Grundstück kleiner nach Vermessung - Verkäufer will Differenz nicht bezahlen

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3 Antworten

Meist steht auch in den Notarverträgen, dass für Mehr- oder Minderflächen keine Gewähr übernommen wird. Wenn das bei dir auch so ist, stehen die Chancen nicht gut.

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Kommentar von Johnnynbg
10.04.2013, 12:57

Bei uns ist Vertragsbestandteil, dass die Flächendifferenz über den Euro/qm Preis auszugleichen werden muss. Hätten wir mehr Fläche, müssten wir also noch was drauflegen. Ich weiß nur nicht, ob der Verkäufer sich hier nun so quer stellen kann, denn er hat den Vertrag ja schließlich auch unterschrieben.

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John:

Wenn ich dich richtig verstehe, liegt ein notariell beurkundeter Kaufvertrag mit Auflassung und Bestellung einer Auflassungsvormerkung über eine noch nicht vermessene Teilfläche von 624 qm zu einem Qm-Preis von 105 € vor.

Die Messungsanerkennung in notariell protokolierter Form steht bevor. Den Kaufpreis hast du bereits vor der Eigentumsumschreibung bezahlt.

Die (unwesentliche) Grundstücks-Flächen-Differenz beträgt nach der Vermessung 18 qm = 2,88 % = 1.890 €.

Es gilt der vertragsgemäß vereinbarte Kaufpreis für 606 qm von 105 €/qm, unabhängig vom Mischverhältnis. Hierüber wird der amtieren Notar den uneinsichtigen Verkäufer belehren.

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Kommentar von Johnnynbg
10.04.2013, 15:52

Hallo,

Danke, dass war sehr hilfreich. Diesbezüglich müssen wir also den Notar nochmals in Gebet nehmen um unseren Standpunkt deutlich zu machen.

Die Nachbarpartei hat genau den gleichen Fall. Nur bei denen beträgt bei identischen Parametern die negative Differenz der Fläche 150 qm. Diese haben nun lediglich eine Grundfläche von 560 qm. Dies ist eigentlich der Hauptstreitpunkt, da der Verkäufer den Nachbarn nun über 16000 Euro zurückzahlen müsste. Vertrag ist mit unserem identisch. Hier sollte es sich auch so verhalten, oder?

Danke

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Ich kann bei dieser Sachverhaltsschilderung einen Punkt nicht nachvollziehen: Es besteht doch ein notarieller Kaufvertrag, ansonsten gäbe es doch keine Auflassung und keine Vormerkung. Wozu müßt Ihr denn nochmals zum Notar? Alle erforderlichen Erklärungen werden doch in einem Termin abgegeben.

Und mit der Preisvereinbarung ist das eine heikle Sache: Grundstückskaufverträge bedürfen der notariellen Form. Formlose Nebenabreden sind ungültig.

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Kommentar von RatsucherZYX
10.04.2013, 12:50

Wozu müßt Ihr denn nochmals zum Notar?

Wegen der Flächendifferenz, die einen Minderwert von € 1650 bedingt.

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Kommentar von Johnnynbg
10.04.2013, 12:51

Hallo, danke für die schnelle Antwort. Der erneute Notartermin ist zur Messungsanerkennung und zur Auflassung. Der notarielle Quadratmeterpreis wurde von den Verkäufern festgesetzt.

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