Schenkung der Immobilie an Mutter?

Hallo,

meine Mutter hat mir vor 3 Jahren eine Immobilie gekauft. Meine Mutter besitzt noch eine andere kleine Immobilie, welche Sie aber an meine Schwester geben möchte, welche momentan vermietet ist. Ich selber möchte kein Eigentum besitzen und würde die Immobilie nur spenden wollen, meine Mutter allerdings möchte dies nicht und hat auch vor Schenkung eigentlich gewollt, dass ich sie behalte und ich respektiere Ihre Meinung aber möchte die Immobilie dann zurückgeben.

Nun ist es so, dass meine Mutter die Immobilie (60.000€) zurück möchte und ich sie gerne zurück geben möchte. Allerdings verhält sich die Schenkungssteuer ja anders als zuvor, da nur ein Freibetrag von 20.000 herscht und meine Mutter kein Geld hat, um die Schenkungsteuer zu zahlen.

Widerung der Schenkung habe ich laut den Vorraussetzungen nicht in Betracht gezogen:

Undankbarkeit ist ja nicht geschehen,

Verarmt ist sie aufgrund einer noch anderen bestehenden Immobilie auch nicht, würde aber theoretisch wenn sie ihre andere Wohnung verschenkt an meine Schwester. aber dann würde doch vorsätzlich oder grob fahrlässige Herbeiführung der Bedürftigkeit vermutet werden, oder?

Rückforderung wegen Zweckverfehlung? Ich weiss nicht ob das bei uns zählt? Könnte ja jeder irgendwas erzählen, oder? Musste beim Kaufvertrag eine Vereinbarung des Zwecks der Imoobilie gennant wurden sein?

Jetzt die Frage:

Besteht in einer Form die Möglichkeit die Schenkung zu widerufen? Wir haben in keiner Form vertraglich etwas vereinbart sondern beim Notartermin wurde einfach nur ich als Eigentümer eingetragen, gezahlt von ihr.

Habt ihr vielleicht Tipps oder Anregungen welche Möglichkeiten wir hätten?

Finanzamt, notar, schenkung, Schenkungssteuer
Kosten + Prozedere: An 4 Erben vererbte (noch nicht bezahlte) Immobilie einem der Erben übertragen/schenken?

Vor vielen, vielen Jahren haben unsere Eltern - wohl um Steuern zu sparen? - eine Schrottimmobilie gekauft. Obwohl unser Vater die finanziellen Mittel hatte, hat er nie einen Euro der Bankschulden (75.000€ = Kaufpreis) getilgt, sondern nur die Zinsen gezahlt.

Unsere Mutter starb 2017. Da wir das Erbe angenommen haben, sind wir 3 erwachsenen Kinder und unser Vater die Erben. Wir Kinder haben das nur getan, damit unsere Verwandten in Italien keine Unanehmlichkeiten haben und weil unser Vater uns zugesichert hat, die Belastung durch die Immobilie und die Schulden alleine zu tragen.

Problem: Bis 31.12. möchte die Bank nun den Kredit zurück. Wir wollen jetzt, wie mit unserem Vater besprochen, unsere Anteile an der Wohnung inklusive der Schulden auf unseren Vater übertragen.

1. Wie müssen wir Kinder vorgehen?

2. Der Kredit für die Wohnung betrug 75.000€, der Wert der Wohnung liegt jedoch mittlerweile nur noch bei ca. 35.000€. Nach welchem der beiden Beträge richten sich die INSGESAMT zu erwartenden Kosten? Und wie hoch werden die Kosten ungefähr sein?

3. Welche Kosten - neben Notarkosten und die Kosten für die Grundbuchänderung - kommen noch auf uns zu? (Zum Beispiel igendwelche Steuern?)

Wenn ja: für alle Erben und wie viel? Und: werden die Notar- und Grundbuchänderungskosten usw. durch uns 4 Erben geteilt, oder zahlt jeder von uns sozusagen die vollen Notarkosten- und Grundbuchänderungskosten je einmal?

4. Soll die Übertragung/Schenkung VOR Tilgung des Kredits (durch unseren Vater) oder DANACH über die Bühne gebracht werden? Was ist besser/günstiger/einfacher - und warum?

Uns ist bewusst, dass wir einen Notar konsultieren müssen. Ansonsten sind wir absolut planlos und wissen nicht einmal ansatzweise, was wir zu tun haben und was finanziell auf uns zukommt.

Verzweifelte, aber hoffnungsvolle Grüße und von ganzem Herzen Danke,

Beatrice

Bank, Erbe, Erbengemeinschaft, Erbschaft, Erbschaftssteuer, Immobilien, notarkosten, schenkung, Schenkungssteuer, Schulden, Steuern
UNverheiratet - Wie bemisst sich der Wert der Gegenleistung bei einem Übertragungsvertrag (Immobilie) inkl. Übernahme der Darlehensverbindlichkeiten?

Fakten:

  • unverheiratetes Paar kauft 2019 ein Grundstück (30.000 EUR) Grunderwerbssteuer wurde beglichen
  • davon unabhängig wird über einen Architekten ein Neubau zu eigenen Wohnzwecken auf dem Grundstück gebaut - daruf musste keine Grunderwersbssteuer gezahlt werden
  • Finanzierung wurde zu einer Grundschuld von 260.000 EUR aufgenommen
  • Eigentum anteilig im Grundbuch zu 50/50 (Grundschuld also 130.000 EUR/130.000 EUR)
  • Paar trennt sich 2020
  • ein Partnerteil verbleibt im Haus und möchte Alleineigentümer per Übertragungsvertrag beim Notar werden
  • es soll einvernehmlich keine Ausgleichszahlung erfolgen
  • Restschuld noch knapp 250.000 EUR von 260.000 EUR

Frage:

  • Wie bemisst sich die Grunderwerbsteuer in diesem Fall bei einer Schuldübernahme des hälftigen Teils des ausziehenden Partners ( Grunderwerbssteuersatz in x% von 130.000 EUR oder X% der Grundschuld minus Restschuld des hälftigen Teils = X% von 5.000 EUR ?)
  • Im Übertragungsvertrag wird nach dem Wert des Grundstückes und Wert der Ausgleichszahlung gefragt. Läuft man Gefahr hier in eine Schenkungssteuerfalle zu tappen, wenn man Ausgleichszahlung mit 0 EUR angibt? Ist der Wert des Grundstücks, wie gekauft 30.000 EUR oder inkl. Grundschuld zu bemessen?

Freue mich auf sachdienliche Antworten :)

Grunderwerbssteuer, Immobilien, Schenkungssteuer, Steuern
Was ist wenn man die Kosten für Grunderwerbsteuer oder Schenkungssteuer nicht aufbringen kann?

Hallo

Vor 19 Jahren kaufte ich mit meinen Freund ein Haus mit 3 Wohnungen für 192000 Euro .Die Wohnung in der wir lebten steht im Grundbuch auf meinen Namen .die 2 vermieteten Wohnungen auf meinen Freund .Jeder bezahlte seine Wohnungen ab . Dann trennten wir uns und er zog aus ,es änderte sich finanziell nichts . Eine Wohnung war an seine Mutter vermietet , die leider letztes Jahr verstarb . Mein Exfreund möchte nun aus allen raus und seine Wohnungen mir überschreiben ,Er möchte keine Geld ,.Er hat inzwischen eine Familie und ein eigenes Haus .Nicht nur das Finanzielle ,sondern auch die Verpflichtung seinen Mietern gegenüber und die Renovierung der leerstehenden Wohnung wird ihn alles zu viel.

Die Bank war einverstanden ,alle Darlehen bezahle ich jetzt ,ca.140000 Euro ,mein Exfreund wurde aus der Schuldhaft entlassen. Wir müssten nur noch zum Notar das im Grundbuch ändern lassen . Notarkosten wollte ich übernehmen .Leider wusste ich nichts von Grunderwerbssteuer oder Schenkungssteuer .Was wäre es in diesen Fall ?

Was ist wenn ich die Kosten ( noch ) nicht aufbringen kann und er weiterhin im Grundbuch stehen bleibt ? Ist er dann immer noch Besitzer der Wohnungen obwohl ich die Darlehen bezahle ? Wenn ja ,kann ich denn dann eigentlich ein neuen Mietvertrag zwischen Mieter und mir machen ?

Solange wir das Grundbuch nicht ändern lassen können ,könnten wir so eine Art Verzichtserklärung aufsetzten und vom Notar beglaubingen lassen?

Oder gibt es andere Möglichkeiten mich abzusichern ,das mein Exfreund oder seine Kinder nicht irgentwann die Wohnungen zurückfordern können ?

Danke

Immobilien, Schenkungssteuer, Steuern
Schenkung vermeiden: Richtwert für zweite Reihe mit Altlasten?

Hallo zusammen,

die Großmutter meiner Partnerin, möchte auf eigenen Vorschlag, ihr Grundstück teilen und an uns verkaufen. Am Liebsten würde sie es uns schenken. Da gibt es nur einen Haken: Meine Parterin und ich sind nicht verheiratet, und werden es auch nicht sein (zumindest nicht vorm Grundstückskauf). 

Um späterer Konflikte zu vermeiden, möchten wir natürlich auch beide im Grundbuch eingetragen werden, ergo wollen wir beide 50/50 abkaufen. Wie bereits erwähnt, sollte uns das Stück Land schlicht geschenkt werden, die Großmutter ist also an keinem sonderlichen Gewinn interessiert (und wir natürlich auch nicht an unnötigen Ausgaben). 

Nun fürchten wir bzw. ich mich aber vor einer möglichen Einschätzung des Finanzamts. Wir wollen definitiv keinen späteren Ärger haben, und den Kauf als Schenkung eingestuft bekommen. 

Daher die Frage: Wie viel Spielraum gibt es, den Wert des Grundstücks zu mindern? Grundsätzlich ist das Stück 1400qm groß, und der Bodenrichtwert (in diesem Dorf) liegt bei 240 Euro. Aufgrund des Bebauungsplans sind aber nur 20m x 10m (bzw. nach neuen Baugesetzen bzgl. Abstand zum Nachbargrundstück nur 20m x 7m) bebaubar. Außerdem ist das Grundstück unerschloßen, und ca. 23m x 5m Einfahrt werden benötigt. Auch ansonsten ist das Land natürlich nicht perfekt geeignet als Bauland: Alte Baumstümpfe, umfallgefährdete Nadelbäume, diverse Altlasten wie eine 60 Jahre alte Scheune sowie Bauschutt. 

Auch wollen wir uns natürlich ebenfalls um die Großmutter kümmern, und wollen daher Dienstleistungen wie Gartenarbeit, Einkäufe, ... (also diverse Nießrechte) notariell festlegen.

Unsere Rechnung sah wie folgt aus: 336.000 Euro Grundwert. Abzüglich ca. 50.000 Euro für die Altlasten. Abzüglich ca. 170.000 Euro für die schlechte Bebaubarkeit (auf der Gemeinde wurden uns -50% vorgeschlagen, allerdings nur mündlich). -> 116.000 Euro.

Mit wie viel Euro pro erwartete Lebensjahre (laut Sterbetafeln, wir hoffen natürlich auf mehr!) können wir für die beschriebenen Nießrechte rechnen? Und müssen wir uns bei diesen Preisen Sorgen über eine angesetzte Schenkung oder Teilschenkung machen?

Vielen Dank!

Grundbuch, Grunderwerbssteuer, Immobilien, schenkung, Schenkungssteuer, Steuern
Geld an die Eltern, Schenkungssteuer vermeiden?

Habe versehentl. gelöscht, hier noch einmal: Sachverhalt: Ich erbte als Alleinerbin eine Immobilie meiner Tante, die ich verkaufen konnte und erhalte jetzt in dieser Woche, zwischen Mittwoch-Freitag, den Geldbetrag von den Käufern, nämlich € 200.000. Dieser soll auf ein Gemeinschaftskonto von mir und meinem Mann überwiesen werden, die Kontoverbindung steht bereits im notariellen Vertrag. Ich lebe mit meinem Ehemann, da nichts anderes vereinbart ist, in Zugewinngemeinschaft. (Weshalb, notariellerseits gefordert, auch auf dem Hauskverkaufsvertrag neben mir auch mein Mann mitunterschreiben musste, Begründung der Notare: Wegen der Zugewinngemeinschaft.)

Nun das Problem: Innerhalb der Familie wurden Geldübertragungen verabredet, die vorsehen, dass ich direkt im Anschluss an den Geldeingang auf unserem (Gemeinschafts-)Konto je € 20.000 an meine Mutter, an meinen Vater, an meine (einzige) Schwester sowie an deren Mann (meinen Schwager) überweise. (Alle vier Personen führen jeweils eigene Einzelkonten auf ihren jeweiligen Namen.) So wären nach meinem Kenntnisstand dann schon einmal € 80.000 steuerunschädlich umverteilt. Ich möchte allerdings an meine Eltern einen höheren Betrag überweisen, der dann jedoch leider womöglich der Schenkungssteuer unterliegen würde. Wir haben aber alternativ etwas überlegt:

Könnte nämlich, dies ist die Frage, mein Mann dasselbe ergänzend, also noch einmal separat tun? Könnte also ich (das müsste jetzt schnell geändert werden) um Überweisung der Hausverkaufssumme durch die Hauskäufer auf ein anderes Konto, nämlich auf ein Einzelkonto für mich (auf dem der Name meines Mannes nicht auftaucht) bitten - um dann sofort eine bestimmte Summe davon wiederum auf ein Einzelkonto meines Mannes zu überweisen? Damit dieser dann als Einzelperson an seine Schwiegereltern (wiederum einzeln) Geld überweisen könnte und erneut die Freibeträge ausgeschöpft werden könnten? (Er würde dann seinerseits je € 20.000 separat einmal an meine Mutter, also seine Schwiegermutter, einmal an meinen Vater, also seinen Schwiegervater übertragen.)

Beide meine Elternteile hätten im Ergebnis ja dann zwar jeder für sich in der Summe € 40.000 bekommen, zusammen € 80.000, aber sozusagen aus verschiedenen Quellen, also einmal von mir - und einmal von meinem Mann.

Meine Schwester und ihr Mann hätten in der Summe € 40.000 bekommen, aber jeder für sich ja nur € 20.000; wir gehen davon aus, dass die steuerunschädlich wäre.

Würde es nun finanzamtlicherseits noch korrekt sein, in dem Sinne, dass meine Eltern dafür dann keine Schenkungssteuer zu entrichten hätten? (Wiewohl beiden gemeinsam insgesamt ja dann sogar € 80.000 übertragen worden wären.)

In der Gesamtrechnung würde ich unter dieser Variante letztlich, falls das so machbar ist, € 120.000 übertragen, ohne, dass irgendjemand fürchten müsste, zur Zahlung von Schenkungssteuer verpflichtet zu werden - richtig?

Ich bitte wegen der schnell zu treffenden Entscheidungen höflich um zeitnahe Antwort und bedanke mich herzlich!

schenkung, Schenkungssteuer, Steuern

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