Verjährungsfrist für rechtswidrige Bauten?

4 Antworten

Du musst erst einmal zwischen
Nachbarrecht
Baurecht
Unterscheiden
Deinen Nachbarrechtlichen Ansprüche sind vermutlich lange Verjährt. Früher waren das mal 30 Jahre jetzt 3. Du bist also raus.

Das zweite ist das Baurecht, das ist Sache der Gemeinde. Die fordert erst einen Bauantrag, der dann eine Baulast braucht weil der Abstand fehlt. Die bekommt er nur von dir. Danach wird die Sache genemigt. Dein Grundstück verliert dabei kräftig an Wert, da es nicht bebaubar wäre. !!!!

Bekommt er Sie nicht wird der Bauantrag abgeleht. Es folgt ein Ordnungsgeld..... und dann meist nix. Eine Abrissverfügung wird selber erlassen.

Also würde ich, ohne Kohle zu bekommen , gar nix machen.

Herzlichen Dank für die Antwort. Die Nachbarn haben wieder gestürmt,
das nachbarschaftliche Verhältnis sei gestört, wenn ich nicht die
Baulast unterschreibe. Per Mail habe ich geantwortet, dass ich ohne
einen eigenen Nutzen ganz sicher nichts unterschreibe.

Hier
zur Info: Ich kann doch nichts dafür, wenn die Nachbarn die Konsequenzen
tragen müssen und die 3 m zurückbauen müssen. Deswegen ist doch das
nachbarschaftliche Verhältnis nicht gestört, das sind doch nur
Drohungen. Ich werde diese Gedanken auf jeden Fall bei den Nachbarn
lassen. Die Familie hat 4 Kinder, die sollen doch glücklich und froh
sein 4 gesunde Kinder zu haben und sich nicht aufregen über etwas, was
sie selber verschuldet haben. Ich lasse mir den Wert meines Haus auf
jeden Fall nicht mindern durch eine Übername einer Baulast. Ich begreife
sowieso nicht, warum die Nachbarn keinen Grünstreifen haben und bei mir
2 m Grünstrefen ist, welcher nicht bebaubar ist. Gerecht wäre gewesen
je 1 m Grünstreifen bei den Nachbarn und mir. Bei andern Häusern auf dem
Quartierplan ist es so. Baugesuch kann ich keines einreichen ich will jetzt nicht bauen, es geht mir nur um den Wert des Hauses. Ich bin noch nicht dazu gekommen werde diese Woche der Baurechtsbehörde schreiben und die Aufhebung des Grünstreifens beantragen. Nur eine gegenseitige Baulast werde ich unterschrieben. Vielleicht verkaufe ich dieses Haus in 10 Jahren wieder, das weiss ich jetzt noch nicht ich bin 62jährig.  Spätestens mein Sohn wird es verkaufen, wenn er erben wird. Das Haus habe ich erst seit 1,5 Jahren und man sieht, dass die Nachbarn die 3 m zusätzlich verlängert haben, die Ziegel haben eine andere Farbe. Die Verlängerung ist später passiert als der Garagenbau.

Kennt ihr auch ungerechte Verteilung von Gemeinden mit Grünstreifen?

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@Schulstrasse

Es wird nichts einbringen. Denn die illegale Bau wird wohl bleiben. Daher ist der Trops bereits gelutscht. Der Wert wird durch den Bau gemindert, und solange die Gemeinde den nicht abreissen lässt hat man eine "Baulast die eben nicht eingetragen ist".
Daher wäre es einfacher den Wertnachteil direkt zu monetarisieren. Ein Gutachter kann prüfen was das Wert ist und der Nachbar soll dann zahlen. Ich würde sagen "Wert eines Baulands"  minus "Wert einer Wiese" ist der Verlust.
Oder der Vorteil den er daurch hat teilen aus Preise des Anbaus - Kosten des Anbaus

Stur stellen bringt da wenig

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"nicht ein Grünstreifen wäre, wo ich 2 m breit nichts bauen darf," Ja ist das so? Ich denke nicht. Es darf nur keine Bebauung mit dem Hauptzweck des Grundstücks erfolgen. Der Hauptzweck ist sicherlich Wohnbebauung. Also darf keine Wohnraum dort entstehen, kein Zimmer, keine Terasse, kein Balkon, kein Fitnessraum. Ein Gartengerätehaus, Abstellraum, Heizöllagerstätte oder eine Garage schon. Aber es müssen die Vorschriften für eine Grenzbebauung eingehalten werden, also die Gesamtlänge der Bebauung.

Sicherlich kannst Du Deine Zustimmung davon abhängig machen, ebenfalls einer Baulast zuzustimmen. Dann kannst Du, wann auch immer, ein längeres Gebäude oder mehrere kurze Gebäude oder Terasse dort errichten und der Nachbar muss dann zustimmen.

Aber frage dazu besser den Notar.

Die Notarkosten + Fahrtkosten zum Notar muss freilich der Nachbar übernehmen, der Deine Zustimmung will.

Baugenehmigung für neuen Wohnraum

Hallo zusammen!

Ich habe eine Frage zum Thema Baugenehmigung und muss erstmal die vergangene Situation erläutern: Wir haben das Grundstück, auf dem unser Haus steht, im Jahr 2000 gekauft. Damals befand sich im hinteren linken Eck vom Grundstück ein Haus, das allerdings schon in marodem Zustand und außerdem ziemlich klein war. Es war mindestens in den 60er Jahren, vielleicht schon 1945 gebaut worden. Das alte Haus stand direkt an den Grundstücksgrenzen und war an zwei Gebäude angebaut, die zu den Grundstücken links von und hinter unserem Grundstück liegen (und natürlich ebenfalls an den Grenzen stehen). Wir haben das alte Haus abreißen lassen, die Gebäude auf den Nachbargrundstücken stehen allerdings bis heute. Unser jetziges Haus hält alle Abstandsvorschriften ein.

Nun würde ich gerne an die Stelle des alten Hauses ein kleines Nebengebäude errichten lassen, das ich gewerblich nutzen will. Innen bräuchte ich zwingend ein kleines Badezimmer. Ich habe unseren Architekten gefragt, und er meinte, ein simples Gartenhäuschen wäre wahrscheinlich genehmigungsfrei, sobald ich aber ein Bad einbaue, gilt der Bau als Wohnraum und würde an dieser Stelle wegen der Grenzen nicht genehmigt werden.

Gibt es eine Möglichkeit, sich auf die frühere Bebauung zu berufen? Wie gesagt stehen die beiden Gebäude auf den Nachbargrundstücken auch nach wie vor (nicht dass sie mich stören würden...). Ob es sich bei diesen um Wohnraum oder nur um "Gartenhäuschen" handelt, kann ich nicht beurteilen, da ich noch nie drin war, aber zumindest das Gebäude links ist für ein Gartenhäuschen ziemlich groß (mindestens 30 m2 Grundfläche) und hat ein Erd- sowie ein Dachgeschoss...

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Herzliche Grüße

Karen

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Vor fast 6 Jahren sind wir in eine Mietswohnung auf dem Land gezogen. Damals hatten unsere Vermieter uns mündlich zugesagt, dass die Einfahrt geteert wird sobald unser Nachbar mit seinem Hasubau fertig ist. Die Einfahrt ist etwa 30 Meter lang und wir wohnen in einer schneereichen Gegend. Durch den Kies können wir die Schneefräse nicht einsetzen ohne sämtliche Autos des Nachbarschaft zu beschädigen. Und 30 m schippen ist für meine Mutter auch nicht zumutbar, da sie unter Rheuma leidet. Die anfängliche Zusicherung, dass die Einfahrt geteert wird sobald er sein Haus verputzt hat (was nach Aussage der Vermieter ja in maximal 2 Jahre nach Einzug erledigt wäre. Jetzt sind es schon fast 6 Jahre!!!) ist nicht eingehalten worden Das ist allerdings noch nicht das schlimmste: Duch die Randbebauung des Nachbarn ist unsere Einfahrt so schmal geworden, dass weder ein Umzugswagen noch die Feuerwehr, ja nicht mal ein Kleinlaster ohne Probleme rein und rausfahren kann. Auf der Gemeinderatssitzung haben wir erfahren, dass diese Randbebauung gar nicht genehmigt worden ist und nur nicht abgerissen werden muss weil unsere Vermieter zugestimmt haben, es nachzugenehmigen. Außerdem lagert der Nachbar SChrott und Müll auf seinem Grundstück Nach mehrmaliger Beschwerde bei den Vermietern sagte man uns, man wolle keinen Streit, deswegen wird nichts gesagt

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Meine Frage ist:

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  2. Die andere 7 Familien zahlen Grunderwerbsteuer nur für Grundstück. Wir als Späteintretende zahlten schon die Grunderwerbsteuer für das unbebaute Grundstück mit 7 Familien zusammen, jetzt forderte das Finanzamt uns noch mal die Grunderwerbsteuer für Grundstück und für die Wohnung. Sollten wir uns Rechtsanwalt anwenden, oder einfach bezahlen?

Danke für Eure Erklärung!

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