umbaukosten übernehme ich, Bauantrag läuft.

Es soll ein Geschäft wie unter Fremden sein, keine Schenkung, ortsübliche Miete usw..

Folgende Optionen liegen auf dem Tisch:

  1. Hof wird zum Wert laut Gutachten an mich verkauft und ich vermiete eine Wohneinheit an meine Eltern zu marktüblichen Konditionen.
  2. Den Eltern wird in der Wohneinheit ein lebenslanges Wohn-/Nießbrauchrecht eingeräumt und der Hof wird zum Wert laut Gutachten abzüglich des Wertes für das Wohnrecht an mich verkauft.

Welche Variante ist finanziell im Normalfall für meine Eltern sinnvoller/fairer, welche für mich?

Ich rechne das, für meine Eltern, so (vorausgesetzt ist, dass sie genau so lange leben wie statistisch erfasst):

Option 1: Jahreskaltmiete (inflationiert mit 2%) x statistische Lebenserwartung = gezahlte Miete

Option 2: Jahreskaltmiete x Kapitalwert der Lebenserwartung = Wert Wohnrecht

Schlussfolgerung: Die gezahlte Miete übersteigt den Wert des Wohnrechts um ca. 125000€, also ist das Wohnrecht ein großer Vorteil für meine Eltern.

Gibt es da einen Denkfehler?

Die Summe, die die Eltern bei Option 1 zusätzlich erhalten, wird nicht verzinst, da eine Anlage am Kapitalmarkt in dem Alter als nicht sinnvoll angesehen wird.

Für mich sehe ich das so, dass es kaum einen Unterschied macht.

Bei der Option mit Wohnrecht spare ich mir die Finanzierungskosten für den Wert des Wohnrechts, bekomme aber eine kleinere Summe gezahlt und habe keine Abschreibung von Zinsen und der Umbaukosten der Wohnung.

Bei der Option mit Miete bekomme ich über die Jahre eine Summe gezahlt, die um 125000€ höher liegt, muss im Gegenzug aber Finanzierungskosten und Steuern zahlen.

Da das Geld nicht vorhanden ist, sondern finanziert werden müsste, habe ich keine Verzinsung meines eingesparten Kapitals bei der Option mit Wohnrecht eingerechnet.

Die Rechnung ist etwas zu umfangreich um sie hier zu posten, ich komme aber in etwa auf das gleiche Ergebnis. Ist das generell realistisch?

Ich bevorzuge demnach die Variante mit dem Wohnrecht, da meine Eltern hier 125000€ einsparen, anstatt das Geld quasi über mich in Form von Steuern auf die Mieteinnahmen an den Staat weiterzuleiten (andere Überlegungen bzw. möglicher Sicherheiten, möglicher Umzug usw. sollen nicht betrachtet werden, es geht rein um den finanziellen Aspekt beider Optionen).

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand bei dem Thema weiterhelfen könnte.

Vielen Dank im voraus!

Immobilien, Landwirtschaft, Miete, Nießbrauch, WOHNRECHT

Meistgelesene Fragen zum Thema WOHNRECHT