Grundbucheintrag bei Erbe?

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4 Antworten

Ja, das Grundbuch ist zwingend zu berichtigen.

Auch wenn die Kinder noch minderjährig sind, wird die Eintragung vorgenommen. Die Rechte der Kinder sind zu schützen Also es wird entweder das eingetragen, was im Testament steht, oder eben nach der gesetzlichen Erbfolge.

Anders geht es nicht, denn sonst könnte ja verkauft werden, ohne die Kinder sicher zu stellen.

So ist es. Wichtig ist hierbei das Wort "berichtigen", denn die Erben treten ja in die Fußstapfen der Erblasser.

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Wenn es kein sogenanntes " Berliner Testament" gibt,(heißt Erben unter Eheleuten auf Gegenseitigkeit)werden alle beteiligten Personen automatisch vom Grundbuchamt angeschrieben.Die Gebühren für die Umschreibung ist für 2 Jahre kostenlos. Hoffe etwas Licht ins dunkle gebracht zu haben

Ein Viertel sind zwei Achtel, aber das nur am Rande. Ich empfehle einen Anwalt aufzusuchen, eine Eigentümeränderung an Immobilien müssen notariell beglaubigt werden. Der Notar veranlasst per Auftrag auch die Änderung im Grundbuch.

Das kann sich verkomplizieren - es hängt von der Konstruktion des Erbfalles ab.

Erbt der überlebende Ehegatte, kann nur der eine Grundbuchänderung bewirken.

Ist das Erbe durch einen Erbschein veschriftet worden, kann man damit natürlich eine Grundbuchänderung bewirken - die soll sogar zunächst kostenfrei sein.

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