Kann ein Hartz4 Empfänger einen Teil seines Eigenheimes an Geschwister überschreiben?

3 Antworten

Mit Sicherheit darf man keine Vermögenswerte verschenken ( ohne Gegenleistung überschreiben), wenn man ALG-II bezieht.

Er dürfte die Doppelhaushälfte wohl zu einem angemessenen Preis verkaufen. Und müßte dann ggf. eine Zeit lang von dem Verkaufserlös leben.

Wie das grundstückstechnisch aussieht, ob man z. B. da irgendwas grundbuchmäßig teilen müßte, das weiß ich nicht.

Wenn er was "ohne Wert" verschenkt passiert nix. Hat es Wert muss er den Angeben und man zieht die "Einnahme" ab. Sein Haus hat er ja bereits angeben müssen. Hat er das nicht kann , falls es Wert hat, ganz schön ärger geben.

Hat es Wert fallen Steuern an, von Schenkungssteuer bis Grunderwerbsteuer.

Am besten beendet er HarzIV Bezug, verkauft dir das Haus, verjubelt die Kohle und geht wieder zum Amt.

Es schadet nie wenn man die Verseuchung des Erbreichs erwähnt, das schmäert den Wert  :-)

Das Amt für Grundsicherung würde keine Zustimmung geben, dass er etwas aus seinem Besitz und Vermögen, auch wenn in diesem Fall völlig wertlos, ohne Gegenleistung an jemanden überträgt.

Haus überschreiben Geschwister Hälfte raten Auszahlung steuer?

Servus.

demnächst soll das Haus meiner Eltern an meine Schwester überschrieben werden. Wert 200000 seid über 40 Jahren in Familien Besitz. Die Hälfte davon will mir meine Schwester auf raten ausbezahlen über die nächsten 30 Jahre. Sie selbst will das Haus vermieten um eine Altersvorsorge zu haben. Grundsätzlich ist dies für mich kein Problem, wenn nur die Steuern nicht wären. So wie ich das sehe wäre dies ja ein zinsloses dahrlehen an meine Schwester, für das wie ich glaube herausgefunden zu haben, ein Freibetrag von 20000 bei 10 Jahren Laufzeit unter Geschwistern besteht. Da das ganze ja über 30 Jahre läuft denke ich es wären dann 60000 gesamt, bitte berichtigen wenn ich falsch liege. Wie ist dies mit den restlichen 40000 müssen dann nur diese versteuert werden oder die 100000. wie hoch ist da der Steuersatz?

Evtl sehe ich auch den Wald vor lauter Bäumen nicht. Gibt es denn eine Möglichkeit das ganze so zu regeln das keine Steuern anfallen? Von uns will keiner den anderen übervorteilen wir suchen nur nach einer Lösung die für beide Seiten gerecht ist.

vielen Dank

Grüße

Johannes

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Notarkosten für Begründung Wohnungseigentum

Mein Vater hat meinem Bruder und mir sein Haus mit Grundstück je zur Hälfte testamentarisch vermacht. Meinem Bruder wurde von meinem Vater die größere der beiden Wohnungen mit dem Sondernutzungsrecht an einem Großteil des Grundstücks überschrieben. Die kleinere Wohnung hat er mir zugedacht. Nach seinem Tod hat der gemeinsam beauftragte Notar nun folgende Beurkunden vorgenommen: Eine Urkunde zur Begründung von Wohnungseigentum (Kostenaufteilung je 1/2) und jeweils eine weitere Urkunde (Übergabevertrag) für das jeweilige Wohnungseigentum. Die Kosten dieser Urkunden wurden nach dem Geschäftswert (35/100 und 65/100) aufgeteilt. Alle drei Urkunden wurden mit dem zweifachen Gebührensatz 21100 nach dem Kostenverzeichnis des Gerichts- und Notarkostengesetzes abgerechnet. Außerdem wurde einmal die Vollzugsgebühr (KV 22110) nach § 112 erhoben.

Mit Blick auf die nicht unerheblichen Kosten habe ich nun folgende Fragen.

  1. Hätte man die ganze Angelegenheit nicht in einer Urkunde abwickeln können?
  2. Wenn es separater Urkunden bedurfte, hätten die Urkunden (Übergabeverträge) dann nicht mit dem einfachen Gebührensatz abgerechnet werden müssen?
  3. Wird die Vollzugsgebühr zurecht geltend gemacht?

Herzlichen Dank für die Antworten.

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Kann ein Miteigentümer Renovierung verweigern und auf Hausverkauf bestehen?

Mein Onkel und ich sind Eigentümer eines Einfamilienhauses zu gleichen Teilen 50:50. Ich bewohne in diesem Haus die untere Etage, von meinem Onkel die Tochter die obere Etage, er selber wohnt nicht in diesem Haus. Er kümmert sich auch um nichts. Was an Reparaturen bisher anfiel, übernahmen es mein Partner und ich auf unsere Rechnungen. Mein Onkel bot mir schon vor ca. 3 Jahren an, seine Haushälfte abzukaufen, sobald seine Tochter ausgezogen ist. Er nannte mir damals eine Summe für seine Hälfte mit der ich einverstanden war. Leider habe ich mir das nicht schriftlich von ihm geben lassen, weil ich Vertrauen zu meiner Verwandtschaft hatte. In der Zwischenzeit renovierte ich ¾ des Gartens, die untere Etage, die ich bewohne und diverses auf meine Rechnung. Ende dieses Jahres ist es nun soweit und seine Tochter zieht aus. Nun kam er und will für seine Hälfte 30 % mehr als angeboten, mit der Aussage die Grundstückspreise seien in der Zwischenzeit gestiegen. Ich sagte ihm, dass ich das nicht bezahlen kann und will. Jetzt will er, dass das komplette Haus verkauft wird und somit dann jeder seinen Teil bekommt. Das will ich aber nicht, da er daraus Gewinn machen würde, wegen der Wertsteigerung aufgrund meiner Renovierungen. Kann er darauf bestehen? Außerdem ist das Haus fast 60 Jahre alt und muss dringend saniert werden. Ich habe bereits das 3. Jahr Schimmel im Schlafzimmer. Er verweigert aber die Sanierung, weil er kein Geld in dieses Haus stecken möchte. Kann er das einfach so ablehnen oder ist er verpflichtet hälftig mitzuzahlen?

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Hausbau, mit Sitzrecht + Eigenkapital des Vaters?!?

Hallo,

mein Mann und ich haben uns vor kurzem ein Baugrundstück erworben inkl. einer unterkellerten Doppelgarage darauf. Dies haben wir als Altersvorsorge bzw. für evtl. Nachkommen gekauft. Also nicht für uns zum selbst bewohnen bei einem Hausbau.

Nun möchten wir ein Zweieinheiten-Haus darauf an/bauen, indem dann auch der Vater meines Mannes eine der beiden Wohnungen beziehen soll.

Der Vater möchte sich mit Eigenkapital in die Finanzierung mit einbringen, da für sich selbst es keinen Sinn macht Ende 50 nochmal zu bauen.

Wir dachten an die Konstellation, dass wir das Haus mittels eines Teil des Eigenkapitals vom Vater, plus beider Mieteinnahmen finanzieren können. Der Plan wäre dann , den mtl. Mietanteil des Vaters mit dem Eigenkapital das er eingebracht hat peu a peu zu verrechnen bzw die Miete entsprechend zu mindern. (Risiko einer nicht vermieteten Wohnung ist uns bewusst)

Durch das Eigenkapital des Vaters hätten wir eine gewisse Sicherheit und er bekäme im Prinzip eine Wohnung nach seinem Geschmack +  ein Nießbrauchrecht bzw. Sitzrecht für diese Wohnung.

Der Vater wohnt aktuell in Miete und würde wahrscheinlich sonst ohne dieses Bauvorhaben auch immer in Miete wohnen. So bliebe das Geld zumindest in der Familie.

Ebenso ist darauf zu achten, dass mein Mann einen Bruder hat bzgl. Erbe. Das Verhältnis der beiden ist super, trotzdem will ich es nicht unerwähnt lassen.

Sind diese Gedanken umsetzbar? Was macht hier Sinn, was muss beachtet werden und hättet ihr sonst einen Alternativvorschlag? Wir selbst können das Haus nicht alleine finanzieren.

Abschließend eine Frage zum Bausparer meines Schwiegervaters. Kann man diesen ohne weiteres an uns überschreiben um u.a. an das Darlehen zu kommen?

Vielen Dank für die Hilfe.

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Kündigungsrecht für ein Haus?

Wegen unglücklichen Umständen habe ich ein Haus in Deutschland viel zu billig vermietet. Der Mietwert wäre doppelt so hoch und da das Haus im 2016 versteigert wurde, habe ich auch eine Mietwertschätzung für Kaltmiete vom Mai 2015. Vom Gericht habe ich diese Schätzung vor der Versteigerung zugesandt erhalten. Es ist ein schönes Haus Baujahr 2010 gut isoliert an einer ruhigen Lage wo es auch Arbeitsplätze in der Umgebung hat. Eine Frau alleine hat das Haus gemietet, der Mietvertrag wurde im Sommer 2017 abgeschlossen.

Nun habe ich bei Kündigungsgründe gestöbert und folgendes gefunden auf einer deutschen Seite:

  • Wirtschaftliche Verwertung
  • Der Vermieter wird durch die Fortsetzung des Mietverhältnisses an einer angemessenen wirtschaftlichen Verwertung des Grundstücks gehindert, wodurch ihm erhebliche Nachteile drohen (sog. Verwertungskündigung). Bsp. Notwendige Sanierung eines Altbaus.Achtung: dieser Kündigungsgrund ist in den neuen Bundesländern nach dem Einigungsvertrag ausgeschlossen (Artikel 232 §2 EG BGB), wenn der Mietvertrag schon vor dem 3.10.1990 abgeschlossen wurde. Wenn der Abriss des Gebäudes wegen Leerstandes aber wirtschaftlich zwingend erforderlich ist, kann sich der Vermieter im Einzelfall unter Umständen auf ein sonstiges berechtigtes Interesse an der Kündigung behelfen (§ 573 Abs. 1 BGB). Eine Kündigung ist dann zulässig.

Weitere Gründe sind denkbar, wenn sie ähnlich schwerwiegend sind (§ 573 Abs. 1 BGB).

Liebe Leser: Was bedeutet wirtschaftliche Verwertung? Im Prinzip möchte ich das Haus an eine Ehepaar oder Familie vermieten, welche mir mehr bezahlen kann. Plötzlich kommt das Steueramt noch auf absurde Ideen und meint ich kriege noch auf anderem Weg Mietzins für das Haus ausser die Kontoüberweisung, da niemand ein Haus zu einem so kleinen Preis vermietet. Wieso ich das Haus für diesen Preis vergeben habe, könnte ich höchstens in Privatnachrichten erklären. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate, ob die Dame noch eine Mietverlängerung herausholen kann ist fraglich, sie ist pensioniert.

Welche Kündigungsgründe gibt es. Ich könnte höchstens Eigenbedarf ankündigen, wenn ich das Haus als Ferienhaus nutzen kann und zum Teil als Ferienhaus vermieten möchte, damit ich freie Zeiten für mich nutzen kann. ich bleibe Wohnhaft wo ich bin. Wenn das Haus extrem unter dem Mietwert vergeben wurde, sollte doch eine Kündigung möglich sein, ich bin nicht bereit jahrelang auf die Hälfte des Mietzinses zu verzichten. schlossthierstein@outlook.de

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Wohlverhaltensphase - Forderung von der Arge nach 8 Jahren?

Hallo zusammen,

ich bin seit 2016 in der Wohlverhaltensphase meiner Privatinsolvenz. Vor ca 8-9 Jahren lebte ich in einer eheähnlichen Gemeinschaft. Teilweise war ich Arbeitssuchend, doch ab 2009 erwährbstätig durchgehend bis zum aktuellen Zeitraum. Dahmals hatte meine lebensgefährtin soweit ich weiß Dahrlen beantragt, die sie beantragt hat. Nun sind wir seit längerem getrennt und das wusste die Arge auch, auch habe ich mich sofort vom Arbeitslosengeld "abgemeldet" da ich einen Job bekommen habe.

Jetzt nach gut 8 Jahren bekomm ich ein schreiben von dem Inkasso Service der Arge ich möge doch bitte den Restbetrag (900€) umgehend begleichen.

Ich habe seit 2009 nie wieder was mit dem Arbeitsamt zu tun gehabt, noch Zahlungsaufforderung erhalten, noch wusste ich was von der Forderung, da ich auch längere Zeit allein gelebt habe nach der Trennung, hat sich nie jemand gemeldet und nun bekomm ich eine Mahnung die am 6.7.2017 erstellt wurde und mit 5€ Bearbeitungsgebühr belegt wurde.

Was soll der Unsinn? Auch könnte ich diese angeblichen Forderungen nicht in mein Insolvenzantrag mit aufnehmen weil ich keine Unterlagen hatte und auch sonst nirgends ein vermerk zu finden sein konnte.

Nun befinde ich mich in der Wohlverhaltensphase. Hat dies negative Auswirkungen? Den mit Absicht hab ich da sicher nix vergessen, warum auch.

Habe das schreiben sofort an meine Treuhänderin weitergeleitet.

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