Geld an die Eltern, Schenkungssteuer vermeiden?

Habe versehentl. gelöscht, hier noch einmal: Sachverhalt: Ich erbte als Alleinerbin eine Immobilie meiner Tante, die ich verkaufen konnte und erhalte jetzt in dieser Woche, zwischen Mittwoch-Freitag, den Geldbetrag von den Käufern, nämlich € 200.000. Dieser soll auf ein Gemeinschaftskonto von mir und meinem Mann überwiesen werden, die Kontoverbindung steht bereits im notariellen Vertrag. Ich lebe mit meinem Ehemann, da nichts anderes vereinbart ist, in Zugewinngemeinschaft. (Weshalb, notariellerseits gefordert, auch auf dem Hauskverkaufsvertrag neben mir auch mein Mann mitunterschreiben musste, Begründung der Notare: Wegen der Zugewinngemeinschaft.)

Nun das Problem: Innerhalb der Familie wurden Geldübertragungen verabredet, die vorsehen, dass ich direkt im Anschluss an den Geldeingang auf unserem (Gemeinschafts-)Konto je € 20.000 an meine Mutter, an meinen Vater, an meine (einzige) Schwester sowie an deren Mann (meinen Schwager) überweise. (Alle vier Personen führen jeweils eigene Einzelkonten auf ihren jeweiligen Namen.) So wären nach meinem Kenntnisstand dann schon einmal € 80.000 steuerunschädlich umverteilt. Ich möchte allerdings an meine Eltern einen höheren Betrag überweisen, der dann jedoch leider womöglich der Schenkungssteuer unterliegen würde. Wir haben aber alternativ etwas überlegt:

Könnte nämlich, dies ist die Frage, mein Mann dasselbe ergänzend, also noch einmal separat tun? Könnte also ich (das müsste jetzt schnell geändert werden) um Überweisung der Hausverkaufssumme durch die Hauskäufer auf ein anderes Konto, nämlich auf ein Einzelkonto für mich (auf dem der Name meines Mannes nicht auftaucht) bitten - um dann sofort eine bestimmte Summe davon wiederum auf ein Einzelkonto meines Mannes zu überweisen? Damit dieser dann als Einzelperson an seine Schwiegereltern (wiederum einzeln) Geld überweisen könnte und erneut die Freibeträge ausgeschöpft werden könnten? (Er würde dann seinerseits je € 20.000 separat einmal an meine Mutter, also seine Schwiegermutter, einmal an meinen Vater, also seinen Schwiegervater übertragen.)

Beide meine Elternteile hätten im Ergebnis ja dann zwar jeder für sich in der Summe € 40.000 bekommen, zusammen € 80.000, aber sozusagen aus verschiedenen Quellen, also einmal von mir - und einmal von meinem Mann.

Meine Schwester und ihr Mann hätten in der Summe € 40.000 bekommen, aber jeder für sich ja nur € 20.000; wir gehen davon aus, dass die steuerunschädlich wäre.

Würde es nun finanzamtlicherseits noch korrekt sein, in dem Sinne, dass meine Eltern dafür dann keine Schenkungssteuer zu entrichten hätten? (Wiewohl beiden gemeinsam insgesamt ja dann sogar € 80.000 übertragen worden wären.)

In der Gesamtrechnung würde ich unter dieser Variante letztlich, falls das so machbar ist, € 120.000 übertragen, ohne, dass irgendjemand fürchten müsste, zur Zahlung von Schenkungssteuer verpflichtet zu werden - richtig?

Ich bitte wegen der schnell zu treffenden Entscheidungen höflich um zeitnahe Antwort und bedanke mich herzlich!

schenkung, Schenkungssteuer, Steuern
ALG II, Schenkungen und Rente?

Servus zusammen,

ich bin aktuell am durchdenken, inwieweit ich steuerlich sowie Inanspruchnahme von Leistungen im moralisch und rechtlichen Rahmen nutzen kann.

Folgende Ausgangssituation:

Mein Vater (60) ist aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen gezielt in die ALG 1 gegangen (nach Ausscheiden des vorherigen Arbeitsverhältnisses). Diesen Anspruch wird er demnach die kommenden 2 Jahre haben, bis es dann schließlich in das ALG 2 und weitere 3 Jahre später in die Rente geht.
Jedoch verfügt er über Kapitalvermögen (<Schenkungsfreibeträge) in Form von Immobilien und Grundstücken.
Da er mit seiner derzeitigen Wohnsituation (Mietwohnung) unzufrieden ist u.a. weil sie nicht altersgerecht ist, ist mir folgende Idee gekommen.

Ich und mein Bruder lassen uns das Kapitalvermögen in der Zeit des ALG 1-Anspruchs schenken. Wir veräußern die Substanz und kaufen (mit zusätzlichen Eigenmitteln von uns) eine Immobilie die der Ansprüche entspricht. Dann räumen wir unseren Vater vertraglich lebenslanges Wohnrecht ein und machen einen Mietvertrag mit einer kalkulatorischen und auf die Bedingungen abgestimmten Mietkostensatz. Diese Miete lassen wir, im Zeitraum der ALG 2 vom Staat bezahlen (womit wir quasi Mieteinnahmen generieren). Sobald er in Rente geht, wird er, da der Rentenanspruch so gering ist, eine Aufstockung auf Grundsicherung + Wohngeld bekommen. Dieses Wohngeld bekommen wir dann wieder als Mieteinnahme.

Mir stellt sich nun die Frage, ob das alles sozialrechtlich und steuerlich so funktioniert bzw. Optimal ist. Vergesse ich ggf. irgendwelche Anrechnungen? Können Schenkungen rückabgewickelt werden?

Ziel ist es, dass mein Vater in einer für ihn optimalen und komfortablen Wohnung alt werden kann und das wir als Kinder steuerfrei das Erbe bekommen sowie vorab sichern. Da wir für die Aufstockung des Kapitals für den Wohnungskauf FK aufnehmen müssen, wäre ein zusätzliches Ziel Mieteinnahmen durch den vom Staat bezahlten Wohngeld zu generieren.

So ihr lieben, über Brainstorming, Meinungen, Einwände und Ideen wäre ich sehr dankbar. LG

Rente, ALG II, alg1, Hartz IV, Immobilien, Immobilienfinanzierung, schenkung, Schenkungssteuer
Viel Geld überlassen, ohne 30% abzugeben?

Hallo. Das, was ich nun beschreiben werde, klingt vielleicht sehr stark nach "erberschleichung", jedoch ist es das einzig logische.

Folgendes Szenario: Ein älterer "wohlhabenderer" Herr, der auf Hilfe anderer angewiesen ist und nicht mehr alleine leben kann, wird Jahre lang von jeglichen verwandten und bekannten ausgebeutet, und wird unmenschlich behandelt. Er lernt eine (evtl. 20 Jahre jüngere) Dame kennen, die rechtlich gegen alle Personen vorgeht und mehrfach im Gericht gewinnt (sogar gegen die Kirche, bzw. Vertreter der Kirche). Hierzu brauchte die Dame eine Generalvollmacht. Die Dame hat nun sozusagen zugriff auf das ganze Leben des Herren. Nachdem der rechtsstreit mit den "bösen" beendet war, kamen die ganzen Schulden, die die vorherige (tatsächliche) Erbschleicherin verursacht hat, zum vorschein. Der Herr hat 2 Immobilien und wohnt in einer von denen. Um die Schulden zu begleichen, wurde die eine Immobilie verkauft, und mit dem Geld die Schulden bezahlt. Darüber hinaus, wurde auch ein gewisser "Luxus" für den Herrn gekauft, sprich ein Auto, Urlaub, Möbel, usw. Nun läuft das Geld langsam aber sicher aus, und es ist geplant, die andere Immobilie auch zu verkaufen, für ca. 2,4 Mio. €. Dafür soll ein Haus gekauft werden, in dem der Herr seine letzten Jahre verbringen kann. Hier kommt nun die "Problematik":
Der Herr ist sich im Klaren, dass sein ganzes Eigentum, sobald er stirbt, an den Staat gehen wird, da es keine gesetzliche Erbfolge gibt. Deshalb will er das Geld bzw. sein Eigentum an die Frau (und ihr Kind, bzw. ihren "freund") überlassen. Nun beträgt der Freibetrag 20.000€ und 30% von sagen wir mal 2 Mio sind schon sehr viel.

Wie überträgt man am besten dieses Geld, ohne viel Verluste? Klar, man könnte das Geld einfach Stück für Stück abheben, aber mit diesem "schwarzen" Geld kann man z.B. keine Immobilien kaufen. Jede Möglichkeit ist akzeptiert, ob mit Bitcoin, oder über Schweiz, oder Immobilien in Spanien, und und und, egal was. Jede Anregung ist willkommen. Hauptsache, das Geld ist am Ende "Weiß" ^^

Um Zweifel zu klären: Dies ist kein Fall von Erbschleichung, sondern einfach logisches denken. Was soll mit dem Geld passieren, nachdem er stirbt? Da wäre es doch viel besser bei der Frau angelegt.

Geld, Erbe, Finanzamt, Immobilien, schenkung, Schenkungssteuer, Steuern, Bitcoin
Muss ich Schenkungssteuer bezahlen?

Hallo,

mein Ex-Partner (waren nie verheiratet) haben vor 10 Jahren gemeinsam eine Eigentumswohnung gekauft. Die Wohnung hat 90.000€ gekostet und haben insgesamt ein Darlehen von 115.000€ (Renovierung,Notarkosten etc) aufgenommen. Im Grundbuch stehen wir beide drin und auch im Darlehensvertrag.

Seit der Trennung vor 5 Jahren lebe ich alleine in der Wohnung.

Nun endlich "erlaubt" mir die Bank, dass ich das Darlehen alleine übernehmen kann und will somit die Wohnung nur noch auf mich laufen lassen. Für meinen Ex ist das gar kein Problem. Wir haben uns im "guten" getrennt und er ist froh, wenn er aus dem "Schulden" rauskommt und er mit seiner neuen Lebensgefährtin neu anfangen kann und somit will er mir seinen Anteil schenken bzw ich muss ihn nicht ausbezahlen.

Ich habe mir jetzt nochmal einen Extrakredit aufgenommen, da nochmals Notarkosten, Grundbuchetc dazukommen.

Ich habe jetzt alles in die Wege geleitet und nun bekam ich vorab vom Notar schonmal den Urkundenentwurf bekommen. Nun steht darin, dass ich eventuell eine Schenkungssteuer zahlen muss.

Jetzt zu meiner Frage.

Muss ich eine Schenkungssteuer bezahlen, wenn von dem Darlehen das ursprünglich 115.000€ betrug noch 90.000€ offen sind. Also muss ich dafür das ich die Schulden demnächst alleine übernehme auch noch eine Schenkungssteuer zahlen?

Ich hoffe Jemand kann mir meine Frage beantworten.

Vielen Dank.

Lg Janina

Darlehen, Eigentumswohnung, Schenkungssteuer
Schenkung mit Teilerwerb?

Schenkung mit Teilerwerb

Ehepaar A will Tochter B Wohnung schenken. Diese ist seit über 10 Jahren im Besitz von A (50/50) und war die ganze Zeit vermietet. Auf dem Objekt (Verkehrswert 270.000) lastet eine Restschuld 1 von 30.000. Bzgl. der 30.000 liegt ein Teilerwerb vor, für den die Spekulationsfrist von 10 Jahren neu beginnt. Soweit ist der Fall klar.

B benötigt kurzfristig für den Erwerb einer eigenen Wohnung Eigenkapital. Auf der Wohnung von A ist noch eine Grundschuld von 90.000 eingetragen, der nur noch das Rest-Darlehen von 30.000 gegenübersteht. A nehmen kurzfristig ein Darlehen 2 von 60.000 auf die Wohnung auf (Ausnutzung bestehende Grundschuld, Zins flexibel, jederzeit rückzahlbar) und stellen das Geld B zur Verfügung.

Ein paar Wochen später soll die gemischte Schenkung der Wohnung von A an B erfolgen.

Welche Möglichkeiten gibt es, dass der Teilerwerb der Wohnung von B nur über das „alte“ Darlehen von 30.000 erfolgt, und nicht über das gesamte Darlehen von 90.000? Ist dafür zwingend eine Rückzahlung des Darlehens von A an die Bank über 60.000 nötig oder gibt es Gestaltungsspielraum der Überlassung der 60.000 von A an B – z.B. Bar-Schenkung, zinsloses Darlehen, Darlehen zu Konditionen wie Darlehen 2 von A mit Bank, weiteres? Bitte wenn möglich Referenz auf Gesetz/Richtlinie/Urteil…

Randbedingung: B wird die Wohnung mit hoher Wahrscheinlichkeit innerhalb der neu beginnenden 10 Jahresfrist verkaufen, so dass der Anteil des Teilerwerbs möglichst gering sein soll…

Darlehen, Schenkungssteuer
Schenkung/ Zinsloses Darlehen für Grundstückkauf?

Hallo Zusammen

für den Kauf eines Grundstückes würden mir meine Eltern das Geld leihen (zinsloses Darlehen). Im Grundbuch würden dann jeweils zu 50% ich und mein Partner als Besitzer des Grundstücks stehen. Weil ja keine Zinsen bezahlt werden, will ja der Fiskus hier vorrausichtlich schauen ob was zu holen gibt da ja hier von Schenkung der

Zinsen ausgegangen. Dabei wird meiner Recherche nach grundsätzlich ein Zinssatz von 5,5 % angesetzt(oder?). In unseren Fall wären das ja ca. 60000€ für beide.

Folgende mögliche Schritte seitens Finanzamt habe ich jetzt zusammen:

1.   60000€ sind kleiner als der Freibetrag für Schenkung von Kindern (also mich), alles OK.

2.   Die 60000€ werden zu 50% aufgeteilt. Freibetrag für Schwiegerkind sind ja 20000€ wodurch auf 10000€ Steuern zu zahlen sind

3.   Die Zinsen werden dann abzüglich des Sparerfreibetrag (ca1600€) auf die Einkommensteuer festgesetzt.

Was gilt nun? Unser Ziel hier wäre natürlich hier keine Steuern zu Zahlen. Gibt es andere Möglichkeiten?

Was passiert, wenn mir die Eltern das Geld als Schenkung (steht momentan auch zu Diskussion) überlassen und wir damit das Grundstück kaufen. Müssen wir damit rechnen auf den Teil von meinem Partner dann abzüglich der 20000€ Freibetrag Schenkungssteuer Zahlen müssen.

Für eure Antworten bedanke ich mich in Voraus

Grüße

Darlehen, Grundstück, schenkung, Schenkungssteuer, Steuern
Grundbuch & Hausbau : Wie Eigenkapital absichern, Darlehen aufnehmen und Steuern minimieren?

Hallo,

meine Lebensgefährtin und ich möchten ein Grundstück kaufen und anschließend ein Haus drauf bauen. Das von mir eingebrachte Eigenkapital beträgt 200.000€. Das Darlehen für das Haus würden wir beide aufnehmen (400.000€), und die Raten zur Tilgung des Kredits wollen wir uns hälftig teilen. Eine Heirat ist momentan nicht vorgesehen. 

Hierbei möchten wir dass diese Verhältnisse rechtlich verbindlich festgehalten werden, wobei für niemanden ein Nachteil entstehen soll. Wie kann man dies am Besten lösen und ohne Schenkungssteuer oder xmal Grunderwerbssteuer zu zahlen.

Uns schwebt folgendes vor.

1) Kauf des Grundstücks durch mich, Nutzung des Eigenkapital von 100.000€. Nur ich werde ins Grundbuch eingetragen.

2) Darlehen für das Haus auf uns Beide. Nutzung meines restlichen Eigenkapital von 100.000€. Dabei oder vorher(?) Umänderung des Grundbuchs zu 50/50 mit dem Vermerk das beim Verkauf mir immer erst mein Eigenkapital zusteht. Somit wäre ich abgesichert, und beim etwaiger Trennung und Verkauf des Hauses stünde meiner Freundin dann der Rest vom Erlös geteilt durch 2 zu.

Problem: Fällt bei der Umänderung bei Punkt 2 nicht wieder Steuer an, und dann gleich auf das ganze Haus? Und wäre eine Eintragung ins Grundbuch bei Punkt 1 gleich zu 50/50 besser? Meine Freundin kann aber kein Eigenkapital einbringen. Also würde ja dann auch Schenkungssteuer anfallen da ich das Grundstück finanziere und ihr quasi zu 50% schenke.

Oder wäre gleich bei Punkt 1 ein Eintrag mit 20/80 besser, um die Schenkungssteuer zu vermeiden (20.000€ Freigrenze)? Aber, kann die Freundin das ganze Darlehen für das Haus überhaupt mit mir zusammen aufnehmen wenn sie nur zu 20% im Grundbuch steht. Oder müsste man in dem Moment zu 50/50 wechseln, aber dann fällt doch wieder Steuer an oder nicht?

Ohjee ich glaub ich mach es komplizierter als es ist :)

Könnt ihr mir helfen bitte?

Vielen Dank

Jürgen

Eigenkapital, Grundbuch, Hausbau, Schenkungssteuer, Absichern

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