Wie kann er ein Geschenk zurückfordern?

Hey,

Folgendes. Ich war mit einem Mann zusammen und wir haben uns eine gemeinsame Wohnung fertig gemacht. Ich hatte Geburtstag und er hat mir einen Traum erfüllt gehabt. Er hat mir ein Tier geschenkt für 1700 Euro. Ich habe den Kaufvertrag und alles andere Unterschrieben. Ich habe drauf bestanden das er mir trorzdessen einen Gutschein aufstellt im Wert von 2000 Euro da er mir für diesen Betrag das Tier kaufen wollte. Eindcag als Absicherung falls etwas passieren sollte. Monate danach haben wir sehr viel Streit gehabt, er hat mich schlecht behandelt und ich habe wegen ihm starke Depressionen bekommen weshalb ich mich getrennt habe. Nun war der beim Rechtsanwalt und fordert 3500 Euro zurück. Das Geld was er für mich inkl. Geschenke ausgegeben hat. (freiwillig) ich habe ja auch was für ihn ausgegeben. Nun habe ich auf den Brief geantwortet und es kam ein neuer Brief vom Anwalt. Darin steht das der Gutschein nichts an der Rechtslage ändert? Und das wenn ich keine 3500 Euro zahle das Geschenk laut §528 und §530 widerrufen wird. Wie? Und ich verstehe nicht wieso ich schuldig bin im Falle grober Undank? Ich habe ja nichts getan und Verarmt war und ist er nicht. Das stimmt eindcag überhaupt garnicht. Außerdem stehe ich in Ausbildung und verdiene kein Geld außer bafög. So frage ich mich ob er damit durch kommt? Und ich habe sehr Angst das mir das Tier genommen wird da es ja unfair ist und er eben lügt. Desweiteren steht drin das er auf 1500 verzichten würde wenn ich 2000 sofort zahlen würde?

Lg und freue mich über Antworten.

Rechtsanwalt, Trennung, Geschenk
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Trennung - Zweiter Hauptmieter will Wohnung behalten, aber Vermieter möchte die Wohnung frei haben (mündlich geäußert)?

Hallo.

Mein (Ex-) Partner und ich haben uns getrennt und ich werde ausziehen (nicht verheiratet).

Der Vermieter hat dazu geäußert, dass er gerne möchte, dass die Wohnung frei wird.

Mein Ex möchte in der Wohnung bleiben und möchte beweisen, dass er die Bonität hat, weiter zuverlässig zu zahlen, auch alleine.

Meinen Ex würde ich dennoch unterstützen, etwas zu unterschreiben, damit er die Wohnung übernehmen kann, wenn er mir etwas vorlegen würde. Wir sind beide Hauptmieter der Wohnung.

Gibt es die Möglichkeit eine Änderung des Mietvertrages zu beantragen oder ähnliches, gegen die Meinung des Vermieters?

Ich hatte den Vermieter nur angerufen und gefragt, wie er dazu steht, wenn nur noch einer in der Wohnung wohnt und weiter pünktlich zahlt etc. Also eine mündliche Sache. Seine Worte: "Dann ziehen sie doch jetzt aus. Es wäre mir lieber, wenn die Wohnung für uns frei ist".

Vielen Dank für Tipps und Hilfe :-)

Ich bin etwas überfordert, weil ich einerseits meinem Ex auch ein gutes Leben gönne, unser Sohn ihn auch besuchen können soll und ich andererseits zum 1.5. umziehen möchte, weil meine neue Wohnung sicher unterschrieben ist. Wenn ich weiter im Mietvertrag stehe, kann ich auch ziemlich dolle Schwierigkeiten bekommen, die ich mir eben nicht leisten kann.

Miete, Mietrecht, Trennung, vermieter, wohnung
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Unangemessene Wohnkosten nach Umzug durch Trennung - tragbar?

Liebe Helfende,

nach der partnerschaftlichen Trennung vom Vater meiner Tochter, werde ich (da unser aktueller Vermieter den Mietvertrag nicht auf mich als alleinige Mieterin umschreiben möchte/mein Ex diese nicht verlassen aber als Mitmieter mitfinanzieren möchte) zusammen mit Kind und zwei Katzen aus einer gemeinsam angemieteten Wohnung ausziehen müssen. Mein Gehalt als Minijobberin werde ich durch ALG2 aufstocken müssen, welches mir aber erst nach Auszug aus der gemeinsamen Wohnung bewilligt wird, da mein Ex, meine Tochter und ich derzeit noch als Bedarfsgemeinschaft anerkannt werden.

Sprich - ich habe quasi kein Geld bis zum Umzug und kann potentiellen Vermietern dementsprechend kein Einkommen, von dem die Miete zu finanzieren wäre, vorweisen, wäre danach Sozialhilfeempfängerin, Haustiere und Kinder sind auch nicht immer gerne gesehen und muss zudem ohne Auto möglichst zentral beziehungsweise mit Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel wohnen. Unter diesen Umständen eine "angemessene" Wohnung zu finden scheint mir aktuell utopisch, zumal ich bisher nicht einmal Antworten erhalten habe, nachdem ich mein Interesse an online inserierten Wohnungen bekundete. In meiner aktuellen Situation bin ich als potentielle Mieterin natürlich alles andere als attraktiv.

Da das Zusammenleben hier zunehmend ungemütlich und von Streit geprägt ist, muss aber eine Lösung her.

Nun hat es sich ergeben, dass in dem Haus, in dem meine Mutter lebt, bald eine Wohnung frei wird - diese könnte ich beziehen, in dem Fall würde der Vermieter sie gar nicht erst ausschreiben. Er wartet hier auf meine Entscheidung. Das Problem ist, dass diese Wohnung fernab dessen liegt, was das Jobcenter als angemessen erachtet - 25qm und etwa 250€ drüber um in Zahlen zu sprechen.

Da ich noch nicht im Leistungsbezug bin, kann mir der Umzug in diese Wohnung nicht vom Jobcenter untersagt werden; der für mich zuständige Beamte sagte, dass von Vorneherein lediglich die angemessenen Unterkunftskosten vom Jobcenter getragen werden. Im Netz lese ich jedoch, dass eine unangemessen teure Wohnung bis zu 6 Monate voll finanziert wird, wenn keine Möglichkeiten zur Kostensenkung bestehen. Kann mir hierzu jemand - bezogen auf meinen Fall - näheres erläutern?

Meine Idee wäre, mich aus der teuren Wohnung heraus nach einem alternativen Wohnsitz umzuschauen - denn dann habe ich immerhin schonmal ein Einkommen, welches ich weiteren Vermietern nachweisen kann.

Anderenfalls - ist es vielleicht sogar denkbar, in der unangemessenen Wohnung zu bleiben? Zusätzlich zum ALG2 darf ich 140€ meines Einkommens selbst behalten; mit meiner Mutter im Haus, die meine Tochter auch mal betreuen könnte, wäre es vielleicht sogar denkbar, mehr zu arbeiten. Im Sommer werde ich mein letztes Ausbildungsjahr bezahlt antreten, dann werden sich die Verhältnisse auch noch einmal ändern.

Vielleicht hat jemand ähnliches erlebt wie ich und kann mir Mut zusprechen oder von der Idee abraten. In meinem Kopf sind nämlich Fragen über Fragen.

Danke!

ALG II, Hartz IV, Trennung
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Telekom Rechnung nach Trennung und Umzug wurde weiterhin vom Ex-Partner abgebucht. Besteht Anspruch auf Rückzahlung?

Hallo,

meinem besten Freund ist die geschilderte Situation "passiert". Er hat mit seiner Freundin im Haus der Schwiegermutter gewohnt und damals als Kostenbeteiligung für den Haushalt den Telekom-Anschluss (welcher auf die "Schwiegermutter" läuft) per Sepa-Mandat bezahlt.

Dann trennten sich die Wege. In der gleichen Zeit verkaufte die Schwiegermutter das Haus und zog mit Ihrer Tochter um. Mein Freund zog ebenfalls um und meldete einen Telekom-Anschluss für sich an. Was er nicht wusste ist, daß das erteilte Sepa-Mandat für den Anschluss der "alten" Schwiegermutter auch nach deren Umzug weiterlief und für ihn nicht erkenntlich in seiner eigenen Telekom-Abrechnung integriert war. Per Zufall stellte er dies 4 Jahre später bei einem Telefonat mit der Telekom fest weil die Rechnungsbelege immer zur Ex-Schwiegermutter geschickt wurden. Einsicht erhält er nicht, da er nicht Vertragsinhaber ist...

Nach mehrmaliger Kontaktaufnahme zur Ex und Ex-Schwiegermutter wurde er immer wieder vertröstet. Nach 2 Jahren hat er den guten Willen aufgegeben und den Weg übers Amtsgericht per Mahnbescheid eingeschlagen. Heute kam die Antwort: Der Antragsgegner hat Widerspruch erhoben.

Deshalb jetzt die Frage: Macht der Gang vors Gericht Sinn oder wurden irgendwelche Fristen versäumt bzw. ist er "selbst dran schuld" das er nicht direkt das Sepa-Mandat bei Trennung aufgekündigt hat?

Vielen Dank für sachdienliche Hinweise ;-)

P.s. Moralisch ist die Sache ja völlig klar, leider nicht für Jederfrau ;))

rechnung, Trennung
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Ehemann ist Alkoholiker, gewalttätig und nicht selbstständig. Wie dagegen vorgehen?

Schönen guten Abend,

ich hoffe es gibt hier ein paar Menschen die sich mit dem deutschen Recht auskennen oder leider selbst in so einer oder einer ähnlichen Situation gewesen sind.

In folgendem Szenario geht das leider um die Ehe meiner Eltern. Beide Kinder sind erwachsen und leben nicht im Elternhaus.

Zu den Eckdaten: Mein Vater ist unselbständig: damit meine ich wirklich, dass er nichts kann. Er ist der deutschen Sprache nicht fähig (Muttersprache Russisch). Dementsprechend haben meine Mutter und Schwester (lebt zwischenzeitlich als Unterstützung im Elternhaus) immer alles bürokratische oder auch den Haushalt übernommen. Er hat die letzen 25 Jahre in einer Fabrik gearbeitet - der Job steht wegen seinem Alkoholismus jetzt auf der Kippe steht.

Leider ist es nun so, dass mein Vater dem Alkohol verfallen ist. Keine Behandlung hat bisher angeschlagen und wird es meiner Ansicht auch nie. Er ist alkoholisiert nicht einschätzbar wird aggressiv, verbal wie auch körperlich. Meine Schwester und meine Mutter haben auch schon zweimal Anzeige erstattet.

Das Haus meiner Eltern wird Ende des Jahres abbezahlt. Meine Mutter ist derzeit arbeitslos und meine Vater krankgeschrieben. Er hat bereits mehrere kleine schlaganfälle erlitten - höchstwahrscheinlich aufgrund des Alkoholkonsums. Es ist bereits seit langem die Rede von Trennung und Scheidung, jedoch hatte ein Anwalt eine Scheidung abgeraten, da meine Mutter finanziell danach schlecht dastehen würde.

Wir wissen leider nicht was wir nun tun sollen in Bezug auf ihn. Sofern er die Sucht nicht bekämpfen kann, sind die Chancen leider sehr hoch, dass er zum pflegefall wird. Er ist unseres Erachtens nicht psychisch zurechnungsfähig, jedoch haben wir keine medizinischen Beweise dafür. Alleine leben könnte er nicht.

Meine Schwester befürchtet im Falle einer Trennung unsere Eltern, dass alle Probleme im Bezug auf unseren Vater auf uns zurückfallen würden. Sei es bürokratisch, da er nichts selber kann - wie auch finanziell, denn so wie es derzeit aussieht wird er seinen Job verlieren und im Laufe der Zeit entweder zum Pflegefall werden oder in betreutes wohnen müssen.

Wir hatten schon mit mehreren Vereinen/Organisationen oder auch der Polizei in Kontakt, jedoch kann uns keiner weiterhelfen.

Müssten wir ihn im schlimmsten Fall finanzieren? Wenn er in die Schulden kommt müssen wir als Kinder alles übernehmen? Müssen wir die Pflegekosten tragen? Wie sehen die Verpflichtungen der Kinder aus? Und die unserer Mutter?

Hat irgendjemand einen Rat? Es ist ein Teufelskreis dem wir nicht entfliehen können.

Arbeitslosigkeit, ehe, erbrecht, Hausverkauf, Pflegekosten, Recht, Scheidungsrecht, Trennung, Ehepartner
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Ex-Freund verzichtet schriftlich auf Mietkaution, weigert sich nun vom Konto zurückzutreten?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe momentan ein kleines Steinchen auf dem Gemüt, welches mich beschäftigt. Kurze Zusammenfassung: Ich bin im Juli 2018 mit meinem (damaligen) Freund zusammen in eine Wohnung gezogen. Es war unsere erste gemeinsame Wohnung. Wir haben vor dem Einzug schriftlich festgelegt, die Miete inklusive Fixkosten wie Internet und pauschale Einkaufskosten zu teilen. Ich habe dieses Dokument aufgesetzt, da er zwar Arbeit hatte, aber bereits in der Vergangenheit immer mal wieder seinen Job verloren hatte.

Nachdem er durch seine Familie die Kaution gestellt hatte, konnte er bereits im ersten Monat schon keine Miete zahlen, weswegen ich seinen Teil übernahm. Das zog sich so bis zu seinem Auszug im März 2019. Er zahlte insgesamt auf das Miet- und Wohnkonto keinen Cent ein. Nach seinem Ausscheiden aus dem Mietvertrag (lief alles mit Einverständnis der Vermieterpartei) wohne ich nun weiterhin in der Wohnung. Am Tag seines Auszugs verlangte er mir die komplette Auszahlung der Mietkaution und die Montagekosten der Küche in Höhe von gesamt 1 540 Euro.

Da er allerdings in Bezug auf das Dokument, welches er unterschrieben hatte noch Mietschulden in Höhe von knapp 4 500 Euro bei mir hat einigten wir uns (schriftlich!) auf den Verzicht beider. Sprich: Ich verzichte auf die Rückzahlung der von ihm nicht gezahlten Mietschulden und er tritt somit von dem (von beiden) abgeschlossenen Mietkautionskonto zurück. Ich habe somit auf beiden Dokumenten seine Unterschrift.

Nun ist es so, dass ich vor kurzem (Juli 2020) eine Abrechnung der Bank bekommen habe und er seinen vereinbarten Forderungen nicht nachgekommen ist. Als ich ihn via Social Media danach fragte, meinte er nur "wieso sollte ich? deine dokumente sind nicht rechtens, du überweist mir jetzt erstmal die 1400 Euro (falscher Betrag hier) das solltest du ja bis nächste woche schaffen!"

In der Woche informierte ich mich über die Hotline meiner Rechtschutzversicherung über die Rechtslage, er drohte mir mehrmals mit dem Anwalt. Bisher kam aber noch nichts.

Mir wurde nur gesagt, dass er keinen Anspruch hat, da der Mietvertrag weiter besteht.

Ich weiß ja, dass er keinen Anspruch hat, jedoch werde ich Ende des Jahres umziehen. Wie sieht es dann noch aus?

Dieser Mensch hat finanziell und psychisch starke Probleme. Er wird bestimmt versuchen mir irgendwie schaden zu wollen.

Ich hoffe mir kann jemand helfen, ich habe nichts im Internet gefunden und bin langsam ratlos. Vielen Dank fürs Lesen und eine Entschuldigung für diesen langen Text.

Mietkaution, Trennung
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Ex Partner vor der Wohnungübergabe verschwunden, trotz Auszug bin ich für alles haftbar?

Ich und mein Ex Partner haben zusammen eine Wohnung gemietet. Ich bin aber seit 10 Monaten rausgezogen. Wollte aber nicht dass er auf die Strasse bleibt, deswegen haben wir nur im Januar den Vertrag gekündigt. Er hat lange Zeit nicht gearbeitet, die Miete habe ich oder unterschiedliche Freunden bezahlt (ich wusste dass bis letzte Woche nicht). Diese Monat sollten wir die Wohnung übergeben. Er ist aber am Anfang des Monats einfach verschwunden. Antworte mir und der Vermieterin kaum an der Emails und auf Handy nie. Er hat die Korona Krise als Ausrede benutzt. Die Miete wurde für diesen Monat auch nicht bezahlt. Er sagt dass er nicht in Deutschland ist, ich habe aber herausgefunden dass er einfach in einer neue Wohnung innerhalb der Stadt umgezogen ist und hat die Schlüssel von der Wohnung einfach per Post zu der Vermieterin verschickt. Weil ich keine Schlüssel habe wir konnten in die Wohnung auch nicht rein. Die Wohnung ist mindestens sauber, der Keller ist aber immernoch voll.

Wenn er die Miete nicht zahlt bin ich dafür 100% verantwortlich oder nur 50%?

Kann die Vermieterin nach meiner Adresse fragen wegen der Abrechnung? Er wird das sicherlich auch nicht zahlen...wenn er das nicht zahlt, soll ich die ganze Summe zahlen? Ich kann beweisen dass ich nur 6 Monate da war.

Reparatuerkosten soll ich dann auch selbst zahlen?

Er will für die Küche Ablöse. Die Küche haben wir auch übernommen. Die Hälfte der Ablöse sollte ich kriegen, oder? (Er hat bei mir Darlehnen...ich bin sowieso viel in minus.)

Danke im Voraus!

Recht, Trennung
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Hälftigen Anteil einer Immobilie nach Trennung (nicht verheiratet) erwerben. Was ist die beste Lösung?

Hallo zusammen,

folgende Situation:

Ex-Paar, 1 gemeinsames Kind, nicht verheiratet, haben in 2013 eine gemeinsame Wohnung gekauft. Preis damals 220.000 Euro, bis dato noch offene gemeinsame Darlehensschulden ca.198.000 Euro. 

Die Frau möchte mit dem Kind gerne in der Wohnung bleiben und dem Ex-Partner daher seinen 50% Anteil an der Wohnung abkaufen, bzw. die Darlehen alleine übernehmen und ihm ca. 30.000 Euro bezahlen. Auch nach 1,5 Jahren Trennung, wird die Wohnung bislang immer noch gemeinsam bewohnt.

Es liegt ein aktuelles Wertgutachten über 291.000 Euro vor. 

Der Mann war heute beim Steuerberater, der ihm dringend davon abriet, da auf den Gewinn von 30.000 dann Spekulationssteuer fällig wären. Warum? Er bewohnt die halbe Wohnung ja noch selbst, ist also Eigennutzer? Ist das wirklich so?

Zudem gab er zu bedenken, dass der Fiskus da hellhörig werden könnte, da die Wohnung derzeit mehr wert sei und dann einen höheren Preis festsetzt, an dem sich der zu versteuernde Gewinn dann bemisst. 

Demnach ist es quasi nicht zulässig seine Wohnung ohne Gewinn zu veräußern, da man sich dann einer  Steuerhinterziehung verdächtig macht? Kommt mir alles irgendwie seltsam vor. Aber das deutsche Steuersystem überrascht mich immer wieder ;-)

Da sich die Ex-Partner noch freundschaftlich verbunden sind, sind die 30.000 Euro Zahlung an den Ex-Partner auch weniger als hälftiger Wertzuwachs zu sehen, als eine private Entschädigung für die beim Kauf 2013 (dem jetzt Verkäufer) entstandenen Kosten für Notar, Grunderwerbsteuer, Renovierung, Möbel und den anstehenden Umzug. 

Wäre es denn auch denkbar, dies privat zu regeln und der Mann überschreibt seinen Anteil einfach an die Frau? Immerhin ist hier ein gemeinsames Kind im Spiel, dessen Absicherung für beide Priorität hat. Also die beiden sind ja nicht nur Geschäftspartner in Sachen Immobilie. Oder ist so etwas völlig unüblich und erregt irgendeinen unberechtigten Verdacht?

Würde für die Frau denn dann auch nochmals Grunderwerbssteuer fällig auf die 30.000? Und was wäre bei einer Überschreibung? Gibt es einen maximalen Betrag, der vielleicht als Überschreibung/Schenkung noch steuerfrei wäre? Für ihn und sie?

Ich wäre für Informationen und Tipps wie man das am sinnvollsten regeln könnte sehr, sehr dankbar. 

Viele liebe Grüße 

Trennung
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Unverheiratet, getrennt und gemeinsames Haus samt Kreditverpflichtung?

Hallo,

ich weiß gerade nicht, was ich tun kann und was nicht.

Situation: Hauskauf 2014 (gebraucht). Vollfinanzierung auf beide. Beide 50% Grundbuch.

Nun Trennung (seit Dezember 2017) und er möchte nicht ausziehen.

Obwohl bis dato ja nur hauptsächlich Zinsen getilgt sind und der Wert des Hauses nicht gestiegert wurde (ist dem gleich des Kaufpreises laut Schätzung) verlangt er utopische Summe als Ausgleich, die ich nicht habe und die ihm in keinster Weise zusteht. Er sieht diese Summe aber als Entschädigung, weil ich mich getrennt habe.

Also, will ich ausziehen. Er wöllte es jetzt gerne behalten- lehnt Verkauf ab. Nun verlangt er von mir trotz baldigen Auszugs hälftigen Kredit, ist nicht bereit irgendwas schriftlich festzuhalten und droht mir ich sollte mir mal getrauen die Zahlung einzustellen (man muss dazu sagen, dass die Verteilung der Kosten eher 60%ich zu 40%er war in der Vergangenheit). Er kann das Haus meines Erachtens nach gar nicht allein halten. Will aber auch nicht verkaufen. Klar ist es für ihn komfortabel, wenn ich weg bin und trotzdem Hälfte zahle. Das kann ja aber nicht angehen! Außerdem muss ich ja im neuen Zuhause auch zahlen. Diese Doppelbelastung halte ich auf Dauer nicht aus!

Ich muss aber ausziehen, weil es psychisch nicht mehr geht. Mein Sohn (10) aus früherer Beziehung leidet unter der premanenten angespannten Situation.

Was hab ich denn für Möglichkeiten?

Es muss doch eine Lösung geben bei ich ihm nicht sein Leben finanziere...

Hausverkauf, Kredit, Trennung
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Was passiert mit einem Immobilienkredit, der von einem Ehepaar aufgenommen wurde, die sich nun trennen wollen?

Nur mal angenommen: Ein Ehepaar nimmt bei einer Bank einen Immobilienkredit für ein selbst zu bewohnendes und neu zu errichtendes Einfamilienhaus auf. Dieser teilt sich auf ein einen Hauptkredit über 250.000 EUR mit 1,9% Zins und einen KfW-Kredit über 100.000 EUR mit 1,3% Zins, Sollzinsbindung jeweils über 20 Jahre. Das Haus ist gerade gebaut, die Tilgung hat noch nicht begonnen. Das Gesamtobjekt hat einen Gegenwert von 550.000 EUR (ohne Abzug der Spekulationssteuer). Ein weiteres vermietetes Objekt mit einem Gegenwert von 250.000 EUR ist seit drei Jahren im Familienbesitz. Das Haushaltseinkommen liegt bei 3200 + 2700 EUR netto im Monat.

Annahme: Es kommt wie es niemals kommen sollte und einer der Partner will sich trennen, bevor das neue Haus bezogen wird.

Idee könnte sein, das vermietete Objekt abzgl. Spekulationssteuer zu verkaufen. Wäre ein Rest von ca. 190.000 EUR, mit dem man den einen Partner und einen Teil des Kredits bedienen könnte.

Wie würde das für die Kreditverträge ablaufen? Besteht a) die Möglichkeit, dass die Bank und die KfW einen der Schuldner aus dem Vertrag lässt und den Vertrag mit einem Schuldner einfach zu gleichen Konditionen weiterführt? Weiterhin müsste das Grundbuch von zwei auf eine Person umgeschrieben werden.

Oder kann man b) davon ausgehen, dass die Bank und die KfW das komplette Umschulden verlangen und dies dann zu aktuell gültigen Konditionen?

Danke in die Runde für eine Info. Der Hobbyfinanzer

Immobilienfinanzierung, Trennung
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