Rechtsanwalt ohne mein Wissen beauftragt?

Hallo zusammen,

nachdem ich im Oktober 2019 auf einer Infoveranstaltung zu einem neuen Baugebiet in unserer Gemeinde war, habe ich Mitte Januar 2020 unverbindlich ein Grundstück reserviert. Die Mitarbeiterin der Gemeinde sagte mir, dass es sich bei dem Grundstück um ein Grundstück im zweiten Bauabschnitt handelt. Die Kaufverträge dazu sollen im Sommer 2020 geschlossen werden. Bis dahin hätte ich noch Zeit es mir zu überlegen und es würden auch keinerlei Kosten entstehen. Eine schriftliche Bestätigung, dass ich das Grundstück reserviert habe, habe ich nicht bekommen. Ich habe mich auf die Aussagen der Mitarbeiterin der Gemeinde verlassen.

Anfang März habe ich dann einen Vertragsentwurf vom Rechtsanwalt der Gemeinde erhalten. Darüber war ich schon etwas verwundert, weil dies nicht mit mir besprochen wurde und die Verträge ja auch erst im Sommer 2020 geschlossen werden sollten.

Einige Tage später kam dann das Schreiben von der Gemeinde "Kauf eines Bauplatzes im Baugebiet.

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dann dazu entschlossen, dass ich in der aktuellen Situation doch keinen Bauplatz erwerben möchte. Darüber habe ich die Mitarbeiterin der Gemeinde am 31. März 2020 informiert. Am 07. April 2020 habe ich dann eine Rechnung über 243,00€ vom Rechtsanwalt der Gemeinde erhalten. Ich werde dazu aufgefordert, die Erstellung des Vertragsentwurfs zu bezahlen, den ich Anfang März erhalten habe

Ich habe weder die Gemeinde, noch den Rechtsanwalt damit beauftragt, den Entwurf des Vertrags zu erstellen. Des Weiteren hatte ich auch keine Kenntnis davon, dass die Gemeinde die Anfertigung des Entwurfs in Auftrag gegeben hat und mir dafür Kosten entstehen.

Auf Nachfrage bei der Gemeinde heißt es jetzt, dass das Grundstück doch zum ersten Bauabschnitt gehört und ich die Rechnung zu zahlen habe. Ich wurde aber nie darüber informiert, dass es jetzt scheinbar doch zum ersten Bauabschnitt gehört.

Ich bin daher nicht bereit, die Rechnung des Rechtsanwalts zu zahlen, da ich, wie gesagt, auch niemanden damit beauftragt habe, einen Vertragsentwurf zu erstellen.

Wie ist eure Meinung dazu? Muss ich die Rechnung zahlen?

 

 

Bauen, kosten, Rechtsanwalt
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Wie gehe ich vor, wenn der Bauträger die Mängel in der Fristenvorgabe nicht einhällt?

Hallo .Wir haben am 15.05.2018 mit dem Hausbau schlüsselfertig begonnen. Die Hausübergabe war am 22.11 .2018 mit einer 6 monatigen Bauzeitgarantie.Mit jedem Tag Verzug haftet er werktags mit 50 Euro.Die letzte Rate haben wir einbehalten.Es waren Mängel angezeigt wie folgt:

Sicherung von Dez.Lüftungsanlage fliegt raus.Zu erledigen bis 30.11.2018 nicht erfolgt

BALKONTÜRE UND FENSTERBANK FEHLER.Zu erledigen bis 30.11.18. Nicht erledigt.

Silikonfugen Bäder und Türen (Toilette und Fügen von Türen ausspritzen)erledigt bis 07.12.18. SOLL IM JANUAR ausgebessert werden laut Bauträger.

Türeneinbau ist erfolgt.

Gäste WC soll ausgetauscht werden Fehler.07.12.18 Termin erledigen.Nichts passiert.

Es sollte uns eine Hausbeschreibung und das Ergebnis vom BLOWER DOOR TEST ausgehändigt werden.Ausserdem hat der Bauleiter bei der Übergabe nur ekne Ausfertigung der Mängelanzeige dabei.Kaffee wäre ihm drüber gelaufen.Sollte uns im Original am 23.11 zugestellt werden.Wir haben gottseidank ein Foto gemacht.Unsere Verzugszinsen zahlen wir weiterhin, weil wir den Kredit nicht ablösen können.Wer kommt denn dafür auf.Kann ich der Baufirma nun Schreiben, dass ich es von einer anderen Firma ausführen lasse.Oder muss ich etwas beachten.Wir waren mit der Baufirma gar nicht zufrieden.Sie sind sehr nachlässig.Kann ich Schadensersatz geltend machen.Viele Fragen und ich hoffe so sehr auf eine Antwort.

VIELEN DANK

Bauen
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Mietfrei wohnen im Alter durch Investition in ein Eigenheim oder in Miete bleiben und dafür regelmäßig hohe Sparbeträge in Fonds an sparen, was ist effektiver?

Jedenfalls auf eine Sicht von 25-30 Jahren betrachtet?

Ausgangssituation:

Würde ich mit meiner Familie schlicht und kostenoptimiert bauen wollen, müsste ich nach derzeitigem Stand und Kostenkalkulation quasi mein komplettes Eigenkapital opfern welches derzeit zur Altersvorsorge in Aktien langfristig angelegt ist. Und dann müsste noch ein Betrag von rund 250.000 € finanziert werden und in 20 Jahren getilgt sein (Dann 60 Jahre alt). Einschließlich Nebenkosten und Instandhaltungsrücklagen wären das rund 40 Prozent des verfügbaren Gesamtnettoeinkommens monatlich.

Grundsatzfrage: Welchen monatlichen Anteil sollten Wohnkosten inkl. Nebenkosten vom verfügbaren Gesamteinkommen nicht überschreiten?

Leider sind halbwegs vergleichbare Mietobjekte ebenfalls rar gesät in der Region (20 km Radius) und wenn vorhanden, dann meist so teuer, dass eine Hausmiete mit Nebenkosten vergleichbare Kosten (betrachtet auf 20 Jahre Tilgungszeit und bei üblichen Mietsteigerungen) verursachen.

Dafür könnte beim Mieten das verfügbare Geld weiter arbeiten und sich vermehren. Bei einem Hauskauf wären sicherlich massive Abstriche im Bezug auf eine zusätzliche Altersvorsorge (wie Fonds etc.) die Folge. Beispiele dieser Art kennen wir genug. Da steht dann ein schönes Haus, aber darin ist fast das komplette Kapital gebunden.

Da auch die Kinder bereits Richtung Pubertät gehen und vermutlich nicht ewig im Haus leben werden, stellt sich bei uns also die grundsätzliche Frage: Was tun?

  1. Mieten oder kaufen/bauen?
  2. Mieten und später evtl. kaufen/bauen (altersgerecht)?
  3. Mieter dauerhaft bleiben?
  4. Mieter bleiben und für die Kinder kleine 1-Zimmer-Appartments als Kapitalanlage kaufen und vermieten?

Eine Schenkung oder einkömmliche Erbschaft ist ebenso wie ein besser bezahlter Job oder eine ultimative Geschäftsidee nicht in Sicht. Daher gehe ich mal vom bestehenden Finanzstatus aus. Im Bezug auf das Thema Wohnen an sich sind wir eigentlich recht flexibel (Mieten oder Kaufen/bauen wäre egal).

Was wäre aber finanziell wohl in unserem Fall die bessere Wahl?

Bauen, Finanzierung, Immobilien, Miete
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Mehrfamilienhaus bauen - wie lässt sich das ohne Geld realisieren?

Hallo, mein Mann und ich möchten das Haus meines Bruders kaufen, der kurz vor der Zwangsversteigerung steht- wir wollen es noch davor kaufen- sind gerade in Verhandlungen mit den Banken und den Gläubigern, da diese ja alle zustimmen müssen. Nach etlichen Überlegungen und Recherchen, haben wir auch mittels Bauamt- festgestellt, dass man das Grundstück mit 5 Vollgeschossen bebauen kann - das Haus von meinem Bruder ist Baujahr 1920 zwar renoviert und bewohnbar aber leider für uns nicht brauchbar als familie. Nun wollen wir dort ein Mehrfamilienhaus mit 15 Wohnungen errichten, seine restlichen Schulden auch damit abbezahlen. Nach unseren Berechnungen, bleibt ne ganze Menge über ( wird auch mit 60% versteuert, aber trotzdem gutes geld)

Meine bzw. unsere Frage lautet nun: Wie kann man das ohne geld realisieren?

wir kaufen das alte haus- reichen bauantrag ein- bei genehmigung reißen wir es ab- verkaufen in der zeit wohnungen- und können kostendeckung anfangen zu bauen? das wären laut unseren berechnungen knapp 6 wohnungen. ein möglicher ablauf ist uns noch nicht ganz klar. damit wir ihn retten gehen all unsere ersparnisse drauf. d.h. wir könnten erst anfangen bauen zu lassen wenn wir zeitgleich verkaufen das grundstück ist sehr begehrt daher die idee mit dem neubau

vielen dank vorab das bild zeigt wie es aussehen könnte

Mehrfamilienhaus bauen - wie lässt sich das ohne Geld realisieren?
Bauen, Hausbau, Mehrfamilienhaus
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Zustimmende Baulast für Anbau als Grenzbebauung, wenn Nachbar schon Terrassenüberdachung gebaut hat?

Hallo,

ein Bekannter möchte eine kleine Doppelhaushälfte erwerben (Rheinland/NRW), allerdings würde er gerne einen eingeschossigen Anbau zur Erweiterung des Wohnraumes anbauen. Nun war er beim Bauamt um zu erfragen inwiefern dieses möglich wäre. Grundsätzlich sollte es keine Problem darstellen, allerdings gibt es einen Bebauungsplan, welcher die Tiefe ab der Baugrenze reglementiert. der Anbau könnte demnach max zwischen 3,5 und 4 m (müsste halt noch genau gemessen werden ) in den Garten reichen. Desweiterne wurde ihm gesagt, dass der Nachbar bei der geplanten Grenzbebauung eine entsprechende Baulast für sein Grundstück eintragen lassen müsste, dass auch er für den Fall eines anbauens ebenfalls eine Grenzbebauung durchfühfren würde ( wozu das auch immer sinnig sein mag) Nun ist es so, dass der Nachbar schon eine Terrassenüberdachung von in jedem Fall mehr als vier Meter direkt an dei Grundstücksgrenze gebaut hat.

Daher folgende Fragen

1) Müsste er dafür nicht auch eine entsprechende Zustimmung haben ?

2) Wenn ja, wo müsste diese zu finden sein und wäre dann nicht die für den Anbau meine Bekannten obsolet, da er ja genau das was dann gefordert wäre ( Grenzbebauung) tun will

3) Kann der eine einen ANbau der ander eine Terrassenüberdachung bauen ?

4) Wie kann man das in Erfahrung bringen, ohne "schlafende Hunde" zu wecken, denn sollte der Nachbar eine Genehmigung brauchen, hat sie aber nicht eingeholt, möchte man ja nicht schon im Vorfeld das Nachbarschaftsverhältnis "vergiften, weil man beim Bauamt die falschen Fragen gestellt hat und die dann beim Nachbarn schauen kommen.

Natürlich würde man bevor man anträge stellt und so, mit dem Nachbarn reden, aber es ist doch immer gut zu wissen, was für Argumente für einen zu nutzen sind.

Bauen, Nachbarn
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Ist auf eine Neubau-Wohnung Spekulationssteuer zu bezahlen?

Hallo zusammen,

ein Freund von mir baut gerade ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt 4 Wohnungen. In eine zieht er selbst ein, zwei weitere werden vermietet und eine soll verkauft werden. Diese möchte ich gerne kaufen. Das Haus ist noch nicht gänzlich fertiggestellt, demnach hat in keiner der Wohnung bisher jemand gewohnt bzw. war bisher jemand gemeldet. So viel zur Ausgangslage.

Die Frage, die uns aktuell beschäftigt ist, ob auf die Wohnung Spekulationssteuer gezahlt werden muss, wenn diese verkauft wird - und wie das geregelt ist.

Wenn ich das richtig sehe, bezieht sich die Spekulationssteuer auf das Grundstück bzw. den Bodenwert, richtig? Heißt das, dass bei vier Wohnungen der Grundstückswert anteilig auf die Wohnung heruntergebrochen wird (also 1/4) und darauf Steuern gezahlt werden müssten?

Wie sieht es aus, wenn der Bauherr selbst in die zu verkaufende Wohnung einzieht, um sie dann zu verkaufen? Ich habe gelesen, dass unter § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 3 EStG bei gewissen Voraussetzungen eine Ausnahme von der Besteuerung möglich ist. Zum Beispiel, wenn die Immobilie (Wohnung?) zwischen Anschaffung/Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich für eigene Wohnzwecke des Steuerpflichtigen genutzt worden ist. Würde das gehen? Oder gibt es da Probleme, wenn der Bauherr später in der gleichen Immobilie eine Wohnung bezieht bzw. schließt sich das ganz grundsätzlich aus, da er ja mehrere besitzt und es irrelevant ist, welche er genau bezieht?

Diesen Fall, nur einen Teil der gesamten Immobile bzw. des Neubaus zu verkaufen (und die steuerlichen Aspekte dazu) habe ich so noch nicht gefunden. Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen.

Vielen Dank im voraus! Alex

Bauen, Immobilienkauf, Spekulationsfrist, Steuern, Wohnungskauf
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Bebauung eines Wohnhauses auf dem Grundstück meiner Eltern

Servus,

meine Eltern haben eine stillgelegte Landwirtschaft, dort sind auf dem Grundstück wo das Wohnhaus und ehemaliger Stall steht noch Bauplätze (nicht erschlossen) zur Verfügung. Ich hatte schon einen Termin im Rathaus mit dem Oberbaumeister, von im aus dürfen wir hier ein Wohnhaus bauen.
Jetzt hat mein Bruder vor ca. 3 Jahren gebaut, auch auf dem Grundstück von meinen Eltern. Er hatte einen Bauplatz rausmessen lassen, auf sich umschreiben lassen. Also quasi in sein Privatvermögen. Ich fand es sehr heftig, das man für ein Grundstück das in unserem Besitz ist und wir es später eh mal vererbt bekommen 12000 Euro Steuern zahlen mussten. Weil schenken darf man ja heute nicht mehr.

Jetzt ist die Frage kann man da irgendwie drum rum kommen? Mit zb. Nutzungsrecht oder sonst irgendwas, weil früher oder später wird es an uns ja eh vererbt.

Unsere Steuerberaterin sagte, das wenn das Grundstück nicht im Privatvermögen ist sondern auf der Landwirtschaft, müssen meine Eltern Miete nehmen und somit haben sie Mieteinnahmen auf der Lohnsteuerkarte.

Mein Bruder meinte das Grundstück wo das Haus drauf kommt auf Privat umschreiben lassen, aber nicht auf mich sonder trotzdem noch auf meine Eltern. Wir haben aber auch keine Ahnung was für kosten da auf uns zukommen.

Hatte jetzt auch schon ein paar Informationsstellen angefragt, aber jeder sagt was anderes. Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen.

Danke im vorraus schon mal für eure Unterstützung.

Gruß julian

Bauen, Grundstück, Landwirtschaft, Steuern
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Neubau von Onkel, Neffe hat Eigenleistung erbracht -> Frage

Hallo, ich habe mir wieder einen neuen Fall ausgedacht, nachdem ich einen TV-Beitrag gesehen hab

Folgender Fall: Ein Mann (Mitte-70) hat noch 1 Grundstück und Kapital und entschließt sich zum Bauen. Alles selbstfinanziert. Sein Neffe (um die 50) unterstützt ihn tatkräftig, packt mit an und investiert - keine Ahnung - 300-400 Arbeitsstunden, den Großteil seiner Freizeit. Der Mann bietet nun seinem Neffen an, das Haus zu übernehmen, z.B. durch Verkauf

Das Haus incl. Grundstück liegt nehmen wir an auf dem Dorf, freistehend, nächste Stadt ist 30km entfernt (Einwohnerzahl der Stadt < 100k), nächste Stadt (Einwohner > 100k) in 60km Entfernung. Das hypothethische Dorf hat keine 1k Einwohner. Das Grundstück hat sagen wir 900qm, Wohnfläche ca. 140qm und ein Neubau. Hypothetischer Wert des Anwesens ca. 220k Euro an. Es wurde 90% in Eigenleistung vom Mann, seinem Neffen und gelegentlich Hilfe von anderen Verwandten gebaut. Ich kenn mich in den Dingen leider kaum aus, was ich bisher aber herausfinden konnte ist, dass bei Erbschaft Onkel -> Neffe ne Menge Steuern anfallen würden. Zu was ich bisher rein gar nichts finden konnte ist, ob die Eigenleistung des Neffen zum Hausbau irgendwie angerechnet werden kann, wenn er das Haus mal übernehmen würde, also z.B. beim Kaufpreis abgezogen würde.

Kann das Haus z.B. für 50k Euro vom Neffen gekauft werden? Wird Leistung angerechnet?

Bauen, Haus
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