Kauf Haus, Darlehen neu auf dann vermietete Eigentumswohnung, Verluste aus V&V absetzbar?

2 Antworten

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Die Lösung ergibt sich aus den Antworten auf diese Frage.

http://www.finanzfrage.net/frage/voraussetzungen-zur-steuerlichen-annerkennung-von-schzuldzinsen-bei-vermieteten-immobilien#answer279215

Kurz

>Können wir die Verluste aus Vermietung steuerlich geltend machen?

nein, das könnt ihr nicht.

DH!

PS/TIPP: Was man machen könnte wäre das das neue Objekt (Haus) in den ersten Jahren zu vermieten um hier die anfänglichen Verluste aus V+V steuerlich absetzten zu können. Alledings muss man dann mind. 3 Jahre auf das neue Haus verzichten und auch richtig wegen Eigenbedarf kündigen was nicht immer so ganz einfach ist ...

Hinweis: Aber durch die abbezahlte ETW seit Ihr doch in der sehr guten Lage, die Beleihung auf beide Objekte zu verteilen und damit zu senken und sehr gute Soll-Zinsen zu bekommen und darüberhin auch noch Einnahmen/Gewinne aus V+V zu erziehlen.

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@MadRampage

@MadRampage: Zu Deinem PS/Tipp noch folgende Anmerkung bzw. Alternative:

Dies ist der klassische Anwendungsbereich für einen Zeitmietvertrag, mit dem man die evtl. Schwierigkeiten der Eigenbedarfskündigung vermeiden kann. Der Zeitmietvertrag darf über längstens 48 Monate abgeschlossen werden. Details unter § 575 BGB. Der Zeitmietvertrag muss stets eine Begründung für seine Befristung haben, hier also Eigenbedarf.

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Aus der Tatsache, dass Du ein Objekt beleihst und anschließend vermietest entsteht ja noch nicht die steuerliche Verwertbarkeit für diesen Kredit. Erst wenn Du mit dem Kredit Investitionen in dem vermieteten Objekt vornimmst kannst Du die anfallenden Ausgaben und Zinsen für den Kredit gegen die Mieteinnahmen verrechnen und damit möglicherweise negative Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielen.

Du willst aber den Kredit für ein später selbst genutztes Wohneigentum verwenden. Damit fehlt dann jedich der Bezug zur vermieteten Eigentumswohnung.

Was passiert mit einem Immobilienkredit, der von einem Ehepaar aufgenommen wurde, die sich nun trennen wollen?

Nur mal angenommen: Ein Ehepaar nimmt bei einer Bank einen Immobilienkredit für ein selbst zu bewohnendes und neu zu errichtendes Einfamilienhaus auf. Dieser teilt sich auf ein einen Hauptkredit über 250.000 EUR mit 1,9% Zins und einen KfW-Kredit über 100.000 EUR mit 1,3% Zins, Sollzinsbindung jeweils über 20 Jahre. Das Haus ist gerade gebaut, die Tilgung hat noch nicht begonnen. Das Gesamtobjekt hat einen Gegenwert von 550.000 EUR (ohne Abzug der Spekulationssteuer). Ein weiteres vermietetes Objekt mit einem Gegenwert von 250.000 EUR ist seit drei Jahren im Familienbesitz. Das Haushaltseinkommen liegt bei 3200 + 2700 EUR netto im Monat.

Annahme: Es kommt wie es niemals kommen sollte und einer der Partner will sich trennen, bevor das neue Haus bezogen wird.

Idee könnte sein, das vermietete Objekt abzgl. Spekulationssteuer zu verkaufen. Wäre ein Rest von ca. 190.000 EUR, mit dem man den einen Partner und einen Teil des Kredits bedienen könnte.

Wie würde das für die Kreditverträge ablaufen? Besteht a) die Möglichkeit, dass die Bank und die KfW einen der Schuldner aus dem Vertrag lässt und den Vertrag mit einem Schuldner einfach zu gleichen Konditionen weiterführt? Weiterhin müsste das Grundbuch von zwei auf eine Person umgeschrieben werden.

Oder kann man b) davon ausgehen, dass die Bank und die KfW das komplette Umschulden verlangen und dies dann zu aktuell gültigen Konditionen?

Danke in die Runde für eine Info. Der Hobbyfinanzer

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eigenmächtige Terassenerweiterung durch Eigentümer bei Neubau eines Mehrfamilienhauses

Hallo, vor einem Jahr haben wir uns eine Eigentumswohnung im 1. Stock in einem 10 Parteien Haus gekauft und diese Wohnungen sind jetzt für alle bezugsfertig. Im Prospekt und Bauplan waren die Terassen im EG ( Gaterneanteil gehört zur ETW) alle gleich groß und endeten unter den Balkonen des 1. und 2. OG. Das Gesamtbild war harmonisch.

Auf der ersten Eigentümerversammlung hat ein Eigentümer der EG gefragt ( es ist die Whg. direkt unter uns), ob etwas dagegen spricht, die Terasse um eine Plattenreihe zu vergrößern. Wir hatten Bedenken angemeldet und wollten uns erst noch die Pläne anschauen. Abgestimmt wurde an diesem Abend nicht (weder durch Handzeichen oder im Protokoll festgehalten). Nun mußten wir feststellen, dass besagter Eigentümer seine Terasse um 3 Plattenreihen vergrößert hat und auch am Hausrand auf seinem Grundstück 3 Plattenreihen gelegt hat.

Wir haben ihn darauf angesprochen, dass wir doch sehr erstaunt darüber sind, da wir doch Bedenken angemeldet hatten. Als Antwort bekamen wir, dass ja keiner sonst auf der Eigentümerversammlung etwas dagegen gehabt hat. Desweiteren hätte er sich mit anderen Eigentümern unterhalten, die hätten nichts einzuwenden gehabt.

Wie ist den nun hier die Rechtslage? Hätte er alle Eigentümer des Hauses fragen müssen? Braucht er die Einwillung schriftlich? Es stört uns schon, dass einfach 3 Reihen mehr gelegt wurden sind. Wir schauen nun direkt darauf und das Gesamtbild vom Haus leidet dadurch auch.

Über eine hilfreiche Antwort wären wir dankbar. Wir haben zwar schon im netz nachgeschaut,verstehen aber die erklärungen nicht immer ganz.

Besten Dank im voraus.

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Rückübertragung von Schenkung an Kinder wegen geringer Rente.

Rückübertragung Haus an die Eltern

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