Wie berechnet sich die AfA bei geerbtem Haus?

1 Antwort

Doch, es sind anschaffungskosten vorhanden.

Bei unentgeltlichem Erwerb (Schenkung, Erbschaft) sind die Abschreibungen des Rechtsvorgänger fortzusetzen. Hat der nicht abgeschrieben (selbst bewohnt), sind dessen Anschaffungs- udn Herstellungskosten zu ermitteln um die AfA auf der Basis zu ermitteln, die für ihn gegolten hätten.

langfr. Zahlungsziel bei Erbauseinandersetzung mit Haus: AK für Anlage V+V u. evtl. Schenkungsteuer

Mein Bruder und ich erbten gemeinsam ein Grundstück mit Haus. Im Rahmen einer notariellen Erbauseinandersetzung bekam ich das Haus und habe mich verpflichtet 150.000 € sofort und 50.000 € bis spätestens in 10Jahren zu bezahlen. Die Hälfte des Hauses habe ich nun vermietet.

Hier nun meine Fragen dazu:

  1. ESt: Wie errechne ich die Anschaffungskosten für den teilentgeltlichen Erwerb der vermieteten Wohnung? Die Hälfte fällt auf meinen genutzten Anteil das ist mir klar. Aber kann ich die vollen 200.000€ zu Grunde legen oder muss ich die noch nicht bezahlten 50.000 € erst bei tatsächlicher Zahlung als nachträgliche AK berücksichtigen. Die Wohnung war zuvor nicht vermietet. Wie teile ich die Anschaffungskosten auf den Grund und das Haus auf?

2.Schenkungsteuer: Muss ich das langfristige Zahlungsziel als zinsloses Darlehen erklären? Wenn ich das mal hoch rechne, komme ich auf 1.125 € Steuern. (50.000 € auf 10Jahre x 5,5 % fiktiven Zins lt. Finanzverwaltung; abzgl. 20.000 € Freibetrag x 15% Steuersatz ). Oder anders Gefragt: Wie ist ein langfristiges Zahlungsziel zu bewerten?

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AFA für ersteigerte Eigentumswohnung - wie berechnen?

Hallo,

wir haben eine vermietete Eigentumswohnung beim Amtsgericht 2013 ersteigert.

Grundlage zu dem Kauf war ein vom Gericht beauftragtes Sachverständigen Wertgutachten, aus dem auch der Bodenwert hervorgeht.

Nun haben wir die AFA Berechnung vom Finanzamt erhalten, der wir aber nicht zustimmen!

Das Wertgutachten hatte für die Wohnung den Verkehrswert von 100.000€ festgelegt, davon waren 40.000€ der anteilige Bodenwert. Also das Verhältnis 60% Gebäude bzw. Wohnungsanteil und 40% für den Boden bzw. den Grundstücksanteil.

Da wir mehr für die Wohnung bezahlt haben, habe wir von dem bezahlten Kaufpreis incl. aller Nebenkosten die 40.000€ Bodenwert ( aus dem Gutachten) abgezogen. Und vom dem Restbetrag die lineare AFA berechnet.

Das Finanzamt teilt aber unsere Meinung nicht und berechnet die 40% Bodenanteil von dem hören Kaufpreis, damit sinkt der Betrag für die jährliche AFA für uns …

Nur weil wir mehr bezahlt haben, wird doch der Boden nicht mehr wert, sondern nur die Wohnung. Bei uns gibt es von der Stadt eine offizielle Bodenrichtwert Tabelle, kann ich die ggf. auch als Grundlage einsehen bzw. als Argumentationshilfe angeben?

Kann uns jemand weiterhelfen ggf. mit Gesetzes Angaben, da wir Widerspruch einreichen wollen.

Danke für Ihre Hilfe.

P.S. Hätten wir weniger als den Preis aus dem Wertgutachten bezahlt, wäre der Bodenwert doch auch bei 40.000€ geblieben…. Und das Finanzamt hätte dann auch die AFA entsprechend berechnet?!?

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