Bonuszins Übersparung Bausparvertrag Debeka?

Hallo,

ich habe einen Bausparvertrag (BS1) aus dem Jahr 2006 bei der Debeka. Durch Übersparen der Bausparsumme, hat die Debeka den Vertrag nun gekündigt. Gleichzeitig wurde mir mitgeteilt, dass mir ein Anspruch auf Bonuszinsen lt. § 3 Abs. 3 ABB nicht mehr zustünde, weil ich nicht auf das Bauspardarlehen verzichtet habe. Ein Verzicht sei jetzt nicht mehr möglich, weil ich durch Übersparen keinen Anspruch mehr auf das Bauspardarlehen hätte.

Ich hatte eingewendet, dass ein Übersparen des Vertrages doch als konludenter Verzicht ausgelegt werden müsste. Schließlich habe ich das Darlehen tatsächlich nicht in Anspruch genommen. Darauf will sich die Debeka nicht einlassen. Während das Landgericht Nürnberg-Führt noch meine Ansicht geteilt hatte, gibt es inzwischen Urteile zu den Revisionsvefahren beim OLG Nürnberg. In diesen Verfahren obsiegte die Debeka.

Wirklich einleuchtend finde ich die Begründungen aus den Urteilen des OLG Nürnberg nicht. Aus meiner Sicht ist es eine reine Formalie an der sich die Debeka aufhängt. Es kann doch keinen Unterschied machen, ob ich kurz vor Erreichen der Bausparsumme auf das Darlehen verzichte oder es eben überspare. Für die Debeka sind daraus keine Nachteile entstanden.

Nun ist meine Frage, ob es bereits Erfahrungen anderer Bausparer mit dieser Problematik gibt? Gibt es noch andere anhängige Verfahren?

Bausparen, Bausparvertrag
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LBS Angebot zum Tarifwechsel?

Hallo

Mein Sohn (21) hat zur Geburt von der Oma einen kleinen Bausparvertrag Vario 3 (73) bekommen, in den sie immer eingezahlt hat. Die Sparverzinsung liegt bei 2,50%.

Andauernd versucht die LBS es mit dubiosen Angeboten, meinen Sohn zu einem Tarifwechsel oder einer Auflösung dieses Vertrages zu bekommen.

Ich kenne mich damit nicht wirklich aus, aber mein Sohn wird wahrscheinlich eh nie damit bauen oder so. Wir behalten diesen Bausparvertrag (in den wir monatlich nun selber das maximum das geht (24€) einzahlen auch nur, weil die Zinsen so hoch sind.

Der neue Tarif (Zuhause Flex 4) der uns nun wieder angeboten wird hat eine Sparverzinsung von 0,01% und einen monatlichen maximalen Regelsparbeitrag von 18€.

In dem Schreiben steht auch:

"Durch die niedrigeren LBS-Darlehenszinsen ist die Inanspruchnahme des LBS-Bauspardarlehens für Sie deutlich günstiger.

Der Tarifwechsel ist durch eine Sondergenehmigung bis zum 31.08.2020 kostenfrei.Wir verzichten auf 1.234,85€ für den Umstellungsausgleich. Das bedeutet für Sie: ihre bis zum 31.12.2019 kapitalisierten Guthabenzinsen bleiben unangetastet.

Darüber hinaus schreiben wir ihrem Konto den bis zum 31.12.2019 verdienten Bonus gut. Ansprüche auf Erstattung der Abschlussgebühr können ggf. entfallen."

Kann mir mal jemand ein wenig helfen dabei? Wir glauben das es nicht gut wäre diesen Tarifwechsel vorzunehmen. Wollen hier aber auch keinen Fehler machen. Wäre lieb wenn jemand einen guten Tipp hätte für uns.

Danke

Bausparvertrag
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Kann die LBS Bayern wg. nicht erbrachter Regelsparbeiträge meinen Bausparvertrag kündigen?

Habe kürzlich ein Schreiben der LBS Bayern bekommen, in der ich aufgefordert werde, meinen BSV entweder umzustellen oder kostenfrei auszahlen zu lassen. In einem der letzten Sätze schreibt die LBS, ich hätte seit 01.01.2017 nicht bzw. in voller Höhe den monatlichen Regelsparbeitrag gezahlt und sollte deshalb 12 Beiträge (vierstelliger Eurobetrag) nachzahlen oder man würde gemäß ABB kündigen.

Es handelt sich um einen LBS "Vario 3", abgeschlossen 1999, nicht zuteilungsreif, auf den bis heute abgesehen von ein paar Vermögenswirksamen Leistungen nur per Lastschrift der jährliche Maximalbetrag zur Erlangung der Wohnungsbauprämie (511,29 € ≙ 1.000,- DM) eingezahlt wurde. Niemals irgend ein Regelsparbeitrag. Daran hat sich bisher auch niemand gestört.

Ich habe auch ein Schreiben aus 1999 das wörtlich besagt:

"… ergänzend zur Abschlussbestätigung informieren wie Sie, dass wir für diesen Bausparvertrag derzeit nur Zahlungen in Höhe des Regelsparbeitrages bzw. die Höchstbeträge zur Erlangung der Wohnungsbauprämie oder vermögenswirksame Leistungen annehmen."

Ich habe den Satz immer so verstanden, dass ich sowieso nicht mehr als die 512,- € einzahlen darf. Ist das falsch?

Darf mir die LBS den nicht geleisteten Regelsparbeitrag jetzt ankreiden, wenn seit dem Abschluss nie ein dementsprechender Beitrag geleistet wurde und man sich daran nicht gestört hat?

Wie kommt der willkürliche Zeitpunkt 01.01.2017 zu Stande?

Bausparen, Bausparvertrag, Kündigung, LBS
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Wozu darf ich meinen Bausparvertrag verwenden?

Ich habe einen Bausparvertrag, der im Februar zugeteilt wird.

Im Oktober war ich schon mal bei der Sachbearbeiterin, um mir bestätigen zu lassen, das der Vertrag bald angespart ist und das ich den Kredit auch in Anspruch nehmen will. Ich will damit einen anderen Kredit fürs Haus bezahlen und so den Beitrag minimieren.

Die Sachbearbeiterin flog mir ins Gesicht. Dafür würde ich den Kredit nicht bekommen. Das wäre unwirtschaftlich. Der andere Kredit wäre überhaupt nicht fürs Haus gewesen und außerdem hätte ich keine Wohnungsbauprämie angefordert. Und außerdem , im Alter würde ich mir die Augen ausheulen, wenn ich keine Reserven habe.

Dazu muss ich sagen: 1.)Ja er ist etwas unwirtschaftlich, weil höhere Zinsen, allerdings wäre ich damit auch ungebundener.2.)Natürlich ist der bestehende Kredit für das Haus gewesen,plus Hypothekeneintrag.3.)Mein Steuerberater sagte mir, die Wohnungsbauprämie bringt bei mir nichts, also kann ich sie mir sparen.4.)Im Alter habe ich eigentlich vor, das Haus zu verkaufen und soviel ich weiß, kann man auch im Alter noch eine Hypohtek bekommen.

Ich habe es erst mal auf sich beruhen lassen. Im Dezember wurde ich von der Zentrale angeschrieben,. ob ich den Bausparvertrag haben will oder nicht, oder ob ich nur meine eingezahlten Beiträge haben will. Wenn ich den Kredit haben wollte, sollte ich zurückschreiben und dann wäre der Betrag , Ende Februar auf dem Konto.

Jetzt im Januar bekam ich die Schlußabrechnung vom vorherigen Jahr, mit dem Hinweis, ihr Bausparvertrag ist zuteilungsreif, wenden sie sich an ihren Sachbearbeiter.

Da ich zu dieser Sachbearbeiterin auf gar keinen Fall mehr hin will, möchte ich bei einem anderen Sachbearbeiter einen Termin machen. Hierzu hätte ich jetzt eigentlich ganz gerne gewusst, ist es den rechtlich, was ich mit dem Bausparvertrag vorhabe oder kann die Bausparkasse mir den Kredit verweigern, weil ich die Bedingungen nicht erfülle? ich meinte, ich hätte mal gelesen, das man damit Kredite fürs Haus minimieren kann. Aus diesem Grund wurde er auch damals abgeschlossen, da hat der Bausparberater auch nicht gesagt, dafür können sie ihn nicht verwenden.

Bausparvertrag, Kreditvergabe
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Bausparvertrag Auszahlung vor Ablauf der Bindungsfrist?

Hallo,

Ich habe folgende Fragen, aber vorher die kurzen Infos:

Bausparvertrag Schwäbisch Hall, seit 2013, Fuchs Standard, Bausparsumme 30.000

Ich bekomme monatlich Vermögenswirksame Leistungen (40euro) von meinen Arbeitgeber auf den Bausparvertrag gezahlt und zahle selber nochmal ca. 44euro monatlich.

Ich habe seit Abschluss weder die Wohnungsbauprämie beantragt, deshalb auch nie bekommen, noch die Arbeitnehmersparzulagen erhalten.

Nun habe ich meinen Bausparvertrag von der Bank aufsplitten lassen, da ich über mein aktuelles Guthaben so schnell wie möglich verfügen möchte und ich nicht kündigen wollte(Vermögenswirksame Leistungen hätte ich zurück zahlen müssen bei Kündigung ??!). = Zwei "Verträge", 1x 10.000 Euro, 1x 20.000 Euro. Den mit 10.000 Euro lasse ich mir zuteilen, der andere läuft normal weiter.

Ich könnte nun also mein Guthaben (ca. 6200 Euro) in bereits 2 Monaten ausbezahlt bekommen, aber die Bindungsfrist ist noch nicht abgelaufen. D.h. ich muss nachweisen, dass ich das Geld für Wohnwirtschaftliche Zwecke nutze/n werde.

Das will ich aber gar nicht (Geld benötige ich für etwas anderes).

Ich kann/muss es innerhalb von 12 Monaten nachweisen, andernfalls wird das Finanzamt darüber informiert und ich würde die Arbeitnehmersparzulagen und oder Prämien verlieren (habe ich ja nie bekommen).

Was kann mir passieren, wenn ich es nach 12 Monaten nicht nachweise(habe ich Rückzahlungen zu befürchten ??) auf was muss ich mich einstellen und sollte ich das der Bausparkasse mitteilen und oder dem Finanzamt?

Ein Bauspardarlehen benötige ich ebenfalls nicht.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich möchte nichts falsch machen und auf keinen Fall Ärger mit dem Finanzamt und der Bausparkasse oder große Rückzahlungen tätigen müssen.

Vielen lieben Dank im voraus.

Bausparvertrag
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Kombifinanzierung?

Hallo,

vorweg: Klar, keiner wird das Folgende ohne meine Situationen genau zu kennen, beantworten können. Eure Meinungen interessieren mich dennoch.

in 5 Jahren möchten wir eine Eigentumswohnung in einer Großstadt kaufen. Darlehensbetrag (Kaufpreis + Nebenkosten - Eigenkapital) ca. 400.000€. Wir stellen uns eine Laufzeit von 30 Jahren vor (bin 24 Jahre alt).

Bei einem Annuitätendarlehen mit 20 Jahren Sollzinsbindung weiß man nicht, was nach dem 20 Jahren kommt. Evtl. ist der Zins dann so hoch, dass die 30 Jahre unrealistisch werden. So etwas würde man dann erst in ca. 20 Jahren sehen.

Nun wurde uns von der Hausbank eine Alternative vorgeschlagen: Kombifinanzierung. Phase 1: Rate setzt sich zusammen aus Betrag für die Bank und Sparteil für einen Bausparvertrag (über sagen wir 200.000€ was ca. der Restschuld nach 20 Jahren Laufzeit entspricht).

Phase 2: Gesamte Rate geht für weitere 10 Jahre in den Bausparvertrag.

Das hat den Vorteil, dass man sich den Zins sichern kann und diese Unwissenheit in 20 Jahren nicht hat. (Sind beide nicht sonderlich risikofreudig)

Wir überlegen nun ob wir diese Variante wählen und uns den Bausparvertrag nun direkt schon sichern (statt in 4 Jahren). Würden dann aber nur die Abschlusskosten (2000€) zahlen und ihn für die 4 Jahre nicht besparen, um das EK aufzustocken. Der Bausparvertrag hat in der Sparphase einen Zins von 0,1% (also nichts, aber das stört nicht), in der Darlehensphase hat er einen gebundenen Sollzins von 1,25% p.a. bzw. einen effektiven Jahreszins von 1,57% p.a.

Was haltet ihr davon und was sind die Vor- und Nachteile? Vorweg: Die mtl. Raten sind im Bereich von 1500€, das können wir uns problemlos leisten, darum soll es also hier an der Stelle nicht gehen.

Danke für eure Meinungen!

Bausparvertrag, Finanzierung
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Was mit meinem uralt Bausparvertrag machen?

Hallo Experten,

meine Eltern haben für mich im Jahr 2001 einen Bausparvertrag bei der BHW (Dispo maxx 3) abgeschlossen. Die Bausparsumme beträgt 5000 Euro. Leider wurden bisher nur rund 10% eingezahlt und diese Summe jährlich mit 2% verzinst. Die letzte Einzahlung ist bestimmt schon 10 Jahre her.

Auf das Bauspardarlehen kann ich verzichten. Die Vertragsunterlagen sind leider nicht mehr vorhanden. Durch Internetrecherche habe ich zu dem Vertrag folgen Passus gefunden:

Verzichtet der Bausparer nach der Zuteilung auf das gesamte Bauspardarlehen, erhöht sich die Gesamtverzinsung des Bausparguthabens rückwirkend ab Vertragsbeginn auf 4,25 % jährlich. wenn mindestens 7 Jahre seit Vertragsbeginn vergangen sind. Die Verzinsung wird jedoch nur für Guthabenbeträge bis zur Höhe der Bausparsumme vorgenommen.

Jetzt kenne ich mich mit Bausparvertragen nicht so aus, daher die Frage was ich mit dem Vertrag in der derzeitigen Niedrigzinsphase idealerweise machen kann?

Kann ich jetzt noch bis zur Bausparsumme weitersparen (ggf. auch mittels einer  großen Einmalzahlung) und mir dann das gesamte Guthaben rückwirkend  (für derzeit 17 Jahre) mit 4,25% verzinsen lassen? Das wäre für mich eine Stange Geld :-)

Natürlich könnte ich dies auch die BHW direkt fragen können, jedoch nach den vielen negativen Medienberichten zu BSV erhoffe ich mir hier neutralere Vorschläge.

Vielen Dank im Voraus.

Bausparen, Bausparvertrag
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Alternativen zum Ansparungs-/ Tilgungsplan?

Hallo, ich beabsichtige ein Haus für 120.000 zu kaufen. Es soll komplett fremdfinaziert werden. Die Nebenkosten des Kaufs in der Höhe von 10.000 trage ich alleine. Es soll noch eine Küche rein (etwa 5.000). Ich habe noch 10.000 auf dem Sparbuch, würde es aber nicht so gerne als Eigenkapital einsetzen, sondern als Notreserve behalten. Der Bankberater hat mir folgenden Kombikredit (Vorfinanzierung + Bausparvetrag) vorgeschlagen:

-Darlehen in Höhe von 128.000 (8.000 für die Küche eingerechnet, würde ich aber drauf verzichten, wenn es ausschlaggebend für die Kosten des Darlehens ist)

-Vorfinanzierungskredit 1-15 Jahre 2,2 % mit Abtrag 526,- (Zinsen+Sparraten)

-Bauspardarlehen 16-30 Jahre 2,45% Abtrag 512,-

-Möglichkeit der Sondertilgung in Höhe von 128.000 in den ersten 10 J.

Laut Plan wird mir das Häuschen am Ende ca.187.000 kosten.

Ich weiß, dass diese Kombis einen sehr schlechten Ruf haben. Habe ich eine andere Alternative dazu? Kann ich ohne EIgenkapital einen ganz normalen Annuitätendarlehen bekommen mit Möglichkeit der Sondertilgung? Lohnt sich der Kampf? Ich kenne die Risiken des Kaufs ohne Eigenkapital. Das steht aber nicht mehr zu Debatte. Wir machen schon den Kaufvetrag fertig und da würde ich gerne mit der Bank verhandeln. Die 550 Abtrag monatlich sind absolut tragbar. Allerdings schreckt mich die Endsumme und die Dauer des Darlehensvertrags ab.

Vielen Dank im Voraus

Bausparvertrag, Darlehen, Finanzierung, Hauskauf
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Bausparvertrag- VL Abschluss ohne Zustimmung! Hat die Bank hier einen schwerwiegenden Fehler gemacht?

Guten Tag Zusammen,

im vergangenen Sommer musste ich leider aus diversen Gründen vorzeitig meinen Bausparvertrag auflösen. Das war ein kleines Durcheinander aber es funktionierte mit langer Wartezeit. Der Berater bot mir hierzu direkt an, einen neuen abzuschließen- dies lehnte ich direkt ab.

Nun ist mir leider erst vor einigen Tagen eine monatliche Lastschrift auf meinem Konto aufgefallen. Es werden schon mind. 4 Monate lang je 50,00 € von meinem Girokonto an die Bausparkasse XY eingezahlt. Nach Rücksprache mit dem Berater, handele es sich hierbei um die VL die er umlegen wollte, welche ich aber schon eine lange Zeit nicht mehr erhielt, auch vor der Auflösung erhielt ich keine VWL meiner alten Firma mehr. Deshalb verstehe ich seine Argumentation nicht. Es sieht für mich einfach nur so aus, als hätte ich einen neuen Vertrag und weiß nichts davon, da ich bis dato nur eine Kündigung meines alten Vertrages unterschrieben habe.

Hat der Berater bzw. die Bank hier einen riesigen Fehler gemacht? Inwieweit, habe ich hier die Möglichkeit, mich an den Vorstand zu wenden? Entschädigung, Klage?
Ich habe es soglangsam satt, mir von großen Konzernen auf der Nase herumtanzen zu lassen, ohne dass sich hier etwas verbessert und wir kleinen Konsumenten darunter leiden.

Ich bin gespannt auf Antworten.

Lieben Dank vorab :-)

Bank, Bausparkasse, Bausparvertrag, Kündigung, Rechtsstreit, Vertragsabschluß
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