Wie kann man am günstigsten ein Haus an den Schwiegersohn abgegeben?

Hallo zusammen,

unsere Tochter ist leider im Alter von 35 Jahren von uns gegangen. Unser Schwiegersohn ist für uns wie unser eigenes Kind. Ich habe selbst eine ältere Mutter (93 J.) und einen Bruder (65 J.); ich möchte jedoch, dass keiner der beiden etwas erbt, bzw. eben nur mögliche Weinbergle usw. aber nicht unser (von mir und meiner Frau) bewohntes Haus (Verkehrswert ggf. 400.000€). Dies würden wir gerne dem Schwiegersohn vererben / schenken / kostengünstig zukommen lassen. Geld wollen wir eigentlich nicht von ihm. Ich werde 70 und meine Frau 69, wie lange wir noch leben, dass weiß nur der liebe Gott.

Für uns sollte die Sache am liebsten zeitnah angegangen werden. Recherchen zufolge ist das Vererben doch die ungünstigste Lösung? Eben durch den Pflichtteil für meine Mutter / Bruder und eben der Erbschaftssteuer.

Mit einer Schenkung lese ich nur, dass hier die Schenkungssteuer anfällt und natürlich sofern wir unter 10 Jahren versterben, auch mein Bruder / Mutter einen Pflichtteil fordern könnten?

Ist ein Verkauf an den Schwiegersohn sinnig? Wir würden die Immobilie somit von ihm mieten und ihm so das Geld wieder "zurückführen"? Noch dazu könnte er so mögliche Reparaturen über die Steuer absetzen usw.

Ich bin total ratlos was die günstigste und für ihn / uns beste Lösung ist.

Mit freundlichen Grüßen,

HM

Erbschaft, Immobilien, Schenkungssteuer
Schenkung vermeiden: Richtwert für zweite Reihe mit Altlasten?

Hallo zusammen,

die Großmutter meiner Partnerin, möchte auf eigenen Vorschlag, ihr Grundstück teilen und an uns verkaufen. Am Liebsten würde sie es uns schenken. Da gibt es nur einen Haken: Meine Parterin und ich sind nicht verheiratet, und werden es auch nicht sein (zumindest nicht vorm Grundstückskauf). 

Um späterer Konflikte zu vermeiden, möchten wir natürlich auch beide im Grundbuch eingetragen werden, ergo wollen wir beide 50/50 abkaufen. Wie bereits erwähnt, sollte uns das Stück Land schlicht geschenkt werden, die Großmutter ist also an keinem sonderlichen Gewinn interessiert (und wir natürlich auch nicht an unnötigen Ausgaben). 

Nun fürchten wir bzw. ich mich aber vor einer möglichen Einschätzung des Finanzamts. Wir wollen definitiv keinen späteren Ärger haben, und den Kauf als Schenkung eingestuft bekommen. 

Daher die Frage: Wie viel Spielraum gibt es, den Wert des Grundstücks zu mindern? Grundsätzlich ist das Stück 1400qm groß, und der Bodenrichtwert (in diesem Dorf) liegt bei 240 Euro. Aufgrund des Bebauungsplans sind aber nur 20m x 10m (bzw. nach neuen Baugesetzen bzgl. Abstand zum Nachbargrundstück nur 20m x 7m) bebaubar. Außerdem ist das Grundstück unerschloßen, und ca. 23m x 5m Einfahrt werden benötigt. Auch ansonsten ist das Land natürlich nicht perfekt geeignet als Bauland: Alte Baumstümpfe, umfallgefährdete Nadelbäume, diverse Altlasten wie eine 60 Jahre alte Scheune sowie Bauschutt. 

Auch wollen wir uns natürlich ebenfalls um die Großmutter kümmern, und wollen daher Dienstleistungen wie Gartenarbeit, Einkäufe, ... (also diverse Nießrechte) notariell festlegen.

Unsere Rechnung sah wie folgt aus: 336.000 Euro Grundwert. Abzüglich ca. 50.000 Euro für die Altlasten. Abzüglich ca. 170.000 Euro für die schlechte Bebaubarkeit (auf der Gemeinde wurden uns -50% vorgeschlagen, allerdings nur mündlich). -> 116.000 Euro.

Mit wie viel Euro pro erwartete Lebensjahre (laut Sterbetafeln, wir hoffen natürlich auf mehr!) können wir für die beschriebenen Nießrechte rechnen? Und müssen wir uns bei diesen Preisen Sorgen über eine angesetzte Schenkung oder Teilschenkung machen?

Vielen Dank!

Grundbuch, Grunderwerbssteuer, Immobilien, schenkung, Schenkungssteuer, Steuern
Muss ich Schenkungssteuer bezahlen?

Hallo,

mein Ex-Partner (waren nie verheiratet) haben vor 10 Jahren gemeinsam eine Eigentumswohnung gekauft. Die Wohnung hat 90.000€ gekostet und haben insgesamt ein Darlehen von 115.000€ (Renovierung,Notarkosten etc) aufgenommen. Im Grundbuch stehen wir beide drin und auch im Darlehensvertrag.

Seit der Trennung vor 5 Jahren lebe ich alleine in der Wohnung.

Nun endlich "erlaubt" mir die Bank, dass ich das Darlehen alleine übernehmen kann und will somit die Wohnung nur noch auf mich laufen lassen. Für meinen Ex ist das gar kein Problem. Wir haben uns im "guten" getrennt und er ist froh, wenn er aus dem "Schulden" rauskommt und er mit seiner neuen Lebensgefährtin neu anfangen kann und somit will er mir seinen Anteil schenken bzw ich muss ihn nicht ausbezahlen.

Ich habe mir jetzt nochmal einen Extrakredit aufgenommen, da nochmals Notarkosten, Grundbuchetc dazukommen.

Ich habe jetzt alles in die Wege geleitet und nun bekam ich vorab vom Notar schonmal den Urkundenentwurf bekommen. Nun steht darin, dass ich eventuell eine Schenkungssteuer zahlen muss.

Jetzt zu meiner Frage.

Muss ich eine Schenkungssteuer bezahlen, wenn von dem Darlehen das ursprünglich 115.000€ betrug noch 90.000€ offen sind. Also muss ich dafür das ich die Schulden demnächst alleine übernehme auch noch eine Schenkungssteuer zahlen?

Ich hoffe Jemand kann mir meine Frage beantworten.

Vielen Dank.

Lg Janina

Darlehen, Eigentumswohnung, Schenkungssteuer
Schenkung/ Zinsloses Darlehen für Grundstückkauf?

Hallo Zusammen

für den Kauf eines Grundstückes würden mir meine Eltern das Geld leihen (zinsloses Darlehen). Im Grundbuch würden dann jeweils zu 50% ich und mein Partner als Besitzer des Grundstücks stehen. Weil ja keine Zinsen bezahlt werden, will ja der Fiskus hier vorrausichtlich schauen ob was zu holen gibt da ja hier von Schenkung der

Zinsen ausgegangen. Dabei wird meiner Recherche nach grundsätzlich ein Zinssatz von 5,5 % angesetzt(oder?). In unseren Fall wären das ja ca. 60000€ für beide.

Folgende mögliche Schritte seitens Finanzamt habe ich jetzt zusammen:

1.   60000€ sind kleiner als der Freibetrag für Schenkung von Kindern (also mich), alles OK.

2.   Die 60000€ werden zu 50% aufgeteilt. Freibetrag für Schwiegerkind sind ja 20000€ wodurch auf 10000€ Steuern zu zahlen sind

3.   Die Zinsen werden dann abzüglich des Sparerfreibetrag (ca1600€) auf die Einkommensteuer festgesetzt.

Was gilt nun? Unser Ziel hier wäre natürlich hier keine Steuern zu Zahlen. Gibt es andere Möglichkeiten?

Was passiert, wenn mir die Eltern das Geld als Schenkung (steht momentan auch zu Diskussion) überlassen und wir damit das Grundstück kaufen. Müssen wir damit rechnen auf den Teil von meinem Partner dann abzüglich der 20000€ Freibetrag Schenkungssteuer Zahlen müssen.

Für eure Antworten bedanke ich mich in Voraus

Grüße

Darlehen, Grundstück, schenkung, Schenkungssteuer, Steuern

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