Wie schütze ich mein Eigenheim vor der Pfändung?

3 Antworten

Erst einmal aufdröseln:

"Mir droht eine Pfändung." also Du bist verheiratet und Dir als Ehefrau droht die Pfändung. Wegen was? Wegen unbezahlter Rechnungen oder ist bereits ein Vollstreckbarer Titel vorhanden?

"Unser Haus ist fast abbezahlt." das bedeutet in der Regel, das Ihr beide Eigentümer seit mit jeweiligem "ideellen Anteil" und es sind offensichtlich nur noch 35000 offen an Krediten. Eine Immobilie an der Du "ideelle Anteile" hast, von Gläubigern zwangsweise zur Verwerten, ist ein langer Weg. Warum? Weil die anderen übrigen Eigentümer, hier Dein Ehemann ja auch "ideelle Anteile" hat und auf die kann der Gläubiger nicht so ohne weiteres zugreifen.

Wer sagt denn das Dein "ideeller Anteil" 50% entspricht? Das ist in der Regel so bei Eheleuten, muss aber nicht so sein.

"Es ist nur noch ein Betrag in Höhe von 35.000 Euro zu zahlen. Entweder wir bezahlen das mit Hilfe von zwei Bausparverträgen, die zur Auszahlung anstehen, oder wir zahlen weiterhin Raten."

Das verstehe ich jetzt nicht? Man könnte doch die Bestehenden Verpflichtungen weiter bediehnen oder die Bausparverträge als Sondertilgung einbringen. Wenn das geht und beliebige Sondertilgungen erfolgen können ohne das Vorfälligkeitsentschädigungen fällig werden. Aber das hängt von der Finanzierung des Hauses ab, die hier niemand kennt.

Die Schilderung des Sachstandes ist absolut ungenau und verwirrend.

  • Wer ist der Gläubiger, der mit einer Pfändung droht?
  • Was sind das für Schulden, bei denen es jetzt zur Pfändung kommt?
  • Sind das nur Deine Schulden allein oder ist der Mann mitverpflichteter Schuldner?
  • Offensichtlich ist es möglich, den offenen Betag in Raten zu zahlen. Was ist der Grund, warum das nicht geschieht?
  • Wie sind die Eigentumsverhältnisse am Haus?

Ein Haus kann man nicht pfänden. Man kann nur eine Sicherungszwangshypothek eintragen lassen und die Zwangsversteigerung Deines Anteils oder die Teilungsversteigerung des Grundstückes beantragen.

Die Zwangsversteigerung kann vom Gläubiger ohne Problem um sechs Monate herzögert werden; die Amtsgericht haben meist keine Lust auf Zwangsversteigerungen, wenn die Rückstände sowieso bald beglichen sind.

Die beste Möglichkeit das Haus zu sichern. Bezahl die Schulden ab.

Verkaufst Du die Haushälfte an Deinen Bruder, will die Bank im Regelfall ihre Kohle für den Kredit, denn mit dem Hausverkauf fehlt eine Kreditsicherheit. Und wenn der Gläubiger etwas von seinem Job versteht, kommt vom Verkaufspreis auch nicht viel bei Dir an.

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Meine Schwester und ich haben von unseren Eltern eine Haushälfte geerbt. Die andere Hälfte gehört einer alten Dame, die jetzt ihren Teil verkaufen möchte. Wir haben uns ein Gutachten einhgeholt und aufgrund dieses Gutachtens ihr ein Angebot gemacht. Damit war sie auch einverstanden. Bis sich ihr Neffe, ein Immobilienmakler, eingeschaltet hat und seinerseits ein Guthaben vorgelegt hat, dass von unseremn um 50.000 Euro abweicht. Wir fragen uns jetzt, wie das sein kann, dass es zwei so unterschiedliche Gutachten gibt für ein und dieselbe Immobilie. Was würdet ihr an unserer Stelle tun? Noch ein drittes Gutachten anfordern? Das kostet natürlich alles wieder Geld...

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Vielen Dank!

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